DE315331C - - Google Patents

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DE315331C
DE315331C DENDAT315331D DE315331DA DE315331C DE 315331 C DE315331 C DE 315331C DE NDAT315331 D DENDAT315331 D DE NDAT315331D DE 315331D A DE315331D A DE 315331DA DE 315331 C DE315331 C DE 315331C
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DE
Germany
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friction
feed
machine according
hammer
roller
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DENDAT315331D
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English (en)
Publication of DE315331C publication Critical patent/DE315331C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/38Staple feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Es sind Maschinen bekannt, welche die Kanten von Kartons mit den sogenannten Klammerstreifen (profilierte Blechstreifen) umpressen. Sie werden mit Eckanpreßmaschinen bezeichnet. Die Erfindung betrifft eine solche Maschine mit vorteilhaften Neuerungen, die sich auf den Vorschub und die Führung des Klammerstreifens beziehen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform
ίο der Erfindung dargestellt. Dabei ist Fig. ι eine Gesamtansicht, Fig. 2, 3 sind Schemata für den Arbeitsgang, Fig. 4 bis 7 sind je eine Einzelheit von Führung, Messer und Vorschubrollen, Fig. 8 zeigt Beispiele von Klammerstreifen.
Am Gestell α der Maschine mit dem sogenannten Kopf sind Schienen a1 angeordnet, die eine Schwalbenschwanzführung bilden. In dieser Führung bewegt sich der Stößel b1 mit dem Hammer b. An einem Arm c, der ortsfest am Gestell α sitzt, ist ausschwingbar ein Hebel d gelagert, welcher unter Vermittelung eines Gelenkes e an den Stößel b1 anfaßt. Ungefähr in der Mitte des Hebels d greift eine Zugstange f an, die gelenkig an den einen Arm eines Tretdoppelhebels 5, der das Gewicht 6 ■ trägt, anschließt. Am Stößel b1 ist ein Schrägarm g befestigt, an den sich ein Lager k, k1 anschließt.. Die eine Lagerhälfte k bildet mit dem Arm ein Ganzes; die andere Hälfte besteht aus einem Deckel k1, der lösbar
■. ist, damit das Lager geöffnet werden kann. In den Lagerwänden sind zwei Wellen angeordnet, auf denen je eine Vorschubrolle h, i sitzt. Die eine Rolle h ist stumpfwinkelig ausgekehlt; ihre Welle sitzt fest im Lager (Fig. 7). Die andere Rolle i ist in einen Grat profiliert und unter ihrer in Sehlitzen verschiebbaren Welle sitzt beiderseits (in von unten hereingehenden Ausbohrungen) je eine Feder w mit .einer Spannschraube w1. .Die Federn w drücken die untere Rolle ständig hoch und halten dadurch den Klammerstreifen χ unter Pressung, anderseits können die Federn, wenn nötig, nachgeben. Die Welle der Rolle h trägt außen noch eine Rolle v, die aus zwei durch Zahnprofil gekuppelten Teilen besteht. Der eine Teil sitzt fest auf der Welle, der andere dagegen lose und- wird von einer Feder v1 ständig gegen den ersteren gedrückt.
Zur Führung des Klammerstreifens χ dient ein Kanal /. Er ist starr am Hammer befestigt und besteht aus Boden und zwei Seitenwänden. Im Boden befindet sich eine Aussparung, in der sich die Vorschubrollen h, i treffen. An der Innenfläche der Seitenwände lagern, durch je eine Stellschraube y1 nach innen vorschiebbar (Fig. 5 und 6), zwei Backenpaare y; ..das eine Paar vor den Vorschubrollen und das^ andere hinter ihnen. Der Klammerstreifen x, der von einer an einem Gestellarm drehenden Trommel ζ herkommt, ist eiri Blechband mit profilierten Rändern xl, j an denen Heftspitzen x1 nach unten biegen. Es gibt verschiedene Breiten und verschiedene Profile; Beispiele zeigt Fig. 8.
