DE326139C - Vergaser fuer Explosionsmotoren - Google Patents

Vergaser fuer Explosionsmotoren

Info

Publication number
DE326139C
DE326139C DE1914326139D DE326139DD DE326139C DE 326139 C DE326139 C DE 326139C DE 1914326139 D DE1914326139 D DE 1914326139D DE 326139D D DE326139D D DE 326139DD DE 326139 C DE326139 C DE 326139C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
carburetor
pipe
gasoline
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1914326139D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE326139C publication Critical patent/DE326139C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/02Carburettors having aerated fuel spray nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Vergaser für Explosionsmotoren. Die Erfindung betrifft einen Vergaser für Explosionsmotoren mit selbsttätiger Regelung der Zusammensetzung des Brennstoffluftgemisches. Bei bekannten Vergasern, die eine solche Regelung bezwecken, erfolgtzdiese beispielsweise durch selbsttätige Ventile, mit deren Hilfe die Zusammensetzung des Brennstoffluftgemisches dadurch geregelt wird, daß die verschiedene Geschwindigkeit des Motors unmittelbar den Benzinaustritt beeinflußt.
  • Bei einem bekannten Vergaser dieser Art wird insbesondere die Regelung dadurch erstrebt, daß der gewöhnlichen Düse, die bei Erhöhung der Geschwindigkeit des Motors das Benzin zu reichlich ausfließen läßt, eine zweite Düse hinzugefügt wird, die in entgegengesetztem Sinne arbeitet wie die erste Düse und insbesondere bei kleinen Geschwindigkeiten den Mangel an Benzin ausgleicht, so daß sich aus .den aus beiden Düsen ausfließenden Benzinmengen eine solche Gesamtmenge ergibt, die der hinzugefügten Luft ungefähr entspricht.
  • Bei einem anderen bekannten Vergaser erfolgt das gleichzeitige Ansaugen von Luft und Benzin in einer Düse, die in einer Kammer angeordnet ist, unter Erhöhung des Unterdruckes. Hierbei verursacht aber die Luft, die .durch Löcher in die Düsenkammer eintritt, eine Herabsetzung des Unterdruckes derart, daß das Gemisch annähernd konstant bleibt.
  • Im Gegensatz hierzu ergibt sich nun bei dem Vergaser nach der vorliegenden Erfindung eine solche selbstätige Regelung der Zusammensetzung des Luftbrennstoffgemisches, daß sich diese der jeweiligen Geschwindigkeit des Motors fast theoretisch genau anpaßt. Erreicht ist dies durch die Verbindung einer Drosselstelle für den eintretenden Flüssigkeitsstrahl - und mehrerer Sauginjektoren, die mit zunehmender Umdrehungszahl des Motors nacheinander in Wirkung treten. Die Zahl der nacheinander in Wirkung tretenden Injektoren wird- dabei je nach der Zahl der Geschwindigkeitsstufen, für -die der Motor bestimmt ist, bemessen. Je größer die Geschwindigkeit ist, bis auf die der Motor gesteigert-werden kann, desto größer muß auch die Zahl der beim Vergaser angeordneten Injektoren sein, um das Verhältnis zwischen Brennstoff und Luft ständig Eo zu regeln und zu verändern, daß es bei jeder Geschwindigkeit das günstigste ist.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung ist man infolge der erzielten Annäherung an die theoretisch richtige Zusammensetzung des Gemisches für jede Geschwindigkeit in der Lage, Motoren, deren Umdrehungszahlen zwischen Grenzen im Verhältnis von x : so schwanken., jederzeit mit einem richtig bemessenen Luftbrennstoffgemisch zu speisen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch in einem Schnitt veranschaulicht.
  • An das Gehäuse = des Vergasers ist der Stutzen 2 angeschlossen, der die Verbindung mit den Motorzylindern herstellt, und in den die Drosselklappe 3 eingeschaltet ist. Seitlich ist am Vergasergehäuse ein Glasgefäß q. angebracht, das einen Schwimmer g enthält, dessen Spindel 6 die Benzinzuleitung 7 mehr oder weniger abschließt, wodurch mit Hilfe des Schwimmers der Flüssigkeitsstand im Behäl= ter q. auf gleicher Höhe gehalten wird.
  • In das Gehäuse i des Vergasers ist anschließend an den Stutzen 2 ein Diffusor 8 eingesesetzt, der sich in den Raum 9 öffnet, in den die angesaugte Luft von außen eintritt. Das Benzin oder der sonstige Brennstoff fließt aus dem Behälter q. durch einen Kanal io in den Raum ii. Die Brennstoffdüse besteht aus den konzentrischen Rohren 12, 13 und 14.. Das Rohr 14 ist oben mit einer kegelförmigen Haube'15 versehen, die eine ringförmige Öffnung 16 frei läßt. Die Wandung des Rohres 13 ist mit zwei in verschiedener Höhe liegenden Gruppen von Löchern 17 und 18 versehen. An das Rohr 14 schließt sich ein aufwärts gekrümmtes Rohr ig an, das in die den Diffusor umgebende Kammer 2o mündet. Mit dem Rohr 13 steht unten ein Kanal 21 in Verbindung, der außerhalb des Vergasergehäuses ins Freie führt. Das untere Ende des Rohres 12 ist durch ein durch die Mutter 23 hindurchgeführtes Spitzenventil 22 mehr oder weniger verschließbar.
  • Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise Das durch den Schwimmer 5 in dem Gefäß q. auf gleichbleibender Höhe gehaltene Benzin gelangt durch den Kanal .io in das Rohr 12. Da das obere Ende dieses Rohres tiefer liegt als der Flüssigkeitsspiegel; so tritt das Benzin über das Rohr i2 über und füllt auch das Rohr 13 an. Infolgedessen gelangt -es auch in den Kanal 21 -und durch die Löcher 17 und 18 in die Rohre 14 und ig. Es erfüllt alle diese Räume bis zu der durch den Schwimmei aufrechterhaltenen Höhe.
  • Nachdem der Motor angeworfen ist, hält man die Drosselklappe fast geschlossen, was einem langsamen Gang des Motors entspricht. Infolgedessen ergibt sich in dem Diffusor 8 nur eine geringe Druckverminderung gegenüber der Atmosphäre. Da nun das Benzin die Kanäle 2i und ig - sowie Rohre r2, r3 und 14. vollständig bis nahezu an den Ringspalt 16 ausfüllt, so ergibt sich trotz der geringen Saugwirkung doch ein leichtes Ansaugen und eine gute Zerstäubung des Benzins im Diffusor 8 derart, daß im Verhältnis zu der angesaugten Luft der Brennstoff in geringem >Jberschuß vorhanden ist, was für den langsamen Gang des Motors von Vorteil ist.
