DE327558C - Durch Abgase beheizter Speisewasservorwaermer - Google Patents

Durch Abgase beheizter Speisewasservorwaermer

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DE327558C
DE327558C DE1918327558D DE327558DD DE327558C DE 327558 C DE327558 C DE 327558C DE 1918327558 D DE1918327558 D DE 1918327558D DE 327558D D DE327558D D DE 327558DD DE 327558 C DE327558 C DE 327558C
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water
exhaust gases
intermediate container
feed water
tubes
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FRANZ CARL W GAAB FA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/02Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged in the boiler furnaces, fire tubes or flue ways
    • F22D1/14Safety or venting devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/02Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged in the boiler furnaces, fire tubes or flue ways
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  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Durch Abgase beheizter Speisewasservorwärmer. Die Erfindung betrifft einen durch Abgase beheizten Speisewasservorwärmer (Ekononniser), dessen zuerst von den Abgasen getroffenen Wasserröhren mit einem hochliegenden Zwischenbehälter verbunden sind. Ein derartiger Vorwärmer ist bekannt und aus folgender Erwägung hervorgegangen. Beim Betriebe von Abgasvorwärmern scheiden sich die in dem Wasser enthaltenen Gase infolge der Erwärmung des Wassers aus und setzen sich als Bläschen an der Röhrenwandung fest, wodurch dort Zerfressungen veranlaßt werden. Auch entsteht öfter schon in den Vorwärmerröhren eine Dampfbildung, namentlich dann, wenn, durch irgendein Betriebsvorkommnis veranlaßt; die Kessel zwar noch stark geheizt sind, der Kesseldruck aber schnell sinkt; es entstehen hierdurch leicht schädigende starke Wasserschläge und andere Störungen. Durch die Anordnung eines Zwischenbehälters zur Aufnahme der aus dem Wasser ausgeschiedenen Luft und Gase hat man nun versucht, jene Übelstände zu beseitigen. Indessen wird auch bei diesem bekannten Vorwärmer das Ziel nicht erreicht, da das Wasser zuerst dem heißeren Teil der Vorwärmerröhren zugeführt wird, dann den Zwischenbehälter durchströmt und hierauf mit geringerer Geschwindigkeit durch die hintere, kältere Röhrengruppe fließt, um noch weiter erwärmt zu werden. Infolge der verhältnismäßig kurzen Beheizung in der ersten Röhrengruppe wird -nämlich keine genügende Vorwärmung für das Austreiben der Luft und Gase aus dem Wasser erreicht, so daß diese in der zweiten Röhrengruppe während der langsamen Dwrchströmung sich ausscheiden und festsetzen können. Die Erfindung besteht darin, daß drei in der Stromrichtung der Abgase hintereinander liegende Röhrengruppen mit einer solchen Hindurchführung des Wassers vorgesehen sind, daß die letzte Röhrengruppe von dem Wasser mit großer Geschwindigkeit zuerst durchströmtwird, worauf es langsamer durch die erste, an den Zwischenbehälter angeschlossene Röhrengruppe in den Zwischenbehälter gelangt und von hier teilweise dem Verbrauch, teilweise im Kreislauf durch die zweite Röhrengruppe wieder dem Zwischenbehälter zufließt: Durch diese Art der Wasserführung wird ein Festsetzen der Luft-und Gasblasen aus dem Wasser beim ersten Vorwärmen in der letzten Röhrengruppe infolge der hier - vorgesehenen großen Wassergeschwindigkeit verhindert; dagegen infolge der stärken .Erhitzung bei geringerer Wassergeschwindigkeit in der ersten, heißesten Röhrengruppe eine Ansammlung und völlige Ausscheidung der Luft und Gase in den Zwischenbehälter gewährleistet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. z bis 3 in Hinteransicht, im Längsschnitt und in Oberansicht dargestellt.
