DE32200C - Neuerung an horizontalen Koks¦fen. - Google Patents

Neuerung an horizontalen Koks¦fen.

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Publication number
DE32200C
DE32200C DE188532200D DE32200DA DE32200C DE 32200 C DE32200 C DE 32200C DE 188532200 D DE188532200 D DE 188532200D DE 32200D A DE32200D A DE 32200DA DE 32200 C DE32200 C DE 32200C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
innovation
coke ovens
iron
horizontal coke
furnace
Prior art date
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Expired
Application number
DE188532200D
Other languages
English (en)
Inventor
C Sachse
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C SACHSE
Original Assignee
C SACHSE
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Filing date
Publication date
Application filed by C SACHSE filed Critical C SACHSE
Application granted granted Critical
Publication of DE32200C publication Critical patent/DE32200C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 10: Brennstoffe.
Versuche mit denin der Patentschrift No. 30021 beschriebenen Oefen haben ergeben, dafs das Feststampfen der Beschickung zwar den erwarteten Erfolg in vollem Mafse zeigt, dafs aber die Bedienung der Oefen durch die auf diesen herrschende Hitze erschwert wird. Andererseits hat sich durch Versuche mit dem Ofensystem nach der Patentschrift No. 22111 herausgestellt, dafs auch beim Wegfall der Brücken in dem Scheitelschlitz ein Zusammengehen der Seitenwände bei deren verhältnifsmäfsig geringer Ausladung nicht zu befürchten ist; aufserdem kann die Stabilität der Wände durch Verankerung mit eisernen Schienen gesichert werden. Die Vortheile beider Systeme lassen sich vereinigen.
Die Oefen,- welche ähnlich wie in der Patentschrift No. 22111 angegeben erbaut werden, erhalten in der Mitte des Scheitels einen durchgehenden Längsschlitz ohne Brücken; dieser Schlitz wird an einer Stelle, zweckmäfsig an einem Ende, auf eine kurze Länge bis auf die volle Weite des Ofens verbreitert. Durch die dadurch entstehende rechteckige OefFnung läfst sich ein Stampfer einbringen, bestehend aus einer eisernen Platte, welche an einer Eisenstange befestigt ist. Da der Längsschlitz die Fortführung der Eisenstange und somit des Stampfapparates bis zum anderen Ende des Ofens gestattet, so läfst sich das Feststampfen der ganzen Beschickung bewirken; ist dies geschehen, so wird der Apparat zur Einführungsöffnung zurückgebracht und dort herausgehoben.
Wird die Stampfvorrichtung auf einem Wagengestell angebracht, welches über den Oefen in deren Längsrichtung sich fortbewegt, so. kann das Stampfen mit der für den Grofsbetrieb erforderlichen Geschwindigkeit erfolgen.
Die Beschickung mufs nach deren Einbringung in die Oefen planirt werden; dies wird gegenwärtig von der Thüröffnung aus mittelst langer Krücken bewirkt. Die Arbeit läfst sich vereinfachen, wenn von dem Wagengestell aus neben dem Stampfapparat eine zweite Eisenstange in den Ofen geführt wird, welche ebenfalls den Längsschlitz entlang geführt werden kann und welche an ihrem unteren Ende ein Streicheisen trägt. Wird dieses in der richtigen Höhe eingestellt, so wird durch ein einfaches Fortbewegen des Wagengestelles von einem Ende des Ofens zum anderen das Planiren der Beschickung bewirkt. Es ist nothwendig, die Einrichtung so zu treffen, dafs das Streicheisefi in jeder Höhe über der Ofensohle eingestellt werden kann.
Während des Betriebes wird der Längsschlitz durch Deckel geschlossen, welche zweckmäfsig aus U-Eisen hergestellt werden, dessen nach unten gerichtete Höhlung mit feuerfestem Thon ausgeschlagen ist; die Schliefsung der Einführungsöffnung geschieht in der gewöhn-
lichen Weise durch eine mit feuerfestem Thon verkleidete Eisenplatte.
Das Einbringen der ,.Beschickung in die Oefen kann, wie durch Versuche nachgewiesen ist, ohne Schwierigkeit durch den Längsschlitz erfolgen;' es können aber auch, wo dies angezeigt erscheint, besondere Füllöffnungen angebracht werden. '
Auch bei dem vorstehend beschriebenen System kann jeder Theil des Ofens jederzeit, auch während des Betriebes, durch Entfernung der Deckel bezw. der Deckplatte von oben her zugänglich gemacht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der Ersatz des im Patent-Anspruch i.'des ■Patentes No. 22111 geschützten, durch mehrere schmale Brücken unterbrochenen Längsschlitzes durch einen durchgehenden Längsschlitz mit einer zur Einführung eines Stampf- bezw. Planirapparates dienenden Erweiterung.
DE188532200D 1882-02-28 1885-01-13 Neuerung an horizontalen Koks¦fen. Expired DE32200C (de)

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DE22111T 1882-02-28
DE32200T 1885-01-13

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