DE328146C - Kaemmaschine - Google Patents

Kaemmaschine

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DE328146C
DE328146C DE1919328146D DE328146DD DE328146C DE 328146 C DE328146 C DE 328146C DE 1919328146 D DE1919328146 D DE 1919328146D DE 328146D D DE328146D D DE 328146DD DE 328146 C DE328146 C DE 328146C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/22Arrangements for removing, or disposing of, noil or waste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Kammaschine. Bei den Kammaschinen entfernt eine mit Nadelstäben oder Kratzenbeschlag versehene Kammwalze die kurzen Fasern, welche nicht von der Rückhaltezange geklemmt sind, aus dem daraus hervorstehenden Faserbart. Die erste Ausführuneart des das sogenannte Kopfkämmen.vollziehenden Arbeitsteiles der Kammmaschinen hat den Nachteil, daß sehr leicht Nadeln ausbrechen und durch die reihenweise Anordriung* der Nadelstäbe ein nach außen gerichteter Luftstrom mitkreist. Infolge der Nadellücken wird das Herausbefördern der Kurzfasern, des Kämmlings, vereitelt und die Güte des Kammzuges herabgemindert; ferner lagern sich zusammengerollte Fasern, Knötchen, Schalenreste und sonstige Unreinigkeiten in die großen Nadelzwischenräume ab, was leicht Verstopfungen des Nadelsegmentes verursacht, welche ein öfteres Reinigen von Hand mittels Hackers und Flachzange notwendig machen und einen Lieferungsausfall zur Folge haben. Durch die Versetzung der. Nädelstabreihen bilden zwei aufeinanderfolgende Stäbe eine Art Windflügel, dessen Luftstrom nach außen gerichtet ist und die Fasern von der Kammtrommel entfernt, so daß ein Teil ihrer Nadeln wirkungslos wird, wodurch die Güte des Kammzuges leidet.
  • Diese Fehler der Kammtrommel mit Nadelbesatz werden vermieden durch die Kammtrommeln mit Kratzenbeschlag. Ihre Nadeln sitzen elastisch in der Unterlage. Beim Auftreffen auf eine harte Stelle biegen sie sich zurück und weichen aus, ohne zu brechen. Dieses findet bei den starren Nadeln der Nadelstäbe nicht statt, weshalb lückenlose Nadelstabsegmente . eine Ausnahme, mit zahlreichen Löcken behaftete hingegen die Regel sind. Der weitere Vorteil der Kammwalzen mit Kratzenbeschlag besteht darin, daß infolge ihrer dünnen, aber zahlreichen Nadeln auf die Flächeneinheit kein nach außen gerichteter Luftzug -entsteht, welcher die Fasern von der Kammwalze entfernt, sondern es tritt gewissermaßen eine Ansaugung der Fasern ein, wodurch diese in das Nadelfeld eindringen und von ihm ordentlich durchgekämmt werden.
  • Daß trotz dieser großen Vorzüge die Verbreitung der Kammwalzen mit Kratzenbeschlag in der-Spinnerei nur sehr gering ist, beruht auf dem Umstande, daß ihre Nadeln sehr bald stumpf werden und dann ein Nachschleifen bedingen, was eine Verminderung der Leistung der Kammaschine in bezug auf Lieferungsmenge und Güte des Kammzuges verursacht; das erstere durch den Zeitverlust für das Schleifen, das letztere durch das mit stumpfen Nadeln nicht durchführbare einwandfreie, Kämmen.
  • Die vorliegende Erfindung verwendet - zur Vermeidung des Stumpfwerdens des . Kratzenbeschlages der Kammtrommel eine mit ihr zusammenarbeitende Nadelbürstenwalze, durch deren elastische, harte, sich wenig abnutzenden Nadeln die Zähne des Kratzenbeschlages beständig geschärft werden.
  • Wird statt de's Nadelbeschlages auf der Putzwalze eine Bürste aus Schweinsborsten oder Pflanzenfasern verwendet, so werden die härteren Kratzennadeln den weicheren Belag der Putzwalze schnell abnutzen, so daß die Bürste öfters nachgestellt und ersetzt werden muß. Dieser Nachteil und das durch das Kämmen verursachte Stumpfwerden des feinen Kratzenbeschlages der Kammwalze hebt daher die Vorteile, welche seine Anwendung für sich betrachtet bringen sollte, wieder auf.
  • Wird statt des weichen Belages der Bürstenwalze ein härterer aus Stahldrahtnadeln z. B: verwendet, dessen Nadeln härter als die der Kratzenwalze, und deren Neigung, Dicke und Bevölkerung durch praktische Versuche richtig ausgebildet sind, so nützt sich die Bürstenwalze weniger ab, so daß sie seltener nachgestellt und ersetzt werden muß ; durch das ständige Hindurchstreichen der Bürstennadeln durch- den Kratzenbeschlag werden dessen Zähne. vollständig ausgespitzt, so daß immer scharfe Nadeln das Kämmen ausführen und die Güte des Kammzuges keinen Veränderungen unterworfen ist.
  • In der Verbindung der mit Kratzenbeschlag versehenen Kammtrommel und der mit Nadelbesatz ausgerüsteten Putztrommel liegt die neue technische Wirkung beim Kämmen und der Fortschritt für die Herstellung der ' Kammmaschinen nach der vorliegenden Erfindung. Erst durch dieses Zusammenwirken lassen sich die Vorteile der billigen und äußerst gut wirkenden Kammtrommel mit Kratzenbeschlag ausnutzen, weil die Nadelbürstenwalze den Kratzenbeschlag stets schärft.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Die Figur zeigt einen Querschnitt durch die Arbeitsteile für das Kopfkämmen einer Kammaschine mit zwei Segmenten und der Ab-Führung des Kämmlings durch einen Sammler und einen Hacker.
  • Die Fasermasse wird beim Kopfkämmen durch die, Zange r zurückgehalten; alle nicht von ihr geklemmten Fasern folgen den Nadeln 2 der. Kammwalze 3 ; sie werden aus ihnen durch die langen, sehr biegsamen Nadeln .4 der Bürstenwalze 5 herausgenommen und auf den Kratzenbeschlag des Sammlers 6 abgesetzt, von dem sie der hin und her schwingende Hacker 7 als Vlies abstreift. Statt eines mit Kratzenbeschlag versehenen Sammlers können sich auch die von der Bürstenwalze 5 abgeschleuderten Fasern auf einer sich- langsam drehenden Siebtrommel, in der ein Sauger wirkt, zum Vliese verdichten, das durch eine Abstreifwalze oder durch ein im Innern der Siebtrommel feststehendes Abschlußblech. davon abgelöst wird.
  • Der Kratzenbeschlag 2 der Kammtrommel 3 kann durchgehends die gleiche Benadlung haben, oder es folgen sich zur Steigerung der Kammwirkung Nadelreihen mit stets größerer Dichte und feineren Drähten. Gewöhnlich genügt die erste Ausführung mit gleicher Benadlung; sie ist die am einfachsten herzustellende.

Claims (1)

  1. P A-TENT-ANsPRUcH Kammaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zum Putzen der mit Kratzenbeschlag versehenen Kammtromme%pine mit Metallnadeln- ausgerüstete Bürstenwalze vorgesehen ist, um das Stumpfwerden der Kratzen-. zähne zu vermeiden.
DE1919328146D 1919-11-12 1919-11-12 Kaemmaschine Expired DE328146C (de)

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