DE3220040C2 - Elektromagnetisches Schaltschütz - Google Patents

Elektromagnetisches Schaltschütz

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DE3220040C2
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Hiroyuki Owariasahi Aichi Okado
Shigeharu Gifu Otsuka
Yuji Nagoya Aichi Sako
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Schaltschütz mit einem Sockel (12), der eine seitliche Öffnung (12b) und einen Innenraum aufweist, sowie zwei an der Unterseite des Innenraums angeordneten Schienen (62a). Ein U-förmiger feststehender Eisenkern (16), der an seinen beiden Seiten jeweils eine Führung (64) aufweist, ist so in einen Spulenhalter (26) einsetzbar, daß der eine Schenkel der U-Form von einer vom Spulenhalter (26) getragenen Betätigungs-Spule (24) umgeben ist. Beim Zusammenbau wird der Spulenhalter (26) durch die seitliche Öffnung (12a) hindurch in den Innenraum des Sockels (12) eingeschoben, wobei die Schienen (62a) an den Führungen (64) angreifen, so daß der Spulenhalter (26) sodann herausnehmbar in den Innenraum des Sockels (12) eingesetzt ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Schaltschütz gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiges Schaltschütz l·=: bereits aus der DE-OS 24 61 782 bekannt. Bei diesem he,k5mmlichen Schütz ist der untere Gehäuseteil mit Rippen zur Führung der Spulenummantelung versehen, welche ihrerseits durch Einbetten des Kerns in Isolierstoff hergestellt wurde. Diese ist somit in der Herstellung und in der Formgebung verhältnismäßig aufwendig, wobei auch der entsprechend gestaltete Gehäuseteil mit den Rippen verhältnismäßig kompliziert ist.
Nachteilig bei der bekannten Konstruktion ist außerdem, daß die Spule mit dem Kern nach dem Einstecken
so keine definierte Stellung besitzt, die Position also lediglich durch Reibung festgelegt wird. Die seitliche Einstecköffnung, durch die der Kern mit der Spule eingecteckt wurde, bleibt zudem offen; soll das Eindringen von Verunreinigungen vermieden werden, ist eine zusätzliche Abdeckung erforderlich.
Ein elektromagnetisches Schütz mit Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist außerdem bereits aus der GB-OS 20 16 814 bekannt. Bei der dort beschriebenen Konstruktion ist ein dreischenkeliger Kern in eine ummantelte Spule eingesteckt, wobei diese gemeinsame Anordnung mittels einer Schienenführung in ein Gehäuse eingeschoben bzw. aus diesem herausgezogen werden kann. Zu diesem Zweck ist die Spulenummantelung mit angeformten Führungselementen versehen, außerdem ist der Kern mit einem mehrteiligen, verhältnsimäßig komplizierten Rast- und Führungsmechanismus versehen, mittels dessen er in entsprechenden Schienen des Gehäuses gleitet und in vorgegebener Position im Ge-
häuse einrastet Eine an dem beweglichen Spulen- und Kernteil vorgesehene seitliche Abdeckung dient außerdem dazu, das Gehäuse nach dem Einschieben dieser Anordnung zu verschließen. Insgesamt ist jedoch diese Schutzanordnung mit ihren vielen Einzelteilen verhältnismäßig kompliziert und aufwendig.
Ein anderes bekanntes elektromagnetisches Schaltschütz (Fig. 1) besteht aus einem elektrisch isolierenden, mittels mehrerer Befestigungs-Schrauben an einer kastenförmigen Montageplatte befestigten Sockel, einem auf der Montageplatte feststehend angeordneten Eisenkern, einer um letzteren herum angeordneten und über eine Leitung mit einem am Sockel vorgesehenen Spuienanschluß verbundenen Betätigungsspule, einem auf einem bewegbaren Querstab angeordneten, dem feststehenden Eisenkern über einen vorbestimmten Spalt gegenüberstehenden bewegbaren Eisenkern, einem federbelasteten, bewegbaren Kontaktarm mit einem bewegbaren Kontaktteil und einem am Sockel angeordneten feststehenden Kontaktarm, der mit einem benachbarten Stromkreisanschluß am Sockel verbunden isi und einen feststehenden Kontaktteil trägt, weicher dem bewegbaren Kontakt über einen vorbestimmten Spalt gegenübersteht, der kleiner ist a!s der Spalt zwischen feststehendem und bewegbarem Eisenkern.
Bei diesem bisherigen Schaltschütz muß die von ihrem Spulenhalter getragene Betätigungs-Spule aus dem Schaltschütz herausgenommen werden, wenn sie zu Wartungszwecken geprüft oder durch eine Spule ersetzt werden soll. Zu diesem Zweck müssen die Schrauben zur Trennung des Sockels von der Montageplatte herausgedreht werden, worauf der Spulenanschluß von der Leitung zur Betätigungs-Spule getrennt werden muß. Dieser Ausbauvorgang gestaltet sich dabei umständlich. Wenn der Stromkreisanschluß mittels einer Leitung mit einem zugeordneten Stromkreis verbunden ist, muß diese Leitung vorn Strorr.krcisanschlüß getrennt werden, so daß der Ausbauvorgang noch komplizierter wird.
