DE314949C - - Google Patents
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- DE314949C DE314949C DENDAT314949D DE314949DA DE314949C DE 314949 C DE314949 C DE 314949C DE NDAT314949 D DENDAT314949 D DE NDAT314949D DE 314949D A DE314949D A DE 314949DA DE 314949 C DE314949 C DE 314949C
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- pump
- liquid
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/12—Visible signals
- B61L5/14—Form signals, e.g. semaphore arms
- B61L5/16—Local operating mechanisms for form signals
- B61L5/167—Local operating mechanisms for form signals using electrically controlled fluid-pressure operated driving means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 20. OKTOBER 1919
Bei Flüssigkeitsantrieben von Signalen, bei denen der Flügel durch eine Pumpe in die
Fahrtstellung gebracht wird, muß beim Unterbrechen des Stell- oder Kuppelstromes der
Flügel von selbst auf Halt fallen. Wendet man hierbei eine Zahnrad- oder Kolbenpumpe an,
so muß für das Haltfallen des Signalflügels ein besonderer Flüssigkeitsweg geschaffen
werden, beispielsweise in einer Undichtheit
ίο der Pumpe oder einer Undichtheit des Stellkolbens
in seinem Zylinder. Über diese Undichtheit wird aber auch während des Fahrtsteilens
des Signalflügels eine gewisse Flüssigkeitsmenge gefördert, wodurch die nützliche
Leistung der Pumpe wesentlich vermindert wird, da die Undichtheit nicht zu gering sein
darf, wenn die Zeit zum Haltfallen des Flügels nicht zu groß werden soll.
Gemäß der Erfindung wird dieser Mangel dadurch vermieden, daß in einem parallel zur
Pumpe verlaufenden Flüssigkeitsweg ein dynamisches Ventil eingeschaltet wird. Darunter
wird ein Ventil verstanden, das beim Arbeiten der Pumpe den Durchfluß der Flüssigkeit auf
dem Nebenwege verhindert oder klein hält und, sobald die Pumpe stillsteht, den Durchfluß
freigibt, so daß der Flügel auf Halt fallen kann. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht,
daß sich in dem entsprechend geformten zweiten Flüssigkeitsweg eine drehende Welle
befindet, die infolge der beim Drehen auftretenden Reibung oder Wirbelung den Durchfluß
der Flüssigkeit vermindert. Statt dessen kann auch eine Schrauben- oder Zentrifugalpumpe
angeordnet werden, die einen so. hohen Gegendruck erzeugt, daß ein Zurückfließen
von Flüssigkeit während des Stellens nur in geringem Maße oder überhaupt nicht stattfindet,
oder daß die Pumpe an der Förderung von Flüssigkeit noch teilnimmt. Es wird in diesem Falle die gesamte Arbeit der Hauptpumpe
zum Stellen des Signalflügels verwandt, wodurch sich die Stellzeit sehr klein halten
läßt. Steht dagegen der Antrieb still, so wird der Flüssigkeitsweg freigegeben und der Flügel
kann dann schnell auf Halt fallen.
Auf der Zeichnung ist eine Anordnung schematisch dargestellt unter Verwendung einer
Schraubenpumpe. Das Gestänge des Signalflügels greift in ein Zahnrad 1, mit dem zwei
Zahnstangen 2 und 3 zusammenarbeiten, an denen die Kolben 4 und 5 sitzen. Fördert die
Pumpe 6 Flüssigkeit in der Pfeilrichtung, so wird der Flügel auf Fahrt gestellt. Auf der
Welle 7 der von einem Motor 8 angetriebenen Zahnradpumpe ist eine Schraubenpumpe 9 angeordnet
; die beiden Enden des Gehäuses dieser Pumpe sind mit den Zylindern I und II verbunden. J;
Dreht sich die Pumpe in der Pfeilrichtung, so wird auch durch die Schraubenpumpe 9
Flüssigkeit aus dem Zylinder I in den Zylinder II gedrückt. Wird dagegen durch Unterbrechen
des-Stell- oder Kuppelstromes die
Pumpe stillgestellt, so kann der auf Halt fallende Flügel Flüssigkeit aus dem Zylinder II
über die einen bequemen Durchfluß bietende Schraubenpumpe 9 zum Zylinder I drücken,
so daß der Flügel schnell auf Halt geht.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Flüssigkeitsantrieb für Signalflügel mit einem Flüssigkeitsweg parallel zur Pumpe, gekennzeichnet durch ein in diesen Flüssigkeitsweg eingeschaltetes dynamisches Ventil.
- 2. Flüssigkeitsantrieb nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in dem zweiten Flüssigkeitsweg liegende, beim Arbeiten der Pumpe sich drehende Welle.
- 3. Flüssigkeitsantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine im zweiten Flüssigkeitsweg liegende Hilfspumpe.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314949C true DE314949C (de) |
Family
ID=567735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314949D Active DE314949C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314949C (de) |
-
0
- DE DENDAT314949D patent/DE314949C/de active Active
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