DE3202840C2 - - Google Patents

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F1/00Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
    • F41F1/08Multibarrel guns, e.g. twin guns
    • F41F1/10Revolving-cannon guns, i.e. multibarrel guns with the barrels and their respective breeches mounted on a rotor; Breech mechanisms therefor

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Abfeuer- und Sicherungs­ vorrichtung für eine Gatling-Kanone gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-PS 30 26 286 A1 bekannt.

In der US-PS 1 25 563 ist die klassische moderne Gatling-Kanone beschrieben. Ein stationäres Gehäuse umschließt und trägt einen Rotor, der mehrere Kanonenrohre und eine gleiche Anzahl von Verschlüssen hat. Jeder Verschluß hat seinen eigenen Schlagbolzen und seine eigene Hauptfeder. Wenn sich der Rotor in einer unveränderbaren Richtung dreht, wird jeder Verschluß in Längsrichtung durch eine stationäre elliptische Kurvenbahn in dem Gehäuse verfahren. Wenn der Verschluß nach vorn ver­ fahren wird, wird ein Schlagbolzen auf der Rückseite durch eine stationäre Kurvenbahn in dem Gehäuse erfaßt, wodurch seine Hauptfeder zusammengedrückt wird, bis der Verschluß und das Rohr die Feuerstellung erreichen, in der die stationäre Kurven­ bahn den Schlagbolzen freigibt oder auslöst.

Modernere Gatling-Kanonen sind in den US-PSen 33 80 341, 36 11 871 und 37 38 221 beschrieben. Bei jeder dieser Kanonen dreht sich der Rotor in einer unveränderbaren Richtung.

In der GAU-8-Kanone, wie sie das A10-Flugzeug trägt, dreht sich der Rotor in einer Richtung, um Geschosse abzufeuern, und in der entgegengesetzten Richtung, um nicht abgeschossene Geschosse in den Zuführförderer zurückzugeben. Ein Abfeuer-/ Sicherungskurvenkörper, der in der GAU-8-Kanone verwendet wird, ist in der eingangs genannten DE 30 26 286 A1 be­ schrieben.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Abfeuer- und Sicherungs­ vorrichtung zu schaffen, die in beiden Drehrichtungen ange­ trieben und abgefeuert werden kann.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patent­ anspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter­ ansprüchen gekennzeichnet.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbeson­ dere darin, daß auf eine Weise eine Abfeuer- und Sicherungsvor­ richtung erhalten wird, die drei Stellungen aufweist:
eine erste Stellung, in der ein Feuern in der einen Drehrichtung des Rotors ermöglicht ist,
eine zweite Stellung, in der ein Feuern in der anderen Dreh­ richtung des Rotors ermöglicht ist, und
eine dritte Stellung, in der ein Feuern in beiden Drehrichtungen des Rotors verhindert ist.

Dies wird allein durch zwei unabhängig bewegbare Kurvenflächen und ein durchgehendes Teil erreicht, das in Abhängigkeit von der Stellung der beiden Kurvenflächen betätigt wird.

Die Erfindung wird nun anhand der Beschreibung und Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Es zeigt

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Gatling-Kanone,

Fig. 2 einen Querschnitt der Abfeuer- und Sicherungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Sicherungsstellung,

Fig. 3 in Draufsicht die Vorrichtung gemäß Fig. 2,

Fig. 4 ein Detail der Vorrichtung gemäß Fig. 2, das die Nocken­ anordnung der Abfeuer- und Sicherungsvorrichtung in ihrer Gegenuhrzeigersinn-Abfeuerstellung zeigt,

Fig. 5 in Draufsicht die Vorrichtung gemäß Fig. 4,

Fig. 6 in Draufsicht und im Querschnitt ein Detail der Vorrichtung gemäß Fig. 4 und

Fig. 7 in ähnlicher Darstellung wie in Fig. 6 die Abfeuer- Sicherungsvorrichtung in ihrer Uhrzeigersinn-Abfeuer­ stellung.

Die in Fig. 1 gezeigte Gatling-Kanone hat ein Gehäuse 10, in welchem ein Rotor 12 drehbar gelagert ist, der mehrere Kanonenrohre 14 und eine gleiche Anzahl von Verschlüssen 16 hat, wobei in dem dargestellten Fall diese Anzahl fünf beträgt.