Aufgabe der Erfindung ist, ein elektromagnetisches Schütz der eingangs genannten Art zu schaffen, welches bei einfachem Aufbau der Einzelteile ein einfaches Herausziehen und Einschieben des Elektromagneten ermöglicht, wobei eine definierte Stellung nach dem Einstecken festgelegt ist und wobei gleichzeitig die seitliche Einstecköffnung verschlossen wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen und spezielle Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Schaltschützes sind in den Unteran-Sprüchen angegeben. So kann zur Verhinderung eines Herausfallens des feststehenden Eisenkerns aus dem Spulenhalter beim Einsetzen desselben in den Sockel in einem an jeder Seite des feststehenden Eisenkerns jeweils angebrachten Führungselement je eine Aufnahmeöffnung vorgesehen sein, in die ein Einraststück am Spulenhalter eingreift.
Zur Verminderung des Gleitwiderstands beim Einschieben des feststehenden Eisenkerns in den Sockel kann das Führungselement zum Teil aus einem elastisehen Werkstoff bestehen, so daß der feststehende Eisenkern elastisch mit dem Spulenhalter verbunden ist.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise in Seitenansicht gehaltene Schnittansicht einen bisherigen elektromagnetischen Schaltschützes.
Fig.2 eine Fig. 1 ähnelnde Darstellung eines elektromagnetischen Schaltschützes gemäß einer Ausfuhrungsform der Erfindung,
F i g. 3 eine zur Hälfte im Schnitt gehaltene Seitenansicht der Anordnung nach F i g. 2,
Fig.4 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der Treiber- oder Antriebseinheit zur Betätigung des bewegbaren Eisenkerns,
F i g. 5 eine perspektivische Darstellung des Spulenhalters gemäß F i g. 2, von der Unterseite her gesehen,
Fig.6 eine Fig.4 ähnelnde Darstellung einer Abwandlung der Erfindung,
F i g. 7 eine F i g. 5 ähnelde Darstellung des Spulenhalters nach F i g. 6,
Fig.8 eine auseinandergezogene perspektivische Teildarstellung von Spulenhalter und Führung gemäß Fig. 6,
F i g. 9 eine F i g. 2 ähnelnde Darstellung der Abwandlung der Erfindung mit den Bauteilen nach den F i g. 6 bis 8 und
Fig. 10 eine Fig.8 ähnelnde f. irstellung einer Abwandlung der Führung nach F i g. 8.
In den Figuren sind einander entsprechende oder ähnliche Teile mit jeweils gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
D'.s in F i g. 1 dargestellte bisherige elektromagnetische Schaltschütz umfaßt eine kastenförmig ausgebildete und mit einer Anzahl von Montage-Bohrungen 10a versehene Montageplatte 10 zur Anbringung des Hauptsteils des Schaltschützes an einer vorgesehenen Schalttafel, wobei in F i g. 1 nur eine der Bohrungen 10a sichtbar ist. Ein Sockel bzw. Gehäuseunterteil 12 aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff ist an der Montageplatte 10 mittels mehrerer Befestigungs-Schrauben 14 (nur eine dargestellt) angebracht. Ein stationärer bzw. feststehender Eisenkern 16 aus einem Stapel U-förrniger Siliziumstahlbleche ist am Boden der montageplatte 10 in der Weise befestigt, daß zwei Stifte bzw. Zapfen 18 unter Zwischenfügung eines Gum.nipuffers 20 und einer Pufferfeder 22 zwischen das abstehende Ende jedes Zapfens 18 und die Montageplatte 10 durch letztere hindurchgeführt sind. Eine Betätigungs-Spule 24 wird von einem haspeiförmigen Spulenhalter 26 getragen und ist so angeordnet, daß sie einen wesentlichen Teil des feststehenden Eisenkerns 16 umschließt, wobei sie mittels einer Zuleitung 28 mit einem Spuienanschluß 30 auf dem Sockel 12 verbunden ist.
Ein ebenfalls aus einem Stapel von Siliziumstahlblechen bestehender Anker 32 ist dem feststehenden Eisenkern 16 unter Festlegung eines vorbestimmten Spalts zwischen beiden gegenüberstehend angeordnet und mittels eines Stifts bzw. Zapfens mit mit dem unteren Ende eines elektrisch isolierenden Querstabs 36 verbünde;. Letzterer ist in Richtung seiner Länge bewegbar und durch eine zwischen seinem unteren Ende und dem angrenzenden Teil der Montageplatte 10 angeordnete Auslöserfeder 38 normalerweise gemäß Fig. 1 in Aufwärtsrichtung vorbelastet.