Am Hammer b sitzt weiter ein Gehäuse 2 (Fig. 4, 6), in dem das Trennmesser 3 verschiebbar lagert. · Es ist durch eine kräftige Feder 4 so beeinflußt, daß es ein Stück aus dem Gehäuse vorsteht.
Der Amboß η sitzt fest in einem Schlitten 0,
der auf einer Gleitbahn ruht und durch eine Spindel u längs verstellbar ist. Auf dem Schlitten ist ein Maßstab mit Gegenmaßstab am Gestell angeordnet. · ·
Am Gestell α ist eine Buchse t befestigt.' Ein Bolzen r, der einen Kragen t1 trägt, führt sich im Deckel der Buchse t. . Eine Feder s drückt ihn ständig vorwärts. Das Außenende des Bolzens trägt einen Zapfen,
ίο an diesem sitzt drehbar ein Hebel q, dessen Innenkante stark gerauht ist. Er ist durch Übergreifen über einen Zapfen p mit dem Schlitten ο gekuppelt.
Der Gang der Maschine ist folgender:
Stössel δ1, Hammer b, Kanal I und Arm g mit Lager k, k1 wandern gemeinsam auf und nieder, und zwar durch Niedertreten des Hebels 5, der durch die Zugstange f den Arm d anzieht. Das Hochgehen erfolgt nach dem Freigeben des Hebels 5 durch das Gewicht 6.
In der Niederstellung wird der Klammerstreifen χ in den Kanal I bis zwischen die Vorschubrollen h, i eingeführt. Es ist dabei vorgesehen, daß man die Rollen h, i mittels eines auf den Stift h1 gesetzten Schlüssels behufs Einziehens des Streifens χ andrehen kann. Nun erst läßt: man die Maschine an. Beim Hochsteigen der Teile b1, b, I und g läuft der äußere Teil von Rolle ν an der Kante vom Hebel q hin, wobei durch die Rauhung und durch den Gegendruck der Feder, s ein kräftiger Drehantrieb auf diesen Teil der Rolle ν stattfindet. Bei diesem Drehen kuppelt er sich mit dem Festteil der Rolle v, nimmt diesen mit und dreht dadurch die Vorschubrolle h. Die Vorschubrollen h, i ziehen den Streifen x, den sie federnd einpressen, vorwärts und knicken ihn dabei in der Mittellinie schwach ein. Letzteres erfolgt durch die Gratschneide der Rolle i, und die Gratschrägen der Rolle h dienen als Auflage der Innenbahnen, während für die Außenbahnen mit den Heftspitzen freier Raum gegeben ist.
Die Gratbreite der Rolle h entspricht der niedrigsten. vorkommenden Innenbahnbreite des Streifens x. Der Kanal I hat die größte vorkommende Streifenbreite; für schmale Streifen wird die Kanalbr&ite I durch Vorschieben der Backen y entsprechend verringert. Das vordere Backenpaar wird auf die Flachbreite eingestellt, das hintere auf die Breite " nach dem Knicken, so daß der 'Streifen χ an beiden Stellen ganz dicht geführt wird.
Der Streifen χ läuft bis zur äußeren Kante des auf dem Amboß η liegenden Werkstücks. Wenn dann Stößel δ1, Hammer b, Kanal I und Lager g niedersteigen, so trifft vor dem Aufsetzen des Hammers b das Messer 3 durch einen Bodenausschnitt des Kanals I auf den Klämmerstreifen χ und über den restlichen Hammerweg wird es in das Gehäuse hineingedrückt (Fig. 6), wobei es zufolge. des Widerstandes der Feder 4 das Heftstück χ abtrennt.
