DE317200C - - Google Patents

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DE317200C
DE317200C DENDAT317200D DE317200DA DE317200C DE 317200 C DE317200 C DE 317200C DE NDAT317200 D DENDAT317200 D DE NDAT317200D DE 317200D A DE317200D A DE 317200DA DE 317200 C DE317200 C DE 317200C
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Description

Die Erfindung betrifft Empfänger für Wechselstromsignalanlagen . mit mehreren Magnetfeldern, deren Stärke vom Geber verändert wird. ,
Das Eigenartige der Erfindung besteht darin, daß um den verlängerten Pol jedes der sich gegenseitig nicht beeinflussenden Magnetfelder ein Kurzschlüßring angeordnet ist, wobei ,die Ringe starr miteinander verbunden ιό sind und die entstehenden Kräfte einander entgegenwirken. ,
Es sind zwar. ..Signalvorrichtüng'en mit
Küfzschlußringen im "Wechselfeld bekannt, doch haben diese Einrichtungen nur eine einzige Anzeigestellung und keine Differential-
wirkürig. ; :.:.: ' "- ·. ' .
'Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen • hat. die Erfindung den Vorteil, daß sie eine Mehrzahl von Signalstellungen ermöglicht. Außerdem besitzt sie den Einrichtungen mit Ferrarisfeldern gegenüber den großen Vorzug wesentlich 'größerer Kräfte. Es wird also dad'urch-Tein;"zuverlässigerer" Betrieb bei Erschütterungen, Erwärmungen und Leitungsfehlern erzielt. '-.■'-■■
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, bei welchen sämtlich das an sich bekannte Prinzip", des schwebenden .Ringes zur Anwendung kommt. ; ... .
In der Fig. 1 ist. eine geradlinige Ausführungsform gezeigt. . M1 und M2 sind felderzeugende Magnete, welche in ihrer Längsrichtung vermittels Justierschrauben J1 ,und J2 eingestellt Werden können. Die Magnetkerne finden ihre Fortsetzung in Verlängerungen Ji1 und H2.' Zwischen den Kernen und den Verlängerungen sind Justierluftspalte L1 und L2 eingeschaltet. Die Verlängerungen H1 und H2 sind irgendwie befestigt zu denken: Über die Verlängerungen H1 und H2 ist ein-brillenförmiger" Körper K mit einer Spitze E als Zeiger geschoben. Die Fig. 2 zeigt den Körper K in der Seitenansicht.' ; Die Schaltung für den Betrieb dieser Anordnung ist in Fig. 6 "45 gezeigt. Hierin bedeuten -wieder M1 und M2 die in der Fig. ι dargestellten Magnete. JS1 -■■, und B2 sind Abschnitte eines Widerstandes in Form von Drosselspulen oder Drähten. 5 ist ein Schleifkontakt, durch welchen der in der Mitte zwischen den. Magneten-M1 und M2 angeschaltete Draht D an einen beliebigen Punkt von B1-B2 angelegt werden kann. Q ist eine Wechselstromquelle. Befindet sich der S chleif kontakt S- ganz links, so. erhält der Magnet M1 wenig Spannung, also auch wenig Strom, und das von ihm erzeugte Feld in der Verlängerung H1 (Fig. i) ist klein. Die von dem Felde von H1 auf den Körper K ausgeübte Abstoßung ist daher ebenfalls- klein; Der Magnet- M2. dagegen erhält viel Strom, sein Feld in'"der: Verlängerung H2' ist- daher groß und seine Abstoßung auf: den Körper K kräftig.' r Der Körper K wird sich:, infolgedessen nach links bewegen. Bei dieser Be- wegung aber entfernt er sich vom Magneten M2 und nähert sich dem Magneten M1: Hierbei wird:die Wirkung von M2 nach und
nach kleiner, die von M1 aber nimmt zu. Jeder Stellung des Kontaktes 6" in Fig. 6 entspricht daher eine ganz bestimmte Stellung des Körpers K bzw. des Empfängerzeigers E. in Fig. 3 und 4 ist eine Anordnung/für eine drehende Anzeigevorrichtung dargestellt. Jn einer Tragplatte G ist leicht drehbar eine Achse A gelagert. Diese Achse trägt auf entgegengesetzt gerichteten Armen T1 und T2 zwei Körper/C1 und. Ji2 aus einem Material mit geringem elektrischen Widerstand und geringem Gewicht, vorzugsweise aus Aluminium. Die rahmenförmigen Körper Jf3 und /C2. umschließen halbkreisförmig gebogene Hörner H1 und H2, welche von den Magneten M3 und M2 magnetisiert werden. Die Schaltung für diese Ausführungsform ist ebenfalls durch die Fig. 6 dargestellt. Wenn der Magnet M1 stärker erregt ist als der Magnet M2, bewegt ..sich das Aggregat K1, K2 im Uhrzeigersinn, wobei die Einwirkung des Magneten M1 auf den Körper K1 abnimmt, die Kraftwirkung von M2 auf K2 jedoch zunimmt. Daher entspricht jeder Stellung des Kontaktes 6" in Fig. 6 eine bestimmte Stellung des mit dem Aggregat K1, K., gekuppelten (nicht dargestellten) Zeigers in Fig. 3. Als Justiervorrichtung wird ein Z-förmig gebogenes Jochstück Z1 bzw. Z2 an das dem Horn H1 bzw.' H2 entgegengesetzte Ende des Kerns des Magneten M1 bzw. M2 angeschraubt. Das andere Ende des Z-förmigen Joches steht dem Ende des Homes H1 bzw. H2 in größerer Entfernung , gegenüber. Eine Justierschraube Z1 bzw. J2 aus Eisen kann nun dem Ende des betreffenden Homes mehr oder weniger angenähert werden.
DeY Zeiger des Empfängers kann entweder 'unmittelbar auf die Achsel aufgesetzt werden, oder es kann, falls man eine Skala von 3600 -wünscht, zwischen die Achse A und den Zeiger ■: eine entsprechende Zahnradübersetzung-eingeschaltet werden. Die metallische Tragplatte G bildet gleichzeitig einen magnetischen Schirm zwischen den beiden Syste menM1 und M2, so daß die Streufelder sich nicht störend bemerkbar machen.
. Fig. 5 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie die Fig. 3 und. 4, nur sind die Magnete M1/ und M2 um 900 gegeneinander verdreht, und die hornartigen Magnetkernverlängerungen H1 und H2 erstrecken sich je über einen Bogen von 2700. Der Zeiger des Empfängers kann hierbei ohne Übersetzung einen Skalenbereich von :27ο0 bestreichen. Die Justierung der Magnetfelder geschieht durch Verschieben der. Magnete M1 und M2 auf dem geradlinigen
: · Teil ihrer.Kerne. Steht z. B.. der Magnet M1 in der Stellung /, so steht das freie Ende des Homes H1 dem entgegengesetzten Pol der Spule M1 gegenüber wie der Anfang des Hornes H1. Der magnetische Kraftfluß fließt also durch die ganze Länge des Homes H1 in der gleichen Richtung. Steht aber die Spule M1 in Stellung //, so liegen Anfang und Ende des Homes H1 auf der gleichen Polseite des Magneten. Der magnetische Kraftfluß fließt daher parallel von den beiden Enden des Hornes nach dessen Mitte zu. Durch die Verschiebbarkeit des Magneten M1 hat man daher eine beliebige Verteilung des magnetischen Kraftflusses in der Hand.

