DE323154C - Verfahren zum Anstreichen von Holzgegenstaenden und Mauerwerk - Google Patents
Verfahren zum Anstreichen von Holzgegenstaenden und MauerwerkInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Verfahren zum Anstreichen von Holzgegenständen und 1Vlauerwerk. Bei den bisher gebräuchlichen Anstrichverfahren werden die zu bearbeitenden Gegenstände mit einem Grundiermittel aus Leinölfirnis, Terpentin, Trockenfarben und Siccativ vorgestrichen. Nach Auftrocknen dieser Grundierfarben, wozu z bis 2 Tage erforderlich sind, erfolgt die Auskittung oder Spachtelung des Gegenstandes entweder mit Leimkitt oder' Ölkitt. Der alsdann vorgenommene zweite Anstrich mit derselben Firnismischurig erfordert den gleichen Zeitraum zum Austrocknen, so daß bis zum Zeitpunkt der Weiterbearbeitung insgesamt 3 bis q. Tage erforderlich sind. Eine wesentliche Verlängerung dieser Zeitdauer ergibt sich insbesondere bei weißen Anstrichen, die um die nötige Reinheit des Tones zu erzielen, meist einen dritten Anstrich erforderlich machen.
- Demgegenüber erhält man nach dem angemeldeten Verfahren einen Anstrich, der sich den bekannten gegenüber dadurch auszeichnet, daß er eine wesentlich stärkere Deckkraft besitzt, und der einen Untergrund schafft, welcher einem zwei- bis dreimaligen Ölfarbenanstrich an Wirkung gleichkommt und der ferner bedeutend rascher - in 2 Stunden - abtrocknet. Selbst bei dunklem Untergrund ist die Deckkraft des Anstriches derart, daß ein Durchscheinen vollständig beseitigt ist. In z bis 2 Stunden ist der Anstrich so steinhart, daß eine Weiterbearbeitung des Holzes unbedenklich vorgenommen werden kann.
- Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß die anzustreichenden Gegenstände in an sich bekannter Weise mit Leimkitt, der aus schwachem Leimwasser und Kreide besteht, ausgekittet werden, so daß die größeren Vertiefungen und Unebenheiten im rohen Holz verschwinden. Hierauf werden die Gegenstände nach dem Trocknen des Kittes mit Glaspapier abgeschliffen, worauf die Spachtelung des Holzes bzw. der direkte Anstrich des Mauerwerks mit einer besonders hergestellten Masse, die je nach dem zu bearbeitenden Stoff mit einer Spachtel oder mit einem Pinsel aufgetragen - wird, erfolgt.
- Die Masse besteht aus zoo Teilen gutem abgekochtem Lederleim, =o bis 15 Teilen Copallack oder Leinölfirnis, die unter Zusatz von heißem Seifenwasser emulgiert werden. Dieser Masse wird die erforderliche Menge Trockenfarben zugesetzt bis sich die fertige Masse leicht auf der Fläche mit einer Spachtel auftragen läßt. Durch vorherige Verdünnung -mit schwachem Leimwasser oder Lack, der mit Terpentin verdünnt ist, läßt sich diese Masse auch unter Verwendung eines Pinsels leicht auftragen. Auf hellerem Untergrund genügt eine einmalige Spachtelung, um den Gegenstand so zu überdecken, daß er einem ein- bis zweimaligem Olan"strich gleichkommt. Bei dunkleren astigen Partien oder bereits mit alten Ölfarben behafteten Flächen ist es nötig, nach der ersten Spachtelung ein schwaches Überstreichen mit der verdünnten Masse vorzunehmen.
- In = bis z Stunden ist die Masse hart und wird alsdann mit Glaspapier leicht abgeschliffen. Nach diesem Schliff besitzt die so behandelte Fläche bereits eine Glätte, die selbst mit Ölfarbe oder Lackfarbe nach vierbis fünfmaligem Anstrich nicht besser erzielt Werden kann. Dieses schwache Schleifen des fertigen Anstriches ist deshalb besonders beachtenswert, weil das bisherige Schleifverfahren von Ölanstrichen sehr umständlich und zeitraubend ist.
- Ein Lacküberzug-.auf .dieser Fläche steht genau so gut, wie bei einem mit Öl- oder Lackfarbe hergestellten Grund. Letzterem gegenüber hat er jedoch den großen Vorzug, daß er schon in etwa z Stunden vollständig fertig trocken ist, während bei einem 01- oder Lackanstrich hierzu etwa 3 bis q. Tage erforderlich sind.
- Besonders beachtenswert ist noch, daß die beanspruchteAnstrichmasse infolge des geringen Öl- und Lackzusatzes den dritten Teil des bisher verwendeten Materials kostet, insbesondere, wenn berücksichtigt wird, daß an Stelle des z. Z. schwer zu beschaffenden Terpentins zur Verdünnung nur Wasser nötig ist.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Verfahren zum Anstreichen von Holzgegenständen und Mauerwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die rohen Flächen nach vorangegangener üblicher Glättung mit Leimkitt mit einer- Masse, - bestehend aus roo Teilen Wasser, =o bis 12 Teilen gutem abgekochtem Lederleim, zo bis 15 Teilen Copallack oder Leinölfirnis, der unter . Zusatz von heißem Seifenwasser emulgiert ißt, und Trockenfarbe, bestrichen werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE323154T | 1917-09-13 |
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| DE1917323154D Expired DE323154C (de) | 1917-09-13 | 1917-09-13 | Verfahren zum Anstreichen von Holzgegenstaenden und Mauerwerk |
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- 1917-09-13 DE DE1917323154D patent/DE323154C/de not_active Expired
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