DE319604C - Plandarre mit kuenstlicher Belueftung - Google Patents

Plandarre mit kuenstlicher Belueftung

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DE319604C
DE319604C DE1918319604D DE319604DD DE319604C DE 319604 C DE319604 C DE 319604C DE 1918319604 D DE1918319604 D DE 1918319604D DE 319604D D DE319604D D DE 319604DD DE 319604 C DE319604 C DE 319604C
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DE
Germany
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kiln
artificial ventilation
air
wind
plane bar
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Expired
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DE1918319604D
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ARMIN STELZNER
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ARMIN STELZNER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B25/00Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
    • F26B25/06Chambers, containers, or receptacles
    • F26B25/08Parts thereof
    • F26B25/10Floors, roofs, or bottoms; False bottoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Plandarre mit künstlicher Belüftung. Die Trockendarren mit künstlicher Belüftung werden in der Regel so ausgeführt, daß die Trockenluft in einen länglich gestalteten Kasten von einer Stirnseite her eingeleitet wird, von dem aus sie von unten her durch das Trockengut hindurchtritt, welch letzteres sich auf einem den Kasten überdeckenden Lattenboden, einem Sieb o. dgl. befindet.
  • Bei diesen Trockendarren bereitet die gleichmäßige Belüftung des über die ganze Länge der Darren ausgebreiteten Trockenriutes Schwierigkeiten, weil das Trockenmittel, das reit großer Geschwindigkeit an dem einen Ende des meist länglich gestalteten-Darrfeldes eintritt, sich erst an dem der Eintrittstelle gegenüber befindlichen Ende staut und dort in größerer Menge das Trockengut durchdringt als im Bereiche der Eintritts,telle. Werden nicht besondere Vorkehrungen getroffen, so tritt zudem im Bereiche der Eintrittsstelle eine Rückströmung ein, d. h. es wird Außenluft durch das Trockengut nach dem Windkanal gesaugt.
  • Einrichtungen, die bezwecken, an einzelnen Stellen des Darrfeldes die Luftdurchlässe zu verengen, um dadurch die Luft zu zwingen, das Trockengut auch an den anderen Stellen des Darrfeldes in genügender Menge zu durchdringen, führen zu einer höheren Belastung des Luftrades, ohne genügende Gewähr dafür zu bieten, daß sich eine gleichmäßige Trocknung auf der ganzen Länge des Darrfeldes vollzieht. Auch die verjüngte Gestaltung des Luftzuführungskanals und der Einbau von Ablenkflächen kann mindestens hei solchen Trocknern nicht zum Erfolge führen, die mit Gebläsewind arbeiten, weil in solchem Falle die Trockenluft durch die verjüngte Gestaltung des Kanals nur mit größerer Geschwindigkeit austritt, und weil auch hier befürchtet werden muß, daß der Gebläsewind im Bereiche der Eintrittstelle Außenluft ansaugt.
  • Bei der Erfindung handelt es sich darum, die sichere und gleichmäßige Luftverteilung mit den .einfachsten Mittein bei solchen Plandarren zu erzielen, die mit Gebläsew ind arbeiten,' oder bei denen das Trockenmittel durch Gebläse nach dem Darrfeld gedrückt wird.
  • Im wesentlichen besteht "die Erfindung darin, daß von der durchlässigen Darrfläche in angemessenem Abstande Windablenkflächen in den darunter befindlichen Windkasten niedergeführt werden derart, daß sie in der Nähe der Eintrittstelle des Trockenmittels ihre größte Höhe besitzen und nach dem gegenüberliegenden Ende des Darrfeldes an Höhe abnehmen: Hierbei ist von der Annahme ausgegangen, daß der Trockenmittelstrahl beim Eintritt in den @#@Tindkasten des Darrfeldes einen Kegel bildet, von dem nun die erste höhere Ablenkfläche einen Teil des Gebläsewindes zurückhält und nach den Durchgangsöffnungen ablenkt, die sich im ersten Teile des Darrfeldes befinden. Der gleiche Kegel bildet sich wieder hinter der ersten Ablenkfläche und so fort, so claß nun von jedem dieser Kegel Gebläsewind streifenförmig abgesondert und den einzelnen Abschnitten des Darrfeldes. in gleichen Mengen zugeführt wird. In der Zeichnung ist eine solche Darre im Längsschnitt schematisch dargestellt. Der durch den Luftkanal a durch ein Gebläse in den Windkasten b getriebene Trockenluftstrahl wird nach dein Verlassen des Kanals a sich kegelförmig ausbreiten, so daß nun von dem oberen Teil dieses Luftkegels der erste Steg d getroffen und eine angemessene Luftmenge gezwungen wird, in dem ersten Abschnitt des Darrfeldes zurückzubleiben und den Weg nach oben durch das aufgeschichtete Trockengut einzuschlagen. Der gleiche Vorgang -wiederholt sich an den folgenden Stegen d', d" usw., wie das in der Zeichnung andeutungsweise dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcH Plandarre mit künstlicher Belüftung, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unterhalb der durchlässigen Darrfläche befindlichen Windkasten an sich bekannte Windablenkflächen sich befinden, die. von der Darrfläche in den Windkasten niederführen und, von der Lufteintrittstelle ausgehend, an Höhe abnehmen.
DE1918319604D 1918-04-26 1918-04-26 Plandarre mit kuenstlicher Belueftung Expired DE319604C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189466B (de) * 1959-10-01 1965-03-18 Hisayoshi Kubodera Turm zum Trocknen bandfoermiger loesungsmittelhaltiger Gueter
US3279094A (en) * 1963-03-18 1966-10-18 Jr Roy W Blanton Apparatus for controlling flow of gases
EP0325675A1 (de) * 1988-01-29 1989-08-02 Vigilio Mich Heutrocknungssystem

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DE1189466B (de) * 1959-10-01 1965-03-18 Hisayoshi Kubodera Turm zum Trocknen bandfoermiger loesungsmittelhaltiger Gueter
US3279094A (en) * 1963-03-18 1966-10-18 Jr Roy W Blanton Apparatus for controlling flow of gases
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