DE320581C - Vorrichtung zum Anlassen oder Waermen kleiner Stahlgegenstaende, wie Nadeln, Angelhaken, Federn, Schrauben - Google Patents

Vorrichtung zum Anlassen oder Waermen kleiner Stahlgegenstaende, wie Nadeln, Angelhaken, Federn, Schrauben

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DE320581C
DE320581C DE1914320581D DE320581DD DE320581C DE 320581 C DE320581 C DE 320581C DE 1914320581 D DE1914320581 D DE 1914320581D DE 320581D D DE320581D D DE 320581DD DE 320581 C DE320581 C DE 320581C
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DE
Germany
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chamber
container
needles
fishhooks
tempering
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DE1914320581D
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WHARRAD ENGINEERING Co LT
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor

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Description

  • Vorrichtung zum Anlassen oder Wärmen kleiner Stahlgegenstände, wie Nadeln, Angelhaken, Federn, Schrauben. Bisher hat man Nadeln und andere kleine Gegenstände in einem schräg gelagerten drehbaren Rohr erwärmt, an dessen einem Ende die Nadeln eingeführt und an dessen anderem Ende dieselben herausgenommen werden; hierbei waren Vorkehrungen vorgesehen, um die Neigung des Rohres einzustellen. Der Erfindung gemäß werden die Gegenstände in einer drehbaren Kammer erwärmt, die mit einem beheizbaren Mantel versehen ist. Die zu erwärmenden Gegenstände werden an demselben Ende aus der Kammer herausgenommen, an welchem sie eingeführt wurden. Die Kammer ist ausladend an einem Gestell so angebracht, daß sie während der Erwärmung der Nadeln beliebig gekippt werden kann. Zwecks Entleerung wird die Kammer in eine solche Stellung geschwungen, daß die Nadeln oder sonstigen Gegenstände durch ihr Eigengewicht ausfallen können. Die Drehbewegung wird der Kammer durch eine Welle erteilt, die konzentrisch mit der Schwingachse der Kammer angebracht ist, wobei dafür Vorsorge getragen ist, daß die Antriebsvorrichtung bei den Schwingbewegungen der Kammer _unbeeinflußt bleibt. Der Innenraum der Kammer zur Aufnahme der zu erwärmenden Gegenstände ist zweckmäßig ringförmig. Das Heizmittel wird der. Kammer durch ein Rohr zugeführt, an dem die Kammer angebracht ist' und mit dessen Hilfe die Kammer schwingbar auf dem Gestell gelagert ist.
  • In der Zeichnung veranschaulicht beispielsweise Fig. r eine Seitenansicht der Vorrichtung, während Fig. -7 einen Schnitt durch die Kammer darstellt. Fig. 3 zeigt im Schnitt eine Einzelheit der Vorrichtung.
  • Die Kammer a ist aus zwei zylindrischen Teilen so zusammengesetzt, daß zwischen den beiden Teilen ein Hohlraum verbleibt. In dem inneren Kammerteil ist konzentrisch ein Zylinder a1 gelagert, der fast ebenso lang wie dieser Kammerteil ist und mit Asbest ausgekleidet sein kann. Das Bodenstück der Kammer ist an einem Rohr b befestigt, das drehbar in dem Lager c so angebracht ist, daß die Kammer frei über das Gestell hinausragt. Das andere Ende der Kammer wird durch einen abnehmbaren Deckel ä2 geschlossen, der mit einem Schauloch versehen sein kann. Ein Brenner d ist mit einer langen Düse dl (Fig. 3) versehen, welche in das Rohr b an demjenigen Ende ragt, welches nicht an der Kammer befestigt ist. Zwischen der Düse dl und dem Rohr b ist so viel Raum gelassen, daß Verbrennungsluft nach der Flamme treten kann. Die Düse dl ist im Rohr bin der Längsrichtung einstellbar und kann mit einem kegelförmigen Teil versehen sein, der je nach der Einstellung der Düse die Lufteintrittsöffnung nach dem Rohr b mehr oder 'weniger verschließt. An der Verbindungsstelle zwischen dem Rohr b und der Kammer a ist ein Drahtnetz e angebracht, um ein Rückschlagen der Flamme zu verhüten. Vermöge dieser Brennereinrichtung wird sich die Flamme durch den ganzen Hohlmantel der Kammer erstrecken. An dem freien Ende der Kammer sind OffnUngen a3 vorgesehen, um die Verbrennungsgase abzuleiten.
