DE320528C - Wasserreinigungseinrichtung - Google Patents

Wasserreinigungseinrichtung

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DE320528C
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water purification
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/52Treatment of water, waste water, or sewage by flocculation or precipitation of suspended impurities
    • C02F1/5281Installations for water purification using chemical agents

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Description

  • Wasserreinigungseinrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, um Wasser mit Hilfe von Fällmitteln und Filtern zu reinigen.
  • Das Neue der Einrichtung besteht im wesentlichen darin, daß sie aus zwei besonderen Teilen zusammengesetzt ist. Der eine Teil wird durch einen zylindrischen, hermetisch verschlossenen Behälter gebildet, in dem das zu reinigende Wasser unter Druck eintritt und in dem es in bekannter Weise durch Überfallwände in einem auf und ab steigenden. Lauf durch Filter geschickt wird.
  • Der zweite Teil besteht aus einem Behälter, der deckelförmig den ersten Behälter abschließt und mit den Fälhnitteln und der zur Filtrierung notwendigen Druckluft gespeist wird.
  • Die Fällmittel gelangen dabei aus diesem Deckelbehälter in das Filtriergefäß durch eine besondere Rohrleitung, die mit einer Reguliervorrichtung versehen ist.
  • Die Abschlußorgane dieser Reguliervorrichtung sind in bekannter Weise mit dem Regulierhahn der Wasserzuleitung mechanisch so verbunden, daß beide Reguliervorrichtungen bei der Betätigung eines derselben eine proportionale Bewegung ausführen, so daß auch die Liefermenge des Fälhnittels zu der Menge des zu reinigenden Wassers in proportionalem Verhältnis steht. Dieses Verhältnis kann gemäß vorliegender Erfindung leicht in jedem Augenblick dadurch geändert werden; daß der Luftdruck in dem mit dem Fälimittel gefüllten Behälter gegenüber dem Wasserdruck vergrößert oder verringert wird.
  • Die neue Einrichtung ist auf den beiliegenden Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. z zeigt einen Schnitt durch die gesamte Reinigungsanlage, während in Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 0-P der Fig. z dargestellt und gleichzeitig die Schnittlinie M -N, gemäß welcher die Fig. i ausgeführt ist, angegeben ist.
  • Die Anlage besteht aus einem großen zylindrischen Reinigungsbehälter A, der sich an seinem unteren Teil konisch verjüngt. Der Behälter A trägt an seinem oberen Teil haubenartig einen Behälter B für die Fälhnittel und für die komprimierte Luft. Der Reinigungsbehälter A ist in drei Kammern D, E und F eingeteilt. Das diese Filteranlage durchfließende Wasser wird nun in Prozessen behandelt, die im nachfolgenden näher beschrieben sind. i. Prozeß.
  • Das Wasser fließt in das große Reservoir A durch die' Rohrleitung a und tritt durch das mit Löchern versehene Ende derselben in die Kammer D ein. Unmittelbar nach seinem Einfluß in die Kammer D wird das Wasser durch das Rohr b, das sich gleich dem Rohr a in seinem unteren Teil der runden Form des Behälters A anpaßt und durchlöchert ist, mit dem Fällmittel aus dem Behälter B in Verbindung gebracht, wodurch es von dem größten Teil der kalkhaltigen Salze, Sulfate u. dgl. befreit wird. Diese Salze werden nach dem unteren Teil der Kammer D geführt, von wo sie durch einen Kanal c, der mit einem Hahn d versehen ist, abgeleitet werden. 2. Proxeß. Das so behandelte Wasser fließt durch seinen Druck in die zweite Kammer E des Reservoirs A, nachdem es durch ein Filter e geleitet wurde, das aus dickem Filz besteht und zwischen zwei Drahtgittern ruht. Darin wird das Wasser von dem größten Teil seiner organischen Bestandteile befreit. 3. Prozeß.
  • Die Kammer e ist in ihrem unteren Teil mit der Kammer F verbunden. Auf Grund des Satzes der kommunizierenden Röhren steigt das Wasser in der Kammer F bis zu der gleichen Höhe wie in der Kammer E auf und wird, nachdem es ein weiteres Filter e', das in in allen Teilen dem ersteren e gleicht, durchflossen hat, durch den Kanal f zu Filtern geleitet, in denen die Filtrierung in bekannter Weise fortgesetzt wird. Die Zuleitung des rohen Wassers a ist mit einem Hahn.i versehen, der von außen durch ein Handrad o. dgl. betätigt werden kann. Die Handhabung die"es Hahnes sichert die vollständige Wirkung des Apparates. Die Hahnspindel trägt nämlich an einem Ende ein Kegelrad j, das mit einem anderen Kegelrad j' kämmt. Das Kegelrad j' sitzt auf einer Achse K, die mit dem einen Ende an dem Rohr a und mit dem anderen Ende an der Wand des Behälters B gelagert ist. Die AchseK trägt auf ihrem oberen Ende ein weiteres Kegelrad j", das durch Eingriff mit dem Kegelrad #' einen im Behälter B angeordneten Hahn I, durch den die Fälhnittel fließen, steuert.
  • Infolge dieser Einrichtung wird der HahnI des Rohres b, das die Fällmittel verteilt, proportional zur Beeinflussung des Hahnes i geöffnet oder geschlossen und reguliert so selbsttätig durch die Übertragung der Kegelräder bei richtiger Auswahl derselben die Menge der Fällmittel in bezug auf die Menge des Zugelassenen rohen Wassers, solange der Druck des rohen Wassers in a und der Luft in B konstant bleibt. Sobald man jedoch gemäß der Erfindung den Druck der Luft, die durch die Leitung t in den Behälter B eintritt, verändert, verändert sich auch die Liefermenge des Apparates an Fällmitteln und infolgedessen das Verhältnis zwischen letzteren und dem zu reinigenden Wasser.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRücHE i. Wasserreinigungeinrichtung, gekennzeichnet durch die Kombination eines zylindrischen, hermetisch verschlossenen Gefäßes (A), in das das zu reinigende Wasser unter Druck eintritt und in dem es in bekannter Weise durch Überfallwände in einem auf und ab steigenden Lauf (D-E-F) durch Filter (e, e') geschickt wird, mit einem das Gefäß (A) deckelförmig abschließenden Behälter (B), der mit den Fällmitteln und den zur Fltrierung notwendigen Druckluft- gespeist wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, bei welcher der Zufluß des zu reinigenden Wassers und des Fällmittels zu dem verschlossenen Behälter {A) durch zwei durch mechanische Kupplung (k) synchron gesteuerte Absperrhähne geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung des Fällmittelverhältnisses durch Beeinflussung des Luftdrucks im Behälter (B) bewirkt wird. Hierzu i Blatt Zeichnungen.
DE1913320528D 1912-07-24 1913-07-24 Wasserreinigungseinrichtung Expired DE320528C (de)

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