DE319982C - Steuerung fuer Lufthaemmer mit getrenntem Baer- und Pumpenzylinder mit Einfachwirkung - Google Patents

Steuerung fuer Lufthaemmer mit getrenntem Baer- und Pumpenzylinder mit Einfachwirkung

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DE319982C
DE319982C DE1919319982D DE319982DD DE319982C DE 319982 C DE319982 C DE 319982C DE 1919319982 D DE1919319982 D DE 1919319982D DE 319982D D DE319982D D DE 319982DD DE 319982 C DE319982 C DE 319982C
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valve
slide
bear
cylinder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/46Control devices specially adapted to forging hammers, not restricted to one of the preceding subgroups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Steuerung für Lufthämmer mit getrenntem Bär- und Pumpenzylinder mit Einfachwirkung. Zusatz zum Patent 307541. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung der Steuerung für Lufthämmer nach dem Patent 30754z.
  • Bei der patentierten Steuerung zweigen von dem den Bärzylinder finit dem Schiebergehäuse e verbindenden Kanal g Zweigkanäle k und m ab, in die Rückschlagventile eingebaut sind. Dadurch wird das die innere Steuerung enthaltende Gußstück verwickelt im Aufbau und schon kleine Ungenauigkeiten können beim Einformen dasselbe unbrauchbar machen. . Außerdem sind die Ventilsitze recht schwierig zu bearbeiten. Aus diesem Grunde werden gemäß der Erfindung die Zweigkanäle k und min die Steuerschieber i verlegt. Das Hammergesten wird dann wesentlich einfacher und die Bearbeitung der Ventile in den Kanälen k und m, die sieh nun in einem leicht transportablen Gußstücke befinden, bietet keine Schwierigkeit.
  • Fig. :i bis 3 veranschaulichen eine derartig I abgeänderte Steuerung für doppelt wirkende Lufthämmer in drei verschiedenen Einstellungen. Die beiden Steuerschieber il und i2 enthalten je einen Kanal k1 bzw. k2 mit einem nach dem Pumpenzylinder öffnenden Ventil, und einen Kanal ml bzw. m2 mit einem nach dem Bärzylinder öffnenden Ventil. Beide i Schieber sind gleichgestaltet, nur daß die sonst i gleichen Ventile in der erforderlichen Lage in den Sclüebern angeordnet sind.
  • Fig. = zeigt die Einstellung der Steuerung für das Hochhalten des Bärs. Der niedergehende Pumpenkolben b saugt die Luft von oben her durch den Kanal k1 aus dem Bärzylinder ab und drückt von unten her Luft durch Kanal m2 unter den Bärkolben d. Beim Aufgange des Pumpenkolbens hindern die Ventile in- den Kanälen kl und m2 Abfluß bzw. Zutritt der Luft in den Bärzylinder.
  • Soll der Hammer schlagen, so bringt man die Steuerung in die Lage Fig. 2. Die Kanäle g1, f1 und g2, f2 sind beiderseits freigelegt und die Luft kann von einem Zylinder zum anderen hin und her wogen.
  • Will man endlich ein Schmiedestück festhalten, so stellt man die Steuerung nach Fig. 3 ein. Der Pumpenkolben drückt, aufsteigend, Luft durch nzl über den Bärkolben und saugt die unter Kolben d befindliche Luft durch k2 ab, so daß der Bär niedergeht und mit' kräftigem Drucke das Schmiedestück belastet.
  • Beim Schlagen wird die über die Steuerschieber il und i2 hin und her strömende Luft an den RückschIagventilen rütteln, wodurch diese rasch abgenutzt werden und dann durch Verklemmen Störungen im Betrieb verursachen können. Diesen Mangel soll eine Ausführung der Steuerung nach Fig. 4 beseitigen. Der auf die Kanäle f und g einwirkende Teil des Schiebers i besteht aus zwei Abteilungen, einem Teile, der die Kanäle k1 und ml enthält (s. Schnitt A-B) und einem Teile, der den im Schnitt C -D angegebenen Querschnitt besitzt. Beim Einstellen für Schlagen verdeckt der zwischen dem oberen Kanale k1 und der Kante z liegende Teil des Schiebers den Kanal g, so daß die Luft bloß über den Lappen n des zweiten Schieberabschnittes von Zylinder zu Zylinder fließen kann und die Rückschlagventile in Ruhe bleiben. Außerdem läßt sich, da der die Kanäle k1 und in, enthaltende Schieberabschnitt nur das Hochhalten und Niederdrücken des Bärkolbens zu besorgen hat, der Lappen n dagegen nur den Selbstgang, der Schieber i leichter hierfür zweckentsprechend gestalten und kann einen kleineren Durchmesser erhalten.
