DE31904C - Apparat zur Erzeugung von Kälte - Google Patents
Apparat zur Erzeugung von KälteInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25C—PRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 17: Eisbereitung und Aufbewahrung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juni 1884 ab.
Der Apparat dient zur künstlichen Erzeugung von Kälte und vorzugsweise zur Fabrikation
von Eis, kann jedoch ebensowohl auch zu anderen Zwecken, wie z. B. zum Kühlhalten
von Wohnungen, zum Abkühlen von Getränken, Fleischschränken, Speiseschränken und dergl.
benutzt werden. Die Construction desselben beruht auf der Thatsache, dafs gewisse Salze bei
ihrer Auflösung in Flüssigkeiten deren Temperatur durch Absorption der latenten Wärme
bis zum Gefrieren erniedrigen, vorausgesetzt, dafs die Flüssigkeiten beim Beginn der Operation
hinreichend kühl sind.
Diese Thatsache benutze ich derart, dafs in einem Gefäfse reines Wasser durch die Auflösung
eines bei seiner Auflösung Wärme absorbirenden chemischen Mittels gekühlt wird, dafs man sodann dieses yorgekühlte Wasser
benutzt, um reines Wasser durch Contact zu kühlen, und nun in diesem durch Contact gekühlten
reinen Wasser durch Zusatz des obigen Mittels auf chemischem Wege eine weitere Temperaturerniedrigung hervorruft und so fort
bis zur Gefrierung oder Erzielung der gewünschten Temperatur. Durch dieses Verfahren
wird einerseits die Operation beschleunigt und andererseits die Wirkungsfähigkeit der Apparate
vermehrt.
Man kann alle Salze oder Salzgemische benutzen, welche bei der Lösung im Wasser oder
einer anderen Flüssigkeit deren Temperatur kräftig herabdrücken, z. B. Chlorammonium,
Salpeter und Wasser; Salpeter, Chlorammonium und Chlorcalcium in Wasser verdünnt; Ammoniumnitrat
mit Wasser, in Schwefelsäure und Salzsäure gelöstes Natriumsulfit.
Ich wende, ohne mich jedoch an dessen alleinige Anwendung zu binden, mit Vorliebe
salpetersaures Ammoniak an, weil es sich leicht wieder gewinnen läfst und bei Gemischen von
mehreren Salzen durch ' deren gegenseitige Reaction merkliche Verluste an Reagens und
öfters auch eine Verminderung der Wirkungsfähigkeit herbeigeführt werden. Wo ich Salzgemische
benutze, bestehen dieselben aus Salzen, welche sich gegen einander indifferent verhalten
und durch Verdampfung wiedergewonnen werden können.
In meinen Apparaten erfährt das Wasser graduell und continuirlich eine fortschreitende
Temperaturerniedrigung, ohne dafs man nöthig hat, das in Eis umzuwandelnde Wasser aus
einem Gefäfs in ein anderes überzuschütten.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der von mir benutzte Apparat in mehreren Modificationen
dargestellt.
Der Apparat, Fig. 1 und 2, ist für discontinuirlichen
Betrieb bestimmt. In demselben ist A ein aus Holz, Blech oder einem anderen
zweckdienlichen (d. h. der Einwirkung des angewendeten Kälteerzeugungsmittels unzugänglichen)
Material hergestelltes äufseres Gefäfs, in welches ein zweites (B) eingestellt ist. Mittelst
Kurbel und Getriebe D werden die von einem geeigneten Gerüst gehaltenen Rührer
C C C in Thätigkeit gesetzt. E E sind die Gefrierbüchsen (Eiskästen) für das in Eis umzuwandelnde
Wasser. Der Betrieb ist folgender: Man bringt in das im inneren Gefäfs B befindliche Wasser das Kältesalz (also vorzugsweise
salpetersaures Ammoniak) in gehöriger Menge ein und läfst die Rührwerke bis zu
dessen Lösung arbeiten. Das in B enthaltene Wasser wird dabei auf 5 oder 100C. abgekühlt.
