DE32038C - Espagnolettestangen-Verschlufs - Google Patents

Espagnolettestangen-Verschlufs

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DE32038C
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DE
Germany
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bolt
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32038D
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English (en)
Original Assignee
A. knüpfer in Dorndorf bei Dornburg
Publication of DE32038C publication Critical patent/DE32038C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/08Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with a rotary bar for actuating the fastening means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 31. October 1884 ab.
Die Anwendung von Schraube und Schneckenrad zurBewegung einer Espagnolette für Fensterverschlufs mit Abdruck des Flügels läfst in ihrer Anordnung, sofern die Bewegung mittelst Drehers (Olive) in einer zur Fensterflucht parallel liegenden Ebene stattfinden soll, nur die eine Möglichkeit zu, dafs die Schraube (Schnecke) neben die Espagnolette zu liegen kommen mufs.
Für Espagnolette -Verschlüsse, die auf der Schlagleiste angeordnet werden, ist es indefs des besseren Ansehens wegen oft von Vortheil, die Olive vor der Stange zu haben, so dafs die Achsenmitte der Olive mit der Mitte der Verschlufsstange in eine Verticalebene fällt, die normal zur Fensterflucht gerichtet ist; aufserdem sollen die Vertical-, sowie die durch die Dreherachse gelegte Horizontalebene Symmetrieebenen' für den Schlofskasten sein.
Es läfst sich eine derartige Anordnung, aufser durch konische Rädchen, auch durch Anwendung der hier folgenden Construction erreichen, bei welcher man den Vortheil hat, auf einfache Weise einen Mittelverschlufs zu erhalten, was bei ersterer nicht gut angängig ist.
An die Verschlufsstange e ist eine excentrische Scheibe d angebolzt, welche einen Stift η trägt; dieser Stift η greift aufwärts in einen entsprechenden Ausschnitt des Verschlufsriegels c ein. Findet nun eine horizontale Verschiebung des Riegels c statt, so hat diese eine entsprechende Drehung des Excenters d bezw. der Verschlufsstange e zur Folge.
Die Verschiebung des Riegels geschieht ebenfalls mittelst eines Stiftes 0, der an der Scheibe b sitzt; Stift 0, Scheibe b und Dreherachse α bilden ein Gufsstück, Fig. 11. Stift 0 greift ebenfalls in einen Ausschnitt des Riegels c ein; es liegt dieser Ausschnitt jedoch an der vorderen Seite des Riegels, während jener an der unteren sich befindet, Fig. 12.
Auf eine bestimmte Drehung des Handgriffes mufs eine entsprechend grofse der Espagnolette bezw. eine bestimmte Vorschiebung des Riegels c sich ergeben. In Fig. 1 ist als Drehung der Stange e 60° und eine Winkelbewegung des Drehers bezw. der Achse α von i8o° angenommen worden; nach den angenommenen Gröfsen findet ein Vorschub des Riegels c von 12 mm statt, genügend, um ein Verschliefsen des Fensters in der Mitte des Flügels zu bewerkstelligen.
In Fig. 7 ist als Winkelbewegung von e 750 vorausgesetzt und eine Drehung der Olive bezw. der Achse α von nur 900 angenommen; hierbei ergiebt sich eine horizontale Verschiebung des Riegels c von 14 mm. Diese Verhältnisse können indefs auch abgeändert werden und ändern sich mit dem Abstande des Stiftes η vom Mittelpunkte von e, sowie mit der Winkelbewegung der Verschlufsstange.
Der Riegel c kann seine Führung haben wie in Fig. 7, wo er durch beide Seitenwand e des Kastens hindurchgeführt wird, oder aber wie in Fig. i, wo er nur durch eine, nicht aber durch die andere Seitenwand hindurchgeht. Derselbe liegt vorn und hinten an der Kastenwand bezw. Verschlufsstange an, unten liegt er auf dem Excenter d auf, nach oben wird er durch einen Ring ρ am Ausweichen verhindert.
Ein Senken und Heben der Verschlufsstange wird infolge des Durchtretens von Ringj> bezw.

