DE3210154C2 - Umfüllvorrichtung zum Umfüllen von Flüssigkeiten, insbesondere flüssigem Dauerwellmittel - Google Patents
Umfüllvorrichtung zum Umfüllen von Flüssigkeiten, insbesondere flüssigem DauerwellmittelInfo
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Abstract
Ein Gestellunterteil (2) weist ein Füllventil (4) auf, dessen nach oben ragender Füllzapfen mit einem Füllverschluß (8) am Boden eines aufsetzbaren Portionsbehälters (5) verbindbar ist. Ein vom Gestellunterteil (2) nach oben ragender Ständer (9) trägt ein Entnahmeanschlußteil (10), das über eine Schlauchleitung (13) mit dem Füllventil (4) verbunden ist. Auf das Entnahmeanschlußteil (10) ist ein Vorratsbehälter (12) aufsetzbar. Das Füllventil (4) wird beim Aufsetzen des Portionsbehälters (5) geöffnet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Umfüllvorrichtung zum Umfüllen von Flüssigkeiten, insbesondere flüssigem
Dauerwellmittel, der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen An(DE-GM 81 20 414).
Das Umfüllen von Flüssigkeiten aus einem größeren Vorratsbehälter in einen kleineren Portionsbehälter ist
in all denjenigen Anwendungsfällen mit erhöhten Schwierigkeiten verbunden, in denen ein beirv Umfüllen
möglicherweise auftretender Flüssigkeitsverlust als besonders störend empfunden wird, beispielsweise wegen
der dadurch auftretenden Verunreinigung, oder wenn die beim freien Umfüllen auftretende Berührung mit der
Luft Nachteile verursacht, beispielsweise das Entweichen von schädlichen Dämpfen oder unangenehmen
Gerüchen, oder eine unerwünschte Reaktion der Flüssigkeit mit dem Luftsauerstoff zu befürchten ist.
Mehrere dieser genannten Gesichtspunkte sind beim Umfüllen von flüssigem Dauerwellmittel zu berücksichtigen,
wobei in erster Linie eine zu starke Berührung mit dem Luftsauerstoff vermieden werden muß, weil die
herkömmlichen Dauerwellmittel oxidierende Bestandteile enthalten.
Es ist zwar beispielsweise beim Umfüllen von Flüssiggas aus einem unter hohem Druck stehenden Vorratsbehälter
in Feuerzeuge bekannt, am Boden des Feuerzeugs einen als Ventilausgebildeten Füllverschluß vorzusehen
und unmittelbar auf den ebenfalls als Ventil ausgebildeten Entnahmeverschluß des Vorratsbehälters
aufzusetzen. Durch den dabei ausgeübten Druck öffnet sich der Entnahmeverschluß des Vorratsbehälters und
läßt unter Druck stehendes Flüssiggas in den Gasbehälter des Feuerzeugs überströmen. Diese Art des Umfüllens
setzt einen verhältnismäßig hohen Druck im Vorratsbehälter voraus, wodurch wiederum Leckverluste
beim Umfüllen unvermeidbar sind. Diese Leckverluste sind bei dem genannten Beispiel des Füllens von Gasfeuerzeugen
aber weitgehend bedeutungslos, weil sich das austretende Flüssiggas sofort verflüchtigt und keine
unangenehmen oder schädlichen Wirkungen hat. Für das Umfüllen von. flüssigem Dauerwellmittel oder ähnlichen
Flüssigkeiten ist diese Maßnahme aber wegen des erforderlichen hohen Überdrucks und möglicher Leckverluste
nicht geeignet.
Eine Möglichkeit zum Umfüllen von flüssigem Dauerwellmittel
od. dgl. besteht darin, den Vorratsbehälter mit einer rohrförmigen Ausgießtülle zu versehen, die in
eine Füllöffnung des Portionsbehälters eingeführt wird. Hierbei ist es aber erforderlich, den Vorratsbehälter bei
jedem Umfüllvorgang anzuheben und umzukippen, wobei nicht nur die Gefahr von Flüssigkeitsverluslen besteht,
sondern auch eine unerwünschte Berührung mit dem Luftsauerstoff erfolgt.
Es muß davon ausgegangen werden, daß für das Umfüllen von flüssigem Dauerwellmittel die Forderung besteht,
den Umfüllvorgang so zu vereinfachen, daß ihn der Benutzer mit einer Hand ausführen kann, wobei
unter Vermeidung von Flüssigkeilsverlusten und we'rtestgchender
Einschränkung der Berührung der Flüssigkeit mit dem Luftsauerstoff in besonders einfacher Weise
eine Dosierung der in den Portionsbehälter aufgenommenen Flüssigkeitsmenge ermöglicht werden soll,
damit der Benutzer die für den jeweiligen Anwendungsfall vorgesehene Flüssigkeitsmenge entnehmen kann.
to Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Umfüllvorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen,
mit der das Umfüllen rasch und einfach ausgeführt werden kann, wobei Flüssigkeitsverluste vollständig vermieden
und eine Berührung der Flüssigkeit mit dem Luftsauerstoff weitestgehend ausgeschlossen wird.
