DE32499C - Bureautisch - Google Patents

Bureautisch

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DE32499C
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Germany
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joints
toggle levers
rod
joint
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Expired - Lifetime
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DENDAT32499D
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English (en)
Original Assignee
W. WEISHAUPT in Marburg
Publication of DE32499C publication Critical patent/DE32499C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B27/00Drawing desks or tables; Carriers for drawing-boards
    • A47B27/02Adjustable drawing tables without balancing means

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bureautisch.
Die ursprüngliche Construction des Bureautisches läfst sich, wenn auch im wesentlichen die gleiche bleibend, sehr vereinfachen, wodurch der Tisch nicht allein an eleganterem Aussehen, sondern auch an bequemerer Handlichkeit gewinnt. Wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich, macht die vorliegende Construction unter Beibehaltung der früheren wesentlichsten Bestandtheile, der Kniehebel ff1, das Anbringen der vertical stehenden Führungsschienen i, sowie der geschlitzten Beine 0 o1 und der betreffenden Gleitrollen ganz unnöthig, ohne dafs hierdurch die Stabilität des Tisches irgendwie beeinträchtigt wird. Letztere ist vielmehr hier in jeder Lage des Tisches der früheren Construction gegenüber bedeutend erhöht und kann aufserdem der Tisch durch Wegfall der besagten Schienen leichter in jeden Raum und an jeder Stelle untergebracht werden.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Tisch in seiner niedrigsten Lage von der Seite und Fig. 3 denselben in gleicher Stellung von vorn gesehen, während
Fig. 2 und 4 den Tisch in erhöhter Stellung in Seiten- und Vorderansicht zeigt.
Die Tischplatte A ist mittelst Flügelschrauben an die unter sich durch zwei Querleisten verbundenen starken Querbalken b b fest angeschraubt. Die äufseren Leisten d d sind mit der Tischplatte fest verbunden und dienen nur zur Versteifung derselben, damit sich diese nicht ziehen kann. Mit einem jeden der Balken b b sind bei α und c die Kniehebel ff1 mittelst Gelenkes verbunden, während dieselben bei e und q in gleicher Weise mit dem festen Tischgestell D in Verbindung gebracht sind.
Jeder Kniehebel besteht aus zwei ungleich langen Schenkeln, welche bei g bezw. h mit einander durch Scharniere verbunden sind.
Sämmtlichen Gelenken dienen als Gelenkachsen starke, in der ganzen Länge des Tisches durchgehende eiserne Stangen.
So bildet für die Gelenke g die Stange i, für die Gelenke h die Stange k, für die Gelenke q die Stange I und für die Gelenke e eine in gleicher Horizontälebene mit der letzteren liegende und daher auf der Zeichnung nicht sichtbare Eisenstange die Achse. Letztere zwei Stangen können übrigens auch durch einfache Bolzen ersetzt werden.
Die längeren Schenkel der beiden äufseren Kniehebel sind durch ein Gelenk bei η mit je einer Gelenkstange E verbunden, welche ihrerseits wieder bei m durch ein Gelenk mit dem Tischgestell D in Verbindung gebracht sind. In der Mitte der die Gelenke gg mit einander verbindenden Eisenstange i ist bei ρ der mit Durchlochungen versehene Riemen F fest angebracht, während die die Gelenke h verbindende Stange k an ihrem einen Ende mit einem längeren Schraubengewinde versehen ist, auf welchem sich die Flügelschraube G befindet. Die längeren Schenkel der inneren
Kniehebel sind durch eine kräftige Holzleiste H verbunden, welche zur Versteifung derselben dient, so dafs sie sich bei seitlichem Druck nicht zusammendrücken können. Auf beiliegender Zeichnung ist diese Holzleiste durch ein Kreuz ersetzt, welches indefs bei der Herstellung des Tisches im Grofsen nicht benutzt werden soll.
Will man die Tischplatte A aus der durch Fig. ι dargestellten Stellung in eine erhöhte, z. B. in die durch Fig. 2 veranschaulichte Lage bringen, so zieht man, nachdem die Flügelschraube G etwas gelockert ist, den nach aufsen um die Verbindungsstange k geführten Riemen F an. Indem man durch directen Druck unter die Tischplatte noch etwas nachhilft, hebt sich letztere in die Höhe und läfst sich nun in jede beliebige horizontale oder mehr schräg geneigte Stellung bringen, in welcher sie durch Einhaken des Riemens mit der betreffenden Durchlochung an den an dem Gestell fest angebrachten Stift 0, sowie durch festes Anschrauben der Flügelschraube G fixirt wird. Durch letzteres werden die beiden äufseren Kniehebel fest gegen die zu beiden Seiten des Gestelles D fest angebrachten viertelkreisförmigen Leisten J geprefst und hierdurch in Verbindung mit der Gelenkstange E den Kniehebeln fester Halt gegeben, während durch den eingehakten Riemen F die inneren Kniehebel in der gegebenen Stellung gehalten werden.
Will man den Tisch niedriger stellen, so braucht man nur den Riemen F auszuhaken und die Schraube G zu lösen, es wird sich dann durch einfachen Druck auf die Tischplatte der beabsichtigte Zweck leicht erreichen lassen.
Durch diese Construction wird der Tisch allgemein verwendbar. Derselbe kann sehr gut als Schultisch benutzt werden; es sind in diesem Falle dann nur die Mafsdimensionen in Bezug auf Länge und Breite etwas zu ändern.
Unter der Tischplatte können nach Bedürfnifs verschliefsbare Schubladen angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Bureautisch, bestehend aus den durch Patent No. 30247 geschützten Kniehebeln ff1 und den Querbalken b in Verbindung mit den mit den beiden äufseren Kniehebeln bei η und mit dem Tischgestell bei m durch ein Gelenk in Verbindung gebrachten Gelenkstangen E, den durchgehenden, den Gelenken g und h als Achse dienenden Eisenstangen i und k, letztere in Verbindung mit der Flügelschraube G, durch welche Construction eine Vereinfachung des Tisches durch Wegfall der vertical stehenden Führungsschienen i, der geschlitzten Beine ο o1 und der betreffenden Gleitrollen bedingt wird.
DENDAT32499D Bureautisch Expired - Lifetime DE32499C (de)

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