Jeder Verschluß ist auf Laufbahnen angeordnet, die an dem Rotor befestigt sind. Jeder Verschluß 16 hat eine Rolle, die in einer schraubenförmigen Kurvenbahn in dem Gehäuse 10 läuft, so daß, wenn sich der Rotor um die Ka­ nonenlängsachse dreht, jeder Verschluß auf seinen Lauf­ bahnen vor und zurück verfahren wird. Jeder Verschluß hat einen Schlagbolzen mit einer Hauptfeder. Jeder Schlag­ bolzen hat einen Spannstift 22, der durch einen Schlitz in dem Gehäuse des Verschlusses nach oben vorsteht.

Die Sicherungs- und Abfeuervorrichtung ist in dem Gehäuse in einem sich darin quer erstreckenden Schlitz befestigt.

Die Sicherungs- und Abfeuervorrichtung enthält einen Haupt­ rahmen 30, der in dem Schlitz des Gehäuses angeordnet und durch drei Schrauben befestigt ist, die durch Bohrungen in dem Rahmen hindurchgeführt und in Gewindelöcher in dem Gehäuse 10 eingeführt sind.

Der Hauptrahmen 30 erstreckt sich durch den Schlitz und hat einen Steuernockenteil mit einer rechten Kurvenfläche 34, einer linken Kurvenfläche 36 und einem zentralen Aus­ schnitt 38, der eine Rückwand 40, eine rechte Seitenwand 42 und eine linke Seitenwand 44 aufweist.

Ein rechter Hebelarm 46 ist an dem Hauptrahmen 30 durch einen Stift 48 gelenkig befestigt und hat einen hinteren Teil 50, der durch einen Stift 52 mit einem Betätigungs­ teil 54 eines Elektromagneten 56 verbunden ist. Das Be­ tätigungsteil 54 ist durch eine Schraubendruckfeder 58 vorgespannt. Der rechte Hebelarm 46 hat einen Kopfteil 60, der eine Kurvenfläche 62 aufweist. Die Druckfeder 58 des Elektromagneten 56 spannt den Hebelarm 46 normalerweise in die obere Stellung vor, die in Fig. 2 gezeigt ist, so daß der Kopfteil 60 mit Abstand oberhalb und entfernt von dem Steuernockenteil angeordnet ist. Wenn der Elektromag­ net 56 erregt wird, wird der Hebelarm 46 in die in Fig. 4 gezeigte untere Stellung gedrückt, so daß die Kurvenfläche 62 in ringförmiger Ausrichtung mit der Kurvenfläche 34 ist.

Ein linker Hebelarm 64 ist an dem Hauptrahmen 30 durch einen Stift 66 gelenkig befestigt und hat einen hinteren Teil 68, der durch einen Stift 70 mit einem Betätigungs­ teil 72 eines Elektromagneten 74 verbunden ist. Das Be­ tätigungsteil 72 wird durch eine Schraubendruckfeder 76 vorgespannt. Der linke Hebelarm 64 hat einen Kopfteil 78, der eine Kurvenfläche 80 aufweist. Die Druckfeder 76 des Elektromagneten 56 spannt normalerweise den Hebelarm 64 in die obere Stellung vor, so daß der Kopfteil 78 mit Abstand und entfernt von dem Steuernockenteil angeordnet ist. Wenn der Elektromagnet erregt wird, wird der Hebelarm 64 in die untere Stellung gedrückt, so daß die Kurvenfläche 80 in ringförmiger Ausrichtung mit der Kurvenfläche 36 ist.

Ein rechter Hebel 84 ist an dem Hauptrahmen 30 durch einen Stift 86 gelenkig befestigt und hat einen rechten Teil 88 mit einem rechten Nockenschlitz 90 und einen linken Teil 92 mit einem linken Nockenschlitz 94.

Ein linker Hebel 96 ist an dem Hauptrahmen 30 durch einen Stift 98 gelenkig befestigt und hat einen linken Teil 100 mit einem linken Nockenschlitz 102 und einen rechten Teil 104 mit einem rechten Nockenschlitz 106.

