DE424786C - Gasdruckregler - Google Patents

Gasdruckregler

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DE424786C
DE424786C DER63446D DER0063446D DE424786C DE 424786 C DE424786 C DE 424786C DE R63446 D DER63446 D DE R63446D DE R0063446 D DER0063446 D DE R0063446D DE 424786 C DE424786 C DE 424786C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/18Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from an external source
    • G05D16/187Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from an external source using pistons within the main valve

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Description

In der Patentschrift 309926 ist ein Gasdruckregler beschrieben, bei dem mittels zweier Motoren ein Differentialgetriebe angetrieben wird, welches bei Änderung der Tourenzahl eines der beiden Motoren eine Bewegung für das in die Gasleitung eingebaute Drosselorgan hervorruft. Die \Torteile dieser beschriebenen Vorrichtung liegen besonders darin, daß die Regelung aus der Bewegung heraus stattfindet und somit jeglicher Einfluß von Trägheitserscheinungen und Massenwirkungen ausgeschaltet wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung, bei der ebenfalls das Prinzip des Zweimotorensystems Anwendung findet und der Regelvorgang durch Änderung der Tourenzahl eines Motors gesteuert wird.
In manchen Fällen der Praxis erscheint es des öfteren vorteilhaft, wenn der Regler an einer anderen Stelle Aufstellung findet, wie sich die Drosselvorrichtung befindet. Es sind Regelvorrichtungen bekannt, bei denen die Drosselklappe von einem Steuerkolben verstellt wird dadurch, daß auf die eine oder andere Seite des Kolbens ein Druckmittel zur Steuerung des Regelvorganges geleitet wird. Dabei kann das Steuerwerk der Regeleinrichtung und die Pumpe zum Antrieb des Steuerkolbens beliebig entfernt von der
Frühere Zusatzpatente 360503, 354179, 354180 und 355890.

Claims (2)

eigentlichen Drosselvorrichtung aufgestellt und durch Rohrleitungen mit dem Steuerzylinder verbunden werden. Das Steuerwerk besteht bei den genannten Vorrichtungen vorwiegend aus einem vom Gasdruck unter Hinzuziehung einer Glocke beeinflußten Ventil, welches die zum Steuerzylinder führenden Rohrleitungen dem schwankenden Gasdruck entsprechend öffnet bzw. abschließt. Die ίο Nachteile solcher Regelvorrichtungen bestehen in erster Linie darin, daß zum Verstellen des Steuerventils größere Kräfte erforderlich sind. Die vorliegende Erfindung vereinigt die Vorteile des Zweimotorensystems mit dem hydraulischen Antrieb der Drosselvorrichtung. Bei Änderung der Tourenzahl des einen Motors wird der Differenzdruck zweier von den beiden Motoren angetriebenen Pumpen zum Antrieb des Steuerkolbens benutzt. Die Erfindung ist in der Zeichnung Abb. 1 und 2 schematisch dargestellt. In Abb. ι Jst in der Rohrleitung 1 die Drosselklappe 2 eingebaut, die durch einen in dem Zylinder 3 befindlichen Kolben bewegt wird. Der Zylinder 3 steht durch die Leitungen 4 und 5 mit je einer durch die Motoren 8 und 9 bewegten Pumpe 6 und 7 in Verbindung. Die Pumpen saugen das Druckmittel (Flüssigkeit oder Luft) aus dem Behälter 12 durch die Leitungen 10 und 11. Die Motoren werden in bekannter Weise von einem von dem Gasdruck abhängigen Kontaktwerk gesteuert, wie dieses in den Patentschriften 300405 und 362235 u. a. näher beschrieben ist. Laufen beide Motoren mit gleicher Tourenzahl, so ist der Druck an beiden Kolbenseiten im Zylinder 3 der gleiche, und die Drosselklappe 2 bleibt in Ruhe. Wird durch das Steuerwerk bei Abweichen des Gasdruckes von der gewünschten Höhe der eine von den beiden Motoren in seiner Tourenzahl beeinflußt, so überwiegt der Druck auf der einen oder anderen Seite des Kolbens, und dieser macht eine ent- ' sprechende Bewegung und verstellt die Drosselklappe, bis bei Erreichung des gewünschten ! Druckes das Steuerwerk die beiden Motoren wieder mit gleicher Tourenzahl laufen läßt. ! Es ist auch möglich, den Behälter 12 ganz j fortzulassen und die beiden Leitungen 10 und 11 direkt miteinander zu verbinden und das ganze 'Rohrsystem samt Zylinder mit Öl zu füllen. In diesem Falle arbeiten die Pumpen in einem geschlossenen Rohrsystem. Die Vorrichtung hat den Vorteil, daß Verschmutzungen durch Fremdkörper, die im Dauerbetriebe nicht zu umgehen sind, vollständig vermieden werden. Γη Abb. 2 ist eine andere Ausfüliru'?gsform dargestellt. Die beiden Schnecken 13 und 14 treiben das Differentialgetriebe 15 an, wobei die Pumpe 16 so lange in Ruhe verharrt, wie die Tourenzahl der beiden Motoren gleich ist. Tritt ein Tourenunterschied ein, so wird mittels des Differentialgetriebes in bekannter Weise ein Bewegungsvorgang ausgelöst, welcher die Pumpe 16 in entsprechendem Sinne dreht. Die Pumpe ist durch die Leitungen 17 und 18 mit dem Zylinder 19 verbunden, und je nach der Drehrichtung der Pumpe 16 wird das Druckmittel von der einen Zylinderseite weggesaugt und zur anderen Seite gedrückt. Bei Änderung der Drehrichtung tritt sinngemäß der umgekehrte Vorgang ein. Es handelt sich hier also lediglich um eine Beförderung desselben Druckmittels von der einen Seite des Systems zur anderen unter gleichzeitiger Verschiebung des Steuerkolbens. Es liegt also ein in sich vollkommen geschlossenes System vor mit dem besonderen Vorteil, daß nur dann die Rohrleitungen, Stopfbüchsen usw. unter Druck gesetzt werden, wenn ein Regelvorgang eintritt. Es werden dadurch mancherlei Vorteile erreicht und insbesondere vermieden, daß durch das dauernde Durchpumpen von Öl, Wasser oder Luft Betriebsstörungen infolge Undichtigkeiten oder \Terstopfungen eintreten. Da das Druckmittel jeweils nur von der einen Seite des Systems zur anderen bewegt und somit kein neues g0 Druckmittel zugeführt wird, ist ein wesentlich betriebssichereres Arbeiten gewährleistet. Zudem werden sämtliche Ventile vermieden. Paten ϊ-Αν Sprüche:
1. Gasdruckregler nach Patent 309926, bestehend aus einer Drosselklappe, die von einem mittelbar unter dem Einfluß des Gasdruckes stehenden Kolben betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben von dem Differenzdruck zweier Pumpen bewegt wird, die durch ein Druckmittel auf je eine Kolbenseite wirken, wobei die eine Pumpe einen gleichmäßigen, dem gewünschten Gasdruck entsprechenden, die andere einen dem in der Verbrauchsleitung entsprechenden Druck ausübt.
2. Gasdruckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckpumpe durch ein Differential angetrieben wird, dessen Bewegung, von zwei Motoren betätigt, dem Unterschied zwischen dem normalen und dem von diesem abweichenden Gasdruck in der Verbrauchsleitung entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER63446D 1925-02-17 1925-02-17 Gasdruckregler Expired DE424786C (de)

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