DE32805C - Instrument zum Messen und Theilen von Linien - Google Patents

Instrument zum Messen und Theilen von Linien

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DE32805C
DE32805C DENDAT32805D DE32805DA DE32805C DE 32805 C DE32805 C DE 32805C DE NDAT32805 D DENDAT32805 D DE NDAT32805D DE 32805D A DE32805D A DE 32805DA DE 32805 C DE32805 C DE 32805C
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DE
Germany
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cathetus
instrument
edge
given
small
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32805D
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English (en)
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K. FRIEDRICH in Simbach a. Inn
Publication of DE32805C publication Critical patent/DE32805C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/02Rulers with scales or marks for direct reading

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
• KLASSE 42: Instrumente.
Zusatz zum Patent No. 31878 vom 4. Juni 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. März 1885 ab. Längste Dauer: 3. Juni 1899.
Die in den Fig. 10, π und 12 der Patentschrift. No. 31878 gekennzeichneten Instrumente können nur zur Reducirung bezw. Vergröfse'-rung in dem auf dem Instrument verzeichneten Verhältnifs benutzt werden. Um dasselbe nun für jedes Reductions verhältnifs verwenden zu können, mufs die Schleifungslinie verstellbar gemacht werden. Dies geschieht in der1 durch Fig. ι gekennzeichneten Weise.
Der prismatisch abgeschrägte Arm A mit der Winkelplatte P ist mit dem mit dem abnehmbaren Griffplättchen B'2 versehenen Arm B bei -B1 drehbar verbunden, in der Weise, dafs sich die Kanten B3 B* von B und A1 A2 von Ä im Drehpunkt schneiden· Hierbei ist B3 B1 parallelder Schleifungslinie und A3 Ai parallel 4?-42-.
Der Zeigermechanismus ist wie bei Fig. 10, ii; und 12 der. Patentschrift No. 31878 und ruht die Führungsschiene u in den Lagern L1 und.ZA (Fig. 2 Schnitt a-^b durch L1 und Fig. 4 Seitenansicht von Iß)-. Um ■ die beiden Arme A und B unter beliebigem Winkel feststellen zu können, ist auf B ein Bogen E mittelst Schraube E1 befestigt, welcher durch einen entsprechenden Schlitz des Lagers geht und in demselben durch Schraube L3 feststellbar (Fig. 3 Vorderansicht, Fig. 4 Seitenansicht von L'2) ist. Durch die Schraube E1 des Armes B ist es ermöglicht, den Bogen E auszuwechseln, so dafs man bei gröfseren Winkeln einen entsprechend längeren Bogen einsetzen kann. Die in Fig. 6 durch x, y und \ gegebenen Gröfsen genügen für alle Fälle. Um je nach Bedarf einen öder mehrere Zeiger leicht in die Führungsschiene einschieben zu können, ist die Führungsschiene 11 mit dem einen Ende in das Läger L2 eingeschraubt.
Der .auf der prismatischen Kante A} A'2 angebrachte längere oder kürzere Mafsstab bezieht sich auf den Drehungsmittelpunkt B1. Dieser Mafsstab kann gegen B1 und gegen Ä1 beliebig ausgedehnt werden, wodurch die Zahl der Reductionsverhältnisse vermehrt wird.
Zur Einstellung, des- Instrumentes für gegebene Verhältnisse- ist noch der mit α β γ ί bezeichnete,, auf Carton u. s. w.■ hergestellte Mafsstab' für die. kleine Kathete nbthwendig,·
Kg· 7· Die erste Rubrik enthält hierbei.· das Verhältnifs der Verkleinerung oder- Vergröfserüng, die zweite Rubrik die entsprechende GrÖfse der grofsenund der kleinen-'Kathete iti Millimetern.
Bezüglich der Verwendung des vorbeschriebenen Instrumentes ist Folgendes zu erwähnen: :
Der Gebrauch bei Reduction u. s. w. ist derselbe wie bei den in der Patentschrift No. 31878 beschriebenen einfachen Instrumenten, Fig. 10, 11 und 12; es ist nur noch anzugeben, wie die Schleifungslinie für ein gegebenes Verhältnifs eingestellt wird. Die
Manipulation gründet sich, wie bei den Mefs-■ instrumenten, auf die Gesetze ähnlicher Dreiecke.
Das hier in Frage kommende Dreieck ist zusammengesetzt aus:
ι. der Kante A1 A2 als grofse Kathete,
2. dem an diese Kante rechtwinklig anzulegenden Mafsstab αβγά als kleine Kathete,
.3. der Kante B3B4 als Hypothenuse.