Ein Sicherungsstück bzw. Durchgangselement 108 ist zum Teil in einem Ausschnitt 110 in dem Hauptrahmen 30 angeordnet. Das Sicherungsstück 108 hat einen oberen Teil, der einen rechten Arm 112 aufweist, welcher in einer Nut 114 gleitet, und einen Nockenfolger 116, der in dem Nockenschlitz 94 des rechten Hebels 84 angeordnet ist, sowie einen linken Arm 118, der in einer Nut 120 gleitet, und einen Nockenfolger 122, der in dem Nockenschlitz 106 angeordnet ist. Das Sicherungsstück 108 hat ferner einen unteren Teil mit einer Kurvenfläche 123.

Der rechte Hebelarm 46 hat einen Nockenschlitz 124, der in dem Nockenschlitz 90 des rechten Hebels 84 angeordnet ist und dazu dient, den rechten Hebel um seinen Drehzapfen 86 hin- und herzubewegen, wenn sich der Arm 46 um seinen Dreh­ zapfen 48 hin- und herbewegt.

Der linke Hebelarm 64 hat einen Nockenschlitz 126, der in dem Nockenschlitz 102 des linken Hebels 96 angeordnet ist und dazu dient, den linken Hebel 96 um seinen Drehzapfen 98 hin- und herzubewegen, wenn sich der Hebelarm 64 um seinen Dreh­ zapfen 66 hin- und herbewegt.

Wenn der rechte Elektromagnet 56 entregt wird, drückt die Feder 58 den Hebelarm 46 im Uhrzeigersinn, wobei die Kur­ venfläche 62 nach oben geht und die Ausrich­ tung in Umfangsrichtung mit der Kurvenfläche 34 verläßt. Der Nockentrieb 124 schwenkt den rechten Hebelarm 46 im Gegenuhrzeigersinn, der da­ bei den rechten Teil 112 des Sicherungsstückes 108 mit­ nimmt, so daß der rechte Teil der Kurvenfläche 123 in der Längsachse der Kanone Abstand von der Rückwand 40 des Aus­ schnittes 38 erhält und in Querrichtung in eine Linie mit der Kurvenfläche 34 kommt.

Wenn der linke Elektromagnet 74 entregt wird, drückt die Feder 76 den Hebelarm 64 im Gegenuhrzeigersinn, wobei die Kurvenfläche 80 nach oben bewegt wird und die ringförmige Ausrichtung mit der Kurvenfläche 36 verläßt. Der Nocken­ trieb 126 schwenkt den linken Hebel 96 im Uhrzeigersinn, der den linken Teil 118 des Sicherungsstückes 108 mitnimmt, so daß der linke Teil der Kurvenfläche 123 in der Längs­ achse der Kanone Abstand von der Rückwand 40 des Ausschnit­ tes 38 erhält und in Querrichtung in eine Linie mit der Kurvenfläche 36 kommt.

Wenn beide Elektromagnete 56 und 74 entregt werden, werden daher beide Kurvenflächen 62 und 80 nach oben und wegbe­ wegt, und die Kurvenfläche 123 wird in Quer- und Umfangsrichtung mit den Kurvenflächen 34 und 36 ausgerichtet und bildet zwischen ihnen einen durchgehenden Teil. Das ist die Siche­ rungsstellung der Vorrichtung. Wenn sich der Rotor im Gegen­ uhrzeigersinn dreht, werden die Verschlüsse nacheinander jeweils zunehmend nach vorn gedrückt, und ihr Spannstift 22 läuft auf die Kurvenfläche 34 und drückt die Hauptfeder zu­ nehmend zusammen. Der Spannstift 22 bewegt sich jedoch weiter über die Kurvenfläche 123 und dann auf die Kurvenfläche 36. Wenn sich der Rotor weiter im Gegenuhrzeigersinn dreht, wird der Verschluß zunehmend nach hinten gedrückt und sein Spannstift 22 gibt die Hauptfeder zunehmend frei. Wenn der Spannstift 22 die Kurvenfläche 36 verläßt, ist die Hauptfeder vollständig freigegeben worden, ohne daß es zum Abfeuern gekommen ist. Ebenso, wenn sich der Rotor im Uhrzeigersinn dreht, läuft der Spannstift 22 jedes Verschlusses auf die Kurvenfläche 36, drückt seine Hauptfeder zunehmend zusammen, läuft über die Kurvenfläche 123 und dann auf die Kurven­ fläche 34 und gibt seine Hauptfeder zunehmend frei, ohne daß es zum Abfeuern kommt.

