DE324056C - Einrichtung an kinematographischen Projektionsapparaten zum wahlweisen Projizieren von lebenden und stillstehenden Bildern - Google Patents

Einrichtung an kinematographischen Projektionsapparaten zum wahlweisen Projizieren von lebenden und stillstehenden Bildern

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DE324056C
DE324056C DE1919324056D DE324056DD DE324056C DE 324056 C DE324056 C DE 324056C DE 1919324056 D DE1919324056 D DE 1919324056D DE 324056D D DE324056D D DE 324056DD DE 324056 C DE324056 C DE 324056C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

■ Kinematographische Vorführungsapparate sind vielfach mit einer sogenannten Diapositiveinrichtung versehen, um je nach Belieben lebende oder stillstehende Bilder projizieren zu können. Allgemein sind derartige Apparate so gebaut, daß das Lampengehäuse mit Lichtquelle und Kondensor, die bei Vorfüh- , rung lebender Bilder zusammen mit dem Objektiv des kinematographischen Projektors ίο in einer optischen Achse stehen, zur Seite geschoben werden, um mit einem andern Objektiv, das lediglich für die Projektion der Diapositive bestimmt ist, in Übereinstimmung gebracht zu werden.
Diese Einrichtungen leiden alle mehr oder weniger unter dem Übelstande, daß es nur unter mehr oder weniger zeitraubenden Hantierungen möglich ist, alte zusammengehörigen Glieder des optischen Systems in die optische Achse einzustellen, damit das projizierte Bild richtig und ohne lästige Nebenreflexe auf dem Schirm erscheint.
Bei der Erfindung sind diese Mängel vermieden. Sie gestattet die Einstellung in die neue optische Achse schnell und genau ohne j irgendwelche besonderen Einjustierungen [ o. dgl. In Fig. ι ist α der Pro j ektionsschirm mit dem Projektionsmittelpunkt b. c ist das \ Objektiv für kinematographische Vorführung und d der Film, e ist der Kondensor und f die Lichtquelle. Bei kinematographischen Vorführungen stehen die genannten Glieder in der gezeichneten optischen Achse. Zwecks j Vorführung von Diapositiven wird nun die :
Lichtquelle und der Kondensor nach links verschoben bis in die Stellung ^1-Jf1. Von da an tritt eine Schwenkbewegung um den Punkt g ein, bis die Stellung e„-f2 erreicht ist. Punkt g liegt in der optischen Achse des Diapositivobjektives. Es ergibt sich nunmehr ohne weiteres die neue optische Achse b-g-e.2- f„. Das projizierte Diapositiv erscheint also genau Mitte Schirm.. Der Winkel richtet sich naturgemäß nach dem Abstande beider Objektive voneinander und der Entfernung zwischen Objektiv und Projektionsschirm, er ist im allgemeinen sehr klein. Fig. 2, 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, α ist eine Grundplatte mit Untergestell und Arbeitsleisten b. Auf letzteren ist der Schlitten c frei verschiebbar. Auf diesem Schlitten wiederum ist das die Lichtquelle und den Kondensor enthaltende Lampengehäuse d quer zur Projektionsrichtung verschiebbar und durch die Führungsstücke ^1 an den Schienen c geführt. Das Lampengehäuse kann auf diese Weise zwischen den Anschlägen f und f1; die verstellbar sein können, hin und her bewegt werden. Der Schlitten c ist seinerseits, und das ist das Wentliche der Erfindung, an einer Bahn parallel zur Proj ektionsrichtung geführt, die um eine Achse drehbar ist, deren Verlängerung die optische Achse des Diapositivobjektives schneidet. In vorliegendem Falle besteht diese Führungsbahn aus einer Schiene h, die in i drehbar ist und deren Schwenkbewegung zwischen den Anschlägen I und I1 eingestellt werden kann.
An dieser Führungsschiene ist der Schlitten c durch die beiden Führungsstücke g und If1 geführt. Zwecks Einstellung der Brennweite des Objektives k, die im allgemeinen nur einmal, und zwar bei Aufstellung des Apparates, erfolgt, kann der Punkt i in der Projektionsrichtung noch verstellbar sein. Es ist dies durch den Gleitschuh ί mit Feststellschraube t angedeutet. Desgleichen dienen hierzu die ίο verstellbaren Anschlage m und mv sie werden ebenfalls bei der Montage ein für allemal eingestellt, η ist das-Objektiv für kinematographische. Vorführungen, ο der kinematographische Projektor, p der Film, q der Kondensor und r die Lichtquelle.' Bei kinematographischen Vorführungen nimmt die Einrichtung die in Fig. 2 und 3 dargestellte Lage ein. Lichtquelle r, Kondensor q, Film p und Obj ektiv η stehen in einer optischen Achse, die durch Mitte - Projektionsschirm geht. Das Lampengehäuse liegt hierbei gegen den Anschlag/, gleichzeitig liegt der Schlitten c vermittels der Führungsschiene h, an der er geführt ist, gegen den Anschlag I, so daß die Stellung von Lichtpunkt r und Kondensor q hierdurch gegenüber FiIm^ und Objektive, die auf der Grundplatte α feststehen, eindeutig festgelegt ist. Sollen nun Diapositive . projiziert werden, so dient hierzu das Objektiv k. Es ist mithin erforderlich, die Lichtquelle mit Kondensor, also das gesamte Lampengehäuse, nach links zu verschieben, damit letztere zusammen mit dem Obj ektiv k und dem Projektionsmittelpunkt b (Fig. 1) zu stehen kommt. Diese Einstellung erfolgt in * folgender Weise: Das Lampengehäuse wird auf dem Schlitten c, auf dem es geführt ist, zunächst, nach links verschoben, gleichzeitig damit schwenkt sich die Führungsschiene Λ um den Punkt i nach links gegen den Anschlag I1. Das Lampengehäuse gleitet unterdessen auf c weiter bis gegen den Anschlag Jp1. In dieser Stellung angekommen, befinden sich alle Glieder des optischen Systems in der neuen optischen Achse. Das projizierte Diapositiv erscheint mithin genau so auf Mitte Schirm, wie dies vorher bei dem lebenden Bild der Fall war.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: .
    ι. Einrichtung an kinematographischen Projektionsapparaten · zum wahlweisen Projizieren von lebenden und stillstehenden Bildern unter Verwendung nur einer 55 ■ Lichtquelle und zweier Objektive, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle rechtwinklig zur Projektionsrichtung aufeiner Schlittenführung verschiebbar ist. die ihrerseits an einer zur jeweiligen Proj ektion&richtung parallelen Bahn geführt ist, die um eine zur Verschiebungsebene der Schlittenführung senkrecht stehende Achse schwenkbar ist, deren V«. rlängerung die optische Achse des Diapositivobjektives schneidet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Diapositivobjektiv sich gleichzeitig mit der Füh-
    • rungsbahn und um denselben Winkel 7« dreht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch" 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der Führungsbahn zusammen mit dem Diapositivobjektiv parallel zur Projektionsrichtung verstellbar ist.·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919324056D 1919-10-11 1919-10-11 Einrichtung an kinematographischen Projektionsapparaten zum wahlweisen Projizieren von lebenden und stillstehenden Bildern Expired DE324056C (de)

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