Ein einen bewegbaren Kon'.akt(teil) 42 tragender bewegbarer Kontaktarm 40 ist fest in eine im Querstab 36 vorgesehene Haltebohrung 36a eingesetzt, so daß er sich im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Querstabs 36 erstreckt und durch eine Kontaktfeder <4 die von einem Federhalter 46 am bewegbaren Kontaktarm 40 getragen vird, mit einem Druck beaufschlagt ist. Ein feststehender Kontakt(teil) 48 ist normalerweise dem bewegbaren Kontakt 42 unter Festlegung eines vorbestimmten SDalts zwischen beiden eeeenüberste-
hend angeordnet, wobei ein feststehender Kontaktarm 50 an seinem einen Ende den Kontakt 48 trägt und am anderen Endabschnitt mittels einer Befestigungs-Schraube 52 an einem Stromkreisanschluß 54 befestigt ist, der auf dem angrenzenden Teil des Sockels 12 angeordnet und durch diesen hindurch mit einem zugeordneten Stromkreis (nicht dargestellt) verbindbar ist.
Im Betrieb wird an die Betätigungs-Spule 24 eine Treiberspannung angelegt, um zwischen feststehendem und bewegbarem Eisenkern 16 bzw. 32 unter der Wirkung eines von der Spule 24 erzeugten Magnetflusses eine elektromagnetische Anziehungskraft zu erzeugen und dabei den Anker 32 gegen die Kraft der Auslöserfeder 38 an den feststehenden Eisenkern 16 anzuziehen. Hierbei wird der mit dem Anker 32 verbundene Querstab 36 gegen den feststehenden Eisenkern 16 verlagert. Der bewegbare Kontakt 42 an dem vom Querstab 36 gehaltenen oder getragenen bewegbaren Kontaktarm 40 legt sich dabei gegen den feststehenden Kontakt 48 am feststehenden Kontaktarm 50 an. Es ist darauf hinzuweisen, daß der Spalt zwischen dem Eisenkern 16 und dem Anker 32 im voraus so eingestellt wird, daß er größer ist als der Spalt zwischen den beiden Kontakten 42 und 48. Wenn sich die beiden Kontaktteile gegeneinander anlegen bzw. schließen, wird daher der Querstab 36 über seine Stellung entsprechend einer Position, in welcher sich die beiden Kontaktteile berühren, weiter in Richtung auf den feststehenden Eisenkern 16 verlagert. Die Kontaktfeder 44 wird dabei unter eine Druckverformung gesetzt, wobei die resultierende Federkraft über den Federhalter 46 auf den bewegbaren Kontaktarm 40 übertragen wird. Infolgedessen wird der bewegbare Kontakt 42 unter einem vorbestimmten Kontaktdruck in seine Schließstellung gebracht, so daß der zugeordnete Stromkreis geschlossen ist.
Beim Abschalten der an die Spule 24 angelegten Treiberspannung hört die zwischen dem Eisenkern 16 und dem Anker 32 erzeugte elektromagnetische Anziehungskraft zu bestehen auf, so daß der Querstab 36 unter dem Einfluß der zusammengedrückten Auslöserfeder 38 vom feststehenden Eisenkern 16 hinweg verlagert wird. Infolgedessen trennt sich der bewegbare Kontakt 42 vom feststehenden Kontakt 48.
Bei der Anordnung gemäß F i g. 1 muß für Wartungszwecke oder zum Austausch der Spule 24 gegen eine neue Spule bei einer Änderung der an sie anzulegenden Treiberspannung die vom Spulenhalter 26 getragene Betätigungs-Spule 24 aus der Anordnung ausgebaut werden. Zu diesem Zweck müssen die Schrauben 14 zum Trennen des Sockels 12 von der Montageplatte 10 herausgeschraubt und die Zuleitung 28 vom Spulenanschluß 30 getrennt werden. Wenn dieser Ausbau erfolgt, nachdem das gesamte elektromagnetische Schaltschütz eingebaut und an seinem Stromkreisanschluß 54 mit dem zugeordneten Stromkreis verbunden worden ist, muß auch dieser Anschluß von einer mit dem Stromkreis verbundenen Leitung getrennt und das Schaltschütz nach der Trennung der Montageplatte vom Sokkel und dem Herausnehmen der Betätigungs-Spule aus seiner Einbaustellung ausgebaut werden.
Mit anderen Worten: die Anordnung gemäß F i g. 1 ist insofern nachteilig, als die Spule 24 nur äußerst unbequem aus ihr ausbaubar ist.
Die Erfindung bezweckt nun die Vermeidung dieses Nachteils des bisherigen Schaitschützes durch Anordnung einer Einrichtung, die das einfache Herausziehen des Spulenhalters mit einer von diesem getragenen Betätigungs-Spule und einem feststehenden Eisenkern aus ihrer Einbaustellung ermöglicht.