  • Da die bei dem beschriebenen Vorgang verbrauchte Benzinmenge an sich klein ist, so ist auch die Geschwindigkeit des aus dem Kanal io in das Rohr i2 eintretenden Flüssigkeitsstrahles klein, und infolgedessen ist der der Flüssigkeit beim Eintritt in das untere Ende des Rohres 12 infolge der Drosselung dargebotene Reibungswiderstand fast Null.
  • Öffnet man nunmehr, um den Motor zu beschleunigen, die Drosselklappe 3 mehr- oder weniger vollständig, - so ergibt sich in dem Diffusor 8 'eine größere Luftgeschwinc1igkeit und demnach auch ein größerer Unterdruck, und zwar steht diese Vermehrung des Unterdruckes im Verhältnis zu der Vergrößerung der Motorgeschwindigkeit. Die Vergrößerung des Unterdruckes im Diffusor hat auch eine Vergrößerung der durch den Ringspalt 16 angesaugten und zerstäubten Benzinmenge zur Folge, woraus. wiederum eine größere Geschwindigkeit des durch den Kanal io.in das Rohr 12 eintretenden Flüssigkeitsstrahles folgt. Da aber der Reibungswiderstand für diesen Flüssigkeitsstrahl bei seinem Eintritt in das Rohr 12 mit dem Quadrat seiner Geschwindigkeit wächst, so ist die unten in das Rohr rz eintretende Benzinmenge kleiner als die durch den Ringspalt 16 austretende, und zwar ist die Differenz um so größer, je größer die Luftgeschwindigkeit und der Unterdruck im Diffusor 8- sind.
  • Hieraus ergibt sich, daß der Flüssigkeitsspiegel in den -Rohren 12, 13 und 14 sowie auch in den Kanälen ig und 21 sinkt, bis die Leitung ig vollständig leer ist. In diesem Augenblick entsteht, da die Leitung ig mit ihrem freien Ende in den unter Atmosphärendruck stehenden. Raum 2o mündet, ein Luftstrom, der aus dem Raum 2o durch die Leitung ig in das Rohr 14 geht, da letzteres unter der Einwirkung des Unterdruckes im Diffusor steht. Die Stärke der Luftströmung ist um so größer, je größer der Unterdruck im Diffusor 8 ist. Dieser Luftstrom zerstäubt den gesamten Brennstoff, der durch das Rohr 12 zugeführt wird, und da die Rohre 13 und 14 mit dem Ringspalt 16 einen Injektor bilden, -so ergibt sich, daß aus dem Rohr i z das Benzin um so energischer- herausgerissen wird, je größer die Gewindigkeit der durch die Leitung ig hindurchgesaugten Luft ist. Infolgedessen wird die durch vergrößerte Reibung des in das Rohr 12 eintretenden Flüssigkeitsstrahles sich ergebende Verzögerung durch die erhöhte Injektorwirkung ausgeglichen, so daß das Gemischverhältnis trotzdem richtig bleibt.
  • Wird die Drosselklappe 3 noch weiter ge. öffnet, und nimmt infolgedessen die Geschwindigkeit des Motors noch weiter zu, so genügt die Injektorwirkung des durch die Leitung =g hindurchgehenden Luftstromes nicht mehr, um die wachsende relative Verzögerung des mit noch größerer Geschwindigkeit in das Rohr 12 einströmenden Flüssigkeitsstrahles auszugleichen, und infolgedessen sinkt der Flüssigkeitsspiegel in den Rohren 12, 13 und 14 sowie in den Kanal 21 noch weiter bis unter die Löcher 17 und schließlich auch noch bis unter die Löcher 18. Der durch die Leitung 1g hindurchgesaugte Luftstrom gelangt also zunächst durch die Löcher 17 und später auch durch die Löcher 18 zwischen die Rohre 12 und 13 und geht hier aufwärts. Es entsteht also hier eine zusätzliche Injektorwirkung, die nunmehr zum Ausgleich der steigenden relativen Verzögerung des unten in das Rohr 12 eintretenden Flüssigkeitsstrahles ausreicht. Es ergibt sich also auch für noch größere Geschwindigkeiten des Motors eine genaue Bemessung der Bestandteile des Gemisches von Luft und Brennstoff.
  • Geht nun das Öffnen der Drosselklappe 3 und dadurch die Erhöhung der Geschwindigkeit des Motors noch weiter vor sich, und zwar bis zu vollständiger Öffnung der Klappe, so gewinnen die Reibungswiderstände beim Eintritt des Flüssigkeitsstrahles in das Rohr 12 von neuem die Überhand über die Saugwirkung des Injektors. Der Flüssigkeitsspiegel in den Rohren i2, 13 und 1q. sinkt also immer weiter, bis schließlich auch der Kanal 21 vollständig entleert ist. In diesem Augenblick entsteht demnach auch - ein Luftstrom durch diesen Kanal 21, der seinerseits zur Erhöhung der Injektorwirkung wiederum beiträgt. Es findet also auch für die höchste Tourenzahl des Motors wiederum ein erneuter Ausgleich zwischen der Injektorsaugwirkung und den dem Eintritt des Flüssigkeitsstrahles in das Rohr x2 entgegenwirkenden Reibungswiderständen statt.
  • Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Zahl der den Injektor bildenden konzentrischen Rohre und demgemäß die Zahl der daran anschließenden im Falle ihrer Entleerung Luftströme führenden Leitungen beliebig ist, so daß also statt der drei Rohre 12, 13, 1q. und der beiden Leitungen z9, 2= deren mehr oder weniger vorhanden sein können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH Vergaser für Explosionsmotoren zur selbsttätigen Regulierung der Zusammensetzung des Luftbrennstoffgemisches, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Drosselstelle für den eintretenden Flüssigkeitsstrahl und mehrerer Sauginjektoren, die mit zunehmender Umdrehungszahl des Motors nacheinander in Wirkung treten und dadurch die Brennstoffzufuhr der jeweiligen Geschwindigkeit des Motors anpassen.
DE1914326139D 1914-01-07 1914-01-07 Vergaser fuer Explosionsmotoren Expired DE326139C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE326139T 1914-01-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE326139C true DE326139C (de) 1920-09-24

