DE3230243C2 - Gehäuse für ein elektrisches Bauelement - Google Patents

Gehäuse für ein elektrisches Bauelement

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DE3230243C2 DE19823230243 DE3230243A DE3230243C2 DE 3230243 C2 DE3230243 C2 DE 3230243C2 DE 19823230243 DE19823230243 DE 19823230243 DE 3230243 A DE3230243 A DE 3230243A DE 3230243 C2 DE3230243 C2 DE 3230243C2
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    • HELECTRICITY
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Abstract

In dem Bauelement ist an einem Gehäuseteil (1) auf der Innenseite eine Vorratskammer (2) angeformt, die mit Gießharz gefüllt ist. Nach der Montage des Bauelements kann das Gehäuse gewendet werden, so daß das Gießharz über Kapillarspalte (7a) oder durch eine Ausflußöffnung (10) verteilt wird und Gehäusedurchbrüche (5) und Fugen (9) abdichtet. Dadurch werden Dosierstellen für Gießharz an der Außenseite der Gehäusewände nicht mehr erforderlich.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für ein elektrisches Bauelement mit mindestens zwei Gehäuseteilen, welches Durchbrüche für Anschlußstifte und/ oder Trennfugen zwischen den Gehäuseteilen sowie mindestens eine Dosierstelle zum Einfüllen und Verteilen von Gießharz besitzt.
Die Forderung nach einer Gehäuseabdichtung besteht vor allem bei elektromechanischen Schaltgeraten, wie Relais, bei denen die Schaltkontaktc sowohl beim Einlöten auf Leiterplatten als auch beim Betrieb gegen kontaktschädliche Einflüsse der Außenatmospharc geschützt werden sollen. Eine derartige Abdichtung ist aber auch dann gefordert, wenn im Gehäuse elektronische Baugruppen untergebracht sind, die gegen die Au ßenatmosphäre geschützt werden sollen, wie beispielsweise bei Detektoren zur automatischen Branderken nung oder zur sonstigen Gefahrenmeldung.
DaDei ist es bereits Stand der Technik, Gehauseiugcn und Durchbrüche fur Anschlußstifte mit Gießharz abzu dichten, welches in eine oder in mehrere Dosierstellen eingebracht und von dort über Kapillarwirkung verteilt wird (DE-OS 30 26 371). Bei dieser bekannten Abdichimethode sind die Dosierstellen jeweils an der Gehäuscaußenseite als Vertiefungen im Boden oder in der Seitenwand des Gehäuses vorgesehen. Da die Gehäuscwändc jedoch zur Raumersparnis möglichst dünn ausgeführt werden, sind derartige Dosicrstcllen oft schwie-
rig unterzubringen; zur Gewinnung einer genügend großen Dosierstelle müßte entweder der Gehäuseboden insgesamt dicker gehalten werden als ansonsten notwendig, oder dieser Gehäuseboden wird im Bereich der Dosierstelle zu dünn und möglicherweise mechanisch instabil.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gehäuse für ein elektrisches Bauelement der eingangs erwähnten Art so zu gestalten, dab auch eine größere Menge an Gießharz zur Abdichtung eingefüllt werden kann, ohne daß dazu die Außenwände des Gehäuses bzw. deren Abmessungen wesentlich geändert werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Gehäuseinneren zumindest an einem Gehäuseteil mindestens eine Vorratskammer als Dosierstelle für das Gießharz angeformt ist, welche vor dem Zusammenbau der Gehäuseteile nach außen offen ist und nach dem Zusammenbau mit den abzudichtenden Gehäuseöffnungen in Verbindung steht.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einer Vorratskammer im Gehäuseinneren ist es möglich, Gehäusefugen und Durchbrüche mit Gießharz abzudichten, ohne daß an der Außenoberfläche Dosierstellea vorgesehen werden müssen. Die Erfindung macht sich dabei die Tatsache zunutze, daß elektromechanische Bauelemente im Zuge der Miniaturisierung möglichst geringe Außenabmessungen und damit auch möglichst dünne Wände haben sollen, daß aber im Gehäuseinneren aufgrund der Konstruktion vielfach freie Räume vorhanden sind, die in der erfindungsgemäßen Weise als Vorratskammern für ein Abdichtmiticl genutzt werden können.
