DE325429C - Holzschaufel mit auswechselbarem Blatt - Google Patents
Holzschaufel mit auswechselbarem BlattInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B1/00—Hand tools
- A01B1/02—Spades; Shovels
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine
Holzschaufel, weiche aus gesondert hergestelltem Stiel und Blatt zusammengesetzt ist. Derartige
Schaufeln an sich sind bekannt. Die Erfindung besteht im wesentlichen in der
einfachen und widerstandsfähigen Verbindung beider Teile, der gerade an der Verbindungsstelle
meist belasteten Holzschaufel. Einen weiteren technischen Fortschritt bedeutet das
auf der unteren Seite des Blattes c in einer bestimmten Entfernung vom oberen Rande in
der Kreuzrichtung der Holzfaser angebrächte Band;, dessen Enden um den Blattrand umgebogen
sind und das mittels Schrauben oder Klammern mit dem Blatt verbunden wird,
weiter unten gegen das Ende zu die NahtJ
aus Draht, womit dem häufigen Entzweispringen und infolgedessen vorzeitigen Unbrauchbarwerden
des Blattes vorgebeugt wird. Dieses Kreuzband tind die Naht aus Draht können
auch mit gleichem Vorteil und Wirkung an der bisher bekannten Holzschaufel aus einem
. Stück angebracht werden (Fig. 8 und 9).
Die bekannte gesonderte Herstellung von Stiel und Blatt hat ferner den Vorteil, daß
verschiedene Holzgattungen verwendet werden können und daß das Rohmaterial besser
ausgenützt werden kann. Zur Anfertigung einer Holzschaufel aus einem Stück ist ein
der Länge der ganzen Schaufel und der Breite des Blattes entsprechendes Stück hochwertigen
Hartholzes nötig. Beim Ausschneiden des Stieles fällt viel von diesem Material ab.
Nach' Abnützung oder Beschädigung infolge Sprung oder Bruch wird das Blatt samt dem
Stiel unbrauchbar. Bei vorliegender Erfindung kann der Stiel und die Querleiste g aus'
. Weichholz und braucht, nur das Blatt aus Hartholz erzeugt, werden. Nach Abnützung des
Blattes wird dieses durch ein neues ersetzt, während der Stiel weiter in Verwendung
bleibt. Das Blatt kann auch aus zwei oder mehreren Stücken zusammengesetzt sein, wo- ■.
bei die Teile mittels Tippeln, wie bei Zusammenfügung der Teile eines Faßbodens verbunden'
und mit dem Kreuzband der Querleiste und mit der Naht aus Draht zusammengehalten
werden! Um dem Blatt die nötige Innenhöhlung zu geben, kann das bekannte
Biegeverfahren angewendet werden. Ferner kann das Blatt auf bekannte Weise, wie beiden
bisher bekannten Holzschaufeln, durch mechanische Innenhöhlung und Außenrundung erzeugt werden. - In der Zeichnung ist ein
Ausführungsbeispiel veranschaulicht, dessen Blatt atts einem Stück mittels Biegeverfahrens
geformt ist, und die bisher bekannte Schaufel, deren Blatt mit Kreuzband und Naht versehen
ist.
Fig. ι zeigt einen Längenschnitt durch die ganze Schaufel,
Fig. 2 die Schaufel in Oberansicht,
Fig. 3 die Schaufel in Unteransicht,
Fig. 4, 5, 6 zerlegt,
Fig. 7 einen Schnitt durch das Kreuzband, Fig. 8 und 9 die Ober- -und Unteransicht
der bisher bekannten Schaufel mit Kreuzband und Naht versehen.
Der Stiel α weist am unteren Ende eine - rippenartige Verlängerung b auf, die auf der
unteren Seite des Blattes c in den aus dem Kreuzband; gebildeten Schlitzt mündet;
einen Einschnitt in Längsrichtung des Stieles d zur Aufnahme des Blattes und ein Zapfen
e, der in d!as Zapfenloch / der Querleiste g
mündet. Die Schrauben h und Zi1 verbinden
Blatt und Querleiste, die Schraube Zi2 verbin-.
det Stiel und Blatt miteinander. Die Scheibe i hat den Zweck, bei Anziehen der
Schraube das Rippenstück vor Beschädigung zu schützen. Nach Herausnahme der
Schraube h2 kann der Stiel leicht herausgezogen und das Blatt ausgewechselt werden. Die
Querleiste g, deren Faser die des Blattes kreuzt, ist auf der unteren Seite, bogenartig
geformt, um dem Blatt die nötige ausgehöhlte Form zu erhalten. Die Höhlung des Blattes .
verläuft am Ende nach und nach flacher und läuft am Ende in eine schwache -Schweifung
nach oben aus, damit das Blatt am Boden gerade und nicht* mit der scharfen Kante aufliegt.
- - " -i
Claims (2)
- Pa-tent-Ansprüche:i. Holzschaufel mit auswechselbarem. Blatt, dadurch gekennzeichnet, daß der . Stiel (α) am Verbindungsende eine rippenartige Verlängerung (b) aufweist, welche in die auf der unteren Seite des Blattes (c) aus dem Kreuzband (/) gebildete Öffnung (k) mündet, einen Einschnitt (d) zur Aufnahme des Blattes und einen Zapfen (e) der in das Zapfenloch (f) der Querleiste (g) mündet, 'welche Teile mit ■ der Schraube (A2) verbunden eine dauerhafte und widerstandsfähige Verbindung von Stiel und Blatt bilden.
- 2. Holzschaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der unteren Seite des Blattes quer zur Holzfaser des Blattes laufend ein Metallband vorgesehen ist, dessen Enden um den Rand des Blattes umgebogen sind, und das in der Mitte eine Ausbauchung zur Einschiebung der Stielrippe besitzt und in geeigneter Weise am Blatt befestigt ist, während weiter unten gegen das Ende zu eine Naht aus Draht vorgesehen ist, welche Teile den Zweck haben,, das Blatt gegen Riß und Sprung in Richtung der Holzfaser zu schützen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT325429X | 1918-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE325429C true DE325429C (de) | 1920-09-13 |
Family
ID=3671661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919325429D Expired DE325429C (de) | 1918-07-25 | 1919-07-24 | Holzschaufel mit auswechselbarem Blatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE325429C (de) |
-
1919
- 1919-07-24 DE DE1919325429D patent/DE325429C/de not_active Expired
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