DE326720C - Betriebsstoffleitungsanlage fuer Flugzeuge, insbesondere Kampfflugzeuge - Google Patents

Betriebsstoffleitungsanlage fuer Flugzeuge, insbesondere Kampfflugzeuge

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DE326720C
DE326720C DE1918326720D DE326720DD DE326720C DE 326720 C DE326720 C DE 326720C DE 1918326720 D DE1918326720 D DE 1918326720D DE 326720D D DE326720D D DE 326720DD DE 326720 C DE326720 C DE 326720C
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DE1918326720D
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Rumpler Werke I Liqu GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D37/00Arrangements in connection with fuel supply for power plant
    • B64D37/005Accessories not provided for in the groups B64D37/02 - B64D37/28

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Betriebsstoffleitungsanlage für Flugzeuge, insbesondere Kampfflugzeuge. -Ein Flugzeug mit nur einem Vorratsbehälter für den flüssigen Betriebsstoff (in der Regel Benzin) würde nach Beschädigung dieses einzigen Behälters nur noch im Gleitflug betrieben werden können, also einem Kampfgegner weit unterlegen sein. Daher pflegt man außer einem sogenannten Hauptbehälter, der die Hauptmenge des mitzufüh= renden Betriebsstoffvorrates aufnimmt, noch . einen von diesem gesonderten Notbehälter von geringerem Fassungsvermögen vorzusehen. Da der Hauptbehälter ein größeres Ziel darstellt als der Notbehälter, wird er von feindlichen Geschossen häufiger als dieser getroffen. Im allgemeinen besteht also die größere Wahrscheinlichkeit, daß der Hauptbehälter beschädigt wird und der Notbehälter unbeschädigt bleibt; jedoch kann auch der umgekehrte Fall eintreten. Nach Außerdienstsetzung des Hauptbehälters ermöglicht der Notbehelfer immer noch für einige Zeit die Fortsetzung des motorischen Fluges.
  • In ähnlicher Weise würde eine Beschädigung der ständig vom -Motor aus angetriebenen Pumpe, welche Druckluft zum Emporschaffen von Betriebsstoff bis zur. Verbrauchsstelle liefert, zum Stillstand des Motors und damit zur Beschränkung auf Gleitflug führen. Daher ist es üblich, .im Händebereich des Flugzeugführers eine Handpumpe anzuordnen, welche im Notfall die Stelle der Motorpumpe vertreten kann, für gewöhnlich aber nur beim erstmaligen Anlassen des Motors benutzt wird.
  • Die Erfindung schafft eine übersichtliche und leicht zu bedienende Leitungsanlage zur Verbindung der beiden Behälter und der beiden Pumpen miteinander, mit dem Vergaser des Motors und mit den zur Überwachung der Anlage erforderlichen Meßgeräten. Der Flugzeugführer - soll im Bedarfsfall ohne langes Überlegen die zweckmäßigen Umschaltungen in der Leitungsanlage vornehmen können und sich dadurch die Herrschaft über die Flugmaschine wahren, so daß ihn das Gefühl der Sicherheit niemals verläßt. Zu diesem Zwecke sind zwei von der Motor- . und von der Handpumpe kommende Druckluftleitungen durch- einen ersten Umschalthahn, den sogenannten Pumpenhahn, in eine Einzelleitung zusammengeführt und diese Einzelleitung ist bei einem zweiten Umschalthahn, dem sogenannten Haupthahn, wieder in zwei Teilleitungen zerlegt, von denen die eine in den Luftraum des Hauptbehälters und die andere -in den Luftraum des Notbehälters führt. Ferner ist der -zweite Umschalthahn für die Druckluft mit einem Umschalthahn für die von je einem Behälter kommenden beiden Betriebsstoffleitungen und für die zum Vergaser weitergehende eine Betriebsstoff-. leitung in der Weise einheitlich zusammengefaßt, daß- stets die jeweilige Schaltung der Betriebsstoffleitungen zwangsweise mit der. Schaltung der zugehörigen Druekluftleitungen übereinstimmt. Es genügt also ein Handgriff und je eine Handhabung desselben zur gleichzeitigen und gleichartigen Umschaltung der Druckluft- und der Betriebsstoffleitungen beim Haupthahn.
