DE1875673U - Metallgestaenge zum aufhaengen von regalbrettern. - Google Patents

Metallgestaenge zum aufhaengen von regalbrettern.

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DE1875673U DE1963W0029973 DEW0029973U DE1875673U DE 1875673 U DE1875673 U DE 1875673U DE 1963W0029973 DE1963W0029973 DE 1963W0029973 DE W0029973 U DEW0029973 U DE W0029973U DE 1875673 U DE1875673 U DE 1875673U
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Patentanwälte
Dr. Oifo Loesenbsck
Dipl.-!ng. Sfracke
48 Bielefeld, Herforder Sfraije M
9/10
Welle GmTDH & Qo. KG., 479 Paderborn, Wollmarktstr. 121
"Vorrichtung zum Aufhängen von BegaXbrettern bestehend
aus einem Metallgestänge"
Die leuerung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen von Eegalbrettern bestehend aus einem Metallgestänge.
Derartige Vorrichtungen sind an sich bekannt. So wird häufig eine regalartige Rückwand geschaffen, die aus Metalldraht bestehende Gitter trägt, in die die Regalbretter einlegbar sind. Diese Vorrichtungen sind verhältnismäßig teuer und technisch aufwendig und benötigen eine zusammenhängende Rückwand, um der gesamten Einheit die notwendige Stabilität zu geben. Mit diesen Vorrichtungen werden nicht nur Begalbretter befestigt, sondern häufig auch Kästen und Fächer, so daß sich aus diesen Vorrichtungen ganze Wandkombinationen ergeben. Der Preis dieser fandkombinationen, der durch die Metallkonstruktion hervorgerufen wird, entspricht aber häufig nicht der erzielten Wirkung.
Alle diese !!beistände werden durch die Neuerung "beseitigt. Sie "besteht darin, daß ein U-förmig gezogener starker Befestigungsdraht, dessen Schenkelenden auch geschlossen sein können, mittels Schrauben an einer land zu befestigen ist, und einen angeschweißten, als Bodenträger dienenden, im Winkel nach oben verlaufenden Ausleger trägt, dessen vorderes Ende parallel zum Befestigungsdraht zu einem Dorn hochgebogen ist, der in eine unterseitige Ausnehmung eines Begalbrettes greift.
Mit dieser einfachen und verhältnismäßig billigen Vorrichtung lassen sich die verschiedensten Begalkombinationen an jeder beliebigen Wand befestigen, ohne einen technischen Aufwand zu treiben.
Ein weiterer Gedanke der Heuerung besteht darin, daß der Ausleger zunächst im spitzen Winkel zum Befestigungsdraht uid in seinem vorderen Teil entsprechend der Unterfläche des Eegalbrettes als Unterstützung desselben verläuft, wobei das zum Dorn hochgebogeneä in das Eegalbrett greifende Ende im Winkel zu dem als Unter— Stützung dienenden Teil des Auslegers steht. Dadurch ist eine Einspannung des Eegalbrettes zwischen dem Dorn und der Anlageschulter des Befestigungsdrahtes möglich, was einen sicheren Halt für das Eegalbrett gewährleistet.
Weiterhin besteht ein Gedanke der Neuerung darin, daß die rückseitige Fläche des Eegalbrettes od. dgl. einen mit Kopf versehenen Zapfen, eine Schraube od. dgl. trägt, deren Kopf durch eine Ausweitung im Verlauf des U-förmig gebogenen Befestigungsdrahtes
durchsteckbar und in der Schenkellücke verschiebbar ist, wobei sich der Kopf formschlüssig hinter die Schenkel legt. Diese Ausbildung wird bei Verwendung von Bunddraht besonders begünstigt, da die einander zugekehrten Kreissektoren der Querschnittsflächen der Drahtschenkel gerade eine nach außen hin erweiterte lücke bildet.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der !Teuerung dargestellt. Es zeigen:
Mg. 1 die Vorrichtung in Vorderansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach der linie AB der Fig. 2,
Fig. 4-7 verschiedene Ausführungsbeispiele.
Die neuerungsgemäße Vorrichtung zum Aufhängen von Begalbrettern od. dgl. besteht aus einem Met^llgestänge od. dgl. Ein U-förmig gebogener starker Befestigungsdraht 1, dessen Schenkel 1a und 1b, wie in Fig. 1 dargestellt ist, auch geschlossen sein können, so daß sich ein flaches Oval ergibt, wird an eine beliebige land 2, die eine feste Wand sein kann oder auch eine Holzwand, je nach dem, wo das Begal verwendet werden soll, mittels Schrauben 3 befestigt. Diese Schrauben 3 können selbstverständlich auch durch Stifte od. dgl. ersetzt werden.
