DE3226373C2 - - Google Patents

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DE3226373C2
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DE
Germany
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thread
shaft
bobbin
disc
groove
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Expired - Lifetime
Application number
DE3226373A
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DE3226373A1 (de
Inventor
John Dalton Boldon Gb Griffith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Textilma AG
Original Assignee
BONAS MACHINE Co Ltd SUNDERLAND GB
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Filing date
Publication date
Application filed by BONAS MACHINE Co Ltd SUNDERLAND GB filed Critical BONAS MACHINE Co Ltd SUNDERLAND GB
Publication of DE3226373A1 publication Critical patent/DE3226373A1/de
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Publication of DE3226373C2 publication Critical patent/DE3226373C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fadenzuführungseinrichtung für eine Webmaschine mit einer drehbar angetriebenen Spule, um die der zuzuführende Faden gewickelt ist, wobei die Spule eine Rinne zum Aufnehmen des Fadens aufweist.
Bei einer Vorrichtung dieser Art (DE-OS 17 60 300) weist die Rinne einen geraden Querschnitt auf. Dabei besteht die Gefahr, daß der Faden in unkontrollierter und unvorhersehbarer Weise seitlich verrutscht und sich eine oder mehrere Windungen über andere Windungen legen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung so zu verbessern, daß in wirksamer Weise mit einfachen Mitteln das Überlappen der Windungen und damit ein Verwickeln des Fadens verhindert wird.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Rinne einen gekrümmten Querschnitt hat.
Verschiedene Gesichtspunkte, Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Axialschnitt der Fadenzuführungsvorrichtung gemäß der Erfindung, montiert am Rahmen einer Bandwebmaschine,
Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 einen Axialschnitt durch eine andere Faden­ zuführungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV von Fig. 3.
Die dargestellte Zuführungseinrichtung 10 umfaßt eine Hohlwelle 20, die an einem Ende eine Ring­ nut 21 aufweist, die einen O-Ring 22 aus elastomerem Ma­ terial oder Gummi aufnimmt und am anderen Ende eine Spule 24 trägt, die im Schnitt eine ge­ krümmte Kontur hat, die eine Rinne 26 definiert. Die Hohlwelle 20 kann vorteilhafterweise aus einem Kunststoffmaterial hergestellt sein, und die Spule kann ein Metallpreßteil sein, welches mit Preßsitz auf der Welle 20 sitzt oder an dieser z. B. durch Kleben unlösbar befestigt ist. Die Welle 20 ist drehbar auf einem Tragarm 28 mittels eines Lagers 29 ge­ lagert, wobei der Arm 28 drehbar auf einer Gewindespindel 30 sitzt. Die Spindel 30 ist mit Gewindeeingriff von einem feststehenden Traglager 32 aufgenommen, so daß durch Dre­ hung der Spiegel der Tragarm 28 gehoben oder gesenkt werden kann. Der Tragarm 28 ist durch eine Torsionsfeder 40 gespannt, so daß der O-Ring 22 in Flächenkontakt gegen eine Antriebsscheibe 36 gedrückt wird, die auf einer Antriebswelle 37 sitzt. Somit kann durch Verändern der Höhe des Tragarms 28 relativ zur Antriebswelle 37 die Drehgeschwindigkeit der Welle 20 verändert werden.
Die Spule 24 ist mit einer abriebfesten Oberfläche versehen, zweckmäßigerweise dadurch, daß die ganze Spule 24 aus Stahl, z. B. Chromstahl, hergestellt wird.
Im Betrieb wird der Faden 44 in einer Anzahl von Windungen um die Spule 24 gewickelt, und ent­ sprechend der gewählten Krümmung der Rinne 26 liegen die Fadenwindungen eng nebeneinander, ohne sich zu überlappen.
Die Anzahl der Fadenwindungen auf der Spule 26 wird gewählt unter Berücksichtigung der gewünschten Betriebs­ eigenschaften der Einrichtung 10. Falls es z. B. darauf ankommt, daß bei der Fadenzufuhr mittels der Vorrichtung kein Fadenschlupf auftritt, dann kann dies durch Wahl einer genügend großen Anzahl von Fadenwindungen erreicht werden. Falls dagegen ein gewisses Maß an Schlupf ge­ wünscht wird, dann kann die Anzahl der Windungen so ge­ wählt werden, daß sich ein Schlupf in gewünschter Größe ergibt. Das Ausmaß des Schlupfes kann dann auf einfache Weise durch Vergrößern oder Verkleinern der Anzahl von Fadenwindungen auf der Spule eingestellt werden.
In Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, wobei die der vorherigen Ausführungsform entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Der Hauptunterschied be­ steht darin, daß die kontinuierliche Oberfläche der Spule 26 in Form der Rinne 26 ersetzt wurde durch im Abstand angeordnete Stifte 50. Diese Stifte können hergestellt sein entweder aus Stahldraht 50 (wie auf der linken Seite von Fig. 3 dargestellt) oder aus Stahlpreßkörpern 50 a (wie in der rechten Seite von Fig. 3 dargestellt). Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß auf einer Spule 24 mit kontinuierlicher Ober­ fläche ein haariger Faden beim Abziehen von der Spule an der benachbarten Fadenwindung hängen­ bleiben kann und dadurch rund um die Spule mitgezogen werden kann. Wenn die Spule aus diskreten Elementen zu­ sammengesetzt sind, die eine diskontinuierliche Ober­ fläche in Form einer Rinne 26 bilden, haben die Fäden lediglich Punktkontakt mit der Spule und die Wahrschein­ lichkeit des Hängenbleibens wird wesentlich herabgesetzt.
Wie in Fig. 3 dargestellt, sind die Stifte 50 (oder Preßteile 50 a) vorteilhafterweise zwischen einer Endscheibe 60 und einem ringförmigen Rinnenflansch 61 auf der Welle 20 angeordnet. Die Endscheibe 60 kann vorteilhafterweise ein Kunststofformteil sein und durch Preßsitz auf dem Ende der Welle 20 befestigt sein.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Zuführungsvorrichtung haben verschiedene Vorteile. Der Betrag des Fadenschlupfes kann gezielt eingestellt werden. Das anfängliche Einfädeln des Fadens ist sehr leicht. Die Vorrichtung ist unempfindlich gegen Verschleiß durch den Faden. Die Zufuhrgeschwindigkeit kann während des Betriebes der Webmaschine eingestellt und verändert werden. Die Vorrichtung hat eine kompakte Bauart, so daß eine Anzahl solcher Vorrichtungen nebeneinander auf be­ grenztem Raum untergebracht werden können, was besonders vorteilhaft ist bei einer Bandwebmaschine zum gleichzeitigen Weben mehrerer Bänder.