  • Das kalte Speisewasser fließt zunächst im Gegenstrom zu den Heizgasen- durch die Rohrschlange r, 2, die von den Heizgasen zuletzt berührt wird. Die dabei ausscheidenden Luft- und Gasmengen können sich als Bläschen nicht festsetzen, sondern werden von dem schnell strömenden Wasser mitgerissen, das hierauf durch mehrere Röhren 7, 8 gleichzeitig in den Zwischenbehälter g gelangt. Die Röhren 7, 8 werden von den Abgasen zuerst getroffen, so daß hier eine starke Wassererwärmung und reiche Ausscheidung von Luft und Gasen stattfindet, die mit dem Wasser in den Behälter 9 emporsteigen, der so groß bemessen ist, daß hier eine Trennung der Luft- und Gasmengen bzw. auch des entwickelten Dampfes von dem erhitzten Speisewasser stattfinden kann.
  • Der Sammler kann so angeordnet sein,-daß er ebenfalls von Abgasen beheizt wird, und ist mit einem Wasserstandszeiger 17, mit Probehähnen 18, mit einem Spannungsmesser =g, mit einem Absperrventil =LL- und mit einem Sicherheitsventil 16 ausgerüstet. An Stelle oder zugleich mit dem Sicherheitsventil 16 kann ein selbsttätiges-Entlüftungsventil nach bekannter Bauart vorgesehen sein, wobei der Wasserstand im Behälter 9 auf gleicher Höhe gehälten wird.
  • Um das Wasser im Behälter g in fortwährender Umwälzung zu erhalten und ihm hierdurch den Rest an Luft und Gas zu entziehen, ist ein Fallrohr =o vorgesehen, das durch das Verteilungsstück =i in die Röhren einer mittleren Röhrengruppe i2, 13 führt, die - ebenfalls mit' dem Zwischenbehälter 9 in Verbindung steht.
  • Der Betrieb. des Vorwärmers gestaltet sich also wie folgt. Sind die Abgastemperaturen nur so groß, daß ohne eine Dampferzeugung nur Luft und Gas aus dem Wasser ausgeschieden werden, so bleibt das Absperrventil =q. geschlossen und ein in die Fallrohrleitung :[o eingebautes Ventil 15, an welches die zum Kessel führende Speiseleitung angeschlossen ist, wird geöffnet. Die in den Behälter 9 abgeschiedenen Luft- und Gasmengen werden durch das Sicherheitsventil 16 (oder durch einen selbsttätigen Entlüfter) ausgeblasen, während das entlüftete heiße Wasser durch x5 zu den Dampfkesseln gelangt.
  • Sind die Abgastemperaturen hoch genug, um Dampf zu erzeugen, ' so wird das Ventil 15 geschlossen und das Ventil zq. wird geöffnet, an das eine Dampfleitung angeschlossen ist, die- in die Kesseldampfleitung oder zu irgendeiner be--liebigen Betriebsstelle führt, an der Dampf gebraucht wird. An Stelle des Ventils =q. kann ein selbsttätig wirkendes Überdruckventil eingebaut sein`, das den Dampf aus dem Behälter 9 nur dann ausströmen läßt, wenn der Dampfdruck im Behälter 9 etwas höher als der Dampfdruck der zu speisenden Kessel bzw:- an der Dampfvezbrauchsstelle ist. Auch können gleichzeitig die Ventile 1q.- und 15 geöffnet sein, um sowqhl heißes entlüftetes Wasser in die zu speisenden Dampfkessel zu drücken, als auch entwickelten Dampf in die Kesseldampfleitung abzugeben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSP1zUCH: Durch Abgase beheizter Speisewasservorwärmer, dessen zuerst von den Abgasen getroffenen Röhren mit einem hochliegenden Zwischenbehälter in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß drei in der Stromrichtung der Abgase hintereinander liegende Röhrengruppen mit einer solchen Hindurchführung des Wassers vorgesehen sind, daß die letzte Röhrengruppe (i, 2) von dem Wasser mit großer Geschwindigkeit zuerst durchströmt wird, worauf es langsamer durch die erste, an den Zwischenbehälter (9) angeschlossene Röhrengruppe (7, 8) in den Zwischenbehälter gelangt und von hier teilweise dem Verbrauch, teilweise im Kreislauf durch die zweite Röhrengruppe (i2, 13) wieder dem Zwischenbehälter zufließt.
DE1918327558D 1918-09-28 1918-09-28 Durch Abgase beheizter Speisewasservorwaermer Expired DE327558C (de)

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