DE326249C - Spritzvergaser - Google Patents

Spritzvergaser

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DE326249C
DE326249C DE1913326249D DE326249DD DE326249C DE 326249 C DE326249 C DE 326249C DE 1913326249 D DE1913326249 D DE 1913326249D DE 326249D D DE326249D D DE 326249DD DE 326249 C DE326249 C DE 326249C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M9/00Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
    • F02M9/12Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having other specific means for controlling the passage, or for varying cross-sectional area, of fuel-air mixing chambers
    • F02M9/121Iris diaphragms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Spritzvergaser. Die. Erfindung betrifft einen Vergaser, bei dem die Weite der Düsenöffnung während des Ganges der Maschine unverändert bleibt und die Düse in einer Spritzkammer oder -leitung von bestimmten Abmessungen angeordnet ist.
  • Bei den bisherigen Vergasern dieser Art wurde es als Nachteil empfunden, daß .bei geringer Belastung der Maschine, wenn auch der Brennstoff infolge der Saugwirkung aus der Düse ausströmte, die Zerstäübung doch nicht an dem Punkt stattfand, wo sie am wirksamsten ist, d. h. dort, wo beim Drosseln die größte Luftgeschwindigkeit vorhanden ist. Der Brennstoff wird daher in diesem Fall nicht von der Luft mitgerissen, sondern fließt unbenutzt ab.
  • Nach der Erfindung ist die Drosselvorrichtung in einer solchen. Entfernung von der Düse angeordnet, daß der. Brennstoffabfluß aus der Düse durch eine durch Änderung der Drosselöffnung bewirkte Änderung der Saugwirkung nicht unmittelbar beeinflußt wird.. Der Brennstoff wird jedoch mittels einer Leitvorrichtung an die günstigste Zerstäubungsstelle. gebracht. Diese Leitvorrichtung besteht aus einer kegelförmigen Nadel oder einer Stange, die z. B. von der Nadel eines den AusfluB des Brennstoffes regelnden Ventils zu der genannten-Drosselvorrichtung führt.
  • Damit die Leitvorrichtung den Brennstoff immer an die günstigste Zerstäubungsstelle bringt, wird eine an sich bekannte Drosselvorrichtung eingebaut, bei der die Lage der wirksamsten Zerstäubung beim Drosseln unverändert erhalten bleibt. Die Drosselvorrichtung kann z. B. aus gegeneinander beweglichen und mit Ausschnitten versehenen Platten aus Irisblenden o. dgl. bestehen.
  • Die Anordnung einer Düse zur Leitung. des Brennstoffes in den Vergaser ist vorzuziehen. Wenn nötig, können jedoch auch mehrere Düsen Verwendung finden.
  • Einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind auf der Zeichnung veranschaulicht.
  • Fig. z zeigt den Vergaser im Grundriß mit abgehobenem Deckel, Fig. 2 im Schnitt, Fig.3 ist eine Abänderung, deren Einzelheiten in den Fig. q. und 5 veranschaulicht sind.
  • Die Verlängerung a der Nadel b der durch eine Schwimmerkammer oder auf andere Weise gespeisten Düse c (Fig. 2) erstreckt sich von der Düsenmündung bis zur Mitte der Drosselöffnung. Die Drosselvorrichtung besteht. aus zwei verschiebbaren Platten d und e, die mit gezahnten Ansätzen f, g verbunden sind, in deren Zähne f 1, g'- ein Triebrad A eingreift.
  • ' Wird das Rad h. gedreht, so bewegen sich die-Platten d und e entgegengesetzt zueinander, wodurch die Aussparungen i, j der Platten mehr oder weniger übereinandergeschoben werden können, wenn gedrosselt werden soll. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Verlängerung-a bei der Plattenverstellung stets in der Mitte der Drosselöffnung verbleibt.
  • Um bei fast ganz geschlossener Öffnung feiner einstellen zu können, sind V-förmige oder ähnlich gestaltete Ausschnitte h am Rand- der Drosselausschnitte i, j vorgesehen, an die sich schräge Flächen na anschließen.
  • Die Platten d und e werden durch eine von Federn o belastete Druckplatte nv dicht gegeneinander und gegen die Stirnplatte p. bzw. den Deckel q des Vergasergehäuses gedrückt.
  • Durch die Leitvorrichtungen wird der aus der Düse austretende Strahl an die Stelle. des Vergasers geführt, an der die beste Zerstäubung gewährleistet wird.
  • Bei der abgeänderten Ausführung nach Fig. 3 sind eine Anzahl dünner Stangen oder Haarröhrchen r an die Stelle des Verlängerungsstückes a der Düsennadel in den Fig. Z und a getreten. Diese Stangen oder Röhrchen werden getrennt von der Nadel b beispielsweise -durch ein Querstück s gehalten. Kommen Röhrchen zur Anwendung, so müssen diese von der Düsenmündung so weit entfernt gehalten werden, daß ein schädlicher Einfluß der Saugwirkung durch die Haarröhrchen auf das Ansaugen im Raum außerhalb der Düse vermieden wird, der. ganz bestimmte Abmessungen haben muß. Die Haarrohranordnung ist in Fig. q., die Stangenanordnung in Fig. g im Grundriß veranschaulicht.
  • Wird eine Düse von bestimmter Größe ohne Einstellnadel verwendet, so kann die -Leitvorrichtung von der Drosselöffnung aus ganz nahe an die Düse herangeführt- werden, so daß bereits beim geringsten Saugunterdruck die Flüssigkeit mit der Leitvorrichtung in Berührung kommt und durch die Saugwirkung der Haarröhrchen; die Oberflächenspannung und -an ziehung zur- Drosselöffnung emporgehoben wird.
  • . Die Drosselöffnung wird in einer solchen Entfernung von der Düse angeordnet, daß sie keinen unmittelbaren Einfluß auf die Düse ausübt. Liegt die Drosselöffnung zu weit entfernt, so kann es vorkommen, daß bei-fast geschlossener Drosselöffnung und langsamen Gang der Maschine der flüssige Brennstoff nicht vollständig durch die Nadelverlängerung zur Drosselöffnung gelangt. Die richtige Entfernung wird zweckmäßig durch Versuche ermittelt; sie hängt ab von der Größe des Vergasers,. dein. spezifischen Gewicht und der Oberflächenspannung des Brennstoffes. Beispielsweise wurden bei einer Luftleitung von 2s mm Bohrung gute. Erfolge mit einem Abstand der Drosselöffnung von der Düsd von etwa 13 mm erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spritzvergaser, dadurch gekennzeichnet, daß über der Spritzdüse eine verengte Stelle mit besonders wirksamer Zerstäubung (z. B. der engste Durchflußquerschnitt der Drosselvorrichtung) in einer solchen Entfernung angebracht ist, daß der Brennstoffausfluß aus der Düse nicht unmittelbar durch die Änderungen der Saugwirkung in der verengten Stelle beeinflußt wird, und daß@ der Brenn-, Stoff von der Düse an die wirksamste Zerstäubungsstelle mittels einer Leitvorrichtung geführt wird, die z. B. aus einer Verlängerung der zum Regeln des.Ausflußquerschnittes dienenden Düsennadel öder aus mehreren. über der Düse angeordneten Drähten oder Röhrchen bestehen kann.
DE1913326249D 1912-07-24 1913-07-24 Spritzvergaser Expired DE326249C (de)

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