DE32427C - Füllfederhalter - Google Patents

Füllfederhalter

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Publication number
DE32427C
DE32427C DENDAT32427D DE32427DA DE32427C DE 32427 C DE32427 C DE 32427C DE NDAT32427 D DENDAT32427 D DE NDAT32427D DE 32427D A DE32427D A DE 32427DA DE 32427 C DE32427 C DE 32427C
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DE
Germany
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tube
ink
pen
fountain pen
holder
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32427D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. R. DIETRICH in Chemnitz
Publication of DE32427C publication Critical patent/DE32427C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/04Ink reservoirs flexible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem hier dargestellten Halter wird die Tinte durch das Röhrchen c in den Hohlraum des Halters gepumpt und durch die beim Schreiben ausgeübte Bewegung der Feder selbstthätig zugeführt.
In das Rohr α sind die beiden Enden der von den Röhrchen c und c1 durchdrungenen Pfropfen ρ und pl eingekittet, von denen pl zur Aufnahme der Feder f dient.
Auf das Gewinde von p1 ist ein Ring e aufgeschraubt, um welchen die Feder d derart geschlungen ist, Fig. 2, dafs der Ring sich ungehindert in der Schlinge d1 bewegen kann.
Damit die Feder d mit Schlinge d} gezwungen ist, sich beim Auf- und Niederschrauben des Ringes e geradlinig auf- und abzubewegen, wird die Schlinge d1 in einem Schlitz s des Pfropfens p1 geführt, Fig. 1.
Nahe dem Pfropfen p1 ist in das Rohr a ein Stück Gummirohr b luftdicht eingekittet und die an dieser Stelle angebrachte Aussparung des Rohres α gestattet ein Zusammendrücken des Rohres b.
Das Füllen des Halters geschieht fo.lgendermafsen:
Nachdem man durch Drehen des Ringes e das an d befestigte Leder Z luftdicht gegen die Mündung des Röhrchens c1 geprefst hat, taucht man das Röhrchen c in die Tinte und drückt mehrere Male das Gummirohr b plötzlich zusammen.
Nach dem ersten Zusammendrücken wird zunächst so viel Tinte angesaugt werden, als man Luft herausgedrückt hat; beim zweiten Zusammendrücken wird die in α befindliche Tinte durch das enge Röhrchen c nicht schnell genug entweichen können, infolge dessen hebt sich das Leder / und es entweicht etwas Luft durch das Röhrchen c1, deren Raum nach Aufhören des Druckes durch einströmende Tinte ausgefüllt wird. Da sich derselbe Vorgang bei jedem plötzlichen Drucke wiederholt, wird das Rohr α nach und nach mehr und mehr mit Tinte angefüllt.
Hat man auf diese Weise genug Tinte eingepumpt, so wischt man den eingetaucht gewesenen Theil des Halters ab und schraubt die Kapsel k, indem man den gewundenen, in der Kapsel A: befestigten Metalldraht g in das Röhrchen c steckt, auf das Rohr a.
Hiernach schraubt man den Ring e wieder so weit zurück, dafs die Tinte zu dem Röhrchen c1 heraus und die Zunge d1 entlang in die Feder f laufen kann.
Die Tinte wird der Stahlfeder von ihrem Abflufsort (Röhrchen c1) ab, längs dem Bügel, welcher in Form einer Zunge ausläuft, zugeführt.
Wenn nun nach dem Einpumpen der Tinte der Bügel vermittelst Aufschraubens gehoben wird, so entströmt zwar dem Röhrchen c1 die Tinte, aber sie wird stets beim Schreiben eine dem Verbrauch angemessene Abführung haben, weil ι. die durch das Aufschrauben des Bügels festgestellte geringe Entfernung desselben vom Röhrchen c\ und 2. der am oberen Ende einwirkende, durch das mit gewundenem Drahte ziemlich ausgefüllte Röhrchen c verminderte schwache Luftdruck es nicht anders zuläfst.
Der Draht g verhindert das plötzliche Herauslaufen der Tinte, und die in der Kapsel k angebrachte Oeffnung 0 gestattet den Luftzutritt während des Schreibens.
Wenn der Halter aufser Gebrauch gestellt wird, schraubt man die Kapsel k so weit vor, bis die Lederscheibe A;1 das Röhrchen c abdichtet, um den Ausflufs der Tinte zu verhindern.
Damit man beim Schreiben keinen Druck auf das Rohr b ausüben kann, wird die Blechhülse h, Fig. 2, über die Aussparung des Rohres α geschoben.

Claims (1)

  1. - Patent-Anspruch:
    Ein Füllfederhalter, bei welchem die Tinte durch eine aus den Theilen b c cl I bestehende Pumpvorrichtung in den Hohlraum des Halters befördert, der Schreibfeder durch die Theile c1 / rf1 selbsttätig zugeführt und am plötzlichen Herauslaufen durch den gewundenen Draht g verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32427D Füllfederhalter Expired - Lifetime DE32427C (de)

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DE32427C true DE32427C (de)

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DENDAT32427D Expired - Lifetime DE32427C (de) Füllfederhalter

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