Während und zwischen den einzelnen Umfüllvorgängen soll keine Handhabung des Vorratsbehälters erforderlich
sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem im KennzeiclK-n des Patentanspruches 1 vorgeschlagenen
Merkmalen gelöst.
An das Eninahmeanschlußteil wird de: Vorratsbehälter
mit seinem Entnahmeverschluß angeschlossen. Die Strömungsverbindung zwischen dem Entnahmeanschlußteil
und dem Füllventil kann in einfacher Weise durch Line Leitung, beispielsweise einen Schlauch erfolgen.
Durch den Höhenunterschied zwischen dem Vorratsbehälter und dem Füllventil wird erreicht, daß die
Flüssigkeit am Füllventil mit einem verhältnismäßig geringen, für den Umfüllvorgang aber ausreichenden
Überdruck ansteht. Die Flüssigkeit steigt in dem angeschlossenen Portionsbehälter von dem am Boden angebrachten
Füllverschluß nach oben, bis im Portionsbehälter der gewünschte Flüssigkeitsstand erreicht ist. Die
Flüssigkeit kommt dabei so wenig wie nur möglich mit dem Luftsauerstoff in Berührung, zumal die Flüssigkeit
im Portionsbehälter langsam ansteigt und der Flüssigkeitsspiegel im Portionsbehälter dabei glatt bleibt. Jeglicher
freier Flüssigkeitsstrahl mit der dardurch bedingten erheblichen Oberflächenvergrößerung wird vermiede-.
Zur Bedienungsvereinfachung wird angestrebt, die für den Umfüllvorgang erforderlichen Handgriffe möglichst
gering zu halten, wobei beispielsweise erwünscht ist auf eine gesonderte Betätigung des Füllventils zu
verzichten.
Zu diesem Zweck ist in Weiterbildung des Erfindungsgedankens vorgesehen, daß ein Ständer das mit
dem Vorratsbehälter verbindbare Entnahmeanschlußteil trägt und mit einem Gestellunterteil verbunden ist,
in dem der Füllzapfen für den Portionsbehälter angeordnet ist.
D».s Füllventil öffnet sich selbsttätig, sobald ein Portionsbehälter
aufgesetzt wurde, wobei die Anordnung des oder der VerMlbetätigungsteile in der Standfläche
für den Portionsbehälter dafür sorgt, daß das Füllventil erst geöffnet wird, wenn der Portionsbehälter auf die
Standfläche aufgesetzt ist und damit sichergestellt ist, daß der FüllzapL-n vollständig in den Füllverschluß des
Portionsbehälters eingeführt wurde. In entsprechender Weise schließt sich das Füllventil, sobald der Portionsbehälter von der Standfläche abgehober! ist, so daß verhindert
wird, daß aus dem Füllzapfen noch Flüssigkeit austreten kann, nachdem der Portionsbehälter abge-
b5 nommen wurde, verunreinigungen durch austretende
Flüssigkeit werden dadurch weitestgehend vermieden.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Füllventils ist vorgesehen, daß das Ventilbetä-
tigungsteil und der Ventilverschlußkörper mit einem unteren,
beweglichen, auf einer Feder abgestützten Ventilgehäusebauteil verbunden sind, und daß das untere, bewegliche
Ventilgehäuseteil mit einem oberen, gestellfesten, mit der Standfläche und dem Füllzapfen verbundenen
Ventilgehäuseteil durch eine bewegliche Ventilgehäusedichtung verbunden ist, die vorzugsweise ein Faltenbalg
ist. Dadurch werden abzudichtende Durchführungsstellen für bewegliche Bauteile am Füllventil vermieden,
die nach längerer Betriebszeit zu Undichtheiten führen könnten.
Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstands erwiesen, bei der der
Vorratsbehälter mit seitlichen, hinterschnittenen Ausnehmungen versehen ist, in die im eingesetzten Zustand
des Vorratsbehälter am Ständer angebrachte Vorsprünge nach Art eines Bajonettverschlusses eingreifen. Damit
wird eine sichere Befestigung des Vorratsbehälters am Ständer erreicht, so daß auch bei sehr unsachgemäßer
Handhabung und sogar beim Umfallen der Vorrichtung ein Austreten von Flüssigkeit ausgeschlossen ist.
