DE324615C - Durch Motor angetriebene Bremse mit einstellbarem Druck - Google Patents

Durch Motor angetriebene Bremse mit einstellbarem Druck

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DE324615C
DE324615C DE1913324615D DE324615DD DE324615C DE 324615 C DE324615 C DE 324615C DE 1913324615 D DE1913324615 D DE 1913324615D DE 324615D D DE324615D D DE 324615DD DE 324615 C DE324615 C DE 324615C
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pressure
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Siemens Schuckertwerke AG
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Description

  • Durch Motor angetriebene Bremse mit einstellbarem Druck. Gegenstand der, Erfindung ist eine mechanische Bremse, die von einem Motor über eine Kupplung und eine den Bremsdruck unmittelbar messende Vorrichtung angetrieben wird, und bei der der Antrieb stets in gleichem Drehsinn frei durchlaufen kann. Erfindungsgemäß beherrscht die Meßvorrichtung gemeinschaftlich mit dem Bremshebel die Kupplung und rückt diese selbsttätig aus, sobald ein bestimmter ` Bremsdruck beim Anziehen erreicht ist. Der Rückgang der Bremse geschieht selbsttätig, sobald das Gestänge nach Lösen eines besonderen Gesperres oder nach Lösen der Kupplung vom Antrieb frei geworden ist. Diese neue Einrichtung hat neben der Möglichkeit, den Brems- . motor durchlaufen, also stets sogleich mit voller Geschwindigkeit wirken zu lassen, den Vorteil, . claß die Bremse erst bei Erreichung eines genau vorgeschriebenen Bremsdrucks angehalten wird, der nicht infolge Verschleißens an den Bremsbacken oder den Kupplungsteilen verschieden groß ausfällt.
  • Die Zeichnung stellt eine Ausführung der Erfindung dar. Der Bremsmotor et, der dauernd in derselben Richtung läuft, kann durch die aus- I rückbare Reibungskupplung k1, k, mit der Spindel b gekuppelt werden. Geschieht dies, so bewegt die Spindel die Wandermutter c und diese drückt durch die als Bremsdruckmesser dienende Feder ct den Bremsbacken e gegen die Bremsscheibe f. . An dem Bremsbacken e ist durch die Stange g ein um einen festen Punkt 1a drehbarer doppelarmiger Hebel i angelenkt und durch die Stange l mit einem anderen doppelarmigen Hebel .n verbunden, der an der Wandermutter c drehbar befestigt ist. Die Armlängen der Doppelhebel i und in stehen zueinander in einem solchen Verhältnis, daß der Punkt it des Hebels in, auch wenn der Bremsbacken e bewegt wird, im Raume solange feststeht, wie die Länge der Feder d unverändert bleibt. Ändert sich diese Länge, so bewegt sich der Punkt entsprechend der Längenänderung, also auch entsprechend der Größe des von der Bremse ausgeübten Druckes. Der Punkt n ist durch die Stange o mit einem Ende einer Schwinge P verbunden, deren anderes Ende durch die Stange q am Steuerhebel r befestigt ist. Der Mittelpunkt der Schwinge ist durch eine Stange s mit einer Steuerscheibe t verbünden, auf deren als Steuerkurve ausgebildeten Umfange zwei Rollen zt und x anliegen. Die Rolle at ist auf einem doppelarmigen Hebel v angebracht, der mittels der Muffe ix, durch Verschieben der Kupplungshälfte hl die Kupplung aus- und einrückt. Die Rolle x betätigt den Bremsklotz y für die andere Kupplungshälfte k.. Die Steuerkurven der Scheibe t sind so gestaltet, daß entweder der Bremsklotz y gegen die Kupplungshälfte k@ gedrückt und gleichzeitig die Kupplung ausgerückt oder der Bremsklotz abgehoben und gleichzeitig die Kupplung eingerückt wird. Den Bremsbacken e sucht eine Hilfseinrichtung, die nicht mit dargestellt ist, z. -B. ein Gewicht oder eine Feder, dauernd auszurücken. Damit diese Hilfseinrichtung wirken kann, darf die Spindel b nicht selbstsperrend sein.
  • Die Wirkungsweise der Bremse ist folgende Legt man den Steuerhebel im Sinne des gezeichneten Pfeiles aus-,*so wird die Steuerscheibe t im Uhrzeigersinn gedreht. Dadurch wird die Rolle ii des doppelarmigen Hebels v, der bis dahin die Kupplung ausgerückt hielt, so bewegt, daß die Kupplung eingerückt wird; gleichzeitig wird die Rolle x, die den Bremsbacken y bis dahin gegen die Kupplungshälfte k2 preßte, nicht mehr nach oben gedrückt. Der Bremsbacken y fällt deshalb herab und gibt die Kupplungshälfte k2 frei. Der Motor a dreht also jetzt die Spindel b und verschiebt dadurch die Wandermutter c und unter Vermittlung der Bremsfeder d auch den Bremsbacken e nach links. Nachdem der Bremsbacken die Bremsscheibe berührt hat, drückt sich die Feder d allmählich zusammen. Dadurch wird der Punkt rt nach links verschoben und die Steuerscheibe t entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, bis der Bremsdruck genau der Einstellung des Bremshebels entspricht. Dann hat die Steuerscheibe t wieder eine Lage eingenommen, wo sie die Kupplung ausgerückt und die Kupplungshälfte k2 gebremst hält.
  • Soll die Bremse nicht nur entspannt, sondern auch gelüftet werden, so ist der Bremshebel entgegen der Pfeilrichtung aus der gezeichneten Mittelstellung auszulegen. Die Rolle x tritt dann in eine Aussparung z der Steuerscheibe, so daß der Bremsbacken y von der Kupplung abgehoben, dabei aber diese selbst nicht eingerückt ist. Die Bremse e wird dann durch die früher erwähnte Hilfskraft gelüftet. Den Bremshebel kann man durch einen Anschlag vom Bremsbacken e aus in seine Mittellage rückführen lassen, so daß die Bremse immer nur um einen bestimmten Höchstbetrag gelüftet werden kann.
  • Das Lüften der Bremse kann man auch noch in anderer Weise erreichen, wobei die Aussparung z der Steuerscheibe wegfällt. Man kann z. B. den Bremsbacken e mit der Wandermutter c durch ein einseitiges Gesperre kuppeln, so daß sich beide Teile unter Zusammendrückung der Feder zwar beliebig nähern, aber nur voneinander entfernen können, nachdem das Gesperre gelöst ist. In der Fig. z besteht das Gesperre in einem am Bremsbacken e angebrachten Sperrhaken s1, dessen Nase s3 in die einseitigen Sperrzähne s. der Wandermutter c eingreift. Mit dem umgebogenen Ende s4 stößt der Sperrhaken s1 gegen den festen Anschlag s;, säbald der Bremsbacken genügend weit gelüftet ist. Das Gesperre wird dadurch gelöst, so daß die Bremsfeder d sich entspannen kann.