Claims (5)

1. Fadenzuführungseinrichtung für eine Webmaschine mit einer drehbar angetriebenen Spule (24), um die der zuzuführende Faden (44) gewickelt ist, wobei die Spule (24) eine Rinne (26) zum Aufnehmen des Fadens aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (26) einen gekrümmten Querschnitt hat.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (24) auf einer Welle (20) angeordnet ist, die auf einer Halterung (28) drehbar gelagert ist und gegen die Stirnfläche einer Antriebsscheibe gedrückt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (28) in Radialrichtung relativ zur Scheibe (36) bewegbar ist derart, daß die Berührungsstelle zwi­ schen der Scheibe (36) und der Welle (20) in Radialrich­ tung relativ zur Scheibe (36) veränderbar ist, um die Drehgeschwindigkeit der Welle (20) zu ändern.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (26) in Umfangs­ richtung eine durchgehende Oberfläche aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsfläche der Rinne (26) aus diskreten, im Abstand voneinander angeordneten Elementen zusammengesetzt ist.
DE19823226373 1981-07-18 1982-07-14 Fadenzufuehrungseinrichtung Granted DE3226373A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB08122234A GB2102458B (en) 1981-07-18 1981-07-18 Yarn feed device

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3226373A1 DE3226373A1 (de) 1983-02-24
DE3226373C2 true DE3226373C2 (de) 1990-09-20

Family

ID=10523354

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DE19823226373 Granted DE3226373A1 (de) 1981-07-18 1982-07-14 Fadenzufuehrungseinrichtung

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CH (1) CH657165B (de)
DE (1) DE3226373A1 (de)
GB (1) GB2102458B (de)
IN (1) IN158440B (de)
IT (1) IT1152011B (de)

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IT8222435A0 (it) 1982-07-16
IT8222435A1 (it) 1984-01-16
IT1152011B (it) 1986-12-24
CH657165B (de) 1986-08-15
IN158440B (de) 1986-11-15
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GB2102458B (en) 1985-01-16

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