Um zu verhindern, daß der Vorratsbehälter zwangsläufig verschlossen wird, bevor er von der Umfüllvorrichtung
abgenommen wird, was zu Verunreinigungen und Flüssigkeitsverlusten führen würde, kann in weiterer
vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgedankens vorgesehen werden, daß der Entnahmeverschluß
des Vorratsbehälters ein Entnahmeventil ist und eine Ventilschraubkappe aufweist, die eine nach innen ragende
Ventilsitzlippe trägt, die im verschlossenen Zustand
dichtend an einem zentralen, mit dem Vorratsbehälter
starr verbundenen Veniilsitzzylinder anliegt, und
daß die Ventilschraubkappe an ihrer Außenseite achsparallel verlaufende Längsrippen aufweist, in die ebenfalls
achsparallcl verlaufende Führungsrippen des Entnahmeanschlußteils
eingreifen.
Da die Ventilschraubkappe durch die ineinandergreifenden Rippen zwar axial verschiebbar, jedoch undrehbar
mit dem Entnahmeanschlußteil des Ständers verbunden ist, führt erst die Drehung des Vorratsbehälter,
die zum Schließen des Bajonettverschlusses erforderlich ist, zum Öffnen des Entnahmeventils. In entsprechender
Weise wird das Entnahmeventil bei der entgegengesetzten Drehwegung verschlossen, die erforderlich ist, um
den Bajonettverschluß zu lösen. Auf diese Weise wird nicht nur eine Vereinfachung der Handhabung dadurch
erreicht, daß der Vorratsbehälter bei seiner Anbringung am Ständer selbsttätig geöffnet und beim Abnehmen
selbsttätig wieder verschlossen wird, sondern es wird auch sichergestellt, daß keine Flüssigkeitsverluste beim
Aufsetzen oder Abnehmen des Vorratsbehälters auftreten können.
Um einen freien Fluß der umzufüllenden Flüssigkeit zu gewährleisten, sind verschiedene Maßnahmen möglich,
um den Vorratsbehälter zu belüften, wenn Flüssigkeit abgezogen wird.
In einfachster Weise wird diese Belüftung dadurch erreicht daß der Vorratsbehälter an seiner dem Entnahmeverschluß
gegenüberliegenden Wand eine verschließbare Belüftungsöffnung aufweist. Da die freie
Oberflache der Flüssigkeit im Vorratsbehälter wegen dessen Größe besonders groß ist uml weil die Flüssig
keil im Vorralsbehaller im Gegensat/ /u dem l'ortions
behälter länger verbleib!, is! besonders wichtig. thilS der
I lüssigkc!lsspie>;el im Vorralsbehaller so -Λ-etiij: wie
möglich bewegt wird. I licrfiir ist es von besonderer IJedeuiimjj.
daß (lic Flüssigkeit an der Unterseite des Vorraisbi
hällers .ib^e/ogen wird.
Um die Belüftungsöffnung nicht unnötig lange geöffnet zu lassen, ist sie verschließbar ausgeführt. Der für
das jeweilige öffnen und Schließen der Belüftungsöffnung erforderliche Arbeitsaufwand kann aber vermieden
und der BelUftungsvorgang auf diejenigen Zeitspannen begrenzt werden, in denen tatsächlich eine Belüftung
notwendig ist, nämlich nur während des Umfüllens von Flüssigkeit in den Portionsbehälter, indem in
der Standfläche neben dem Füllzapfen ein Belüftungsventil angebracht wird, dessen Ventilbetätigungsteil
über die Standfläche nach oben ragt und das über eine Belüftungsleitung mit dem Belüftungsanschluß im Entnahmeanschlußteil
verbindbar ist. Nur bei aufgesetztem Portionsbehälter erfolgt eine Belüftung des Vorratsbehälters.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Äusfünruiigibeispielen
näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt
Fig. 1 eine Umfüllvorrichtung zum Umfüllen von flüssigem Dauerwellmittel im Schnitt, wobei der Portionsbehältcr
in abgehobenem Zustand dargestellt ist, F i g. 1 a den bei der Vorrichtung nach F i g. 1 verwendeten
Vorratsbehälter im verschlossenen Zustand,
F i g. 2 einen vergrößerten Teilschnitt durch die Umfüllvonichtung
im Bereich des Füllventils, wobei darüber der untere Teil des Portionsbehälters dargestellt
jo ist,
Fig.3 in einer Schnittdarsteliung entsprechend der
F i g. 2 den Zustand bei aufgesetztem Portionsbehälter,
Fig.4 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles IV in
F ig. J.
Fig.5 und 6 in Darstellungen entsprechend den F i g. 2 und J eine abgewandelte Ausführungsform.
F i g. 7 einen vergrößerten Tci'schnitt durch Teile dos
Füllventils und des Füllverschlusscs gemäß F i g. 6,
Fig.8 in einem senkrechten Teilschnitt eine abgewandelte
Ausführungsform eines mit dem Entnahmeanschlußteil verbundenen Vorratsbehälters im senkrechten
Schnitt.