Das Befestigungsdrahtstück 1 trägt einen, vorzugsweise angeschweißten, als Bodenträger dienenden Ausleger 4, dessen vorderes Ende parallel zum Befestigungsdrahtstück zu einem Dorn 5 hochgebogen ist. Dieser Dorn 5, der einfach abgeschnitten, je-
doch auch, zugespitzt sein kann, liegt in einer unterseitigen Ausnehmung 6 eines Begalbretts 7 od. dgl.. Ist von Begalbrett die Bede, so kann dieser Ausdruck nicht einschränkend verstanden werden, sondern es kann sich genauso gut um einen Begalkasten mit oder ohne Türen, ein Zeitschriftenbrett od. dgl. handeln.
Der Ausleger 4 verläuft zunächst im spitzen Winkel zum Befestigungsdrahtstück 1 und in seinem vorderen Teil entsprechend der Unterfläche des Begalbrettes als Unterstützung desselben, wobei das zum Dorn abgebogene, in das Begalbrett 7 eingreifende Ende im vorzugsweise rechten Winkel zu dem als Unterstützung dienenden Teil 4a steht.
Beim Ausführungsbeispiel der I1Ig. 4 ist der Ausleger 4 zu einem Unterstützungspunkt 4a hochgekröpft. Das weiterlaufende Ende dient nicht als Unterstützung für das Begalbrett 7, sondern läuft in beliebiger Formgebung zum Unterstützungspunkt in der Bohrung 6 und bildet im letzten Ende den Dorn 5.
In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem die Unterstützung des Begalbrettes durch einen Haken 8 erfolgen kann, während der Ausleger 4 in direkter Linie im spitzen Winkel zum Befestigungsdraht 1 zum Unterstützungspunkt des Dornes 5 hochgeführt ist.
Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Anordnung eines Zeitungsablagebrettes. In diesem Fall verläuft der Ausleger 4 zunächst im spitzen Winkel nach oben, um ein kräfteauffangendes
Breieck zu "bilden und die Unterstützungsstelle 4a liegt schräg nach unten abfallend, wobei ein Herunterrutschen des Zeitungsablagebrettes durch den eingreifenden Dorn 5 verhindert wird. Selbstverständlich kann noch eine rückwärtige Befestigung für das Zeitungsablagebrett vorgesehen sein, es besteht aber auch die Möglichkeit, das Ablagebrett 7a abnehmbar zu machen, so daß der ganze, auf dem Brett liegende Stoß von Zeitungen mit dem Beett abgenommen werden kann.
Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, das der Ausführung der Fig. 5 entspricht, jedoch ist hier eine Stützstrebe 4b gezogen, die zwischen dem Biegepunkt für den Dorn 5 und dem Befestigungsdrahtstück 1 verläuft und die Unterstützung für das Eegalbrett oder, wie es in !ig. 7 dargestellt ist, den Kasten 7b gibt.
Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 - 3» 4 und 7 ist dargestellt, auf welche Art und Weise die rückseitige Fläche des Eegalbrettes am Befestigungsdrahtstück 1 gehalten werden kann.
Diese rückseitige Fläche 7c trägt einen mit Kopf versehenen Zapfen, eine Schraube od. dgl. 9, deren Kopf durch eine Ausweitung 10 im Terlauf der Schenkel des U-förmig gebogenen Befestigungsdrahtstückes 1 geschoben werden kann und, da sich der Schraubenkopf oder das knofjpartige Ende des Zapfens hinter die Schenkel des Befestigungsdrahtstückes 1 legt, kann die Schraube oder der Zapfen in der Schenkellücke verschoben werden, ohne daß ein Herausziehen nach vorne möglich ist, 'Nenn nicht der Kopf bis zur Ausweitung 10 zurückgeschoben wird, um durch diese Ausweitung 10 wieder herausgezogen zu werden. Dadurch ergeben sich
zwei in leichter Spannung zueinander stehende Befestigungspunkte, nämlich die Anlage des Schraubenkopfes 9a an den Schenkeln 1a und Tb des Befestigungsdrahtstückes einerseits und der Eingriff des Zapfens 5 in der Bohrung 6. Diese Spannungspunkte liegen nun auf dem krafteauffangenden Dreieck, das sich auai dem im Winkel verlaufenden Auslegerstück 4c, dem Befestigungsdrahtstück 1 und dem Begalbrett 7 ergibt. Durch den Eingriff des Domes 5 wird aber dieses kräfteauffangende Dreieck praktisch erweitert, in dem der Eingriffspunkt die vordere Belastung des Brettes aufnimmt.
Selbstverständlich ist der Gedanke der Neuerung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispi.el beschränkt. So kann das Gestänge selbstverständlich nicht nur aus Metall sein, sondern auch aus Kunststoff und anderem Material, was eine entsprechende Haltbarkeit hat.