Family

ID=6183610

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1914326139D Expired DE326139C (de) 1914-01-07 1914-01-07 Vergaser fuer Explosionsmotoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE326139C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2304968A1 (de) Vergaser fuer verbrennungskraftmaschinen mit einer vergaserausgangssteuervorrichtung
DE69405345T2 (de) Gemischaufbereitungsvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit doppelter Gemischzufuhrvorrichtung
DE326139C (de) Vergaser fuer Explosionsmotoren
DE818593C (de) Mischer fuer Luft und Gas zum Betrieb von insbesondere mit Generatorgas betriebenen Kraftfahrzeug-Brennkraftmaschinen
DE2523601A1 (de) Vergaser
DE365747C (de) Spritzvergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE382115C (de) Spritzvergaser fuer Explosionskraftmaschinen mit mehreren Gemischbildungsstufen
DE1086943B (de) Vergaser mit Schwimmerbehaelter fuer Verbrennungsmotoren
DE322450C (de) Spritzvergaser fuer Explosionsmotoren mit einer aus zwei ineinander angeordneten Gliedern bestehenden Drosselvorrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Brennstoffausflusses
DE579954C (de) Spritzvergaser
DE431959C (de) Einrichtung zur Herstellung von Gemischen aus Fluessigkeiten und Gasen
AT100593B (de) Vergaser.
DE627495C (de) Spritzvergaser
DE422823C (de) Spritzvergaser
DE535031C (de) Spritzvergaser
DE310818C (de)
DE327003C (de) Spritzvergaser mit doppelter Spritzduese fuer Explosionsmotoren, die mit einem Gemisch von leichtem und schwerem Brennstoff betrieben werden
DE234562C (de)
DE567706C (de) Spritzvergaser
DE419465C (de) Spritzvergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE380073C (de) Vergaser
DE537654C (de) Spritzvergaser
DE267800C (de)
DE402206C (de) Pressluft-Rohoelvergaser
DE641244C (de) Vergaser