In den F i g. 2 bis 5 ist eine spezielle Ausführungsform eines elektromagnetischen Schaltschützes gemäß der Erfindung dargestellt. Fig.4 veranschaulicht dabei in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung den Antriebsmechanismus zur Betätigung des Ankers nach F i g. 2 und 3 mit den Bauteilen, die auf die durch die strichpunktierten Linien angedeutete Weise zu einer Einheit zusammensetzbar sind.
Die in F i g. 2 dargestellte Anordnung umfaßt ein Führungs- oder Leitelement 62 in Form einer auf einer Montageplatte 10 angeordneten Leitplatte sowie einen auf letzterer angeordneten Sockel 12 als Gehäuseunterteil.
Gemäß F i g. 4 weist die im wesentlichen rechteckige Leitplatte 62 zwei gegenüberstehende Langseiten auf, an denen zwei gegenüberstehende, parallele Schienen 62a in der Weise angeformt sind, daß jede dieser beiden Langseiten an zwei Stellen eingeschnitten, die zwischen diesen beiden Einschnitten liegenden Teile nach oben abgebogen und schließlich nach innen umgebogen worden sind. Die Leitplatte 62 weist außerdem an den gemäß Fig. 4 hinteren Enden der Schienen 62a jeweils einen Anschlag 62b, eine zentral an der vo . den Anschlagen 62b abgewandten Seite vorgesehene Aufnahmeöffnung 62c, zwei Aufnahmeöffnungen oder -bohrungen 62u, die nahe der anderen Enden der Schienen 62a eirinder gegenüberstehend in der Leitplatte 62 ausgebildet sind und zu ihrer Halterung an der Montageplatte 10 dienen, sowie zwei weitere Aufnahmebohrungen 62e auf, die einander gegenüberstehend in der Nähe der die Anschläge aufweisenden Enden der Schienen 62a in der Leitplatte 62 ausgebildet sind und zur Anbringung des Sockels 12 an der Leitplatte 62 dienen.
Der aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff hergestellte Sockel 12 besitzt den in F i g. 4 veranschaulichten Aufbau. Der Sockel 12 weist einen Boden mit einer Öffnung I2a auf, in weiche die Schienen 62a der Leitplatte 62 einzugreifen vermögen, und ist weiterhin in seiner einen Querseite mit einer seitlichen Öffnung 126 versehen, über welche der noch zu beschreibende Spulenhalter in den Sockel 12 einsetzbar und aus ihm ausbaubar ist.
Der feststehende bzw. stationäre Eisenkern 16 besteht aus einem vernieteten Stapel U-förmiger Siliziumstahlbleche mit zwei in ihm befestigten Stiften 18, die mit ihren beiden Endabschnitten jeweils über die betreffenden Seiten des Eisenkerns 16 hinausstehen. Auf die vorstehenden Endabschnitte der Stifte 18 sind
so Gummipuffer 20 aufgesetzt, die jeweils in eine zugeordnete Ausnehmung 64a in zwei Führungen 64 eir. jesetzt sind. Eine Pufferfeder 22 in Form einer Blattfeder wird vom feststehenden Eisenkern 16 in der Weise getragen, daß ihre beiden Enden in entsprechende Nuten 16a in den unteren Abschnitten der Schenkel der U-Form eingreifen. Die Pufferfeder 22 dient zur Aufnahme von Stößen beim Einbau und Ausbau einer noch zu beschreibenden Betätigungs-Spulenanordnung in den bzw. aus dem Sockel 12 und bei der Betätigung des Schaltschützes in seine Schließstellung.
Die Führung 64 weist an beiden Enden je eine Leitfläche 646 auf, die mit der betreffenden Schiene 62a der Leitplatte 62 in Eingriff bringbar ist
Die Betätigungs-Spule 24 ist im Spulenhalter 26 so angeordnet, daß sie auf einen von zwei vom Boden des Spuienhalters 26 abgehenden Hohlzylindern aufgesetzt
ist, die zwei durchgehende Öffnungen 26a eines den Schenkeln des U-förmigen feststehenden Eisenkerns 16
komplementären Querschnitts zur Aufnahme dieser Schenkeln festlegen. Die Hohlzylinder sind unter Festlegung eines Zwischenraums von einer Umfangswand des Spulenhalters 26 umgeben. Der von der Spule 24 abgewandte Teil der Umfangswand ist mit einer seitlichen Abdeckung 266 größerer Höhe als derjenigen der Umfangswand verschlossen. Die durch die Umfangswand get-'Jete öffnung ist durch einen im wesentlichen ihrer Form eingepaßten Deckel 66 verschlossen, der zwei in seiner Schließstellung mit den durchgehenden öffnungen 26a fluchtende öffnungen aufweist.
Die seitliche Abdeckung 266 dient zur Verhinderung eines Eintritts von Staub oder dergleichen in den Sockel 12, wenn der Spulenhalter 26 mit dem feststehenden Eisenkern 16 in diesen eingesetzt ist.
