DE32159C - Jaquardmaschine - Google Patents
JaquardmaschineInfo
- Publication number
- DE32159C DE32159C DENDAT32159D DE32159DA DE32159C DE 32159 C DE32159 C DE 32159C DE NDAT32159 D DENDAT32159 D DE NDAT32159D DE 32159D A DE32159D A DE 32159DA DE 32159 C DE32159 C DE 32159C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knives
- jacquard machine
- sinkers
- blanks
- hook
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 3
- 238000009941 weaving Methods 0.000 description 3
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 2
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C3/00—Jacquards
- D03C3/24—Features common to jacquards of different types
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
T. H. STREICHER in MAENNEDORF (Schweiz). Jacquardmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1885 ab.
Um den Figuren eines Musters nach Belieben Licht oder Schatten zu geben und die Bindungen
von Schufs und Kette auf den beiden Seiten des Gewebes zu wechseln, ist folgende,
auf beiliegender Zeichnung dargestellte Einrichtung getroffen.
Während bisher die Zahl der Messer derjenigen der Platinenreihen gleich war, ist noch
ein weiteres Messer zur Anwendung gebracht, so dafs also bei beispielsweise acht Platinenreihen
in jeder Abtheilung neun Messer d vorhanden sind. Ebenso sind die Platinen α aufser
dem Haken b1 noch mit einem zweiten, nach der entgegengesetzten Seite gerichteten Haken b
versehen. Nehmen wir also wieder acht Platinenreihen und neun Messer d in jeder
Abtheilung an, so befindet sich nun auf jeder Seite jeder Platinenreihe eines der Messer d.
Diese Messer d sitzen mit der unteren Kante in Einschnitten zweier parallelen und festen
Schienen c, während die oberen Kanten sich in Einschnitten der verschiebbaren Schiene c1
befinden.
Man kann nun die Messer d entweder in der gewöhnlichen Weise schräg stehen lassen
oder durch Verschiebung der Schiene c1 senkrecht
stellen. Die Stellung der Messer zu den Platinen und das Spiel der Messer bei ihrer
Verstellung wie das Spiel der Platinen beim Einsinken ihrer Nadeln in die Musterkarte ist
nun, wie aus der Zeichnung zu ersehen, so bemessen, dafs jede Platine a, deren Nadel in
die Karte einsinkt (Platinen α1 α3 α5), von den
senkrechten Messern nicht, wohl aber von den schrägen, und zwar beim Haken b1 erfafst wird,
und andererseits jede Platine a, deren Nadel
nicht in die Karte einsinkt (Platinen α1 α4 ae),
von den schrägen Messern nicht, wohl aber von den senkrechten, und zwar beim Haken b
erfafst wird.
Durch Verstellung der Schiene c1 bewirkt man also, dafs jede Platine, die vorher (bei
derselben Karte) gehoben wurde, stehen bleibt, und umgekehrt jede Platine, die vorher stehen
blieb, gehoben wird.
Hierdurch kann man Licht und Schatten in den Figuren wechseln, für eine gewisse Gewebelänge
Schufsköper in Kettenköper verwandeln und bei mehrfarbigen Sachen die Farben in den Figuren umtauschen. Die geschilderte
Einrichtung ist in jeder Abtheilung des Jacquard-Mechanismus selbstständig angeordnet und unabhängig
von der anderen Abtheilung in Thätigkeit zu setzen.
Die Messer d einer Abtheilung sind unten in die Einschnitte zweier parallelen Schienen c
eingelegt, wie es sich auch empfiehlt, zwei parallele bewegliche Schienen c1 je eine an
einem Ende der Messerreihe anzuwenden und die Enden der beiden beweglichen Schienen c1
durch einen Griff zu vereinigen.
Recht zweckmäfsig ist die geschilderte Einrichtung in der Sammetweberei, sowie beim
Weben seidener Tücher, wo. zwischen Bordüre und Boden dadurch Abwechselung geschaffen
werden kann, dafs man das eine Mal Grund, das
andere Mal Figur binden läfst. Namentlich ist sie besonders auch für farbige Bordüren aller
Artikel wichtig, da man dort allen Bordüren die gleichen Farben geben kann.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:
Eine Jacquard-Maschine, bei welcher durch eine Wendung der Messer um eine zu deren Kante parallele Achse der Erfolg erzielt werden kann, dafs die durch die Musterkarte bestimmte Auswahl zwischen zu hebenden und nicht zu hebenden Platinen umgekehrt, also z. B. für eine gewisse Gewebelänge Schufsköper in Kettenköper verwandelt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32159C true DE32159C (de) |
Family
ID=308198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32159D Expired - Lifetime DE32159C (de) | Jaquardmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32159C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5292607A (en) * | 1991-10-22 | 1994-03-08 | Mitsubishi Kasei Corporation | Electrophotographic photoreceptor containing polycarbonate resin as a binder and method for preparation thereof |
-
0
- DE DENDAT32159D patent/DE32159C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5292607A (en) * | 1991-10-22 | 1994-03-08 | Mitsubishi Kasei Corporation | Electrophotographic photoreceptor containing polycarbonate resin as a binder and method for preparation thereof |
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