DE404532C - Steilrohrkessel - Google Patents

Steilrohrkessel

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DE404532C
DE404532C DEB109533D DEB0109533D DE404532C DE 404532 C DE404532 C DE 404532C DE B109533 D DEB109533 D DE B109533D DE B0109533 D DEB0109533 D DE B0109533D DE 404532 C DE404532 C DE 404532C
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boiler
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DEB109533D
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Borsig Maschinenfabrik GmbH
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Borsig Maschinenfabrik GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B33/00Steam-generation plants, e.g. comprising steam boilers of different types in mutual association
    • F22B33/14Combinations of low- and high-pressure boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Steilrohrkessel. Es sind Steilrohrkessel bekannt, bei denen hinter dem Oberkessel Dampfsaäh-mler angeordnet sind, aus denen die mitgerissene und abgeschiedene Flüssigkeit zusammen mit dem Kesselspeisewasser dem Unterkessel in besonderen Leitungen zuströmt.
  • Andererseits sind auch Druckwasserbehälter bekannt, die zeitweilig durch Zufuhr von Dampf aus einem beliebigen Kessel erwärmt werden, um sodann nach Bedarf ihre Wärme zu Heizzwecken abzugeben. Einrichtungen dieser Art erfordern besondere Vorrichtungen zur gleichmäßigen Erwärmung des Wasserinhaltes.
  • Der Zweck der Erfindung ist es nun, einen Steilrohrk.essel mit hinter dem Oberkessel angcordnetein Dampfsairnnler so auszugestalten, daß die Möglichkeit gegeben ist, Dampf zu Heiz- oder ähnlichen Zwecken -von beliehi,gem Druck unabhängig vom Betriebsdampf erzeugen und entnehmen zu können, ohne daß besondere Vorrichtungen zur gleichmäßigen Erwärmung des Wasserinhaltes erforderlich sind. Dies geschieht der Erfindung gemäß dadurch, daß zwischen Wassersammler und Unterkessel ein absperrbarer Druckwasserbehälter geschaltet ist.
  • Durch Regelorgane in den vom Wassers<imrriler nach dem Druckwasserbehälter und vom Druckwasserbehälter nach dem Unterkessel führenden Leitungen läßt sich .die Menge des durch den Druckwasserbehälter geschickten Wasserstromes zwischen Null und einem Höchstmaß regeln.
  • Während man sonst darauf Rücksicht nehmen müß, daß aus dem Oberkessel in den Wassersänimler möglichst wenig Wasser mitgerissen wird, kann .dies zur Beschleunigung ,les Wasserumlaufes durch den Druckwasserbehälter erwünscht sein. Infolgedessen kann der Dampfweg - zwischen Oberkessel und Wassersammler. beispielsweise -durch Querschnitfsv erringerüng so ausgestaltet sein, @daß ein Mitreißen von Flüssigkeit begünstigt ciird.
  • Ist in der angedeuteten Weise die im _ Druckwasserbehälter ursprünglich befindliche `@'asserrnenge, die ein :Zehrfaches derjenigen des ganzen Kesselinhaltes betragen kann, so (laß der Druckwasserbehälter zweckmäßigerweise außerhalb der Kesselummauerung anzuordnen ist, mit umlaufendem heißen Druckwasser ausgewechselt, dann wird der Druckwasserbehälter vom Steilrohrkessel abgeschaltet, und es kann nun .aus diesem geöebenenfalls unter Zwischenschaltung eines besonderen Dampfsammlers Dampf zu Heizzwecken entnommen werden, ohne dadurch die Kesselanlage in erhöhtem Maße zu bebelasten. Sind Druck und Temperatur im Druckwasserbehälter auf ein bestimmtes Maß gesunken, dann schaltet :man ihn wieder zwischen Wassersammler und Unterkessel ein und veranlaßt so den Austausch des Inhalts mit heißem Druckwasser.