  • Schließlich ist für dauernde sofortige Detriebsbereitschaft des Notbehälters Sorge getragen, d. h., wenn über. dem Flüssigkeitsspiegel im Hauptbehälter der zur Förderung der Betriebsflüssigkeit ausreichende Luftdruck herrscht, so herrscht stets annähernd der gleiche Luftdruck auch im Raum über dem Flüssigkeitsspiegel des Notbehälters, während umgekehrt eine Beschädigung des Hauptbehälters und die damit verknüpfte Drucksenkung im Hauptbehälter den Notbehälter unbeeinflußt lassen. Für, diese Zwecke sind die beiden Behälter durch eine Zwischenleitung verbunden und in diese Zwischenleitung ist ein mit einem Absperrhahn vereinigtes Rückschlagventil eingebaut.
  • Auf der Zeichnung zeigt: Fig. i das Schaltungsschema für eine derartige Leitungsanlage.
  • Fig. 2 ist der lotrechte Längsschnitt durch den Haupthahn.
  • Fig. 3 und 4 sind die beiden Querschnitte nach III-III und IV-IV der Fig. 2.
  • Fig. 5 ist der lotrechte Längsschnitt durch den mit dem Rückschlagventil vereinigten Zwischenhahn, an den bei der gezeichneten Ausführungsform außerdem auch noch zwei je einem der Betriebsstoffbehälter zugeordnete Druckmesser angeschlossen sind.
  • Fig..6 und 7 zeigen einen für den Hauptbehälter und den Notbehälter in gleicher Ausgestaltung zu verwendenden Anschlußstutzen.
  • Zur Erleichterung der Übersicht sind alle Luftleitungen durch Einzellinien, alle Betriebsstoffleitungen durch Doppellinien dargestellt. .
  • Von der durch den Motor angetriebenen Pumpe r geht eine Druckluftleitung -2 und von der nur bei Bedarf - und dann von Hand - zu bedienenden Pumpe 3 eine Druckluftleitung 4 zu je einem Seitenstutzen des ersten Umschalthahnes 5, des sogenannten Pumpenhahnes, von dessen" Mittelstutzen die Drucklufthauptleitung 6 weitergeht. Das Halmküken besitzt zwei unter rechtem Winkel zueinander angeordnete Kanäle, derart, daß bei der bezeichneten Stellung '(Hahngriff 7 nach unten) die motorisch betriebene Pumpe i mit der Hauptleitung 6 verbunden, die bei Betriebsfähigkeit der Motorpumpe nicht benötigte Handpumpe 3 hingegen abgeschaltet ist. Bei Linksdrehung des Hahngriffes um einen rechten Winkel (Griff 7 nunmehr nach links weisend) ist die Motorpumpe i abgeschaltet und die Handpumpe 3 an die Hauptleitung 6 gelegt. Bei Rechtsdrehung des Hahngriffes wiederum um einen rechten Winkel (Griff 7 nach rechts weisend) sind beidePumpen abgeschaltet und dieDruckluft ist abgelassen (Gleitflugstellung entsprechend der Aufschrift: »Druck ab«).
  • Aus der Hauptleitung 6 gelangt die Druckluft in den Mittelstutzen eines zweiten Um-Schalthahnes 8, des sogenannten Haupthahnes, der eine Druckluftkammer 9 und eine Flüssigkeitskammer io enthält (Fig. z). Bei der in Fig. i gezeichneten Stellung (Hahngriff i i nach unten) gelangt die Druckluft aus der Hauptleitung 6 durch die Hahnkammer 9 in die zum Luftraum des Hauptbehälters 13 führende Anschlußleitung 12. Nach Linksdrehung um einen rechten Winkel (Hahngriff i i nach links) ist die Anschlußleitung i2 von der Hahnkammer 9 abgeschaltet und durch eine Zwischenleitung 14 die Verbindung der Hahnkammer 9 mit dem Luftraum des Notbehälters 16 hergestellt. Bei Rechtsdrehung (Halmgriff i i nach rechts) sind beide Betriebsstoffbehälter 13 und 16 gegen die Hauptleitung 6 abgesperrt und der Druckluftzutritt zu beiden Flüssigkeitsbehältern ist unterbrochen.