Eine derartige Vorratskammer, die im Gehäuseinneren an einem Gehäuseteil angeformt ist, kann in einer bevorzugten Ausführungsform eine Einfüllöffnung besitzen, weiche durch eine Wand eines anderen Gehäuseteiles unter Belassung eines Ausflußspaltes verschließbar ist. In diesem Fall kann das Dichtungsmittel vor dem Zusammenbau der Gehäuseteile in die Vorratskammer eingefüllt und nach dem Zusammenbau des Gehäuses beispielsweise durch Schwenken an die abzudichtenden Stellen verteilt werden. Die Vorratskammer kann dabei entweder über Kapillare mit den einzelnen Abdichtstellen in Verbindung stehen oder eine Ausflußöffnung besitzen, durch die sich das Gießharz aufgrund der Schwerkraft über den Gehäuseboden verteilt. Dabei kann es zweckmäßig sein, daß die Vorratskammer an der der Ausflußöffnung gegenüberliegenden Seite geschlossen ist. so daß nur soviel Gießharz aus der Vorratskammer ausfließt, wie Luft in sie eindringen kann. Die Vorratskammer kann in der Form an beliebige Funktionielemente des Bauelementes angepaßt werden, beispielsweise an die Rundung einer Spule. Weiterhin ist es möglich, rrrt dem aus der Vorratskammer ausfließenden Gießharz nicht nur Gehäusespalte abzudichten, sondern auch Konstruktionsteile zu befestigen. Dabei ist eine vorläufige Befestigung für die Montage bis zum Aushärten des Gießharzes zweckmäßig.
In einer weiteren Ausführungsform kann die in das Gehäuseinnere gerichtete Vorratskammer über eine röhren- oder trichterförmige öffnung mit der Gehäuseaußenseite verbunden sein. In diesem Fall kann die Vorratskammer auch nach der Gehäusemontage noch von außen gefüllt werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform können die beiden Gehäuseteile auch einstückig hergestellt sein, und zwar in der Weise, da&sie entlang einer Kante über ein Filmbandscharnier zusammenhängen, wobei das Gehäuse nach dem Bestücken und nach dem Einfüllen des Gießharzes in die Vorratskammer durch gegenseitiges Verschwenken der Gehäuseteile verschließbar ist Das Verteilen des Gießharzes in die abzudichtenden Fugen erfolgt in diesem Fall genau so wie bei einem aus zwei getrennten Teilen zusammengefügten Gehäuse durch Drehung des Gehäuses um mindestens eine Achse.
Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Gehäuseteil für ein Bauelement mit nach innen angeformter Vorratskammer,
F i g. 2 und 3 einen Ausschnitt aus einem Bauelementgehäuse nach der Montage in zwei verschiedenen Stellungen,
Fig.4 eine etwas abgewandelte Ausführungsform von F i g. 3,
F i g. 5 und 6 zwei Ausführungsformen mit zwei getrennten Vorratskammern,
F i g. 7 und 8 ein Relaisgehäuse nf Vorratskammer vor und nach dem Abdichtvorgang,
Fig.9 einen Ausschnitt aus Fig.6 mit etwas abgewandelter Konstruktion,
Fig. 10 ein Relaisgehäuse mit Vorratskammer im Querschr:tt,
Fig. 11 ein Gehäuse für einen Detektor zur Brandoder Gefahrenmeldung.
Fig. 12 und 13 Detaildarsteüungen an einem Gehäuse von Fig. 11.
jo Fig. 14 und 15 ein Relaisgehäuse mit Vorratskammer, wobei die beiden Gehäuseteile einstückig gefertigt sind,
F i g. 16 den Abdichtvorgang bei einem Gehäuse nach Fig. 14und 15.