Man fährt mit Rühren fort, bis die Temperatur des Wassers in A sich mit der
in B ungefähr gleichgestellt hat. Hierauf öffnet man den Hahn/ und entleert B. Während
die Flüssigkeit· aus B abläuft, versetzt man das vorgekühlte Wasser in A ebenfalls
mit kälteerzeugendem Salz; die besten Resultate liefert ein Zusatz von 1 kg Salz auf
ι kg Wasser. Man rührt ohne Unterlafs; nach einiger Zeit hat die in A befindliche
Flüssigkeit durch ihren Contact mit den Wänden der Kästen E das in diesen befindliche Wasser
zum Gefrieren gebracht, was man durch Oeffhen dieser Kästen feststellt.
Für die Anzahl der auf einmal in den Bottich A einzustellenden Kästen E ist die Erfahrung
der einzig mafsgebende Führer.
Sobald sich der Inhalt der Eiskästen E zu Eis umgewandelt hat, läfst man durch Oeffnen
des Hahnes F die in A enthaltene Kältelösung ablaufen. Der Bottich A sollte aufsen mit einem
Isolirmantel α umgeben sein.
Die Variante, Fig. 3 und 4, besteht aus drei Gefäfsen A B und (J1. Die Gefrierbüchsen
stehen in letzterem Gefä'fs C1. Jedes der drei Gefäfse ist mit Rührwerk und Entleerungshahn
versehen. Das Wasser in C1 wird abgekühlt durch die in B erzeugte Kältelösung, nachdem
dessen Füllung, anfänglich aus reinem Wasser bestehend, zuvor durch eine in A erzeugte
Kältelösung abgekühlt worden. Dieser Apparat empfiehlt sich besonders für den Fall, dafs
man zur Erzeugung der Kälte entweder verhältnifsmäfsig wenig Wärme absorbirende Salze
oder Salzgemische anwendet, oder aber die Anfangstemperatur des Wassers eine verhältnifsmäfsig
hohe ist, oder man auch im letzten Gefäfse eine sehr bedeutende Temperaturerniedrigung
zu erzeugen wünscht. Anstatt der drei concentrischen Gefäfse, wie dargestellt, könnte man selbstverständlich auch eine gröfsere
Anzahl benutzen.
Der beschriebene Apparat zeichnet sich durch Einfachheit und besonders dadurch aus, dafs
nach Beendigung der Arbeit und zur Einleitung eines neuen Gefrierpro cesses nur die
Kästen E herauszunehmen und durch frische zu ersetzen sind.
Fig. 5 veranschaulicht eine vollständige Anlage zur Eisfabrikation.
A und B sind Gefäfse, welche den gleichnamigen der Fig. 1 und 2 ähnlich sein können.
jB1 ist ein mit Wasser gefülltes Gefäfs zur Aufnahme
der Schlange b, welche durch Hähne F und / mit A und B communiciren kann. Die
Schlange b verlängert sich durch die Kammer C2, welche einen Refrigerator oder ein einfaches
Reservoir bilden kann, und endigt in bl über einem grofsen Bottich G zum Eindampfen der
abgezogenen Kältelösungen. Mittelst Pumpe P und Rohres c kann vorgekühltes Wasser aus B1
entweder nach A oder B geschafft werden. Ein mit Hahn versehenes Rohr C dient zum
Entleeren von S1. Man könnte die Pumpe P auch gänzlich unterdrücken und alsdann das
in B1 gekühlte Wasser in Becken fliefsen lassen,
die von Hand nach A und B befördert werden. Der Apparat functionirt wie folgt. Wenn das
nach B gefüllte reine Wasser nahezu die Temperatur der in A erzeugten Lösung angenommen
hat, öffnet man den Hahn f, so dafs die Lösung aus A durch die Schlange b
nach S1 und durch das Rohr bx nach G fliefst.
Bei ihrem Durchlauf durch die Schlange b erwärmt sich die Lösung durch Wärmeaufnahme
aus der in B1 und C2 enthaltenen Flüssigkeit.
Anstatt Wasser kann man in C2 auch Luft kühlen. Wenn der Inhalt der Kästen in Eis
umgewandelt ist, zieht man die in B enthaltene Flüssigkeit durch .F ab und verfährt damit ebenso
wie mit der aus A abgelassenen.