Gemäß F i g. 5 umfaßt der Spulenhalter 26 weiterhin an seiner Unterseite zwei einander gegenüberstehende Schienen-Anlageteile 26c, die zwischen sich und dem riäüpiicii uc5 Spüiciiualicrs 2i> Zwischenräume 26c/fC5ilegen, sowie zwei gegenüberstehende Riegelaufnahmeteile 26e, die zwei Ansätze 26/aufweisen und eine Sperre bzw. einen Riegel 68 aufnehmen. Der Riegel 68 umfaßt insbesondere zwei Aussparungen 68a, welche die Ansätze 26/ in Richtung des Pfeiles C gemäß Fig. 5 verschiebbar aufnehmen, sowie einen Einrastansatz 686. Beim Zusammenbau der Anordnung wird dieser Einrastansatz 68fr mit der Aufnahmeöffnung 62c der Leitplatte 62 in Eingriff gebracht. Gemäß Fig.2 ist der Riegel 68 durch eine Rückstellfeder 70 vorbelastet, wenn er am Riegelaufnahmeteil 26e angeordnet ist.
L>ie vorstehend beschriebenen Bauteile und insbesondere der Spulenhalter 26 und die betrieblich mit ihm verbundenen Bauteile werden wie folgt zu einer Einheit zusammengesetzt: Zunächst werden die beiden Stifte 18 durch den feststehenden Eisenkern 16 hindurchgeführt und an ihren beiden vorstehenden Endabschnitten mit den fest aufgesetzten Gummipuffern 20 versehen, die ihrerseits in die zugeordneten Aussparungen 64a der Führungen 64 eingeführt werden. Sodann wird der feststehende Eisenkern 16 mit der Pufferfeder 22 von der Unterseite des Spulenhalters 26 her in die öffnungen 26a eingesetzt, wodurch der Eisenkern 16 mit der Pufferfeder 22 und den Führungen 64 mit dem die Betätigungs-Spule 24 tragenden Spulenhalter 26 zu einer Einheit zusammengebaut wird.
Die freien Endabschnitte der Schenkeln des U-förmigen Eisenkerns 16 ragen dabei gemäß F i g. 2 etwas über den Deckel 66 hinaus. Diese Baugruppe wird im folgenden auch als Betätigungs-Spulenanordnung bezeichnet werden.
Die Leitplatte 62 wird ihrerseits mittels der Schrauben 14 am Sockel 12 so angebracht, daß die Schienen 62a über die unterseitige öffnung 12a des Sockels 12 in dessen Innenraum hineinragen. Hierauf wird die Leitplatte 62 so auf der Montageplatte 10 angeordnet, daß sich die seitliche Öffnung 126 gemäß F i g. 2 an der Seite des Hauptkörpers des elektromagnetischen Schaltschützes öffnet, an welcher die Stromquellenanschlüsse für den zugeordneten Stromkreis angeordnet sind.
Danach wird der Spulenhalter 26 mit eingebauter Betätigungs-Spule 24 in Richtung des Pfeils A gemäß F i g. 2 und 4 durch die seitliche öffnung 12b so in den Sockel 12 eingeschoben, daß die Zwischenräume 26ddie Schienen 62a der Leitplatte 62 aufnehmen, und bis die Anschläge 62b an den angrenzenden Abschnitten der Betätigungs-Spulenanordnung anstoßen. An diesem Punkt wird die Verschiebung des Spulenhalters 26 in Richtung des Pfeils A beendet, während sein Riegel 68 mit den Einrastansätzen 686 in die Aufnahmeöffnung 62cder Leitplatte 62 eingerastet wird, um eine Verschiebung des Spulenhalters 26 in R litung des Pfeils A und entgegengesetzt dazu (Pfeil U in F i g. 2 oder 4) zu verhindern. Der Spulenhalter 26 bzw. die Betätigungs-Spulenanordnung ist sodann in cLr betrieblichen Stellung verriegelt.
Weiterhin werden die Führungen 64 jeweils zwischen die zugeordnete Schiene 62a und den unmittelbar darunter befindlichen Teil der Leitplatte 62 eingeschoben, so daß der feststehende Eisenkern 16 gegen eine Verschiebung in Aufwärts- oder Abwärtsrichtung gemäß F i g. 2 festgelegt ist. Außerdem wird der Eisenkern 16 durch die Pufferfeder 32 gemäß Fig. 2 nach oben gedrückt, so daß seine Aufwärtsverlagerung noch sicherer verhindert wird.
Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, daß der mit dem feststehenden Eisenkern 16 zusammengesetzte Spulenhalter 52 durch einfache Verschiebung längs der Schienen 62a der Leitplatte 62 in einer vorbestimmten Stellung am bzw. im Sockel 12 angeordnet und in dieser Stellung sicher festgelegt werden kann. Nach dem beschriebenen Zusammenbauvorgang ergibt sich die Anordnung gemäß F i g. 2 und 3.
