DE32330C - Geschwindigkeits-Regulator - Google Patents
Geschwindigkeits-RegulatorInfo
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- DE32330C DE32330C DENDAT32330D DE32330DA DE32330C DE 32330 C DE32330 C DE 32330C DE NDAT32330 D DENDAT32330 D DE NDAT32330D DE 32330D A DE32330D A DE 32330DA DE 32330 C DE32330 C DE 32330C
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- steam
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
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- Automation & Control Theory (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 60: Regulatoren für Kraftmaschinen.
H. LECOUTEUX & GARNIER in PARIS. Geschwindigkeits - Regulator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. November 1884 ab.
Die abgebildete Dampfmaschine ist einfach gebaut und nimmt wenig Raum ein; die Expansion
ist veränderlich und wird selbsttätig durch den Regulator je nach der Veränderung
der Widerstände regulirt.
Der Regulator soll eine beinahe augenblickliche "Wirkung auf die Theile der Steuerung
ausüben.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
. Fig. ι ein Verticalschnitt durch die Maschine, Fig. 2 der Regulator im Aufrifs und Fig. 3 derselbe im Querschnitt. Fig. 4 zeigt die Regulatorbremse im Verticalschnitt und Fig. 5 dieselbe von oben gesehen.
. Fig. ι ein Verticalschnitt durch die Maschine, Fig. 2 der Regulator im Aufrifs und Fig. 3 derselbe im Querschnitt. Fig. 4 zeigt die Regulatorbremse im Verticalschnitt und Fig. 5 dieselbe von oben gesehen.
Der Vertheilungsschieber besteht aus zwei über einander an der Schieberstange befestigten
Steuerkolben CC1, von welchen jeder von ,einem einzigen federnden Dichtungsringe D
und D1 umgeben ist, welcher die Dampf-Ein-
und -Ausströmungsöffhungen hinreichend überlappt. Diese Mündungen der Dampfwege B B1
in dem cylindrischen Schiebergehäuse A A1 sind mit E und E11 bezeichnet; die beiden
seitlichen Enden dieser Mündungen communiciren durch Kanäle E1 Enl in der inneren
Wand des Gehäuses, so dafs oberhalb und unterhalb dieser Kanäle Stege stehen bleiben,
die zur Führung der Steuerkolben DD1 dienen. Da der Druck auf die beiden Steuerkolben sich
gegenseitig aufhebt, so sind dieselben im Gleichgewicht; durch die federnden Dichtungsringe
DD1 ist ein Dampfverlust durch die
Steuerkolben ebenso wenig möglich, wie bei den Dichtungsringen der Dampfkolben des
Cylinders. ....
Der Dampf tritt durch die Kammer F und von da abwechselnd durch die Dampfwege BS1
in den Cylinder G, um nach einander auf die beiden Flächen des Kolbens H zu drücken.
Der Dampf strömt durch die Kanäle BB1 und JJ1 aus.
Der Regulator besteht aus dem Schwungrad J, dem Excenter L1 der Feder N, dem
Gewicht O und der Bremse G1.
Das Schwungrad J, Fig. 1, 2 und 3, ist in
einer gewissen, von der Drehungsrichtung der Maschine abhängigen Stellung auf das Ende
der Kurbelwelle aufgekeilt. Die Nabe des Rades trägt auf der der Maschine zugekehrten
'Seite eine Nuth K, Fig. 1 und 3, in welcher
die an der Excenterscheibe L angegossene Leiste M geführt ist. Die Bohrung der
Excenterscheibe ist länglich, so dafs die letztere sich in der Nuth der Radnabe verschieben
läfst, ohne durch die Welle gehindert zu sein.
Unmittelbar über der Nuth K der Radnabe ist am Kranz des Rades die eine Hälfte der
aus gebogenen Platten zusammengesetzten Feder JV befestigt, während die andere Hälfte
derselben gegen die excentrische Scheibe L preist. An dem letztgenannten Theil der Feder,
in deren Mitte, ist ein Gewicht O befestigt.