Fig. 6 zeigt eine andere Anlage; in derselben sind zur successiven gesteigerten Abkühlung
von Wasser drei Gefäfse A B und H vorhanden. Man beginnt mit der Abkühlung des
in A enthaltenen Wassers durch die in B hergestellte Kältelösung. Letztere fliefst dann
nach Oeffhung des Hahnes F durch die Schlange b und das Rohr έ2 nach dem Verdampfer
G. Das in A durch Contact gekühlte reine Wasser fliefst nach Oeffnen des Hahnes/
durch Rohr bs nach dem mit den Gefrierbüchsen E beschickten Gefäfs H und wird hier
mit Salz versetzt. Nachdem sich der Inhalt von H in Eis umgewandelt, entläfst man die
Flüssigkeit aus H durch Hahn/5, Schlange b und Rohr b1 oder direct durch ein Rohr £4
nach G.
Falls das in B1 enthaltene Wasser sehr kalt ist, kann man dasselbe direct nach H überführen
und die Gefäfse A und B temporär aufser Betrieb setzen, so dafs H allein functionirt.
Man darf nicht aus dem Auge lassen, dafs bei allen vorliegenden Apparaten das aufserhalb
der Gefrierbüchsen befindliche Wasser einerseits so rein als möglich sein mufs, um
die nöthige Menge Salz auflösen zu können, und andererseits vor dem Zusätze dieses Salzes
schon genügend vorgekühlt ist, um nach dessen Lösung eine bedeutende Temperaturerniedrigung
zu besitzen, die endlich zur Eisbildung in den Kästen E führt.
In der in Fig. 7 dargestellten Variante der Fig. 6 besitzen die Gefäfse A und B solche
Dimensionen, dafs sie drei Gefäfse H mit abgekühltem Wasser speisen können. Der Theil
des Gefäfses A, in welchem das reine Wasser gekühlt wird, communicirt durch ein mit einem
Hahn versehenes Rohr mit jedem Gefäfs H.
. Mit dieser Variante kann die Eisfabrikation continuiiiich betrieben werden. Man stellt zu
diesem Zwecke durch Oeffnen des Hahnes F auf dem Rohr b2 einen continuirlichen Flüssigkeitslauf
zwischen dem Gefäfs B und dem Verdampfer G her, führt continuirlich nach B
vortheilhaft schon durch die Durchleitung gekühlter Flüssigkeit vorgekühltes Wasser, welches
daselbst fortwährend mit dem Kältesalz versehen wird und ebenso continuirlich durch c
Wasser nach A in dem Mafse, als man dieses Wasser nach H abfliefsen läfst. Das Rohr c
kann auch zur Speisung von B dienen und der Betrieb dann ebenfalls continuirlich gestaltet
werden.
Die Fig. 8 zeigt eine weitere Variante, in welcher zwei Gefäfse, wie in Fig. ι dargestellt,
zur Anwendung kommen können. Das Eigenthümliche dieses Systems, besteht darin, dafs
das mit Salz versetzte Wasser der inneren Kammer B des Gefäfses No. ι durch das
Rohr b3 in die innere Kammer B des Gefäfses No. 2 übertritt und das in der Kammer A
dieses Gefäfses No. 2 enthaltene reine Wasser kühlt; es fliefst schliefslich durch die Schlange b
nach dem Verdampfer G. Wenn das in den Kästen E No. 2 enthaltene Wasser zum Gefrieren
gebracht ist, fliefst die benutzte Lösung durch b6 nach dem Gefäfs B No. 2, um das
dort befindliche Wasser abzukühlen. Sobald im Gefäfs No. 2 die Eisbildung in E stattgefunden
hat, fliefst die gebrauchte Lösung aus A durch eine Schlange b5 nach dem Verdampfer
G. Die Schlange b& kann benutzt
werden, um Wasser oder Luft. zu kühlen. Die in der Kammer B des Apparates No. 2
befindliche Lösung kann ihrerseits durch Schlange b nach G abfliefsen, währenddem man
No. ι wieder in Gang setzt, wozu man sich vortheilhaft des \ϋ>
Reservoir B1 vorgekühlten Wassers bedient.