Claims (7)

RA.H5025-2.3.63 ι Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Aufhängen von Begalbrettern bestehend aus einem Metallgestänge od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein U-förmig gebogener starker Draht od. dgl., dessen Schenkelenden auch geschlossen sein können, als Befestigungsstück (1) mittels Schrauben an einer land zu befestigen ist, und einen angeschweißten, als Bodenträger dienenden, im Winkel nach oben verlaufenden Ausleger (4) trägt, dessen vordeies Ende, vorzugsweise parallel zum Befestigungsstück (1) zu einem Dorn (5) hochgebogen ist, der in eine unterseitige Ausnehmung (6) eines Begalbrettes (7) od. dgl. greift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (4) zunächst im spitzen linke1 zum Befestigungsdrahtstück (1) und in seinem vorderen Teil entsprechend der Unterfläche des Begalbrettes als Unterstützung desselben verläuft, wobei das zum Dorn abgebogene, in das Begalbrett greifende Ende (5) im Winkel zu dem als Unterstützung dienenden Teil (4a) des Auslegers steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Fläche (7c) des Begalbrettes (7) od. dgl. einen mit Kopf (9a) versehenen Zapfen, Schrauben (9) od. dgl.
P.A. H 5 025-2.3.67/
- 8 - ■'■"" "ff
trägt, deren Kopf (9a) durch, eine Ausweitung (10) im Verlauf des U-förmig gebogenen Befestigungsstückes (1) durehsteckbar und in der Schenkellücke verschiebbar ist, wobei sich, der Kopf formschlüssig hinter die Schenkel (Ia, 1b) legt.
4. Vorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die unterseitige Bohrung (6) im Eegalbrett (7) od. dgl. derart angeordnet ist, daß das Eegalbrett (7) mit leichter Spannung zwischen dem Auslegerdorn (5) und dem Befestigungsstück (1) eingeklemmt liegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unterseitige Bohrung (6) im Begalbrett (7) derart angeordnet ist, daß zwischen dem Kopf (9a) der Schraube (9) od. dgl. und dem Dorn (5) eine leichte Spannung vorhanden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (4) im Winkel direkt unter die Bohrung (6) zur Abbiegung zum Dorn (5) verläuft und als Befestigungspunkt für das hintere Teil des Eegalbrettes (7) od. dgl. ein Hakan (8) od. dgl. vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (4) mit einer Stützstrebe (4b) versehen ist, die gleichzeitig als Auflager für das Eegalbrett (7) od. dgl. dient.
DE1963W0029973 1963-03-02 1963-03-02 Metallgestaenge zum aufhaengen von regalbrettern. Expired DE1875673U (de)

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