Wie bei der Anordnung gemäß F i g. 1 befindet sich der Anker 32 über dem durch den Spulenhalter 26 in seiner Lage festgelegten feststehenden Eisenkern 16 unter Bildung eines vorbestimmten Spalts zwischen beiden Teilen, während die seitliche Abdeckung 266 die seitliche öffnung 126 des Sockels 12 vollständig verschließt und damit einen Teil des Gehäuses des Schaltschützes bildet.
Zum Ausbauen des Spulenhalters 26 mit dem Eisenkern 16 und der Spule 24 aus dem Sockel 12 wird zunächst der Riegel 68 gegen die Kraft der Rückstellfeder 70 in Richtung des Pfeils C gemäß F i g. 2, 4 oder 5 aufwärts bewegt, um seinen Einrastansatz 686 aus der Aufnahmeöffnung 62c in der Leitplatte 62 auszurasten. Hierauf kann der Spulenhalter 26 in Richtung des Pfeils B herausgezogen und damit aus dem Sockel 12 ausgebaut werden.
Wenn das elektromagnetische Schaltschütz an einer zugeordneten Steuer- bzw. Schalttafel angebracht ist, können die beschriebenen Einbau- und Ausbauvorgänge im Anbauzustand des Schaltschützes durchgeführt werden.
Bezüglich der anderen Einzelheiten entspricht die Anordnung gemäß F i g. 2 und 3 im wesentlichen derje · nigennach Fig. 1.
In den F i g. 6 bis 9 ist eine Abwandlung der Erfindung dargestellt, die sich von der Ausführungsform nach Fig.2 bis 5 dadurch unterscheidet, daß gemäß den F i g. 6 bis 8 Mittel zur Gewährleistung einer Verbindung des feststehenden Eisenkerns 16 mit dem Spulenhalter 26 beim Ein- und Ausbau desselben mit dem Eisenkern 16 in den bzw. aus dem Sockel 12 sowie Mittel zur genauen Ausrichtung des Spulenhalters 26 mit dem Eisenkern 16 auf dem Sockel 12 vorgesehen sind.
Zu diesem Zweck ist die Führung 64 gemäß F i g. 6 mit einer zentralen Einrast- bzw. Aufnahmeöffnung 72 versehen, während der Spulenhalter 26 auf gegenüberliegenden Seiten seiner Unterseite zwei L-förmige Einraststücke 74 in solcher Lage aufweist, daß diese in die Aufnahmeöffnungen 62 der Führungen 64 einzugreifen vermögen, v/enn der feststehende Eisenkern 16 in den Spulenhalter 26 eingesetzt ist. Die am besten in F i g. 7 veranschaulichten Einraststücke 74 werden jeweils in der Weise in die zugeordnete Aufnahmeöffnung 72 der
betreffenden Führung 74 gebracht, daß letztere in Richtung des Pfeils gemäß F i g. 8 gegen den Spulenhalter 26 verschoben wird. Diese Verschiebung der Führungen 64 erfolgt vorzugsweise, nachdem der feststehende Eisenkern 16 mit den Gummipuffern 20 in den Spulenhalter 26 eingesetzt worden ist.
Durch diesen Eingriff der L-förmigen Einraststücke 74 in die betreffenden Aufnahmeöffnungen der Führungen 64 wird sichergestellt, daß die Betätigungs-Spulenanordnung 70 in den Sockel 12 eingebaut und aus dieser ausgebaut werden kann, während ein Herausfallen des Eisenkerns 16 aus dem Spulenhalter 26 verhindert wird.
Wie am besten aus F i g. 7 hervorgeht, sind an der Unterseite des Spulenhalters 26 neben den Einraststükken 74 zwei einander gegenüberliegende Anschläge 76 angeordnet.
Gemäß F i g. 6 weist außerdem die Leitplatte 62 auf gegenüberliegenden Seiten zwei Anschläge 62'b an den Enden der parallelen Schienen 62a, die sich in der Nähe der Aufnahmeöffnung 62c befinden, und von den die Anschläge 62b gemäß F i g. 2 aufweisenden Enden entfernt sind.
Die Anschläge 76 des Spulenhalters 28 vermögen sich gegen die Anschläge 62'b an der Leitplatte 62 anzulegen.
Die in F i g. 6 dargestellten Bauteile werden auf die in Verbindung mit Fig.4 beschriebene Weise zu einer Einheit zusammengesetzt.