Claims (5)

  1. .Patent-Ansprüche :.
    ι λ Empfänger für Wechselstromsignalanlagen mit mehreren Magnetfeldern, deren Stärke vom Geber verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß um den verlängerten Pol (H1, H2) jedes der sich gegenseitig' nicht beeinflussenden Magnetsysteme (M1, M2) ein Kurzschlußring (K, K1, K2) angeordnet' ist, wobei die Ringe starr miteinander verbunden sind und die entstehenden Kräfte einander entgegenwirken, so daß infolge von Differentialwirkung eine Mehrzahl von Signalstellungen ermöglicht wird.
  2. 2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, . daß der verlang gerte Pol (H1, H2) jedes Magnetsystems (M1, M2) einen Kreisbogen von ungefähr 2700 bildet und die beiden Magnetsysteme so gegeneinander versetzt angeordnet sind, daß die Ringe (K1, K2) den Kreisbogen unbehindert bestreichen können (Fig. 5). .
  3. 3. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der unabhängigen Justierung (J1, J2) der Magnetfelder (H1, H2) einstellbare Unterbrechungen(L1, L2) der die magnetischen Felder richtenden Eisenkerne vorgesehen sind.
  4. 4. Empfänger nach Anspruch·ΐ,· dadurch gekennzeichnet, daß. zum Zwecke der unabhängigen Justierung (J11J2) der Magnetfelder (H1, H2) die erzeugenden Magnetspulen-(M1, M2) auf ihrem Eisenkern verschiebbar angeordnet sind.
  5. 5. Empfänger nach Anspruch 1, 2, 3 no oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
    ■■■ zur Verhütung gegenseitiger Beeinflussungen zwischen zwei' Magnetsystemen (.M3, M2) vorgesehener magnetischer Schirm (G) gleichzeitig als Tragplatte für die Systeme dient (Fig. 3 und 4). :
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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