Claims (1)

  1. Excenter d durch ein Deckblech des Kastens verhindert. .
    Will man nur Anzug des Flügels, nicht aber auch gleichzeitig Abdruck desselben beim Mittelschlufs haben, so kann der Riegel c auf eine Rolle r übergeführt werden, welche am Kloben s befindlich ist. Er trifft bei derselben über der Achsmitte auf, und beim Vorschub legt sich dann der Riegel oben auf, so dafs ein sicherer Verschlufs entsteht und der Flügel fest angeprefst wird. Es mufs natürlich bei der Rolle dieselbe Grölse der Anzugsfähigkeit wie bei den Daumen / vorhanden sein (hier 6 mm).
    Will man indefs gleichzeitig Anzug und Abdruck am Mittelverschlufs haben, dann greift die Construction, wie sie Fig. 7, 8, 9 und 10 veranschaulichen, Platz. Hier ist in dem Riegel c in seinem vorderen Theile ein verticaler Stift q eingesetzt. Die Rolle r ist oben und unten mit je einem segmentartigen Backen versehen, in welchem eine Aussparung für den Stift q vorhanden ist, steht, wenn geöffnet ist, so, dafs der Stift q in die Aussparung treten kann, Fig. 7, und wird durch eine Feder u in dieser Stellung erhalten.
    Soll geschlossen werden, so legt sich bei der Vorschiebung des Riegels c der Stift q in die Aussparung des Segments der Rolle r und zieht durch Drehung der letzteren den Flügel fest an. Durch entgegengesetzte Bewegung des Riegels c übt der Stift q einen Druck auf den anderen Backen des Segments aus, so dafs die Rolle r nunmehr eine rückgängige Bewegung machen mufs, welche gleichzeitig abdrückend auf den Flügel wirkt. Ein etwaiges Heraustreten aus der Aussparung wird dadurch vermieden, dafs der Stift q längs eines festen Backens ν geführt wird, der sich am Kloben s befindet.
    Die Gröfse des Anzuges und Abdruckes mufs ebenfalls derjenigen der Daumen gleich sein; in vorliegendem Falle sind 6 mm angenommen, jedoch kann diese Gröfse auch verändert werden.
    Fig. ι zeigt einen Grundrifs (die Drehung des Handgriffes beträgt hier i8o°),
    Fig. 3 einen Vorderschnitt desselben,
    Fig. 4 einen Seitenschnitt hierzu,
    Fig. 2 eine Ansicht des geschlossenen Daumens der Espagnolette,
    Fig. 5 einen Daumengrundrifs in. geschlossenem Zustande,
    Fig. 6 einen Daumengrundrifs in geöffnetem Zustande,
    Fig. 7 den Grundrifs für einen Verschlufs bei 900 Drehung des Handgriffes und 750 Winkelbewegung der Stange e, in geöffnetem Zustande,
    Fig. 8 einen Vorderschnitt hierzu,
    Fig. 9 einen Grundrifs wie Fig. 7, aber in geschlossenem Zustande,
    Fig. 10 einen Längsschnitt des Klobens*,
    Fig. 11 eine Dreherachse mit Scheibe b und Kronstift 0,
    Fig. 12 einen Riegel c.
    Patent-Ans ρ ruch:
    Ein Espagnolettestangen-Verschlufs, bei welchem durch Drehung des Handgriffes in nur einer verticalen Ebene ein Riegel c geradlinig und horizontal verschoben und aus dieser Verschiebung die Drehbewegung der mit c kurbelartig verbundenen Espagnolettestange abgeleitet wird, wobei zugleich der Riegel c, Fig. 1, entweder auf eine am Schiefskloben angebrachte Rolle r so auftrifft, dafs die Verschlufsfiächen an einander gedrückt werden oder ein Stift g des Riegels c, Fig. 7 und 9, so in das mit Feder u versehene Segment eingreift, dafs aufser dem Aneinanderpressen der Verschlufsfiächen auch ein Auseinanderdrücken der beiden Flügel stattfindet; letzteres so, dafs durch den Rückgang des Riegels c vermittelst des Stiftes g das Segment zurückgedreht wird und die 'Kreisbewegung des Segments ein Abdrücken bedingt. Hierbei sind, um ein Heraustreten des Stiftes aus dem Segment zu vermeiden, noch Führungsbacken für denselben angebracht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32038D Espagnolettestangen-Verschlufs Expired - Lifetime DE32038C (de)

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