Bei diesem Zusammensetzvorgang ergibt sich die Anordnung gemäß F i g. 9, die derjenigen nach F i g. 2 und 3 mit Ausnahme deir folgenden Unterschiede entspricht: Die L-förmigen Einraststücke 74 am Spulenhalter 26 greifen in die zugeordneten Aufnahmeöffnungen 72 in den Führungen 64 ein, wodurch eine sichere Verbindung zwischen dem Eisenkern 16 und dem Spulenhalter 26 hergestellt ist. Ein Herausfallen des feststehenden Eisenkerns 16 aus dem Spulenhalter 26 wird somit ver-
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quellenanschlüsse für einen zugeordneten Stromkreis, wie vorher erwähnt, an der linken Seite des Hauptteils angeordnet, während ein Überstrom-Relais normalerweise an der rechten Seite montiert ist. Weitere elektrische Vorrichtungen sind normalerweise in der Nähe der Seitenwände des Sockeis 12, ausgenommen die den Stromquellenanschluß aufweisende Seitenwand, montiert. Diese letzen; Seitenwand ist daher frei von benachbarten elektrischen Vorrichtungen. Infolgedessen besteht keine Gefahr dafür, daß der feststehende Eisenkern bricht oder die Bedienungsperson infolge eines Herabfallens des Eisenkerns Verletzungen erleidet. Durch die Anlage der Anschläge 76 des Spulenhalters 26 gegen die Anschläge 62'6 der Leitplatte 62 wird weiterhin der Spulenhalter 26 in seiner Einschubrichtung in den Sockel 12 genau in letzterem ausgerichtet und festgelegt
Nach dem Einbau bzw. der Anbringung des Hauptteils des elektromagnetischen Schaltschützes können die Betätigungs-Spule, der feststehende Eisenkern usw. ohne weiteres in diesen Hauptteil eingebaut und aus ihm ausgebaut werden, indem die Betätigungs-Spulenanordnung entsprechend in den die Stromquellenanschlüsse aufweisenden Sockel 12 eingeschoben bzw. aus ihm herausgezogen wird, ohne daß dieser Ein- und Ausbau durch benachbarte Bauteile behindert werden würde. Wenn die Betätigungs-Spulenanordnung in den Sokkel 12 eingesetzt ist, ist außerdem der feststehende Eisenkern 16 in waagerechter Richtung mit tsm Spulenhalter 26 verbunden und somit sicher an letzterem gehaltert.
Dasselbe gü* auch für die Ausführungsform nach Fig. 2 und 3.
Bei der Anordnung gemäß F i g. 9 wird weiterhin auf beschriebene Weise die Betätigungs-Spulenanordnung 70 aufgrund der Berührung zwischen den Anschlägen 76 und 62'b genau ausgerichtet. Die Betätigungsspulenanordnung 70 läßt sich somit in wiederholbarer Weise genauestens am Sockel 12 ausrichten und festlegen. Infolgedessen kann der Abstand zwischen der seitlichen Abdeckung 26b des Spulenhalters 26 und der seitlichen öffnung 12Z> im Sockel 12 verkleinert werden, so daß ein Eintritt von Staub und dergleichen in die Anordnung weitgehend verhindert wird.
Fig. 10 veranschaulicht eine Abwandlung der Führung 64 gemäß F i g. 8. Diese Abwandlung unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 8 nur dadurch, daß ^cmäß Fig. 10 die Schienenflächen bzw. -zapfen (nil pegs) 64b aus einem elastischen bzw. nachgiebigen Werkstoff hergestellt und mit der zentralen Aufnahme-Öffnung 72 über einen Verbindungssteg 64c verbunden sind, der einen rechteckigen Querschnitt mit zwei Langseiten aufweist, die sich in der Richtung erstrecken, in welcher die Führung 64 beim Zusammenbau gegen den Spulenhalter 26 verschoben wird. Die Verbindungsstege 64c sind aus demselben Werkstoff wie die Schienenflächen bzw. -zapfen 64b geformt.
Der feststehende Eisenkern 16 ist somit im zusammengebauten Zustand elastisch mit dem Spulenhalter 26 verbunden und durch letzteren elastisch bzw. nachgiebig gehaltert.
Aufgrund der elastischen Verbindung des feststehenden Eisenkerns 16 mit dem Spulenhalter 26 wird der beim Einschieben der Betätigungs-Spulenanordnung 70 in den Sockel 12 auftretende Gleit- bzw. Verschiebewiderstand herabgesetzt, so daß die Betätigungs-Spulenanordnung 70 weitgehend ruckfrei bzw. leichtgängig in den Socke! 12 eingeschoben werden kann.
