DE319834C - Vorrichtung zur Begrenzung des Tiefenfeuers - Google Patents

Vorrichtung zur Begrenzung des Tiefenfeuers

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DE319834C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/02Control systems for preventing interference between the moving gun and the adjacent structure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Begrenzung des Tiefenfeuers. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Begrenzung des Tiefenfeuers bei Maschinengewehren mit Hilfe von Anschlägen, die die Drehung des Höhenrichtrades begrenzen. Sie besteht darin, daß die Anschläge durch abgestufte Bogenführungen gebildet werden, welche in einer ortsfest am Rahmen gelagerten Strichplatte angeordnet und mit dem Paßstift eines mit dem Höhenrichtrade kuppelbaren Strichführungsrades in Verbindung gebracht werden.
  • Infolge dieser Anordnung kann schnell. ein bestimmtes Maß von mehreren Größen eingestellt werden, wobei nur mechanische Handgriffe des Ein- und Ausrückens erforderlich sind und die Anordnung infolge ihrer Einfachheit leicht vorhandenen Geschützen angepaßt werden kann.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt, und zwar in Fig. z in ihrem Zusammenbau mit dem Gewehr in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung allein in Vorderansicht, Fig. q. in Seitenansicht, Fig. 5 in Draufsicht, Fig. 6 die Strichplatte in vergrößertem Maßstab.
  • Das Handrad a der Richtvorrichtung ist mit einem seitlichen Zahnkranz versehen, der in das Rad a1 eingreift, welches auf der Welle b sitzt. Diese ist mit der Welle b1 durch die lösbare Muffenkupplung c und Stellschraube d verbunden.
  • Die Wellen b und b1 sind in der Strichplatte e und dem mit ihr zweckmäßig zu einem Werkstück vereinigten Lager e1 gelagert. Am Ende der Welle b1 sitzt das Strichführungs-Fad f, welches in einem Arm Öffnungen f l, f2 ; f$ usw. besitzt, die für den Paßstift 1c bestimmt sind und mit den kreisbogenförmigen Ausschnitten g1, g2, g' usw. der Strichplatte e übereinstimmen.
  • An der Strichplatte e ist vorteilhaft das Federhaus e2-angegossen, in welchem die Feder es das Strichführungsrad f nach jeder Bewegung wieder in die Ursprungsstellung zurückzieht, wobei dieses mit seiner Nase e4 am Federhaus e2 aufsitzt. Der Paßstift h dient zur Verbindung des Strichführungsrades f mit der Strichplatte e.
  • Die Verwendung der Vorrichtung geschieht wie folgt: Die Stellschraube d wird gelöst, der Richtschütze stellt mit dem Handrad auf bekannte Weise das Maschinengewehr auf den befohlenen Haltepunkt ein, worauf durch Anziehen der Stellschraube d die Welle b mit b1 verbunden -wird.
  • Xan verbindet nun das Strichführungsrad f mit der Strichplatte e durch den Paßstift h. Dadurch kann ersteres nur so weit hin und her bewegt werden, als der Paßsti#t in den Ausschnitten g1, g2, g' usw. Bewegungsmöglichkeit hat. Die Länge dieser Ausschnitte g1, g2 USW. begrenzen daher von selbst dem Richtschützen die Drehbewegung, welche notwendig ist, um das befohlene und eingestellte Tiefenfeuer genauest einzuhalten.
  • Wird z. B. »Visier 8oo ein Strich« befohlen, so wird der Paßstift durch die zweite Öffnung f2 des Strichführungsrades gesteckt, wodurch er in die Ausnehmung g2 eingreift.
  • Mit dem Feuern kann nunmehr begonnen werden. Das befohlene Tiefenfeuer wird dadurch-erreicht, daß der Richtschütze sein Gewehr mit der linken Hand wie gewöhnlich bedient und mit der rechten entweder das Handrad ca kurbelt oder einfacher das Strichführungsrad von Anschlag zu Anschlag hin und her führt.
  • Es ist also durch die räumliche Begrenzung der Drehung des Hand- oder Strichführungsrades das genaueste Tiefenfeuer selbst bei dem ungeübtesten Schützen sowohl bei Tag als auch bei Nacht mechanisch gewährleistet. Da das Strichführungsrad von selbst durch die Feder e2 in die Ruhestellung gebracht wird, in der die Öffnungen f', f 2 usw. senkrecht stehen, so sitzt das Ziel immer auf. Bei Benutzung der Vorrichtung kann der Schütze seine ganze Aufmerksamkeit dem Ziele widmen. Die Bedienung des Kurbelantriebes ist handlicher, da das seitlich angebrachte Strichführungsrad bequemer zu erfassen ist als das stirnseitige Handrad. Der eingestellte Strich ist jederzeit kontrollierbar; die ganze Vorrichtung kann ohne weiteres an jedem Maschinengewehr angebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Begrenzung des Tiefenfeuers bei Maschinengewehren mit Hilfe von das Höhenrichtrad begrenzenden Anschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß die letzteren durch abgestufte Bogenführungen (g)- gebildet werden, welche in einer ortsfest am Rahmen gelagerten Strichplatte (e) angeordnet und mit den Paßstift (h) eines mit dem Höhenrichtrad (a) kuppelbaren Strichführungsrades (f) in Verbindung gebracht werden.
DE1916319834D 1916-04-26 1916-04-26 Vorrichtung zur Begrenzung des Tiefenfeuers Expired DE319834C (de)

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DE1916319834D Expired DE319834C (de) 1916-04-26 1916-04-26 Vorrichtung zur Begrenzung des Tiefenfeuers

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