F i g. 1 zeigt — ausschniusweise — ein Gehäuseelement für ein Reiais, närnüch einen Socke! 1 mit einer zum Gehäuseinneren hin durch eine zusätzliche Wand
1 a angeformten Vorratskammer 2, welche vor dem Aufbringen einer Kappe offen ist und über eine Einfülldüse 3 mit Gießharz 4 gefüllt wird. Der Sockel 1 hat beispielsweise Durchbrüche 5 für Anschlußstifte 6, welche mit dem Gießharz abgedichtet werden sollen. Am Sockel ist ein umlaufender Rand 7 vorgesehen, der nach A ufsetzen einer Kappe mit dieser einen umlaufenden Kapillarspait 7a(Fig. 2)bildet.
F i g. 2 zeigt den Relaissockel von F i g. 1 mit nunmehr aufgesetzter Kappe 8. durch die die gefüllte Vorratskammer 2 nach außen verschlossen ist. Der Sockel 1 bildet an seinem Rand 7 mit der Schutzkappe 8 eine umlaufende Fuge 9. welche abgedichtet werden soll. Dies geschieht durch Schwenken des Gehäuses in die Stellung von F i g. 3. Dadurch kommt das Gießharz 4 in der Vc ritskammer 2 mit dem Spalt 7a in Verbindung, so daß sich das Gießharz von dort aus über diese gesamte umlaufende F uge verteilt und das Gehäuse abdichtet. Steht die Vorratskammer 2 auch mit dem Durchbruch 5 über eine Kapillare in Verbindung, so wird diese gleichfalls abgedichtet Ist dies jedoch nicht der Fall, so kann zu diesem Zweck eine Ausflußöffnung 10 gemäß Fig.4 vorgesehen sein, durch die das Gießharz aufgrund der Schwerkraft aus der Vorratskammer
2 ausfließt und sich über den Boden des Gehäuses verteilt. Dann wird es auch in die Kapillarspalte des Durchbruchs 5 hineingesaupt und dichtet diese ebenso ab wie die umlaufende Gehäusefuge 9.
Sind die Kapillarverhältnisse der abzudichtenden Fugen stark unterschiedlich und/oder sollen z. B. wegen ungünstiger Werkstoffpaarungen oder dergleichen ver-
schiedene Harze und/oder Harze mit verschiedenen Viskositäten verwendet werden, so können in einem Gehäuse zwei oder auch mehr voneinander getrennte Vorratskammern vorgesehen sein. Beispiele hierfür zeigen die F i g. 5 und 6. So sind in F i g. 5 in Weiterbildung von F i g. 4 zwei Vorratskammern 2a und 26 am Sockel
I angeformt. Da beide Vorratskammern 2a und 26 vor dem Schließen des Gehäuses zur gleichen Seite offen sein müssen, um das jeweilige Gießharz Aa bzw. Ab in die Vorratskammern einzufügen, ist an der Kappe 8 eine zusätzliche Blende 86 angeformt, welche beim schnellen Schwenken der Kappe im Gehäuseinneren ein Benetzen der Konstruktionsteile verhindert. F i g. 5 zeigt bereits diesen geschwenkten Zustand des Gehäuses, wobei sich das Gießharz 4a aus der Vorratskammer 2a über den umlaufenden Gehäusespalt 7 a bzw. 9 verteilt hat, während das Gießharz Ab aus der Vorratskammer 2b über den Boden des Sockels 1 geflossen ist und dabei den Durchbruch 5 abdichtet.
F i g. 6 zeigt in perspektivischer Darstellung eine weitere Ausführungsmöglichkeil eines Sockels Xb mit angeformten Vorratskammern 2c und 2d.
Die F i g. 7 und 8 zeigen wiederum ein Relaisgehäuse mit einem Sockel 11 und einer Kappe 12. Nunmehr ist eine Vorratskammer 13 in der Kappe 12 durch die zusätzliche Wand 14 gebildet. Auch diese Vorratskammer 13 wird vor dem Zusammenbau von Kappe und Sockel mit Gießharz i5 gefüllt. Wendet man dann das Relais um 180'. so fließt das Gießharz aus der Vorratskammer 13 und verteilt sich über die Innenoberfläche des Sokkels 11. wobei die umlaufende Fuge 16 und die Durchbrüche 17 der Anschlußstifte 18 abgedichtet werden. Die Vorratskammer 13 entleert sich jedoch nur soweit, wie der Spalt 19 zwischen der Wand 14 und dem Sockel
I1 dies zuläßt. Erreicht der Harzspiegel 20 am Gehäuseboden die Kante 14a. so kann keine Luft mehr in die Vorratskammer 13 eindringen, und das Überangebot an Harz 15 verbleibt in der Kammer. Dadurch läßt sich verhindern, daß der Harzspiegel im Gehäuse ein bestimmtes Niveau übersteigt, ohne daß eine genaue Dosierung vordem Zusammenbau erforderlich ist.