Um nun für ein gegebenes Reductionsverhältnifs die richtige Stellung der beiden Arme A und B zu erhalten, wird vorerst die Länge der grofsen Kathete derart bestimmt, dafs auf dem Mafsstab auf Kante A1 Ä2 ein möglichst grofser Abschnitt gesucht wird, welcher sich mit dem Nenner des gegebenen Verhältnifsbruches ohne Rest dividiren läfst. Derjenige Millimeterstrich nun, welcher den gefundenen Abschnitt begrenzt, wird dann mit dem Cartonmafsstab α β γ ä in Verbindung gebracht, indem das Instrument so auf letzteren gelegt wird, dafs die Nulllinie desselben mit der Kante A1 A2 und der Mafsstab mit dem oben gesuchten Millimeterstrich zusammenfällt.
Der Cartonmafsstab liegt dann zur Kante oder grofsen Kathete A1A'2 rechtwinklig und bildet so die kleine Kathete, nach welcher die Kante oder Hypothenuse B3 B1 gestellt wird.
Ist der Zähler des gegebenen Verhältnifsbruches =1, so ergiebt sich die Länge der kleinen Kathete, wenn mit dem Nenner des gegebenen Bruches in die Länge der grofsen Kathete dividirt wird. Der Arm B wird dann so lange verstellt, bis die Kante B3 J34 die durch diese Division gefundene Anzahl Millimeter auf dem Cartonmafsstab abschneidet, in welcher Stellung dann mittelst der Schraube im Lager L2 die Fixirung des Armes erfolgt.
Wenn der Zähler, des Bruches jedoch ein Vielfaches von 1 ist, so vergröfsert sich auch die Länge der kleinen Kathete um das gleiche Vielfache.
Soll nicht reducirt, sondern nach einem gegebenen· Verhältnifs vergröfsert werden, so kann letzteres nur als unechter Bruch erscheinen, dessen Zähler immer gröfser als der Nenner ist. Dieser Bruch wird dann nur umgekehrt, Zähler wird Nenner und letzterer Zähler, und das Einstellen der Arme A und B nach diesem nun echten Bruch wird, wie .oben beim Reduciren beschrieben, ausgeführt. Beiliegende Zeichnung zeigt die Stellung für das Verhältnifs Y2 beim Reduciren oder 2J1 beim Vergröfsern; es ist dort die grofse Kathete = 140 mm, diese getheilt durch den Nenner 2 giebt für die kleine Kathete = 70 mm, welcher Millimeterstrich von der Kante B3 Bi geschnitten wird.
Sei z. B. das Verhältnifs 47/n9 als Reductions- oder ' 19J47 als Multiplicationsverhältnifs gegeben, so ist die Länge der grofsen Kathete unmittelbar 119 mm. Für die kleine Kathete ergiebt sich als Länge 47 mm, weil der Zähler des gegebenen Bruches ein Vielfaches von 1 ist, denn bei 1 : 119 wäre die kleine Kathete = ι mm. Der Cartonmafsstab kommt hier auf 119 mm der Kante A1 A2 zu liegen, während Kante B3 .B4 den 47. mm schneiden mufs.
Wenn aber das verlangte Verhältnifs so grofs ist, dafs der Mafsstab für die grofse Kathete auf Kante A1 A2 nicht mehr ausreicht, was voraussetzt, dafs der Nenner des gegebenen Bruches das Doppelte irgend einer Zahl des vorerwähnten Mafsstabes ist, so müssen halbe Millimeter benutzt werden, z. B. es sei die Stellung für 7%2i) nothwendig.
Hierfür ist die grofse Kathete = 229 halbe Millimeter, was so viel wie 1141Z, ganze Millimeter ist; wäre der Zähler 1, so würde die kleine Kathete = Y2 mm betragen, als Vielfaches aber 79 X Y2 '= 39Y2 ganze Millimeter. Der Mafsstab für die kleine Kathete kommt hier an 114Y2 mm zu liegen, während die Kante B3B1 39Y2 mm von letzterem abzuschneiden hat.
Die Kathetenlängen der am häufigsten vorkommenden Verhältnisse sind auf dem Cartonmafsstab α β γ δ zusammengestellt. Diese Zahlen sind der jeweiligen Grofse des Instrumentes anzupassen.
Fig. 9 stellt ein combinirtes Reductionsinstrument dar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei den durch Patent-Anspruch 5. des Patentes No. 31878 gekennzeichneten Instrumenten behufs Verstellung der Schleifungslinie die Anordnung der um B1 drehbaren und durch den in ΕΛ befestigten und in Lager L2 verschiebbaren und festzustellenden Bogen E verbundenen Arme A und B, Fig. 1 bis 6, in Combination mit der Tabelle α β γ δ, Fig. 8.
DENDAT32805D Instrument zum Messen und Theilen von Linien Expired - Lifetime DE32805C (de)

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