DE314982C - - Google Patents

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DE314982C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • F42C9/041Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin
    • F42C9/045Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin and the firing-pin being activated by a spring
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/08Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for land mines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Vorrichtung hat den Zweck, in einem gewünschten Augenblick eine Sprengladung zur Entzündung zu bringen, um Geräte zu zerstören, wie es erforderlich wird, wenn militärische Fahrzeuge gezwungen sind, in Feindesland zu bleiben. Nebenbei erfüllt diese Vorrichtung ihren Zweck als Uhr:
Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung ■ in den Fig. ι bis 3 veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι einen senkrechten Schnitt, Fig. 2 eine Ansicht des Uhrwerks von oben und Fig. 3 das Zifferblatt.
In ein wasserdichtes Gehäuse α ist ein an sich bekanntes Uhrwerk b eingesetzt. Mit dem Minutenzeiger ist ein einstellbares Auslöserad c verbunden, das mit dem Zeiger^ übereinstimmt. Die Klinke e ist so angeordnet, daß sie dann einklinkt, wenn der Zeiger d genau auf 12 des Zifferblattes steht. Der mit der
ao Klinke e verbundene Arm s gibt in diesem Augenblick das Windrad eines zweiten an sich bekannten Uhrwerks f mit gleichfalls bekannter Auslösevorrichtung g, h, k frei, dessen auf der Federtrommelachse sitzender Exzenter g einen Hebel h verschiebt. Der Hebel h besitzt einen Zapfen i, der als Ruhepunkt für den gespannten Schlagbolzen k dient. Bei Verschiebung des Hebels h wird der Zündstift frei und bringt die Sprengpatrone I zur Entzündung.
Die Patrone ist in einer Hülse m gelagert, die unterhalb des wasserdichten Gehäuses befestigt ist. Mit -Hilfe der Ansätze η wird die ganze Vorrichtung an geeigneter Stelle angebracht. Der Hebel ο dient zum Spannen und der Schieber p zum Sichern des Schlagbolzens.
Am Schieber p ist ferner ein Draht r befestigt, der bei gesichertem Schlagbolzen gegen den Arm s liegt und in diesem Fall verhindert, daß die mit dem Arm s verbundene Klinke e einschnappt und das Uhrwerk f abläuft. Die Sicherung wird durch den Knopf t betätigt. " Sowohl der Knopf t, als auch das Vierkant für den Spannhebel 0 können durch eine plombierbare Kapsel verschlossen werden, um eine Einstellung von unberufener Seite zu verhindern.
Normalerweise dient die Vorrichtung als Uhr. Die Zündvorrichtung befindet sich im gespannten, gesicherten und plombierten Zustand. Die Patrone wird bei Abfahrt, ins feindliche Gebiet eingesetzt. Soll nun das Fahrzeug zerstört werden, so wird eine bestimmte Minutenzahl eingestellt, nach deren Ablauf die Zündung erfolgt. .
Beispiel:
Die Zündung soll in 38 Minuten erfolgen. Es wird der Zeiger d ohne Rücksicht auf die Uhrzeit so gestellt, daß er noch 38 Minuten zu laufen hat, bis er auf 12 des Zifferblattes steht,, das wäre auf 22 Minuten nach 12. Dann wird nach Entfernung der Plombe der Knopf t herausgezogen und. herausgeschraubt, um zu "verhindern, daß die Sicherung von unberufener Seite bedient werden kann. Sobald der Zeiger d auf 12 kommt, erfolgt die Zündung. Der Zeiger ist nicht einstellbar im Abschnitt zwischen der Zahl 12 bis 3 Minuten nach 12, weil da die Klinke e noch in der Lücke des Auslöserades c liegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sprengmine mit Zeitzünder zum Zerstören von militärischen Geräten, Fahrzeugen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Uhrwerksauslösevorrichtung (f, g, h, k) mit eine.r Uhr (δ) so in Verbindung steht, daß diese Uhr den Zeitpunkt der Auslösung angibt, welcher Zeitpunkt mittels eines Zeigers (d) einstellbar ist, und daß der Schlagbolzen (k) des Auslösewerks~durch einen Schieber (p) gesichert werden kann, der bei Sicherung zugleich die Klinke (e) des Uhrwerks (b) festhält und ein Ablaufen des Uhrwerks (/") verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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