F i g. 9 zeigt eine Möglichkeil, im Gehäuse eines Bauelementes Konstruktionsteile mit Vergußmasse zu befestigen. Dargestellt ist — wieder ausschnittsweise — ein Relaisgehäuse mit einem Grundkörper oder Sockel 21 und einer Schutzkappe 22 mit einer eingeformten Vorratskammer 23. in die vor der Montage Gießharz 24 eingefüllt wird. Auf dem Sockel 21 ist das Magnetsystem des Relais mit einer Spule 25 und einem Joch 26 montiert, und zwar zunächst nur vorläufig mit Rastelementen 27. Nach dem Schwenken des Relais und der Verteilung des Harzes 24 bis zum Niveau 28 kann das Harz ausgehärtet werden, wodurch das Magnetsystem fest mit dem Sockel 21 verbunden wird. Auf der innenseite des Sockeis 21 sind Kanäle 29 und Abstandhalter 30 vorgesehen, um eine gute Verteilung des Harzes zwischen Sockel und Joch und dami' eine feste Einbettung des Magnetsystems zu gewährleisten. Damit können bisher übliche Schraub- oder Nietverbindungen zwischen Sockel und Magnetsystem entfallen. Durch das Gießharz erhält das System eine größere Verwindungssteifigkeit. was z. B. günstig für die Federsatz-Justierung ist. Außerdem wird die auftretende Wärme von der Spule und den Kontaktfedern besser abgeleitet.
Fig. 10 zeigi in einem Querschnitt durch ein Relais ähnlich F i g. 9, wie beispielsweise in einer Schutzkappe 31 eine Vorratskammer 32 so eingeformt werden kann, daß das vorhandene freie Volumen im Gehäuse gut ausgenutzt wird. Die Innenwand 32a der Vorratskammer 32 ist in diesem Fall an die Rundung einer Spule 33 bzw. an die entsprechend geformte Kontur eines Ankers 34 angepaßt. Entsprechend kann die Vorratskammer natürlich beliebige Gestall annehmen, wenn bei einem anderen Relaisaufbau die Konturen des Magnetsystems oder des Kontaktfedersatzes in anderer Weise einen freien Raum ergeben.
Die Fig. 11 bis 13 zeigen eine weitere Anwendungsmöglichkeit der Erfindung für abzudichtende Bauelemente. So zeigt Fig. 11 im Schnitt das Gehäuse eines Branddetekiors. das ebenfalls aus mehreren Teilen besteht, und bei dem der Innenraum abgedichiet werden soll. Dieses Gehäuse besitzt eine Wanne 41. auf die ein Deckel 42 aufgesetzt wird. Zwischen beiden Teilen liegt im Innenraum waagrecht eine Leiterplatte 43 mit nicht dargestellten Schaltungselementen sowie mit einem Fühler 44 und einer Leuchtdiode 45 als Anzeigeelement. Außerdem sitzt ein Kontaktstift 46 uuf der Leiterplatte.
der durch den Deckel 42 nach außen geführt ist. Die Gehäusefuge 48 und die Durchbrüche 49 für Kontaktstifte können in üblicher Weise von Dosierstellen auf dem Deckel 42 abgedichtet werden. Für die Abdichtung des nach außen geführten Fühlers 44 wird dagegen im Gehäuseinneren eine Vorratskammer für Gießharz vor gesehen, wie in Fig. 12 in einem vergrößerten Ausschnitt gezeigt wird. Die Wanne 41 bildet eine die An Schlüsse 5U des Fühlers 44 kreisförmig umgebende Trägerband 51. auf der die Leiterplatte 43 aufliegt. Unterhalb der Leiterplatte bildet die Trägerwand 51 eine umlaufende Rinne 52. die als Vorratskammer für Gießharz dient. Dieses Gießharz kann vor der Montage eingefüllt werden und durch geringes Schwenken des Gehäuses nach der Montage den Kapillarspalt 53 zwischen der umlaufenden Trägerwand 51 und der Leiterplatte 43 abdichten.
