DE317463C - - Google Patents

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DE317463C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung eines künstlichen Armes und seine Befestigung am Körper des Trägers.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine in der Armhülse gelagerte Vorrichtung mittels des Armstumpfes achsial in sich verschieb'ich ist und infolge dieser verschiedenen Einstellungen das Spannen bzw. Nachlassen des die Fingerbewegung steuernden Zugorgans ίο hervorruft. Durch die besondere Ausbildung dieser Vorrichtung ist die Möglichkeit der parallelen Verschiebung mittels des Armstumpfes gegeben und dadurch hinsichtlich des störungslosen Arbeitens ein wesentlicher Vorteil gegenüber älteren Einrichtungen geschaffen, die die Übertragung mittels eines Hebelsystems mit vielen Drehpunkten bewirkten. Ein weiterer Vorteil der achsial in sich verschieblichen Vorrichtung besteht in ihrer Geeignetheit zur Anbringung von Feststellvorrichtungen in verschiedenen Hublagen. -
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
Es zeigen
Fig. ι und 2 die Befestigung des künstlichen Armes am Körper in Rücken- bzw. Vorderansicht, ■ ' ■
Fig. 3 die Antriebsvorrichtung für die Auslösung der Handbewegung in Ruhestellung,
Fig. 4 in Arbeitsstellung.
Der Träger des künstlichen Armes, der beim Ausführungsbeispiel der linke ist, hält den künstlichen Arm mittels einer Gurt verbindung, die eine sichere Lagenbeibehaltung des Ersatzarmes sichert. Hierzu wird der künstliche Arm α mittels eines Oberkörperriemens b festgeschnallt, wobei der Riemen b mittels einer Schnalle c mit einer kappenartigen Ausbildung d des Trägers in Verbindung steht, die die feste Anlage auf der Schulter bewirkt. Die Beugung des auf der Zeichnung nicht dargestellten Unterarmes geschieht mittels Anziehens des Riemens e, an dessen freiem Ende eine Schnur β1 befestigt ist, die mit ihrem anderen Ende an einem Haken des Unterarmes angreift. Um Verdrehungen des Armes um seine Längsachse zu verhüten, wird zweckmäßig an der Kappe d noch ein Riemen oder Träger f angeordnet, dessen freies Ende etwa am Bein des Trägers befestigt sein kann.
Im Arm α ist nun die Antriebsvorrichtung für die Handbewegung angeordnet, und zwar derart, daß der Armstumpf g des Trägers unmittelbar auf dieser Antriebsvorrichtung aufsitzt. Die Antriebsvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer federnd gelagerten Platte h, die sich gegen den Armstumpf lehnt und mittels einer teleskopartig verschiebbaren Führungsvorrichtung i, i1 gegenüber der Unterplatte h1 verschiebbar ist. Zur besseren Führung sind hierfür noch unter Federwirkung stehende Stützen k vorgesehen. . Im Zusammenhang mit dieser Verschiebevorrichtung steht ein um den Punkt I drehbarer, aus dem Arm a mit seinem Ende m nach außen vorstehender Hebel n. Der Teil m des Hebels η ist hakenförmig ausgebildet und trägt das eine Ende einer Schnur 0,
deren anderes Ende zu der am künstlichen Arm sitzenden Hand geführt ist und hier zur Herbeiführung der Fingerbewegung dient. Bei der in Fig. 3 gezeichneten Ruhestellung ist etwa die Hand geschlossen. '. ;
Drückt nun der Armstumpf g auf die Platte«, wodurch das System in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise zusammengeschoben wird, so wird der Hebelteil η heruntergedrückt und dadurch der Hakenteil m gehoben, so, daß also eine Spannung der Schnur 0 erfolgt, die sich etwa in einem Spreizen der Finger äußert.
Es versteht sich, daß die Erfindung im einzelnen Abänderungen erfahren kann,- ohne daß dadurch an ihrem Wesen etwas geändert wird. ■ ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In achsialer Richtung unverrückbar am Körper des Trägers befestigter künstlicher Arm, bei dem der Antrieb der Finger durch Verschieben einer in der Armhülse gelagerten Vorrichtung mittels des . Atmstumpfes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß diese das Spannen bzw. Nachlassen des die Finger steuernden Zugorgans (0) vermittelnde Vorrichtung (h, h1, i, i1, k) achsial in sich verschieblich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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