Hat die Welle der Maschine eine gewisse Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht, bei welcher
die Centrifugalkraft des Gewichtes O gleich der Spannkraft der Feder N ist, so wird
beim Wachsen dieser Geschwindigkeit die Spannung der Feder N zunehmen und die
excentrische Scheibe L sich in der Nuth K verschieben, so dafs hierdurch der Hub de,s
Excenters und mithin die Dauer der Dampf-
einströmung kürzer wird, während die Zeitdauer der Compression sich entsprechend vergröfsert.
Die excentrische Scheibe sitzt so auf der Kurbelwelle, dafs bei der durch die Verschiebung
der Scheibe verursachten Veränderung des Hubes die Voreilung der Steuerkolben immer dieselbe bleibt.
Infolge dieser Einrichtung verkleinert die Maschine selbsttätig, wenn die bei ganz geöffneter
Einströmungsöffnung erlangte Normalgeschwindigkeit nur um ein bestimmtes, noch so geringes Mafs zunimmt, diese Einströmungsöffnung auf ein Minimum.
Da die Wirkung des Gewichtes O direct auf das Excenter ausgeübt wird, so kann dieselbe
nach Belieben verstärkt werden, denn der Wirkungsgrad hängt nur von der Gröfse
des Gewichtes O und der Stärke der Feder N ab. Bei plötzlichen Veränderungen des Kolbenwiderstandes
der Maschine, wie es z. B. bei dynamo- oder magneto-elektrischen Maschinen häufig beim plötzlichen Schliefsen oder Oeffnen
der Leitung vorkommt, erleidet durch die augenblickliche energische Wirkung des Gewichtsregulators
die Geschwindigkeit der Maschine eine allzu rasche Ab- oder Zunahme.
Die Folge davon ist, dafs während einer gewissen Zeit der Gang der Maschine ein unregelmäfsiger
sein kann, nämlich so lange, bis sich die Arbeit des Widerstandes mit der Kolbenarbeitsleistung ins Gleichgewicht gesetzt
hat, worauf die Maschine mit Normalgeschwindigkeit läuft.
Fig. 2 a stellt das Excenter in der Stellung dar, in welche es durch die Centrifugalkräft
des Gewichtes O geschoben wird.
Um die Wirkung des Regulators nicht momentan und stofsweise, sondern allmälig
und langsam fortschreitend zu machen, ist in Verbindung mit demselben eine hydraulische
Bremse angebracht. Dieselbe ist in Fig. 4 und 5 dargestellt und besteht aus einem an
das Schwungrad J angeschraubten kleinen Cylinder G1, dessen Kolben durch die Stange T,
Fig. 2, mit der Excenterscheibe L verbunden ist.
Der Cylinder G1 ist ganz mit Flüssigkeit gefüllt; die beiden Enden des Cylinders communidren
durch einen Kanal mit einander, dessen Querschnitt vermittelst eines Schraubenventils,
Fig. 4, beliebig verändert werden kann und hierdurch der infolge der Bewegung des
Bremskolbens von der einen nach der anderen Seite des Cylinders durch diesen Kanal geprefsten
Flüssigkeit ein mehr oder weniger grofser, die Geschwindigkeit des Kolbens hemmender
Widerstand entgegengesetzt wird.
Die durch die Wirkung des Gewichtes O hervorgerufene Bewegung des Excenters, sowie
die Oeffnung und Schliefsung der Dampfkanäle kann folglich mit Hülfe des Bremskolbens
keine plötzliche sein, so dafs die Geschwindigkeit und Kraft der Maschine sich nicht zu schnell oder stofsweise, sondern nur
allmälig verändern kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An schnell laufenden Dampfmaschinen mit doppeltem Steuerkolben der aus einem federnden Gewicht bestehende und direct auf das verschiebbare Excenter L wirkende Centrifugal-Regulator in Combination mit der hydraulischen Bremse G1, wie in Fig· 1, 2, 3 und 4.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32330C true DE32330C (de) |
Family
ID=308356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32330D Expired - Lifetime DE32330C (de) | Geschwindigkeits-Regulator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32330C (de) |
-
0
- DE DENDAT32330D patent/DE32330C/de not_active Expired - Lifetime
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