F i g. 9 in einem senkrechten Schnitt noch eine andere Ausführungsform eines Vorratsbehälters im verschlossenen
Zustand,
Fig. 10 in einer Darstellung entsprechend der Fi g. 1
eine Ausführungsform mit einem Belüftungsventil in der Standfläche für den Portionsbehälter,
Fig. 10a den bei der Vorrichtung nach Fig. 10 verwendeten
Vorratsbehälter, wobei der Entnahmeverschluß im Schnitt gezeigt ist.
Fig. Il die Ausführungsform nach Fig. 10 in einem Teilschnitt entsprechend der F i g. 5.
F i g.! 2 einen vergrößerten Längsschnitt durch das Entnahmeventil und das Entnahmeanschlußteil gemäß
F i g. 10 im geöffneten Zustand und
Fig. 13 in einem Längsschnitt gemäß Fig. 12 das
Entnahmeventil des Vorratsbehälters im geschlossenen Zustand.
Die in Fig. 1 gezeigte Umfüllvorrichtung weist ein aus zwei C'ichäuseschalen hesiehendes Gestell oder Gehäuse
1 auf. dessen Gesielluntcrlcil 2 innerhalb eines hochstehenden Randes 1 ein l'iillveulil 4 hesit/l. I in
flaschenförmiger Porlionsbchällcr 5.deraiisiniiulesiens
h"· teilweise durchsichtigem kunststoff besieht uml cmc
Schraubkappe 6 mil einer rohrförinificii Austragsiliise 7
trägt, hat in seinem Hoden in Fig. 1 nur mit gcstiichel
leu Linien angedeuteten Füllverschluü 8, der beim Auf
set/en des Portionsbehälters 5 auf das Füllventil 4 geöfflll'l Willi.
Vim) aminen linde lies (ieMelluniericils 2 ram rhi
Si.iikIci 4 naili tilicii und lia^l dort ein I jilii.iliinean
sililiillieil K), iin das em Ijilii;ihnn-vi'rsililul.l Il eines
ViHiiitsliehillU'i's 12 aiiKeselilossen weiden kann. Das
I nliiahnieanseliluUleil IO ist über eine Schlaiu hleiliiny,
Ii :;ii dem Füllventil 4 verbunden.
Wie man in den Fig. 2—4 in Einzelheiten erkennt,
weist das Füllventil 4 einen nach oben ragenden, hohlen Füllzapfen 14 auf, der aus einer im wesentlichen waagrechten
.Standfläche 15 für den Porlionsbehälter 5 herausrugt.
Beim Aufsetzen des Poriionsbchälters 5 wird der Füllzapfen 14 in den mit einer zentrischen Ausnehmung
16 versehenen, aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, bestehenden Füllversehluß 8 des
Poriionsbehälters 5 eingeführt. Der in das Innere des
Portionsbehälters 5 ragende Teil des Füllvcrschlusscs 8 weist zwei aus einer Schließstellung (F i g. 2) seitlich gegen
ihre eigene Federkraft in eine Offenstellung (F i g. 3) bewegbare Verschlußklappen 8a, Sb auf. In der in F ig. 3
gezeigten Stellung ragt der Füllzapfen 14 in den Portionsbehälter 5 hinein, so daß die Bohrung des Füllzapfcns
14 mit dem Innenraum des Portionsbehälters 5 verbunden is'..
Aus der Standfläche 15 ragen drei Ventilbetätigungsteile
17 heraus, die mit einem unteren, bewegbaren Ventilgehäuseteil 18 verbunden sind. Das untere Ventilgehäuseteil
18 stützt sich über eine Schraubenfeder 19 an einem im Gehäuseunterteil 2 angeordneten Einsatz 20
ao.
Der Füllzapfen 14 und die Standfläche 15 sind mit einem oberen, gestellfesten Ventilgehäuseteil 21 verbunden,
vorzugsweise einstückig ausgeführt. Die beiden Ventilgehäuseteile 18 und 21 sind durch einen Faltenbalg
22 dicht, jedoch beweglich verbunden. In dem vom Faiibalg 22 abgeschlossenen, zwischen den beiden Verstilgchäuseteilen
18 und 21 liegenden Raum mündet die Schlauchleitung 13.