Die Vorratskammer 52 kann aber auch nach de Montage durch ein am Deckel angeformtes, bis zur Leiterplatte durchgehendes Einfüllrohr 54 mit Gießharz
AO gefüllt werden. Dabei fließt das eingefüllte Gießharz durch eine öffnung 55 der Leiterplatte in die Vorratskammer 52. Der Spalt 56 zwischen dem Rohr 54 und der Leiterplatte 43 wird durch das eingefüllte Gießharz ebenfalls abgedichtet.
Eine Abwandlung von Fig. 11 zeigt Fig. 13. Dabei sind die Anschlüsse 50 des Fühlers 44 in engen Durchbrüchen 57 durch den Boden der Wanne 41 geführt. In der Wanne 41 ist dabei ein Vorratsraum 58 gebildet, der durch ein Einfüllrohr 59 am Deckel 42 mit Gießharz 60 gefüllt wird. Dabei wird soviel Gießharz in den Vorratsraum 58 eingefüllt, daß sowohl die Durchbrüche 57 durch Kapillarwirkung abgedichtet werden als auch das in das Gießharz eintauchende Ende des Rohres 59.
In den Fig. 14 und 15 ist schematisch eine weitere Ausführungsform für ein Bauteilgehäuse, beispielsweise ein Relaisgehäuse, dargestellt. Das Gehäuse 61 besteht aus einem wannenförmigen Grundkörper 62 und einem flachen Deckel 63. welche jedoch in einem Stück gefertigt sind und über ein Filmbandscharnier 64 entlang einer Kante zusammenhängen. Im Grundkörper 62 ist eine Vorratskammer 65 für Gießharz ausgebildet, welche seitlich eine Ausflußöffnung 66 besitzt. Das Gehäuseinnere ist in bekannter Weise mit nicht dargestellten Bauteilen, beispielweise mit den Funktionselementen eines Relais bestückt !rn Boden des Grundkörpers sind Durchbrüche 67 für Anschlußstifte 68 vorgesehen.
Nach dem Bestücken des Grundkörpers kann das Gießharz zum Abdichten gemäß der Darstellung von
Fig. 16 eingefüllt werde». Der Grundkörper 62 wird dazu zweckmäßigerweise schräg gehalten, damit das mit einer Dosiervorrichtung 69 eingebrachte Gießharz 70 zunächst noch nicht durch die Ausfiußöffnung 66 in den Gehäuseinnenraum ausfließen kann. Nach dem Schließen des Gehäuses durch Verschwenken des Dekkels 61 in Richtung des Pfeiles 71 wird das Gehäuse so verschvenkt, daß einmal die Anschlußstifte 68 nach unten ragen, so daß sich das Gießharz über die Ausflußöffnung 66 in die Bodendurchbrüche 67 verteilen kann. Außerdem wird das Gehäuse noch so verschwenkt, daß der Deckel 63 unten liegt, so daß das Gießharz sich auch in der Fuge 72 zwischen Grundkörper und Deckel verteilen kann.
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Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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Claims (16)

Patentansprüche:
1. Gehäuse für ein elektrisches Bauelement mit mindestens zwei Gehäuseteilen, welches Durchbrüehe für Anschlußstifte und/oder Trennfugen zwischen den Gehäuseteilen sowie mindestens eine Dosierstelle zum Einfüllen und Verteilen von Gießharz besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuseinneren zumindest an einem Gehäuseteil (1) mindestens eine Vorratskammer (2,2a, 2b, 13,23,32, 52, 58) als Dosierstelle für das Gießharz angeformt ist, welche vor dem Zusammenbau der Gehäuseteile (1, 8, U, 12, 21, 22, 41, 42) nach außen offen ist und nach dem Zusammenbau mit den abzudichtenden Gehäuseöffnungen (5,9,16,17,53,56,57) in Verbindung steht.