  • Fig. 5 bis 7 veranschaulichen eine Vereinfachung der Steuerung nach Fig. q.. An Stelle der beiden Rückschlagventile tritt das Ventil y und diese Vereinfachung wird durch eine andere Gestaltung des Schiebers im Querschnitt A-B erreicht.
  • Fig. 5 zeigt die Einstellung der Schieber il und i2 für das Hochhalten des Bärs. Der niedergehende Pumpenkolben saugt die Luft über dem Bärkolben durch Kanal g1, Ventil y und Kanal f1 ab und drückt gleichzeitig Luft durch f2, y und g2 unter den Bärkolben. Der Lappen n (Querschnitt C-D), der bei beiden Steuerschiebern gleichgestaltet ist, verdeckt dabei. den Kanal g1 bzw. 92, Die Einstellung der Schieber für Schlagen zeigt Fig. F. Die Lappen n haben die Kanäle f1, f2 und g1, g2 auf beiden Seiten der Zylinder freigegeben. Außerdem wird noch beim Aufgange des Bärs auf der Oberseite Luft aus dem Bärzylinder durch Ventil y des Schiebers il abgesaugt und auf der Unterseite durch das Ventil v des Schiebers i2 Luft in den Bärzylinder gedrückt, so daß auch bei Einstellung der Steuerung für schwachen Schlag, wo die Lappen n die Kanäle g1 und g2 nur drosselnd öffnen, der Bärkolben seinen Niedergang von der Höchstlage aus antritt und sich so die Schlagstärke gut regeln läßt.
  • Behufs Niederhalten eines Schmiedestückes bringt man die Steuerung in die Stellung Fig. 7. Es wird dann auf der Oberseite durch f1, y und g1 Luft in den Bärzylinder gedrückt und auf der Unterseite durch g2, y und f 2 abgesaugt.
  • Wenn die nach Fig. 5 bis 7 ausgeführte Steuerung für starken Schlag eingestellt ist, kann auf die vorsehend besprochene Mithilfe der Ventile y verzichtet werden, da dann der Bär ohnehin von der Höchststellung aus niedergeht. Um nun die Ventile y bei Einstellung der Steuerung für starken Schlag auszuschalten, versieht man die Steuerschieber (s. Fig. 8 und 9) unterhalb der die Ventile y enthaltenden Brücke mit Lappen y1 bzw. r2. Bringt man nun die Schieber zur Erzielung schwacher Schläge in die Stellung Fig. 8, so kann auch noch Luft du- c1 das Ventil y des Schiebers il aus crem Bärzylinder abgesaugt und- durch das Ventil y des Schiebers i2 in den Zylinder gedrückt werden. Wird jedoch die Steuerung gemäß Fig. 9 für starken Schlag eingestellt, so schließt Lappen y1 den Kanal g1 und Lappen r2 den Kanal f2 vollständig ab, so daß die Ventile y ausgeschaltet sind und sich infolgedessen weniger abnutzen.
  • Fig. io und =i stellt eine Anordnung an den äußeren Teilen der Steuerung dar, welche ein rasches und dabei genaues Zurückführen der Steuerschieber in die Rubestellung, d. h. in die Stellung, wo der Bär in der Höchstlage verharrt, von beiden Seiten her ermöglicht. Auf der nach -außen tretenden Spindel des Schiebers i2 sitzt ein Arm x, auf dem sich ein Anschlagstift t befindet und der außerdem eine Doppelklinke trägt. Die beiden Schenkel der Klinke ul und u2 haben eine solche Länge, daß bei Einstellung der Steuerung für Hochhalten des Bärs die Klinke asl eingelegt an den festen Anschlag v1 zur Anlage kommt (s. Fig io) und die Klinke u2 eingelegt an den zweiten festen Anschlag v2.