In einer zentralen Bohrung 23 des unteren Ventilgehäuseicils
18 ist ein Ventilverschlußkörpcr 24 eingesetzt, dessen halbkugelförmigcr Kopf 25 an seiner Außenseite
eine gewölbte Dichtfläche 26 bildet, die mit einem hohlkcgelförmigen Ventilsitz 27 am unteren linde
des Füllzapfcns 14 in Eingriff steht. Wenn der Portionsbehälter 5 auf die Standfläche 15 aufgesetzt wird, wie in
Fig.3 gezeigt, werden die Ventilbetätigungsteile 17
nach unten gedrückt; sie nehmen das untere Ventilgehäuseteil 18 und den Ventilverschlußkörper 24 mil, so
daß der Kopf 25 vom Ventilsitz 27 abgehoben wird. Die im Innenraum des Füllventils 4 befindliche und durch die
Schlauchleitung 13 nachfließende Flüssigkeit steigt in den Portionsbehälter 5 bis zu der gewünschten Höhe,
die am Portionsbehälter 5 durch Markierungen festgelegt sein kann. Sobald die gewünschte Flüssigkeitshöhe
im Portionsbehälter 5 erreicht ist, wird dieser wieder abgenommen und alle Teile kehren in die in F i g. 2 gezeigte
Stellung zurück.
Das in den F i g. 5 und 6 gezeigte Ausführungsbeispiel, bei dem für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen
wie in den F i g. 1 —4 verwendet werden, unterscheidet sich von dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel
dadurch, daß der Ventilverschlußkörper 24 mit einem in den Füllzapfen 14 ragenden Stift 28 verbunden
ist, der an seinem oberen Ende im geschlossenen Zustand
mit einer ringförmigen Dichtfläche 29 des Füllzapfens 14 in Verbindung steht. Dadurch wird nicht nur ein
doppelter Ventilabschluß erreicht, sondern es wird auch verhindert, daß die nach dem Schließen des Füllventil 4
im Fiillzapfen 14 zurückbleibende Flüssigkeit eintrocknen kann.
I'.Ih'iisii uk· ΙκΊΐη vorher lu'sihiiebenen ΛιΐΝΪύΙιπιημν
. heispul ist du Vi iililvi'isihiiiliki n |>ι·ι 24 in der lluhnmn
2) des iiiilcrrn Vchtilych.ltisck-iK IK ilulilriid und iixiul
imversiliiililiai' un^esolzl
In den I ι (.;. r>
um! b ist weiter gezeigt, du U iliv heilten
Vcrschlußklappcn 8a und ΗΛ des lüllveischlusses 8
in durch einen umgebenden Gummiring 30 in ihre Schließstellung
(F i B- 5) gedrückt werden.
Der beim Beispiel nach F i g. 1 gezeigte Vorratsbehälter 12 weist im ursprünglichen, verschlossenen Zustund
(Fig. la) innerhalb seines am Boden angebrachten Entnahmeversehlusses
einen Verschlußstopfen 31 auf. der beim Aufsetzen des Vorratsbehälters 12 durch einen
Vorsprung 32 des Entnahmcanschlußtcils 10 in das Behälterinnere gedrückt werden kann. Der Entnahmeverbciliuü
1 i hai ein Außengewinde 33, düS im VCrSch'oSSC-nen
Zusiunci (Fig. la) eine Schraubkappe 34 trägt. Nachdem die Schraubkappe 34 abgenommen ist, wird
das Gewinde 33 in ein Anschlußgewinde 35 am Entnahmeanschlußteil 10 eingeschraubt, wobei der Verschlußstopfen
31 nach oben gedrückt wird. Der Vorratsbehäller 12 steht dann mit der Schlauchleitung 13 in Verbindung.
Um den Vorratsbehälter 12 bei der Entnahme von Flüssigkeit belüften zu können, ist an seiner Oberseite
eine verschließbare Belüftungsöffnung 36 vorgesehen.
F i g. 7 zeigt in einem vergrößerten Teilschnitt gemäß Fig.6 Teile des Füllventils 4 und den Füllverschluß 8
des Portionsbehälters 5.
Eine andere Art zur Belüftung des Vorratsbehälters 12 ist in F i g. 8 dargestellt. Im Entnahmeanschlußteil 10
ist neben einer an die Schlauchleitung 13 angeschlossenen Entnahmeöffnung 37 ein Kugelrückschlagventil 38
angeordnet, das ein Belüftungsventil bildet und bei der Entnahme von Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 12
die entsprechende Luftmenge eindringen läßt.
Bei der Ausführung des Vorratsbehälter 12 gemSU
Fig.9 wird keine verschließbare Belüftiingsöffnung
oder ein Belüftungsventil benötigt. Die Flüssigkeit ist im Vorratsbehälter 12 in einem Folienbeutel 39 enthalten,
der dicht mit dem Entnahmeverschluß 11 verbunden ist.