! Die Vorschubrollen h, i stehen beim Niedersteigen still, denn in dieser Drehrichtung kuppelt sich der lose Teil der Rolle ν aus. Das Vorschubstück χ wird gemäß der ver-
; schiedenen Tiefe der Werkstücke verschieden , lang gebraucht. Gemäß der Erfindung liegt die Regelung dafür in der Verstellbarkeit des Schlittens 0 mit den Amboß n. Der Amboß η wird durch Drehen der Spindel u stets so ge-
'< stellt, daß das Werkstück bis zur Messerbahn reicht. Auf dieser Grundlage kommt der Amboß bei tiefem Werkstück weiter nach außen, bei flachem weiter nach innen zu stehen. Da der Schlitten den Hebel .q mitnimmt, 'so kommt dieser entsprechend mehr gerade oder mehr schräg zu stehen, und desto langer oder
! kürzer ist die Berülirung der Vorschubrollen v, h mit ihm. Wenn z. B- nach Fig. 2. das Werk-
; stück eine Tiefe A hat, so tritt über die Strecke A1 Berührung ein, die dem Verhältnis
; der Strecke A1 zum Übersetzungsverhältnis oder dem Durchmesserverhältnis der Rollen ν: h j entspricht. Wenn es nach Fig. 3 eine Tiefe
j wie B hat, also geringer als A, so ist auch
! die Strecke B1 entsprechend kurzer. Der Maßstab auf dem Schlitten gibt einen bequemen Anhalt für das Einstellen < ,
j Die in der Maschine verkörperten Vorteile
! sind bedeutend. Die Anordnung des Führungskanales I starr am Hammer b nebst der Vorschubweise des Klammerstreifens χ sind wichtig für den glatten Übertritt des Streifens nach dem Hammer. Bei den bisher üblichen Schwingkanälen und anderen Anordnungen paßte oft der Anschluß nicht und der Streifen stauchte; hier dagegen ist das glatte Übertreten gesichert. Sollte aber doch einmal der Streifen am Einlauf anstoßen, so geschieht nichts weiter, als daß die Rollen h, i leer auf ihm gleiten, während bisher der Vorschub zwangs-I weise weiter ging und den Streifen verwürgte.
Die Art und Anordnung der Führungen ergibt, daß man mit der Maschine jedwede Streifen-
■]. breite und jedes Profil verarbeiten kann, ohne einen der Teile auswechseln zu müssen. Bisher..
i mußte man innerhalb ganz geringer Stufen
; alle bei der Führung beteiligten Glieder (Hammer, Kanal, Rollen) auswechseln, · was sehr teuer war u&d viel Zeitverlust brachte, auch geübte Leute erforderte. Jetzt ist nur die Einstellung der Backen y erforderlich; jede Auswechselung fällt weg. . .
Durch das Knicken wird der Streifen ver-
I steift und am Werfen verhindert.
j Sehr wichtig ist endlich die Regelung der ■
' Vorschublänge, zu der jetzt ein einziger kurzer Handgriff genügt. Früher waren umständliche ■ Umstellungen und Auswechselungen nötig.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eckenanpreßmaschine mit niedergehendem Hammer und am Hammer befestigten Zuiührungskanal für den Klammerstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hammer und dem mit ihm starr verbundenen Führungskanal auch die Vorschubrollen (h, i) wandern ,und daß der Vorschub durch Hinfahren einer die Vorschubrollen antreibenden Reibrolle (v) an einer Reibbahn (q) zustande kommt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klammerstreifen (%) durch Profilierung der Vorschubrollen (A, i) auf. Kehle und Grad längs geknickt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibrolle (v) zufolge Zahnkupplung nur beim Hochgehen die. Vorschubrolle (A) mitnimmt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, gekenn-.zeichnet durch einen Hebel (q) als Reibbahn, der oben federnd gegen die Reibrolle (v) gedrückt wird und unten gelenkig an den Schlitten (0) anschließt. .
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Regelung der Reibdauer gemäß der Werkstücktiefe durch das Einstellen des Schlittens (0) und.damit des Amboß (n) und demgemäß einer geraderen oder schrägeren Stellung des Reibhebels (q).
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsbreite im Kanal (I) durch verschiebbare Backen (y) verstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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