DE3167C - Kombinirte Maschine zum Scheeren, Leimen, Trocknen und Aufbäumen der Webkette - Google Patents

Kombinirte Maschine zum Scheeren, Leimen, Trocknen und Aufbäumen der Webkette

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Publication number
DE3167C
DE3167C DENDAT3167D DE3167DA DE3167C DE 3167 C DE3167 C DE 3167C DE NDAT3167 D DENDAT3167 D DE NDAT3167D DE 3167D A DE3167D A DE 3167DA DE 3167 C DE3167 C DE 3167C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
machine
roller
drying
shearing
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT3167D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. SUCKER in Grünberg i. Schi
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE3167C publication Critical patent/DE3167C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines
    • D02H3/02Sectional warpers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen in
Blatt I die Ketten - Scheermaschine in der Seitenansicht,
Blatt II die Oberansicht derselben,
Blatt III die Leim-, Trocken- und Baummaschine , sowie den Zählapparat der Leim-' maschine dar.
Das Kettengarn, welches von der Spinnbezw. Zwirnmaschine auf Holz- oder Blechspulen gesponnen ist, wird zunächst auf das Spulfeld A (Blatt I und II) der Kettenscheermaschine gebracht. Dasselbe besteht aus zwei an einer Seite durch Scharnierbänder mit einander verbundenen Rahmen mit je 400 Stiften zum Aufstecken der Spulen und Reservespulen. Die Bedienung des Spulfeldes kann von einer Person von der Mitte zwischen beiden Rahmen aus mit Leichtigkeit geschehen. Sind die Spulen in beliebiger Anzahl aufgesteckt, so gehen die sich abwickelnden Fäden, nachdem sie über zwei Drähte χ undy und einen Fadenführer % gleichmäfsig gespannt sind, durch die beiden Walzen α und a1 von 0,25 m Umfang, und werden durch das Kreuzblatt b und den Oeffner c nach der Scheerwalze B geführt. Auf dem Ende der unteren Walze a1 befindet sich ein Getriebe d mit 35 Zähnen, welches in das Rad e" mit 140 Zähnen eingreift. Ist also eine Länge von 1 m durch die Walzen α und a1 gegangen, so hat sich das Rad e einmal herumgedreht. Von diesem Zahnrad e wird die rückwärts zählende Uhr / (Blatt H).■ betrieben. Letztere hat die .bei derartigen Zählapparaten übliche Construction. Die zu scheerende Länge in Metern wird hier als Anfangszahl eingestellt, und wird bei Ablauf derselben durch einen einfachen Hebelmechanismus ein Schlag auf die an der Uhr befindliche Glocke geführt.
Der Oeffner c ist zwischen den beiden
rungslatten durch eine Flügelmutter in jeder Richtung leicht zu befestigen, um die Breite des Bandes zur ganzen Kettenlänge genau reguliren zu können.
Die Scheerwalze B besteht aus einer Welle, auf welcher fünf schwache gufseiserne, mit Knaggen versehene Kränze aufgekeilt sind, zwischen denen sechs Holzlatten durchgehen, die an beiden Endkränzen mit versenkten Mutterschrauben befestigt sind. Behufs Eintheilung der einzelnen Bänder auf die ganze Webebreite werden die nöthige Anzahl Blechscheiben &>, welche mit ausgebogenen Winkeln zum Befestigen versehen sind, auf die Walze B aufgesieckt. Die Zurichtung dieser Blechscheiben geschieht in der Weise, dafs in der Mitte derselben, wie Querschnitt C (Blatt II)· zeigt, drei Lappen mit Schlitzen versehen ausgearbeitet werden, welche dann, rechtwinklig umgebogen, auf die Holzplatten der Walzen B passen. Um eine dauerhafte und solide Befestigung dieser Blechscheiben zu erreichen, sind in drei mit den Befestigungslappen der Scheibe w übereinstimmenden Holzplatten Eisenschienen eingelassen, welche in Entfernung von 5 zu 5 cm Gewindelöcher haben, in welche die Befestigungsschrauben passen.
Der Betrieb der Scheerwalze geschieht durch die Zahnräder u und ν vermittelst der konischen Riemscheibe h entweder von dem Leim-Maschinen-Deckenvorgelege aus, oder, falls die Scheermaschine in einem besonderen Räume aufgestellt ist, von einem leichten event, auch unter der Maschine angebrachten Vorgelege aus. Zu letzterem Zweck ist an dem Gestell der Scheerwalze bei i eine Warze zum Einschrauben des Lauf bolzens angegossen. Auf der konischen Riemscheibe h wird der Riemen durch eine jaähxeiLd_.iie5_J5.e.trieb£&—au|omatisch geführte
Riemengabel am Konus entlang nach dem gröfseren Durchmesser zu geführt und dadurch eine gleichmäfsige Geschwindigkeit der Fäden während des Aufwickeins auf die Walze erreicht.
Nachdem die ganze Kette auf die Walze B gescheert und das Zahnrad ν abgenommen, wird dieselbe der Leimmaschine D (Blatt III) vorgelegt, während eine zweite Walze B in die Scheermaschine gebracht wird.
In der Leimmaschine geht die Kette in der ganzen Webebreite zunächst über eine hölzerne Führungswalze k und die durch Federdruck in die Leimpfanne t niedergedrückte Kupferwalze /, und wird alsdann zwischen zwei gufseisernen Walzen, von denen die untere F mit Filz überzogen, die obere G mit Gewicht g belastet ist, ausgedrückt.
Von hier wird die Kette fast ganz um die Trommel o, deren Seitenkränze nur durch schwache eiserne Stäbe verbunden sind, und dann über die Walze 5 über mehrere um die Trommel herum in kurzer Entfernung angebrachte, mit Zinkblech überzogene Walzen H zum zweiten Male um ο geführt. In der Trommel ο befindet sich ein Ventilator m, welcher einen solchen Luftzug hervorbringt, dafs der Leim ohne Anwendung von Wärme schon gut antrocknet bezw. schwache Garne vollständig trocknen, was für die Haltbarkeit derselben von ganz besonderem Werthe ist.
Hierauf geht die Kette oben in den Trockenraum E, der überall geschlossen, theils durch Holz, theils durch Glas, über die Drahtwalzen η hin, und wieder auf eine zweite Trommel o\ in welcher sich ein zweiter Ventilator m1 befindet, durch den die Kette einem schwächeren Luftzug ausgesetzt wird, über die Drahtwalzen ρ fertig trocken nach der Baummaschine M, die durch eine konische Riemscheibe betrieben wird, deren Riemen durch eine selbsttätige Riemengabel geführt wird. Auf dem Trockenraum E befindet sich ein Exhaustor q, durch welchen die feuchte Luft aus ersterem gesogen wird.
Bei gezwirnten Garnen empfiehlt es sich, am Boden des Trockenräumes einige Heizrohren einzulegen, um das Trocknen zu beschleunigen.
Behufs des Scheerens der Leiste sind am Gestell des Trockenraumes zwei Bügel r befestigt; dieselben tragen auf jeder Seite horizontal eingeschraubte Stifte zur Aufnahme der Leistenrollen bezw. bei gezwirnter Leiste zur Aufnahme der Spulen, und wickeln sich die Leistenfäden je nach Bedürfnifs, über eine oder mehrere Walzen N gespannt, mit auf den Baum P auf.
Beim Passiren der Walze 5 der Leimmaschine D werden an der geleimten Kette durch die von der unteren Quetschwalze F aus betriebene Markirvorrichtung R7 Fig. 4 und 5, die einzelnen Schmitzen und Stückzeichen mit Roth bezeichnet. An der Welle der Walze F von 0,5 m Umfang sitzt innerhalb der Seitenwand der Leimmaschine ein Zahnrad α mit 40 Zähnen und greift in das auf der in der Seitenwand gelagerten Axe β befestigte Rad γ mit 80 Zähnen, welches, somit, wenn 1 m Kette die Walze passirt hat, sich einmal' umdreht. Je nach der Länge der Schmitzen ändert sich nun die weitere Räderübersetzung der Markirvorrichtung. .
Angenommen, die Länge der Schmitzen ist in einer Weberei auf 4 m festgesetzt, so erhält das andere Ende der Axe β ein Rad '& mit 35 Zähnen, welches wiederum in ein Rad ε mit 140 Zähnen greift, wodurch also die einmalige Umdrehung dieses Rades ε eine gefertigte Länge von 4 m bezeichnen würde. An der einen Speiche des Rades ε, welches mit dem Kettenrade ξ mit 30 Zähnen auf einer in die Seitenwand der Leimmaschine eingeschraubten Axe sitzt, ist ein Mitnehmer Jr angegossen, welcher den Hebel al der Uhr R hebt. Bei seinem Freiwerden wird derselbe von der Feder bl zurückgeschnellt, wodurch der hölzerne, zum besseren Anhalt der Röthe mit Garn.überzogene Knopf cl auf die Kette schlägt und somit die Schmitzen bezeichnet.
Die Stücklänge wird darauf in folgender Weise markirt:
Das Kettenrad ξ mit 30 Zähnen macht nach dem Vqrhergesagteri bei einer Schmitze eine Umdrehung; sollen nun die Stücke eine Länge von beispielsweise acht Schmitzen erhalten, so würde eine Drahtkette von 8 X 30 — 240 Gliedern über dieses Rad geführt; auf zwei unweit von einander entfernten Gliedern derselben sind zwei Mitnehmer a2 und aB aufgelöthet, welche bei jedem Wiederkehren zwei Schläge auf die Kette und Glocke geben und dadurch die Länge des Stückes bezeichnen.
Da diese. Länge oft verschieden ist, so darf man nur in die Kette die etwa erforderliche Anzahl Glieder einschalten bezw. aushaken, was bei Anwendung der in der Zeichnung dargestellten Drahtkette sehr leicht zu bewerkstelligen ist, und wird diese dann über verschiedene, an der Seitenwand der Maschine an Stelleisen befestigte Kettenrollen geleitet. .