4r> Mit fortschreitender Flüssigkeitsentnahme fällt der Folienbeulel
39 zusammen. Eine Berührung der im Folienbeutcl 39 enthaltenen Flüssigkeit mit der umgebenden
Luft, die durch eine kleine Belüftungsbohrung 40 in den Vorratsbehälter 12 einströmen kann, wird vollständig
so verhindert.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 10—12 ist
neben der für die Flüssigkeit bestimmten Schlauchleitung 13 eine Belüftungsleitung 41 vorgesehen, die vom
Füllventil 4 zum Entnahmeanschlußteil 10 führt. Die Belüftungsleitung
41 ist am Boden des Entnahmeanschlußteils 10 mit einer Hohlnadel 42 verbunden (F i g. 12). Der
Vorratsbehälter 12 (F i g. 10a) weist ein von seinem Entnahmeverschluß
nach oben ragendes Belüftungsrohr 43 auf, das im aufgesetzten Zustand des Vorratsbehälters
12 in später noch näher beschriebener Weise mit der Belüftungsleitung 41 verbunden ist.
Wie F i g. 11 in vergrößerter Darstellungsweise in
Einzelheiten zeigt, ist in der Standfläche 15 des Entnahmeanschlußteils 4 neben dem Füllzapfen 14 ein Belüftungsventii
44 angeordnet, dessen Ventilbetätigungsteil ein Stößel 45 ist, der an seinem unteren Ende mit einem
an einem ringförmigen Ventilsitz 46 von unten anliegenden Ventilschließkörper 47 verbunden ist und an seinem
K)
25
JO
oberen Ende mit sich sternförmig nach außen und unten
erstreckenden Federarmen 48 versehen ist. Der über die
Standfläche 15 hinausragende Teil des Ventilstößels 43 wird vom Boden des aufgesetzten Positionsbehälters 5
betätigt, so daß die Belüftungsleitung 41 erst dann geöffnet wird, wenn d;r Portionsbehälter 5 vollständig aufgesetzt
und somit auch der Fiill/.apfen 14 dicht mit dem Füllverschluß 8 des Portionsbehälters 5 verbunden ist.
Fig. 12 zeigt in Einzelheiten den Aufbau des Entnahmeverschlusscs
des Vorratsbehälters 12. Der Entnahmeverschluß ist hierbei ein Entnahmeventil 49, das eine
Ventilschraubkappe 50 aufweist, die eine nach innen ragende Vcntilsitzlippc 51 trägt. Im geschlossenen Zustand
liegt die Ventilsit/.lippe 51 dichtend an einem zentralen, mit dem Vorratsbehälter 12 starr verbundenen
Ventilsitzzylinder 52 an. Die Ventilschraubkappe 50 hat an ihrer Außenseite achsparallel verlaufende Längsrippen
53, in die ebenfalls achsparallel verlaufende Führungsrippen 53a des Entnahmcanscniuuti.-i^ ΊΟ eingreifen,
die beim dargestellten Ausführungsbeispiel als Stege zwischen Schlitzen des Eninahmeanschlußtcils 10
ausgeführt sind.
Der Ventilsitzzylinder 52 ist mit dem Belüftungsrohr 43 verbunden und an seinem unteren Ende mit einer
Membran 54 verschlossen, die beim Aufsetzen des Vorratsbehälters 12 durch die Hohlnadel 42 perforiert wird,
um eine Verbindung zwischen der mit der Belüftungsleitung 41 verbundenen Hohlnadel 42 und dem Belüftungsrohr
43 herzustellen. Sobald ein Portionsbchäller 5 aufgesetzt und damit das Belüftungsventil 44 geöffnet
ist, wird der über dem Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter 12 liegende Raum auf diese Weise über die Belüftungsleitung
41 belüftet, so daß Flüssigkeit in den Portionsbehältcr 5 überströmen kann. Die Flüssigkeit
strömt dabei aus dem Vorratsbehälter 12 durch den J5
zwischen der Ventilsitzlippe 51 und dem Ventilsitzzylinder 52 freigegebenen Spalt nach unten in die Entnahmeöffnung
37, an die die Leitung 13 angeschlossen ist.
Um einen dichtenden Abschluß zwischen der Ventilschraubkappe 50 und einer Behälterkappe 55 herzustellen,
ist an der mit dem Vorratsbehälter 12 angebrachten Behälterkappe 55 ein axial vorstehender Zylinderansatz
56 vorgesehen, der in eine sich axial erstreckende Dichtungsnut 57 der Ventilschraubkappe 50
dichtend eingreift. «
Fig. 13 zeigt die geschlossene Stellung, bei der die
Ventilsitzlippe 51 dichtend am unteren Ende an der Außenseite des Ventilsii/./.ylindcrs 52 anliegt. Wenn die
Ventilschraubkappe 50 nach unten geschraubt ist, wird der ringförmige Spalt zur Entnahme der Flüssigkeit zwi- so
sehen der Ventilsit/.lippe 51 und dem Ventilsit/zylindcr 52 freigegeben.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 10—12
weist der Vorratsbehälter 12 seitliche hintcrsehniucne Ausnehmungen 58 auf (F i g. 10a), in die im eingesetzten «
Zustand des Vorratsbehälters 12 am Ständer 9 angebrachte Vorsprünge 59 nach Art eines Bajonettverschlusses
eingreifen. Der Vorratsbehälter 12 muß daher nach dem Einsetzen gedreht werden, um mit dem Ständer
9 verbunden zu werden. Beim Einsetzen des Vorratsbehälters 12 werden aber auch die Längsrippen
der Ventilschraubkappe 50 in Eingriff mit den Führungsrippen 53a des Entnahmeansehlußieils 10 gebracht.