  • Der Träger c umschließt das Rohr b an zwei Stellen, damit die an dem Rohr angebrachte Kammer in genügender Weise getragen wird. Dieser Träger ist mittels eines Querzapfens f in dem Gestell g gelagert, und somit kann die Kammer gekippt bzw. in ihrer Schräglage verstellt werden. Konzentrisch zu dem Zapfen f ist, zweckmäßig durch letzteren hindurchführend, eine Welle f 1 für eine Schnecke f 2 gelagert, die mit dem Schneckenrad f 3 in Eingriff steht. Letzteres sitzt auf dem Rohr b, so da.ß dieses mit Hilfe des erwähnten Getriebes von der Welle f 1 aus in Drehung versetzt werden kann. Da die Welle konzentrisch zu dem Drehzapfen fliegt, kann die Kammer a geschwungen oder verstellt werden, ohne daß hierbei die Drehbeweglichkeit des Rohres b bzw. der Kammer beeinflußt wird.
  • Um die Einstellung der Kammer a in der gewünschten Schräglage und auch das Feststellen in dieser zu ermöglichen, ist der Zapfen f mit einem Arm h ausgestattet; gegen den sich eine Schraubenspindel i anlegt. Letztere führt durch ein Auge il des Maschinengestells, so daß bei Drehung der Spindel i mit Hilfe des Handrades i2 der Arm h verstellt wird. Eine feste Verbindung zwischen dem Arm h und der Schraubenspindel ist nicht erforderlich, da dieser Arm vermöge des auf ihn einwirkenden Gewichtes der Trommel a stets in Berührung mit der Schraubenspindel bleibt. Man könnte die Spindel i mit dem Arm h auch z. B. durch ein Gelenk so verbinden, daß durch die Spindel die Kammer a zwangsweise in jeder Stellung festgehalten wird. Man könnte auch ein Schneckenrad konzentrisch auf dem Zapfen anbringen, von dem die Kammer a getragen wird, wobei dann in dieses Rad eine Schnecke derart eingreift, daß bei Drehung der letzteren das Schneckenrad gedreht und hierdurch die Kammer a gehoben oder gesenkt wird. Die Schnecke ist in diesem Fall auf dem Gestell der Maschine gelagert.
  • Dadurch, daß die Vorrichtung ein Kippen der Kammer a ermöglicht, kann die Kammer leicht entleert werden, sobald die in der Kammer befindlichen Gegenstände bis zur gewünschten Temperatur erwärmt worden sind. Man könnte auch noch in der Kammer a Leit- oder Führungsvorrichtungen anbringen. Sollte man es wünschen, die Kammer hin und her zu schwingen, anstatt sie in Umdrehung zu versetzen, so könnte die Antriebsvorrichtung leicht entsprechend umgeändert werden. Auch könnte die Kammer a eine andere als in den Zeichnungen dargestellte Gestalt erhalten; sie könnte auch im Innern mit einer wellenförmigen Wandung ausgestattet sein. Die vorstehend beschriebene Vorrichtung kann auch zum Polieren oder für andere Zwecke Verwendung finden, und dann könnte man die Heizvorrichtung zeitweise ausschalten.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Anlassen oder Wärmen kleiner Stahlgegenstände, wie Nadeln, Angelhaken, Federn, Schrauben, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (a), der zur Aufnahme der Gegenstände dient, einen beheizbaren Mantel hat.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (a) drehbar gelagert und ohne Störung der Drehbeweglichkeit in Schräglage einstellbar ist.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (a). mit seinem Boden an -einem Rohr (b) befestigt ist, das einen Brenner enthält und gleichzeitig als Drehachse für den Behälter dient. q..
  4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung, durch welche dem Behälter eine drehende Bewegung erteilt wird, auf einer Welle sitzt, die konzentrisch zu der Schwingungsachse des Behälters liegt.
  5. 5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (a) ringförmigen Querschnitt hat.
DE1914320581D 1913-02-10 1914-01-21 Vorrichtung zum Anlassen oder Waermen kleiner Stahlgegenstaende, wie Nadeln, Angelhaken, Federn, Schrauben Expired DE320581C (de)

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