Claims (3)

  1. PATE NT-ANsPRL cHR: i. Durch Motor angetriebene Bremse mit einstellbarem Druck, bei der das Bremsgestänge über eine Kupplung vom Motor angetrieben wird und- eine den Bremsdruck unmittelbar messende Vorrichtung vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Meßvorrichtung (Feder d) gemeinschaftlich mit dem Bremshebel (r) die Kupplung (k=, k_) beherrscht und nach dem Anziehen der Bremse (e) bei Erreichung eines bestimmten Bremsdruckes selbsttätig ausrückt. z. Bremse nach Anspruch i, bei der die Bremse mit Hilfe einer Mutter unter Zwischenschaltung einer als Meßvorrichtung für den Bremsdruck dienenden Feder ängepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Motor (a) und Bremse (e) ein einseitiges Gesperre (s1 bis s., Fig.
  2. 2) -vorhanden ist, das eine Zusammenpressung der Feder (d) ungehindert zuläßt, die entgegengesetzte Bewegung aber sperrt, bis das Gesperre einen festen Anschlag (s5) erreicht und bei weiterer Bewegung des Bremsgestänges entkuppelt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung (y, x) für die mit dem Bremsgestänge (b, c) verbundene Kupplungshälfte (k2), die beim Lösen der Kupplung diese Kupplungshälfte stillsetzt.
DE1913324615D 1913-08-03 1913-08-03 Durch Motor angetriebene Bremse mit einstellbarem Druck Expired DE324615C (de)

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CH (1) CH90137A (de)
DE (1) DE324615C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145325B (de) * 1958-11-12 1963-03-14 Albert Spieth Vorrichtung zum Befestigen von aus Metallrohren bestehenden Beinen an Stahlrohrsaeulenstuehlen
FR3082483A1 (fr) * 2018-06-19 2019-12-20 Psa Automobiles Sa Systeme de freinage electrique muni d'un embrayage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145325B (de) * 1958-11-12 1963-03-14 Albert Spieth Vorrichtung zum Befestigen von aus Metallrohren bestehenden Beinen an Stahlrohrsaeulenstuehlen
FR3082483A1 (fr) * 2018-06-19 2019-12-20 Psa Automobiles Sa Systeme de freinage electrique muni d'un embrayage

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CH90137A (de) 1921-08-01

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