  • Von j e einem sackartigen Schmutz- und Wassersammler 15 an der tiefsten Stelle jedes Flüssigkeitsbehälters ist innerhalb desselben eine Betriebsstoffsteigleitung 17 bzw. 18 nach oben geführt, dann als Leitung 1711 bzw. 1811 außen weitergeführt und an je einen Seitenstutzen der Flüssigkeitskammer io des Haupthahnes angeschlossen. Vom Mittelstutzen der Kammer io geht eine Betriebsstoffleitung i9 zunächst zu einem Reiniger 2ö und von da zum Vergaser 21.
  • Die Betriebsstoffschaltung bei der Kammer io des Haupthahnes entspricht genau der der Druckluftschaltung bei der Kammer 9 desselben. Durch die Vereinigung der Druckluft- und der Betriebsstoffschaltung in einem Haupthahn für beide Behälter wird erreicht, daß beide Schaltungen stets gleichzeitig und gleichsinnig vor sich gehen und die gleichzeitige Vornahme der Druckluft- und der Betriebsstoffschaltung beim Wechseln des benutzten Behälters nur einmaliges Eingreifen des Flugzeugführers erfordert. Ferner geht diese doppelte Behälterschaltung zwar gleichartig mit der (nur die Druckluft angehenden) Pumpenschaltung vor sich; dabei sind aber die Pumpenschaltung und die Behälterschaltung -voneinander vollkommen unabhängig, d. h. es kann jede für sich vorgenommen werden, Es können also zusammenarbeiten: Motorpumpe und Hauptbehälter, Handpumpe und Hauptbehälter, Motorpumpe und Notbehälter,- Handpumpe und Notbehälter.
  • Schließlich ist vom Luftraum des Hauptbehälters 13 eine weitere Druckluftleitung 22 zu einem sögenannten Manometerhahn 23 geführt und von diesem eine Druckluftleitung24 zum Notbehälter 16. An den Hahn 23 sind zwei Manometer 25 und 26 angeschlossen, derart, daß das Manometer 25 durch die Leitung 22 ständig mit dem Hauptbehälter 13, das Manometer 26 durch die Leitung 24 ständig mit dem Notbehälter 16 in Verbindung steht und somit jedes Manometer den in einem der Behälter herrschenden Druck anzeigt und beide Manometer in der Nähe von einander und von den mehrfach erwähnten Hahngriffen im Blickbereich des Führers angeordnet sein können. Die beiden Manometer und die zugehörigen Leitungen stehen bei der gezeichneten Hahnstellung miteinander durch einen zweifach gebrochenen Kanal 27 des Hahnkükens 28 in Verbindung. In das mittlere Stück dieses Kanals (Fig. 5) ist ein Rückschlagventi129 eingeschaltet, derart, daß, wenn der Druck im Hauptbehälter 13 höher ist als der im Notbehälter 16, das Rückschlagg-entil sich öffnet und der Druck - bis auf einen durch den Widerstand des Rückschlagverrtils bedingten sehr geringen Restdruck - sich ausgleicht, während im umgekehrten Fall das Rückschlagventil auf seinen Sitz gedrückt wird und folglich die Druckausgleichung, oder, genauer gesprochen, ein Druckverlust im Notbehälter, nicht stattfindet.. Da jedoch Blas Rückschlagventil undicht werden oder infolge von Motorstößen sich öffnen könnte, empfiehlt es sich, bald nach erfolgter selbsttätiger -Schließung des Rückschlagventiles das Hahnküken 28, innerhalb dessen das Rückschlagventil29 angeordnet ist, um einen rechten Winkel zu drehen, so daß die Absperrung-. zwischen den Leitungen 22 und 24 durch das zuverlässige Hahnküken 28 gesichert wird.
  • Das Rückschlagventil besteht zweckmäßig aus einer mit einer Feder 3o belasteten Kuge129, welche sich von oben her auf den Sitz 32 legt, derart, daß auch im Falle eines Federbruches noch wenigstens das Eigengewicht der Kugel schließend auf das Rückschlagventil wirkt. Es ist demnach durchaus wesentlich, daß die Achse des Hahnkükens 28 und daß das Rückschlagventil 29 aufnehmende mittlere Stück des Kükenkanals 27 lotrecht angeordnet sind. Da sehr geringe Druckunterschiede in Frage. kommen, muß die Federbelastung der Ventilkugel 29 sehr genau eingeregelt werden können. Dies gelingt mittels einer von oben her in das Küken 28 eingesetzten kapselförmigen Einstellschraube 31, -gegen die sich die Ventilfeder 30 von unten her stützt und die zugleich dazu dient, das zentrisch gebohrte mittlere- .Stück des zweifach gebrochenen Kükenkänales 27 nach oben hin abzuschließen.