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Vorrichtung zum-Markiren der ein-, zelnen Schmitzen und Stücklängen.
2. Die ganze Anordnung der Maschine in der durch 'Zeichnung und Beschreibung erläuterten Weise.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3167D Kombinirte Maschine zum Scheeren, Leimen, Trocknen und Aufbäumen der Webkette Expired DE3167C (de)

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Publication Number Publication Date
DE3167C true DE3167C (de) 1900-01-01

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DENDAT3167D Expired DE3167C (de) Kombinirte Maschine zum Scheeren, Leimen, Trocknen und Aufbäumen der Webkette

Country Status (1)

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DE (1) DE3167C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2515386A (en) * 1943-04-30 1950-07-18 Cocker Machine And Foundry Com Beam warper
DE1174998B (de) * 1955-02-03 1964-07-30 Firth Sterling Inc Verfahren zur Herstellung einer Hartmetallegierung aus Wolframkarbid, Titankarbid und Kobalt
US4794956A (en) * 1987-07-10 1989-01-03 Saddle Vent Inc. Air conduit for manhole

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2515386A (en) * 1943-04-30 1950-07-18 Cocker Machine And Foundry Com Beam warper
DE1174998B (de) * 1955-02-03 1964-07-30 Firth Sterling Inc Verfahren zur Herstellung einer Hartmetallegierung aus Wolframkarbid, Titankarbid und Kobalt
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