Beim erfindungsgemäßen Schaltschütz wird somit die Betätigungs-Spulenanordnung mit dem Spulenhalter, der Betätigungs-Spule und dem feststehenden Eisenkern durch einfaches Einschieben derselbe.ι in den Sokkel längs einer Schienen- bzw. Leitplatte einfach und sicher in ihrer vorbestimmten Einbaustellung im Sockel festgelegt
Obgleich vorstehend nur einige derzeit bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und beschrieben sind, sind dem Fachmann selbstverständlich verschiedene Änderungen und Abwandlungen möglich,
so ohne daß vom Rahmen der Erfindung abgewichen wird. Beispielsweise können das L-förmige Einraststück 74 und die Aufnahmeöffnung 72 an der Führung 64 bzw. im Spulenhalter 26 angeordnet sein.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Elektromagnetisches Schaltschütz mit einem bewegbaren und einem feststehenden Kontaktstück, die einander gegenüberstehend angeordnet sind, einem Anker, einem dem Anker gegenüberstehenden feststehenden Eisenkern und mit einer um den feststehenden Eisenkern herum angeordneten Betätigungsspule,
wobei ein Gehäuseunterteil einen Innenraum zur Aufnahme des feststehenden Eisenkerns und der Betätigungsspule, eine mit dem Innenraum verbundene seitliche öffnung und eine im Innenraum des Gehäuseunterteils vorgesehene Führungs-Schienenanordnung aufweist,
wobei ferner ein Spulenhalter vorgesehen ist, welcher die Betätigungsspule haltert, den in ihn eingebauten feststehenden Eisenkern aufnimmt, sowie Schienen-Anlageelemente zur Einführung in die Führung?-bchienenanordnung aufweist
wobei der Spulenhalter über die seitliche öffnung iii den Innenraum eingeführt und festgelegt ist und wobei die Betätigungsspule und der feststehende Eisenkern auf dem Spulenhalter vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungs-Schienenarordnung (62a) am Boden des Innenraums vorgesehen ist,
daß der Spulenhalter (26) eine seitliche Abdeckung {26b), welche die seitliche öffnung (i2b) des Gehäuseunterteils (12) nach dem Einschieben des Spulenhalters (26) Weh diese seitliche öffnung (\2b) verschließt, sowie einen Sperr- oder Riegelmechanismus (68) auf der seitlichen Abdeckung (26b) zur Verhinderung eines Herausziehen.* des in den Gehäuseunterteil (12) eingeführten Spulenhalters (26) in einer vorbestimmten Stellung auf dem Gehäuseuruerteil (12) aufweist,
daß der Gehäuseunterteil (12) eine bodenseitige öffnung (\2a)aufweist und
daß eine Schienen- oder Leitplatte (62) die Führungsschienenanordnung (62a,) trägt und sich in dieser bodenseitigen öffnung (i2a) befindet.
2. Schaltschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen- oder Leitplatte (62) Anschlagelemente (62b) aufweist, die sich beim Einschieben des Spulenhalters (26) in den Gehäuseunterteil (12) nach einer bestimmten Einschubstrecke an zugeordnete Abschnitte des Spulenhalters (26) anlegen und dessen Einschubstellung bestimmen.
3. Schaltschütz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen- oder Leitplatte (62) eine Einrastöffnung (62c) zum Einrasten des Riegels (68) des Sperr- oder Riegelmechanismus hat.
4. Schaltschütz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (68) des Sperr- oder Riegelmechanismus einen Ansatz (6Sb) zum Einrasten in die Einrastöffnung (62c^auf der Schienen-oder Leitplatte (62) und eine Feder (70) aufweist, welche den Ansatz (6ib) in Richtung auf die Einrastöffnung (62c) vorspannt.
5. Schaltschütz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Eisenkern (16) von einem festverankerten Stift (18) durchsetzt ist, der jeweils mit beiden Endabschnitten über den feststehenden Eisenkern (16) vorsteht, daß auf die Enden des Stiftes (18) je ein Führungselement (64) aufgesetzt ist, das längs der Führungs-Schienenanordnung (ß2a) verschiebbar ist und auf diese Weise den Spulenhalter (26) beim Einschieben in den Gehäuseunterteil (12) führt und den feststehenden Eisenkern (16) in seiner vorbestimmten Stellung hält daß das Führungselement (64) ein lagemäßig dem Stift (18) entsprechendes Loch (64a,} hat und daß je ein Pufferelement (20) auf jedes Ende des Stiftes (18) oder in das Loch (64a^ des Führungselementes (64) eingesetzt ist
ίο
6. Schaltschütz nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet daß sich Anschlüsse (54) für einen elektrischen Stromkreis auf der Seite der Einschiebeöffnung (XIa) an dem Gehäuseunterteil (12) befinden.
ι -,
7. Schaltschütz nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet daß das mit jeder Seite des feststehenden Eisenkerns (16) verbundene Führungselement (64) jeweils ein Rastelement (72) aufweist und an dem jeweiligen Spulenhalter (26) ein an dem Rastelement (72) angreifendes Gegenrastelement (74) aufweist
8. Schallschutz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement des Führungselementes (64) oder das Gegenrastelement des Spulenhalters (26) die Form eines Einraststückes (74) und der jeweils andere Teil die Form einer Aufnahmeöffnung (72) besitzen.
9. Schaltschüvz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (64) jeweils elastisch mit dem Rastelement (74) verbundene Schienen-Anlagemittel (64b) aufweist.
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