  • Soll der Hammer schlagen, so wird die Klinke u1 eingelegt (s. Fig. ao). Der Arm x kann dann nur nach abwärts bewegt werden und zwar, soweit, bis der Stift t an Anschlag v2 zur Anlage kommt, wobei höchstens der Winkel u2 durchlaufen wird.
  • Will man ein Schmiedestück festhalten, so legt man die Klinke u2 ein (s. Fig. ix). Der Arm x kann dann nur nach aufwärts gedreht werden, bis Stift t den Anschlag v1 erreicht, wobei höchstens der Winkel a1 durchstrichen wird. In beiden Fällen läßt sich die Steuerung aus jeder Stellung rasch in die Ruhestellung zurückführen, ohne daß der Hebel x bzw. der Handhebel s2 diese Stellung überfahren kann. Besonders vorteilhaft ist dies, wenn ein Einzelschlag sicher gegeben werden soll. Dabei wird die Steuerung auf die gewünschte Schlagstärke eingestellt und sobald der Hammer den Schlag gegeben, muß die Steuerung rasch und genau in die Ruhestellung zurückgeführt werden, was sich nunmehr mit der Anordnung Fig. io und ii sicher durchführen läßt.
  • Fig, =2 veranschaulicht eine Umkehrung der Anordnung nach Fig. io und ii. Die Anschläge v1 und v2 sind an dem beweglichen Gestänge der äußeren Steuerung angebracht, dagegen der Anschlagstift t und die Klinke mit den beiden Schenkeln u1 und u2 am Ständer des Hammers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Steuerung für Lufthämmer mit getrenntem Bär- und Pumpenzylinder mit Einfachwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rückschlagventile tragenden Zweigkanäle (-114l, k1 bzw. m2, k2) aus dem den Bärzylinder mit dem Schiebergehäuse verbindenden Kanal in den Steuerschieber (il bzw. i2) verlegt sind. o-. Steuerschieber nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (il bzw. i2) aus zwei nebeneinander befindlichen Abschnitten (vgl. Fig. 4) besteht, von denen der erste die Kanäle (k1 und m@ enthält und einen solchen Umfang besitzt, daß durch ihn bei- Einstellung des Steuerschiebers für Hochhalten und Niederdrücken des Bärs eine teilweise Abdeckung des aus dem Bärzylinder führenden Kanals (g) stattfindet, während der zweite (n) beim Einstellen der - Steuerung für Schlagen die Verbindung zwischen Bär-und Pumpenzylinder (die Kanäle f und g) freigibt. 3. Steuerschieber nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß der das Hochhalten und Niederdrücken des Bärs vermittelnde Abschnitt nur einen einzigen Kanal mit eingebautem Ventil (y) enthält, und daß dieser Abschnitt zwecks Hochhaltens des Bärs in solche Lage gegenüber den Bär- und Pumpenzylinder verbindenden Kanälen (f und g) zu bringen ist, daß auf der Oberseite die Luft aus dem Bärzylinder durch das Ventil (y) im oberen Schieber (il) abgesaugt und auf der Unterseite Luft durch das Ventil (y) des unteren Schiebers (i2) in den Bärzylinder gedrückt wird, während bei Einstellung der Steuerung für Niederhalten des Bärs Luft durch das Ventil (y) des oberen Schiebers (il) in den Bärzylinder gedrückt und durch das Ventil (y) des unteren Schiebers (i2) aus dem Bärzylinder abgesaugt wird. 4. Steuerschieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem das eingebaute Ventil (y) enthaltenden Abschnitt des oberen Schiebers (il) unterhalb des Ventiles ein Lappen (y1) und in dem gleichen Abschnitt des unteren Schiebers (i2) ein entsprechender Lappen (r2) angebracht ist, derart, daB bei Einstellung der Steuerung für- starke Schläge der erste Lappen (y1) den aus dem Bärzylinder führenden oberen Kanal (g1) und der zweite Lappen (r2) den unteren Kanal (f2) abschließt.
DE1919319982D 1919-02-19 1919-02-19 Steuerung fuer Lufthaemmer mit getrenntem Baer- und Pumpenzylinder mit Einfachwirkung Expired DE319982C (de)

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