Wenn der Vorratsbehälter 12 anschließend gedreht wird, um die Bajonettverschlußieile 58, 59 in Eingriff
zu bringen und somit eine feste Verbindung zwischen dem Vorratsbehälter 12 und dem Ständer 9 herzustellen,
wird die Ventilschraubkappe 50 relativ zu dem Vorratsbehälter 12 verdreht und dadurch nach unten
geschraubt. Ersi durch diese Schraubbewegung gerät die Vcntilsitzlippe 51 außer F.ingriff mit dem Ventilsitzzylinder
52 unJ gibt den Entnahmespalt frei, so daß Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 12 in die Leitung 13
austreten kann. Dadurch wird jeglicher Flüssigkcitsverlusl
beim Aufsetzen des Behälters und beim Beginn der Entnahme verhindert.
In entsprechender Weise wird aber auch am Ende der Entnahme jeglicher Flüssigkcilsvcrlust verhindert, weil
notwendigerweise der Vorratsbehälter 12 vor dem Abnehmen vom Ständer 9 gedieht werden muß. um die
Bajonettverschiußieile 58, 59 außer Eingriff zu bringen. Bei dieser Drehbewegung wird die Ventilschraubkappe
Ii 50 nach oben in ihre Schließstellung gedreht, so daß
sichergestellt ist, daß die Ventilsit/.lippe 51 und der Ventilsil/.zylindcr
52 in dichtendem Eingriff stehen, bevor der Vorratsbehälter 12 abgenommen werden kann,
ßcirn Abnehmen des Vorratsbehälter^ 12 wird zii-
ßcirn Abnehmen des Vorratsbehälter^ 12 wird zii-
2ü gleich die Hohlnadel 42 aus der Membran 54 herausgezogen,
deren öffnung sich dabei wieder dicht schließt.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (22)
1. Umfüllvorrichtung zum Umfüllen von Flüssigkeiten, insbesondere flüssigem Dauerwellmittel, aus
einem Vorratsbehälter über eine Leitung und ein Füllventil in einen Portionsbehälter, der am Boden
mit einem Füllverschluß versehen ist, in den ein den
Füllverschluß öffnender, mit der Leitung verbundener Füllzapfen einführbar ist. dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß ein durch den Portionsbehälter (5) beim Aufsetzen eindrückbares, federbelastetes
Ventilbetätigungsteil (17) des Füllventils (4) aus einer den Füllzapfen (14) umgebenden Standfläche
(15) für den durch seine Austragsdüse (7) entlüftbaren Positionsbehälter (5) herausragt, und daß der
seitlich versetzt oberhalb des Füllzapfens (14) angeordnete Vorratsbehälter (12) mit einem Entnahmeanschlußtril
(10) verbunden ist, der eine Belüftungseinrichtung (36, 38,44) für den eingesetzten Vorratsbehälter
(12) aufweist
2. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß ein Ständer (9) das mit dem
Vorratsbehälter (12) verbindbare Entnahmeanschlußteil (10) trägt und mit einem Gestellunterteil
(2) verbunden ist, in dem der Füllzapfen (14) für den Portionsbehälter (5) angeordnet ist.
3. Umfüllvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilbetätigungsteil
(17) und der VentilverschluBkörper (24) jo mit einem unteren, beweglichen, auf einer Feder (19)
abgestützten Ventilgehäuse^il (18) verbunden sind, und daß das untere, bewegliche Ventilgehäuseteil
(18) mit einem oberen, gestei "esten, mit der Standfläche
(15) und den Füllzapfen (14) verbundenen r, Ventilgehäuseteil (21) durch eine bewegliche Ventilgehäusedichtung
(22) verbunden ist.
4. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilgehäusedichtung ein
Faltenbalg (22) ist. «o
5. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Füllverschluß (8) des Portionsbehälters
(5) mindestens zwei aus einer Schließstellung seitlich gegen Federkraft in eine Offenstellung
bewegbare Verschlußklappen (8a. 9b)aufweist.
6. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllverschluß (8) aus elastisch
verformbarem Material besteht.
7. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilverschlußkörpcr (24) v>
eine Dichtfläche (25) aufweist, die mit einem am unteren Ende des Füllzapfens (14) angeordneten hohlkegelförmigen
Ventilsitz (27) in Eingriff steht.
8. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilverschlußkörper (24) v.
mit einem in den Füll/apfen (14) ragenden Stift (28) verbunden ist, der an seinem oberen Ende dichtend
mit einer Dichtfläche (29) im Füll/apfen (14) in Eingriffsteht.
9. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 3. dadurch Mi
gekennzeichnet, daß der Ventilverschliißköiper (24)
in eine zentrale Bohrung (23) des unteren, beweglichen
Ventilgehäuseteils (18) dichtend und axial verschiebbar eingesetzt ist.
10. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (12) mit
seitlichen, hinterschniitcnen Ausnehmungen (58)
versehen ist, in die im eingesetzten Zustand des Vorratsbehälters (12) am Ständer (9) angebrachte Vorsprünge
(59) nach Art eines Bajonettverschlusses eingreifen.
11. Umfüllvorrichtung nach Anspruch I, dadurch
gekennzeichnet, daß der Entnahmeverschluß (11) des Vorratsbehälters (12) einen in das Behälterinnere
drückbaren Verschlußstopfen (31) aufweist.
12. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Entnahmeverschvuß (11) des Vorratsbehälters (12) Außengewinde (33) aufweist,
das mit einem Anschlußgewinde (35) am Entnahmeanschlußteil (70) des Ständers (9) paßt.
13. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (12) an seiner
dem Entnahmeverschluß (11) gegenüberliegenden Wand eine verschließbare Belüftungsöffnung
(36) aufweist
14. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (12) einen
dicht mit dem Entnahmeverschluß (11) verbundenen Foiienbeutei (39) enthält
15. Umfüllvorrichtung nach Anspruch I1 dadurch
gekennzeichnet, daß im Entnahmeanschlußtei! (10) des Ständers (9) neben einer Entnahmeöffnung (37)
ein als Rückschlagventil (38) ausgebildetes Belüftungsventil angeordnet ist.
16. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß im Entnahmeanschlußteil (10)
des Ständers (9) neben einer Entnahmeöffnung (37) ein Belüftungsanschluß (42) angeordnet ist, der bei
aufgesetztem Vorratsbehälter (12) mit einem vom Entnahmeverschluß (11) des Vorratsbehälters (12)
im Behälterinnenraum nach oben ragenden Belüftungsrohr (43) in dichtender Verbindung steht.
17. Umfüllvorrichtung nach Ansprüchen 2 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der Standfläche (15)
neben dem Füllzapfen (14) ein Belüftungsventil (44) angeordnet ist. dessen Ventilbetätigungsteil (45)
über die Standfläche (15) nao-.f oben ragt und das über eine Belüftungsleitung (41) mit dem Belüftungsanschluß (42) im Entnahmeanschlußteil (10) verbindbar
ist.
18. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Belüftungsventil (44) einen
an einem ringförmigen Ventilsitz (46) von unten anliegenden Ventilschließkörper (47) aufweist, und daß
der Veniilschließkörper (47) mit einem nach oben über die Standfläche (15) hinausragenden Ventilstößel
(45) verbunden ist.
19. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ventilstößel (45) an seinem oberen Ende mit sich sternförmig nach außen und
unten erstreckenden Federarmen (48) versehen ist
20. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Entnahmeverschluß des
Vorratsbchälters(12)cin Entnahmeventil (49) ist und eine Vcntilschraubkappe (50) aufweist, die eine nach
innen ragende Vcntilsitzlippe (51) trägt, die im verschlossenen Zustand dichtend an einem zentralen,
mit dem Vorratsbehälter (12) starr verbundenen Veniilsit/./ylindei· (52) anliegt, und daß die Ventilschraubkappe
(50) an ihrer Außenseite achsparallel verlaufende Längsrippen (53) aufweist, in die ebenfalls
achsparallel verlaufende Führungsrippen (53a,J des Entnahmeanschlußteils (10) eingreifen.
21. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß am Bclüftungsanschliiß eine
mich oben ragende Hohlnadel (42) angebracht ist.
und daß der Eninahmeverschluß (11) des Vorratsbehälter*
(12) eine das Belüftungsrohr (43) verschließende, durch die Hohlnadel (42j perforierbare Membran
(54) aufweist.
22. Umfüllvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß im Entnahmeventil (49) ein mit
dem Vorratsbehälter (12) verbundener, axial vorstehender Zylinderansatz (55) in eine sich axial erstrekkende
Dichmut (57) der Ventilschraubkappe (50) dichtend eingreift.
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