Die in Fig. 9 dargestellte Anlage zeigt vor den beschriebenen wesentliche Unterschiede.
In einem Gefäfs A liegt eine Schlange '.A1.
Durch Rohr c4 wird nach A das Wasser und durch den . Einwurf α das zur Kälteerzeugung
dienende Salz eingeführt; der Einwurf α kann in rüttelnde Bewegung versetzt und wie in
Fig. ι ο eingerichtet sein, wo das Wasser auf
das von einer perforirten Platte getragene Salz auffällt und bei seinem Durchgange nach A
löst, so dafs es schon gekühlt in dieses tritt. Das Entleerungsrohr B führt in Gestalt einer
Schlange durch das Gefäfs B1 nach dem Verdampfer
G. Das Gefäfs B enthält reines Wasser, welches demselben unter Druck durch c zugeführt
wird; dasselbe kühlt sich an der Schlange und wird durch Röhren c1 c2 c3 c4, je
nach der Stellung der Hähne V, . nach dem Gefäfs A oder der Schlange A1 gedrückt. Das
in der Schlange .A1 gekühlte Wasser strömt durch a2 in das mit den Gefrierkästen E besetzte
und mit Rührwerk .F versehene Gefäfs C, in welches durch Einwurf K das kälteerzeugende
Salz eingeführt wird. Der auf dem Entleerungsrohr des Gefäfses C montirte Dreiweghahn X
sendet die gebrauchte Lösung durch M1 nach der Schlange B zur Kühlung des in B1 enthaltenen
Wassers oder durch das Rohr N (die in der Zeichnung angenommene Lage) in die
in der Kufe D liegende Schlange O. Die Kufe D kann mit Luft oder Wasser gefüllt
sein, welches letztere dann zum Füllen der Gefrierkästen E dient.
Die gegebene Darstellung des Apparates ist die für die Eisfabrikation passendste, und ist
augenscheinlich, dafs man denselben (wie auch die übrigen Anordnungen) in der mannigfachsten
Weise variiren könnte, ohne das der Erfindung zu Grunde liegende Princip zu verlassen.
Bekanntlich wird bei der Fabrikation künstlichen Eises das Product ein besonders dichtes,
luftblasenfreies, klares und durchsichtiges, wenn man das Gefrieren nur langsam vor sich gehen
läfst, d. h. Kältemischungen anwendet, deren Temperatur nur wenig niedriger ist als der
Gefrierpunkt des Wassers. Aus diesem Grunde empfiehlt sich, überall da, wo die Eisfabrikation
alleiniger Zweck der Anwendung meiner Apparate ist, den Kälteüberschufs des Gefäfses C,
Fig. 9, so nutzbar zu machen, dafs ein gewisser Theil der Vereisung sehr rasch und mit
stark abgekühlter Lösung vorgenommen wird, welche, nachdem sie —70C. erreicht hat, in
besondere, demjenigen C ähnliche und ebenfalls mit Gefrierkästen besetzte Gefäfse übergeführt
und in dem Mafse, als sie sich an diesen erwärmt, durch neue Zufuhr ersetzt wird.
Auf diese Weise kann gleichzeitig mit der raschen Eisbildung in den ersteren Gefäfsen C,
in letzteren Gefäfsen C bei' einer verhältnifsmäfsig
hohen Temperatur eine langsame Eisbildung herbeigeführt werden, welche Blöcke
von tadelloser Klarheit liefert. Sobald die Flüssigkeit in C durch Wärmeaufnahme zur
Eiserzeugung untauglich geworden ist, entläfst man sie durch Schlange B oder O, Fig. 9.
In Fig. 11 ist eine insbesondere zur Kühlung
von Kellern, Wohn- und anderen Räumen bestimmte Anlage illustrirt. Wie in Fig. 9 findet
die Zuführung des Wassers durch das Rohr c nach einem Behälter B1 statt, von wo sie durch
Rohr c1 nach A gelangt und daselbst mit dem
durch Einwurf α eingeführten Kältesalz versetzt wird. Das so abgekühlte Wasser wird mittelst
der Pumpe P durch die Schlange D (Fig. 12 im Querschnitt dargestellt) nach dem Keller
oder anderen zu kühlenden Räume geschafft.