  • Durch die beschriebene Einrichtung wird erreicht, daß im Notbehälter stets der zur Betriebsstofförderung notwendige Überdruck herrscht, wenn das gleiche für den Haupt-Behälter gilt, nicht aber umgekehrt. Wird zufällig der Notbehälter beschädigt so stört i ein solches Vorkommnis in keiner Weise die Weiterbenutzung des unbeschädigten Hauptbehälters. Nur tut man gut, in diesem Falle sofort den Manometerhahn 28 zu schließen Wird, wie sich dies häufiger ereignet, der Hauptbehälter beschädigt, beispielsweise von -Maschinengewehrkugeln -durchlöchert, während der Notbehälter betriebsfähig bleibt, se herrscht wegen der Übereinstimmung der Drücke in den beiden Behältern auch im Augenblick vor der Beschädigung im Notbehälter bereits der zur Betriebsstofförderang erforderliche Überdruck und dieser Überdruck im Notbelrälter bleibt nach der Beschädigung des Hauptbehälters bestehen, obglei_rh"-natürlich die im Hauptbehälter und (leri ' `a-ige'sthiossenen Leitungen befindliche Druckluft. därich die gewaltsam hervorgebrachte @$-ellälteröffnung entweicht- oder eine entsprechende-Betriebsstoffmenge ins Freie getrieben wird:- .Bei sofortiger Umschaltung des Haupthahnes wird also die Betriebsstoffförderung überhaupt nicht unterbrochen.
  • Die Beschreibung und das Schema lassen erkennen, daß an den Hauptbehälter und ebenso an den Notbehälter je drei Leitungen angeschlossen sind, närnfich an den ersteren die Druckluftleitung 12, die Druckluftleitung 22 und -die Betriebsstoffleitung i7a, an den letzteren die beiden Druckluftleitungen 14 und 24 und die Betriebsstoffleitung i8a. Dieser Anschluß ist nicht mittels je eines besonderen Stutzens bewirkt, sondern es ist bei jedem Behälter für alle drei Leitungen und für die Einfüllschraube. je ein gemeinschaftlicher Stutzen 33 vorgesehen; derart, daß oben nur ein einziger Stutzen an jedem Behälter anzubringen ist und dieser eine Stutzen leicht gedichtet werden kann. Dieser eine Stutzen 33 enthält oben die Einfüllöffnung 34, in dieser _ einen Innenflansch 35 zur Aufnahine des Einfüllsiebes 36.und, rings verteilt, die drei Rohranschlüsse 37, 38 und 39. Außerdem ist in dem einen Rohranschluß 38 die im Innern des Behälters befindliche Betriehsstoffsteigle-*tting 17 bzw. 18 eingeführt. Unter dem unteren Ende dieser Leitung 17 bzw. 18 befindet sich der sackartige Schmutz- und Wassersammler 15., in .dem, die Leitung 17 bezw. 18 umgebend, ein gelochter -Boden 40 eingesetzt ist, der das Rohr 17 bzw. 18 am untern Ende umfaßt und genau in der Mitte, also genau in der Achse des darunter befindlichen, in der Zeichnung nicht eingetragenen Ablaßhahnes erhält.
  • Die Reinigung des Betriebsstoffes erfolgt wie üblich ein erstes Mal schon beim Eingießen. indem der Betriebsstoff durch das Sieb 36 fließt, ferner dadurch, daß Wasser-und Schmutzteilchen sich im Sack 15 sammeln und von dort zeitweise abgelassen werden, schließlich noch ein drittes Mal beim Reiniger 2o. Trotzdem kann es - z. B. infolge von Eisbildung - vorkommen, daß kein Betriebsstoff zum Vergaser gelangt und die Vermutung entsteht, es sei die Betriebsstoffleitung an .irgendeiner Stelle verstopft. Indem man nun eine Bürste o. dgl. durch die vom abgenommenen Ablaßhahn freigelegte Öffnung von unten her einführt, kann man sich von dem Freisein des Rohres 17 bzw. 18 überzeugen bzw. eine etwaige Zusetzung beseitigen. Ebenso kann man nötigenfalls die Löcher des Bodens 40 mittels einer von unten her eingeführten Durchstoßstange 43 von zusetzenden Schmutzteilchen o. dgl. freimachen.