Wenn der rechte Elektromagnet 56 erregt und der linke Elek­ tromagnet 74 entregt ist, ist die Kurvenfläche 62 unten und in Umfangsrichtung mit der Kurvenfläche 34 ausgerichtet, wäh­ rend die Kurvenfläche 80 oben und von der Kurvenfläche 36 weg ist. Weiter befindet sich der rechte Teil der Kurven­ fläche 123 an der Rückwand 40 und legt die rechte Seiten­ wand 42 des Ausschnittes 38 frei, während der linke Teil der Kurvenfläche 123 Abstand von der Rückwand 40 hat und in Quer- und Umfangsrichtung mit der Kurvenfläche 36 ausgerichtet ist. Das ist die Gegenuhrzeigersinn-Abfeuerstellung der Vorrichtung. Wenn sich der Rotor im Gegenuhrzeigersinn dreht, werden die Verschlüsse nacheinander jeweils zunehmend nach vorn gedrückt, und der Spannstift 22 jedes Verschlusses läuft auf die Kurvenfläche 34 und drückt die Hauptfeder zunehmend zusammen. Wenn sich der Rotor weiter im Gegenuhrzeigersinn dreht, läuft der Spannstift 22 auf die Kurvenfläche 62 und drückt die Hauptfeder zunehmend weiter zusammen, bis der Spannstift 22 von der Kurvenflächen 62 herunterläuft und in den Ausschnitt 38 fällt, wodurch der Schlagbolzen unter Freiga­ be der Zusammendrückung der Hauptfeder freigegeben wird. Der Spannstift 22 fällt, bis er den rechten Teil der Kurvenfläche 123 erreicht, und läuft dann auf der Kurvenfläche 123, bis er von dem linken Teil der Kurvenfläche 123 herunter- und auf die Kurvenfläche 36 läuft, wobei er während dieser Be­ wegung den Schlagbolzen zurückzieht und die Hauptfeder wie­ der zunehmend zusammendrückt. Wenn sich der Rotor weiter im Gegenuhrzeigersinn dreht, wird der Verschluß zunehmend nach hinten gedrückt, und sein Spannstift 22 gibt die Hauptfeder zunehmend frei. Sollte die Kanone eine umgekehrte Entleerbe­ triebsart haben, dann wird, während die Kanone vor dem Ein­ schalten der umgekehrten Richtung vorübergehend angehalten wird, der Elektromagnet 56 entregt. Das hat zur Folge, daß sich die Kurvenfläche 62 nach oben und wegbewegt und daß der rechte Teil der Kurvenfläche 123 in Quer- und Umfangsrichtung mit der Kurvenfläche 34 ausgerichtet wird. Die Vorrichtung ist nun in ihrer Sicherungsstellung, wie oben be­ schrieben. Wenn ein Spannstift 22 zu dieser Zeit auf der Kurvenfläche 123 liegt, wird er sich lediglich in der axi­ alen Richtung der Kanone bewegen, wobei der rechte Teil der Kurvenfläche 123 die Hauptfeder zusammendrückt. Wenn zu dieser Zeit ein Spannstift 22 auf der Kurvenfläche 62 liegt, wird er von der Kurvenfläche 62 herunter- und auf die Kurvenfläche 34 fallen, wodurch der Schlagbolzen nicht weit genug freigegeben wird, um das Abfeuern zu bewirken.

Wenn der linke Elektromagnet 74 erregt und der rechte Elek­ tromagnet 56 entregt ist, ist die Situation das Spiegel­ bild der zuvor beschriebenen. Das ist die Uhrzeigersinn-Ab­ feuerstellung der Vorrichtung.

Claims (4)