Auch dieser Theil meiner Erfindung kann in verschiedener Weise modificirt werden.
Ich bemerke noch, dafs bei allen Anlagen das Kältesalz während des Rührens des Wassers
diesem allmälig' zugesetzt werden kann und dafs meine-Apparate eines oberen Abschlusses
durch Deckel behufs Abhaltung der wärmeren Luft von den Kälteflüssigkeiten nicht bett öthigen.
Die die Wärmeabsorption durch Contactwirkung veranlassenden Wände bestehen vorzugsweise
aus Metall, alle übrigen dagegen aus einem die Wärme schlecht leitenden Material.
Claims (6)
1. Ein Refrigerator, bestehend aus einer variablen Anzahl von concentrisch angeordneten
Behältern AB C1 ..., Fig. 1,2,3 und 4, welche ringförmige Räume bilden,
mit Rührwerken C, sowie mit Entleerungsröhren Ff versehen sind, und in deren
äufserstem die Gefrierzellen E eingesetzt werden.
2. Die von einer oder mehreren Schlangen b gebildeten Kälteregeneratoren,· Fig. 5, 6
und 8, in welchen die Kältelösungen nach ihrem Austritt aus den Refrigeratoren circuliren,
und welche in mit Flüssigkeit oder Gas irgend welcher Art oder mit dem zur
Herstellung der Kältelösungen dienenden Wasser gefüllt sind, wobei die gebrauchten
Kältelösungen schliefslich zur Wiedergewinnung der in ihnen enthaltenen Salze nach
Verdampfapparaten G ablaufen.
3. Die in den Fig. 5, 6, 7 und 8 dargestellten Apparate für continuirliche oder intermittirende
Erzeugung von Kälte, bestehend aus folgenden drei mit einander combinirten Haupttheilen: den Refrigeratoren A B, Fig. 5,
ABH, Fig. 6 und 7, und AB, AB, Fig. 8,
den Regeneratoren B1 C2, Fig. 5, B1, Fig. 6
und 8, sowie eines oder mehrerer Verdampfapparate G, wobei eine Pumpe P die
Flüssigkeiten durch die Gefäfse circuliren läfst.
4. Die Anordnung Fig. 9 für continuirlichen Betrieb, bestehend aus einem mit Einfülltrichter
K, Rührwerk F und Gefrierkästen E ausgerüsteten Refrigerator C, welcher durch
eine Pumpe mit Lösungsflüssigkeit gespeist wird, die alsdann von derselben Pumpe
durch den Regenerator Blund eine Schlange.A1
geführt wird, welch letztere selbst in einem zweiten, von der Pumpe gespeisten und mit
Einfülltrichter α versehenen Refrigerator liegt, und wobei die Kältelösung nach
ihrer Wirkung auf die Schlange A1 und die Gefrierkästen E noch weiter in den
Regeneratoren jB1 und D ausgenutzt wird,
ehe sie nach den Verdampfern G abfliefst.
5. Die in Fig. 11 und 12 dargestellte Variante
zum Kühlen von Wohnungen und Magazinen, bestehend aus einem Refrigerator A,
einem Regenerator S1 und Verdampfer G, wobei eine Pumpe P die gekühlten Flüssigkeiten
durch in den Wohnungen etc. angeordnete Schlangen und darauf noch in
den Regenerator B1 treibt.
6. Der in den Anordnungen Fig. 9 und 11
für die Kältemischung zu benutzende Einfülltrichter α, Fig. 10, welcher mit Sieb α1
versehen ist und in Schüttelbewegung versetzt werden kann, so dafs die Anwendung
besonderer Rührwerke überflüssig wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31904C true DE31904C (de) |
Family
ID=307957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31904D Expired - Lifetime DE31904C (de) | Apparat zur Erzeugung von Kälte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31904C (de) |
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