  • Auf der Zeichnung ist .ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Der Dampf strömt aus -dem Oberkessel i durch das Rohr z in den Wassersammler 3, von dort durch die Rohre d. zu dem Dampfsammler 5, von dem :die Dampfleitung 6 ausgeht. Die in 3 abgeschiedene Flüssigkeit geht zusammen mit :dem Kesselspeisewasser durch die Rohrverbindung 7 in den Druckwasserbehälter 8 und aus diesem durch die Leitung 9 in den Unterwasserkessel io. Der Druckwasserbehälter 8 steht :durch die Rohre i i :mit dem Dampfsammler 12 in Verbindung, von dein die durch Ventil 13 absperrbare Heizda,mpfleitungrd.ausgeht. Die Rohrleitungen? und 9 sind durch die Absperrventile i S und 16 absperrbar.
  • Damit der Betrieb des Kessels auch beliebig lange Zeit völlig ungestört weitergehen kann, während derDruckwasserbehälter abgeschaltet ist, wird zweckmäßigerweise nur ein Teil der Flüssigkeitsleistungen zwischen dem Wassersammler und dem Unterkessel durch den Druckwasserbehälter geleitet. Ein anderer Teil geht unverändert durch die Rohrleitungen 17 direkt in den Unterkessel. Wird also der Druckwasserbehälter abgesperrt, so bleiben für den Rücklauf der abgeschiedenen Flüssigkeit und für das Speisewasser diese Rollre unverändert offen. Um bei geöffneter Stellung der Ventile 15 und 16 den Umlauf der Flüssigkeit durch den Druckwasserbehälter gegenüber dem Umlauf durch die Leitungen 17 zu bevorzugen, kann die Austrittsöffnung ig der Leitung 7 tiefer angeordnet werden als die Austrittsöffnung 18 der Leitung 17. Gegebenenfalls kann !die Leitung 17 ein Drosselventil enthalten. Hört die Heizdampfentnahme auf und werden die Absperrventile wieder geöffnet, so gelangt das abgekühlte Wasser des Druckwasserbehälters allmählich, gegebenenfalls unter Vorwärmung :durch die Abgase des Kessels, unter dem wiederhergestellten Kesseldruck in :den Unterwasserkessel. Das Wasser des Druckwasserkessels wird von oben her nach und nach wieder durch heißeres Wasser ersetzt.
  • Durch entsprechende Ventilstellung kann .man .die durch den Druckwasserbehälter umlaufende Wassermenge beliebig verringern. Es kann jedoch auch erwünscht sein, diesen Vorgang zu beschleunigen. Dies läßt sich erreichen, wenn im Wassersammler wesentlich stärkere Wassermengen abgeschieden werden, als bei den normalen Dampfrohrleitungen der Fall ist. Hierzu dient z. B. die Verringerung des Querschnittes -der Rohrleitung 2, und man kann ferner die dann auftretende Mammutwirkung der siedenden Flüssigkeit dazu benutzen, Flüssigkeitsteilchen durch den siedenden Dampf absichtlich mitzureißen und den Wassersammler räumlich höher anzuordnen, so daß man die Möglichkeit gewinnt, den Druckwasserbehälter in größerer senkrechter Ausdehnung auszuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steilrohrkessel mit Flüssigkeitsumlauf zwischen Oberkessel und Unterkessel, gekennzeichnet durch einen im Rücklauf der Flüssigkeit liegenden absperrbaren Druckwasserbehälter, der die Entnahme von Dampf verschiedenen Druckes zuläßt. z. Steilrohrkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen der Rohrleitungen vom Wassersammler zum Druckwasserbehälter tiefer angeordnet sind als die Austrittsöffnungen .der Rohrleitungen vom Wassersammler zum Unterkessel. 3. Steilrohrkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfweg zwischen Oberkessel und Wassersammler so, beispielsweise durch Querschnittsverringerung, ausgestaltet ist, :daß ein Mitreißen der Flüssigkeit nach Möglichkeit gefördert wird. q.. Steilrohrkessel nach Anspruch 3, @dadurch gekennzeichnet, @daß der Wassersammler höher als der Oberkessel des Kessels liegt.
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