2. Gehäuse nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die an einem Gehäuseteil (1) angeformte Vorr^akammer (2) eine Einfüllöffnung besitzt, welche durch eine Wand (Sa) eines anderen Gehäuseteiles (8) unter Belassung eines Ausflußspaltes (10) verschließbar ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratskammer (2) zum Gehäuseboden hin mindestens eine Ausflußöffnung (10) zur Verteilung von Gießharz über eine Bodenfläche (20) des Gehäuses besitzt.
4. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem aus der Vorratskammer (23) über eine Bodenfläche (28) verteilten Gießharz (24) zusätzlk/i im »""ehäuse befindliche Konstruktionsteile (25, 2£) des Bauelementes befestigt sind.
5. Gehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuseboden Stütz- und/oder Halteelemente (27, 30) zur vorläufigen Befestigung der Konstruktionsteile (25,26) vorgesehen sind.
6. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratskammer (32) an die Konturen von Konstruktionsteilen (33, 34) angepaßt ist.
7. Gehäuse nach einem der Ansprüche 4 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratskammer (13) an der der Ausflußöffnung (19) entgegengesetzten Seite geschlossen ist.
8. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1,8) mindestens zwei Vorratskammern (2a, 2b. 2c. 2d) angeformt sind, welche Gießharze (4a. 4b) unterschied!)-eher Zusammense;/ung und/oder unterschiedlicher Viskosität enthalten und jeweils mit abzudichtenden Gehäuseöffnungen unterschiedlicher Kapillarwirkung in Verbindung stehen.
9. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Gehäuseteil (41) gebildete Vorratskammer (52, 57) durch ein an einem anderen Gehäuseteil ausgebildetes Einfüllrohr (54, 59) mit der Außenatmospliäre in Verbindung steht.
10. Gehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekenn· zeichnet, daß das Einfüllrohr (59) mit seinem Ende in das in der Vorratskammer (58) befindliche Gießharz (60) eintaucht.
11. Gehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Einfüllrohr (54) im Gehäuseinneren mit seinem freien Ende einen Kapillarspalt (55) bildet.
12. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis H,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäuseteile (62,63) einstückig, entlang einer Kante über ein Filmbandscharnier (64) zusammenhängend ausgebildet sind, wobei das Gehäuse (61) durch gegenseitiges Verschwenken der Gehäuseteile (62, 63) um d=äs Filmbandscharnier verschließbar ist.
13. Verfahren zur Abdichtung eines Gehäuses nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, daß der die Vorratskammer (2) enthaltende Gehäuseteil zunächst mit der Öffnung der Vorratskammer (2) nach oben angeordnet wird, daß in die Vorratskammer eine für die Abdichtung des Bauelementes ausreichende Menge an flüssigem oder verflüssigbarem Gießharz (4) eingefüllt wird, daß dann die anderen Gehäuseteile (8) aufgesteckt werden und daß schließlich durch Drehung des Gehäuses um mindestens eine Achse das Gießharz an die abzudichtenden Gehäuseöffnungen (5,9) gebracht wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Drehung des Gehäuses die Gießharzmenge mit einer Kapillare (9) in Verbindung gebracht wird, wobei der Luftraum der sich entleerenden Vorratskammer über eine öffnung (2a,? mit dem Gehäuseinnenraum in Verbindung bleibt.
15. Verfahren ns^.h Anspruch 13. dadurch gekennzeichnet, daß durch die Drehung des Gehäuses der Gießharzvorrat über einen offenen Spalt (10) über eine gesamte Bodenfläche verteilt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14. dadurch gekennzeichnet, daß der Gießharzvorrat (15) größer gewählt wird als zum Ausfüllen des Bodenraumes bis zur Höhe der Ausflußöffnung (19) benötigt wird, und daß durch die Drehung des Gehäuses um vorzugsweise 180° der freie Raum in der Vorratskammer (i 3) durch das Gießharz vum Bauietiinnenraum getrennt wird.
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