DE326331C - Mehrfache Schmelzsicherung mit Schaltscheibe - Google Patents

Mehrfache Schmelzsicherung mit Schaltscheibe

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DE326331C
DE326331C DE1919326331D DE326331DD DE326331C DE 326331 C DE326331 C DE 326331C DE 1919326331 D DE1919326331 D DE 1919326331D DE 326331D D DE326331D D DE 326331DD DE 326331 C DE326331 C DE 326331C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
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Description

AUSGEGEBEN AM 28. SEPTEMBER 1920
KLASSE 21c GRUPPE 59
Die Erfindung bezieht sich auf mehrfache Schmelzsicherungen für elektrische Starkstromleitungen, bei welchen mehrere von einer Patrone getragene Schmelzkörper mittels eines von einer Schaltscheibe getragenen Kontakts nacheinander eingeschaltet werden können. :
Die bisher bekanntgewordenen mehrfachen Sicherungen dieser Art leiden unter anderem ίο unter dem Übelstand, daß sie verhältnismäßig kompliziert sirid und infolgedessen teuer in der Herstellung und zur Benutzung -für Laien ungeeignet. Ferner liegt es in der Natur der Sache, namentlich in dem Charakter der mehrfachen Schmelzsicherung als Massenartikel, bei welchem auf Präzisionsarbeit bei der Herstellung nicht ■ gerechnet werden kann, daß ein genaues Ineinandergreifen des beweglichen Schaltkontakts· und' der festen in der Patrone angeordneten Kontakte nicht gewährleistet werden kann.
Allen diesen Übelständen wird nach der Erfindung dadurch' abgeholfen, daß die den Schaltarm tragende Schaltscheibe in achsialer Richtung unverschiebbar ist und der Schaltkontakt in einer am Schaltarm angeordneten Hülse verschiebbar sitzt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die neue Sicherung im Längsschnitt •und
Fig. 2 im Schnitt nach ItI der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Unteransicht der Schaltscheibe in schaubildlicher Darstellung.
Fig. 4 und 5 sind abgeänderte Ausführungsformen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 trägt die Patrone α sechs Schmelzdrähte b, deren obere Kontakte c als zylindrische Rinnen ausgebildet sind. Auf dem Kontaktbolzen ei sitzt der Schaltarm e drehbar, und zwar am zweckmäßigsten mittels einer geschlitzten Hülse /, so daß ein sicherer Kontakt zwischen Kontaktbolzen d und Schaltarm gewährleistet ist. Der Arm e, welcher am zweckmäßigsten in einer Aussparung der Schaltscheibe g fest eingekittet wird, endet in einer Hülse h, in welcher der eigentliche Kontakt i verschiebbar sitzt und unter Wirkung einer Feder k steht.
Nachdem die deii Schaltkontakt tragende Scheibe g auf die Patrone α aufgesetzt ist, wird der Abschlußknopf m auf das obere Ende des Kontaktbolzens d aufgekittet, so daß die Schaltscheibe g· auf der Patrone a drehbar, aber in achsialer Richtung, unverschiebbar sitzt.
Wie aus der Zeichnung ohne weiteres einleuchtet, ist die Bauart der Sicherung die denkbar einfachste und die Benutzung derselben auch von Laien ohne besondere Gebrauchsanweisung möglich, da das Einschalten einer neuen Sicherung durch einfaches Drehen der auf ihrem Umfange mit Ziffern versehenen Seheibe g bewirkt wird. Dadurch, daß der Schaltarm e unbeweglich und nur der Kontakt i unter lotrecht auf ihn wirkendem Federdruck achsial frei beweglich ist, ist eine absolute Gewähr für einen guten
Kontakt vorhanden, ohne Rücksicht darauf, wie hoch die einzelnen von der Patrone getragenen Kontakte liegen. Um auch der· verschiedengroßen radialen Entfernung derfesten Kontakte c von der Mittelachse· der Patrone Rechnung zu tragen, sind die Kontakte c oben als zylindrische Rinnen ausgebildet.
Bei der Ausfüfarungsform nach- Fig. 4 haben die festen Kontakte c die Form von Kugelschalen, und der etwa verschieden großen Entfernung derselben von dter Mittelachse der Patrone ist hier dadurch Rechnung getragen, daß die Hülse h, in welcher der Kontakt i verschiebbar sitzt, mit dem Arm e gelenkig verbunden ist, derart, daß die den Kontakt i trägende Hülse h innerhalb gewisser Grenzen nachgeben kann.
Fig. S zeigt eine Einrichtung, durch welche eine weitere Sicherheit für eine gutleitende Verbindung zwischen Kontakt i und Arm e erzielt wird. Diese besteht aus einem Metallstreifen η, der an einem Ende mit dem Arme.e fest verbunden ist, und dessen anderes Ende auf dem Kopf des Kontaktes i gleitet.
Um das Zusammensetzen der neu>n Siche-. rung zu erleichtern, ist der Kontart i mit einem Flansch versehen, der ihn vor dem Herausfallen aus der Hülse h sichert.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Mehrfache Schmelzsicherung mit Schaltscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schaltarm (e) tragende Schaltscheibe (g), die zugleich als Deckel dient, in achsialer Richtung unverschiebbar ist, und der Schaltkontakt (i) in einer am Schaltarm (e) angeordneten Hülse (h) verschiebbar sitzt.
2. Schmelzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Schmelzkörpern (&) verbundenen Kontakte (c) in Form von radial angeordneten · zylindrischen Rinnen ausgebildet sind.
3. Schmelzsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schaltkontakt (i) tragende Hülse (Ji) mit dem Schaltarm (e) gelenkig verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919326331D 1919-05-27 1919-05-28 Mehrfache Schmelzsicherung mit Schaltscheibe Expired DE326331C (de)

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CH86273A (de) 1920-08-16

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