Claims (5)

  1. PATEN T-ANSPRZ CHE: i. Betriebsstoffleitungsanlage für Flugzeuge, insbesondere Kampfflugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß je eine von der motorich betriebenen Pumpe (i) und von der Handpumpe (3) herkommende, zur Betriebsstofförderung dienende Druckluftleitung (2 und 4) bei einem Umschalthahn (dem Pumpenhahn 5) zusammengeführt sind, von dem eine Einzelleitung (6) zu einer Kammer (9, Fig.2) eines zweiten Umschalthahnes (des . Haupthahnes 8) führt, an den zwei gesonderte Leitungen (r2 und 14) angeschlossen sind, von denen die eine (12) in den Luftraum des Hauptbehälters (13), die andere (14) in den Luftraum des Notbehälters (16) führt, während von den beiden Behältern (13 und 16) empörgehende Betriebsstoffleitungen (17a, und i8a) durch Vermittelung einer zweiten Kammer (io, Fig.2) des Haupthahnes (8) an die gemeinschaftliche Vergaserleitung (i9) angeschlossen sind, derart, daß die Pumpenschaltung und die Behälterschaltung voneinander unabhängig sind, hingegen die Schaltung der zu den beiden Behältern (13 und 16) gehörigen Druckluft- und Betriebsstoffleitungen (12 und 14 bzw. 17i und i8a) stets gleichzeitig und gleichsinnig mittels .eines einzigen Handgriffes und einer einmaligen Handhabung .desselben vor sich geht.
  2. 2. Betriebsstoffleitungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,- daß in eine den Hauptbehälter (13) mit dem Notbehälter {16) verbindende Druckluftzwischenleitung (22,24) ein Absperrhahn (23) eingeschaltet ist, in dessen zweifach gebrochenem Kükenkanal (27) ein Rückschlagventil (29) derart angeordnet ist, daß im regelrechten Betriebe auch im Notbehälter (16) der zur Betriebsstofförderung nötige Luftdruck herrscht, so daß die Betriebsstofförderung nach bloßer Umstellung des Haupthahnes (8) ohne Unterbrechung weitergeht, während umgekehrt von einer Beschädigung- des Notbehälters (i6) der Hauptbehälter, (13) nicht beeinflußt wird.
  3. 3. Betriebsstoffleitungsanlage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem mittleren Stück des zweifach gebrochenen Kükenkanals (27) das Rückschlagventil (a9) und dementsprechend auch die Achse des Kükens (27) lotrecht angeordnet sind, derart, däß das kugelförmig ausgebildete Rückschlagventil (29) sich von oben her auf seinen Sitz legt und folglich auch beim Versagen der Federbelastung wenigstens durch sein Eigengewicht den Verschluß bewirkt. .
  4. 4. Betriebsstoffleitungsanlagp nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbelastung (3o) des Rückschlagventiles (29) mittels einer kapselförmigen Schraube (31) einregelbar ist, die zugleich das achsial gebohrte mittlere Stück des zweifach gebrochenen Kükenkanals (27) .oben abschließt.
  5. 5. Betriebsstoffleitungsanlage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an' je einem Behälter (13 bzw. 16) anzuschließenden Druckluftleitungen (12 und 2z bzw. 14 und 24) sowie die inneren (17 bzw. 18) und die äußeren (17a bzw. i86) Stücke der Betriebsstöffleitung an je einen gemeinschaftlichen Stutzen (33) angeschlossen sind, der außerdem die Einfüllöffnung (34) für den Betriebsstoff und den Auflageflansch 35) für das Reinigungssieb (36) aufnimmt, während unten - undzwar genau unter dem inneren Stück (17 bzw. 18) der Betriebsstoffleitung -sich der sackartige Schmutz- und Wassersammler (15) befindet, durch den von unten her eine Bürste o. dgl. in die Betriebsstoffleitung (17 bzw. 18) eingeführt werden kann.
DE1918326720D 1918-01-17 1918-01-17 Betriebsstoffleitungsanlage fuer Flugzeuge, insbesondere Kampfflugzeuge Expired DE326720C (de)

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