1. Abfeuer- und Sicherungsvorrichtung für eine Gatling-Kanone mit einem Gehäuse, in dem ein in beiden Drehrichtungen dreh­ barer Rotor gelagert ist, und einem Verschluß, der von dem Rotor getragen ist und einen Schlagbolzen und einen damit verbundenen Spannstift aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfeuer- und Sicherungsvorrichtung
- zwei bezüglich des Gehäuses feststehende Kurvenflächen (34, 36),
- zwei bewegbare Kurvenflächen (62, 80), die unabhängig be­ tätigbar und dicht neben den zwei feststehenden Kurvenflä­ chen (34, 35) positionierbar sind, und
- ein Durchgangselement (108) aufweist, das zwischen den fest­ stehenden Kurvenflächen (34, 36) angeordnet und den bewegbaren Kurvenflächen (62, 80) derart zugeordnet ist, daß zusammen mit den bewegbaren Kurven (62, 80), wenn eine der beiden betätigt wird, das Durchgangselement (108) einen Absatz des Spannstiftes (22) sowie einen anschließenden Anstieg oder, wenn keine der bewegbaren Kurvenflächen (62, 80) betätigt wird, einen durchgehenden Teil zwischen den zwei feststehenden Kurvenflächen (34, 36) bilden,
- wobei die Abfeuer- und Sicherungsvorrichtung eine erste Stellung, in der der Spannstift (22) während der Drehung des Rotors (12) in Uhrzeigerrichtung den Schlagbolzen (16) spannt und freigibt,
- eine zweite Stellung, in der der Spannstift (22) während der Drehung des Rotors (12) in Gegenuhrzeigerrichtung den Schlagbolzen (16) spannt und
- eine dritte Stellung aufweist, in der sie während der Dre­ hung des Rotors (12) verhindert, daß der Spannstift (22) den Schlagbolzen (16) freigibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste bewegbare Kurvenfläche (80) auf einem ersten Hebelarm (64) gebildet ist, der eine erste Stellung, in der die erste bewegbare Kurvenfläche (80) mit Abstand von der ersten fest­ stehenden Kurvenfläche (36) angeordnet ist, und eine zweite Stellung hat, in der die erste bewegbare Kurvenfläche (80) der ersten feststehenden Kurvenfläche (36) überlagert ist und sich zunehmend zu dieser addiert, wenn sich der Rotor (12) im Uhrzeigersinn dreht, und
die zweite bewegbare Kurvenfläche (62) auf einem zweiten Hebelarm (46) gebildet ist, der eine erste Stellung, in der die zweite bewegbare Kurvenfläche (62) mit Abstand von der zweiten feststehenden Kurvenfläche (34) angeordnet ist, und
eine zweite Stellung hat, in der die zweite bewegbare Kurven­ fläche (62) der zweiten feststehenden Kurvenfläche (34) über­ lagert ist und sich zu dieser zunehmend addiert, wenn sich der Rotor (12) im Gegenuhrzeigersinn dreht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchgangselement (108) eine Kurvenfläche (123) aufweist und durch eine Steuereinrichtung (56, 74, 84, 96) in eine der folgenden Stellungen bewegbar ist:
- eine erste Stellung, in der die erste Seitenkante der Kurvenfläche (123) im Abstand von der ersten bewegbaren Kurvenfläche (80) angeordnet ist und
die zweite Seitenkante der Kurvenfläche (123) eng neben der zweiten feststehenden Kurvenfläche (34) angeordnet ist,
- eine zweite Stellung, in der die zweite Seitenkante der Kurvenfläche (123) im Abstand von der zweiten bewegbaren Kurvenfläche (62) angeordnet und die erste Seitenkante der Kurvenfläche (123) eng neben der ersten feststehenden Kurvenfläche (36) angeordnet ist, und
- eine dritte Stellung, in der die erste Seitenkante der Kurvenfläche (123) eng neben der ersten feststehenden Kurvenfläche (36) angeordnet und die zweite Seitenkante der Kurvenfläche (123) eng neben der zweiten feststehen­ den Kurvenfläche (34) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (56, 74, 84, 96) enthält:
eine erste Kupplungseinrichtung (96), die mit dem ersten Hebelarm (64) und dem Durchgangselement (108) verbunden und zwischen diesen angeordnet ist, und eine zweite Kupp­ lungseinrichtung (84), die mit dem zweiten Hebelarm (46) und dem Durchgangselement (108) verbunden und zwischen die­ sen angeordnet ist, wobei
wenn der erste Hebelarm (64) in seiner ersten Stellung und der zweite Hebelarm (46) in seiner zweiten Stellung ist, das Durchgangselement (108) in seiner zweiten Stellung ist,
wenn der erste Hebelarm (64) in seiner zweiten Stellung und der zweite Hebelarm (46) in seiner ersten Stellung ist, das Durchgangselement (108) in seiner ersten Stellung ist, und
wenn der erste und der zweite Hebelarm (46, 64) beide in ihrer ersten Stellung sind, das Durchgangselement (108) in seiner dritten Stellung ist.
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