DE3144987C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kochmulde gemäß dem Oberbegriff des Pa
tentanspruches 1.
Bei bekannten Kochmulden sind Kochfläche bzw. Kochplatte und Steuereinrichtung
mit zugeordneten Bedien- oder Anzeigeorganen separate Bauteile, die separate
Einbauplätze z. B. innerhalb eines Küchenmöbels erfordern. Üblicherweise ist
die Steuereinrichtung für die verschiedenen Kochstellen der Kochmulde im
Schaltkasten eines unterhalb der Kochmulde angeordneten Herdes integriert.
Es ist ein Kochfeld bekannt (DE-GM 80 24 587), das aus einer elektrischen
Heizplatte mit zumindest einer Heizzone und aus einem die Heizplatte einfas
senden Rahmen besteht. Hierbei ist der Rahmen als einstückige Keramikzarge mit
einer flächenbündig zur Oberseite der Heizplatte liegenden Keramikoberseite
ausgebildet, wobei nach vorne hin an die Oberseite ein Keramikfrontfeld zur
Aufnahme von Bedienungselementen anschließt. Dieses Kochfeld ist als be
triebsfertige Einheit ausgebildet und ist mittels seitlicher Anschlußflächen
zwischen Küchen-Arbeitsplatten einbaubar. Um eine betriebsfertige, autarke
Kocheinheit zu erhalten, ist es notwendig, daß nicht nur Bedienelemente und An
zeigeorgane, sondern auch entsprechende Steuereinrichtungen, wie elektrische
Schalter und Regler sowie Stromversorgungseinrichtungen, vorhanden sind. Hier
bei ergibt sich die Problematik, daß die Bauelemente der Steuereinrichtung
wärmemäßig so von den elektrischen Heizelementen entkoppelt werden müssen, daß
Funktionsschäden infolge zu starker Erwärmung vermieden werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kochmulde der im Oberbegriff
des Patentanspruches 1 genannten Art so auszugestalten, daß sie in Kompaktbau
weise und als betriebsfertige, autarke Einheit ausgebildet ist, daß eine
Flachbauweise erzielt wird, durch die nur ein sehr geringer Einbauraum erfor
derlich ist und insbesondere der Raum unterhalb der Kochmulde für andere Zwec
ke verwendbar bleibt, und daß trotz räumlich beengter Bauweise ein guter Zu
griff zu den Regel- und Steuereinrichtungen gegeben ist und eine Überhitzung
derselben vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die im Kennzeichnungsteil des
Patentanspruches 1 angegebenen Maßnahmen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Er
findung ergeben sich aus den nachfolgenden Patentansprüchen.
Durch die Unterteilung des Trägers in eine Aufnahme für die Steuereinrichtung
und eine Aufnahme für die Kochplatte ist Vorsorge dafür getroffen, daß trotz
räumlich beengter Bauweise keine gegenseitige z. B. thermische Beeinflussung
der einzelnen Funktionseinheiten stattfindet. Gleichzeitig gewährleistet der
Rahmenzwischensteg eine hohe Stabilität bzw. Verwindungssteifigkeit des einstückigen
Trägers. Auf diese Weise wird die Möglichkeit eröffnet, den Träger bzw. die
gesamte Kochmulde sehr flach auszubilden, so daß sie weder die Oberseite noch
die Unterseite der angrenzenden Arbeitsplatten bzw. Arbeitsplatte über- bzw.
unterragt, so daß unmittelbar unterhalb der Kochmulde ein anderes Einbaumöbel,
z. B. eine Schublade, angeordnet sein kann.
Durch die weiteren Ausgestaltungen der Erfindung gemäß Patentanspruch 11 und
folgende kann etwa zur Durchführung von Reparaturarbeiten die gesamte Steuer
baugruppe als Einheit von der Kochmulde abgenommen werden, wobei durch die
Funktion der Trägerplatte als äußere Abdeckung der Steuerbaugruppe sich eine
besondere, im Reparaturfalle zu lösende Gehäusewand erübrigt. Entsprechend dem
festgestellten Schaden kann mit wenigen Handgriffen die eine oder andere
Steuereinheit vom Träger entfernt und gegen eine neue ausgetauscht werden.
Hierbei ist es besonders vorteilhaft, die Steuereinheiten auf sogenannten
Schaltungsplatinen anzuordnen.
Vorzugsweise sind am Trägerblech Montagebügel vorgesehen, in die die einzelnen
Schaltungsplatinen in einfacher Weise einsteckbar sind, wobei diese Montagebü
gel so ausgeführt sein können, daß die Montagelage an unterschiedliche Bau
gruppentiefen anpaßbar ist.
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei
spielen nachstehend erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seiten-Schnittansicht einer als flaches
Kochtableau ausgebildeten
Kochmulde,
Fig. 2 ein Teil des Kochtableaus in anderer Ausge
staltung,
Fig. 3 die Draufsicht auf eine Steuerbaugruppe des
Kochtableaus gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittansicht der Steuerbaugruppe ge
mäß Fig. 3,
Fig. 5 eine Längs-Schnittansicht des Kochtableaus,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung des rückwärtigen
Teils des Kochtableaus,
Fig. 7 bis 9 eine andere Ausführungsform der eben
falls als flaches Kochtableau ausgeführ
ten Kochmulde in
Schnittdarstellung, Draufsicht und Sei
ten-Schnittansicht,
Fig. 10 den Träger gemäß Fig. 7 als Einzelheit in
Schnittdarstellung.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist mit 1 das flache
Gehäuse des Kochtableaus bezeichnet, das an der Frontseite
zwischen zwei Seitenwangen 2 ein Bedientableau
3 besitzt, unterhalb welchem das Gehäuse 1 offen ist und
einen Hohlraum 4 zur Unterbringung einer nachbeschriebenen
Steuerbaugruppe 5 besitzt. An der Rückseite des Kochtableaus
befindet sich ein Gehäuseteil 6, der domartig ausgebildet
ist und die horizontale Oberseite des Kochtableaus überragt.
Zwischen dem domartigen Gehäuseteil 6 und dem frontseitigen
Bedientableau 3 befindet sich z. B. eine Glaskeramik-Kochplat
te 7, die in wannenartigen Ausnehmungen 8 zwischen den Seiten
wangen 2 des Gehäuses 1 gelagert ist und in nicht weiter dar
gestellter Weise zur Bildung von Kochstellen Heizkörper
aufweist, die unterhalb der Glaskeramik-Kochplatte 7 angeordnet
sind. Der Gehäuseteil 6 umschließt mit Ausnahme der Rückseite
einen Hohlraum 9, in dem in nachstehend beschriebener Weise
eine Anschluß- und Schaltungsbaugruppe 10 untergebracht ist,
die den Geräte-Netzteil des Kochtableaus darstellt. Wie in
den Fig. 1, 3 und 4 verdeutlicht, ist tragender Teil der
Steuerbaugruppe 5 ein aus Blech hergestellter Träger 11, der
beidseitig Befestigungsansätze 12, 13 hat und der an der
Frontseite einen hochgebogenen Ansatz 14 zur Bildung
von Befestigungselementen 15 aufweist. An der Rückseite des ausgedehn
ten horizontalen gelochten Trägerbleches 16
sind aus Kunststoff hergestellte Montagebügel 17 befestigt, welche Ein
griffsnuten 18, Stützflächen 19 sowie verrundete Druckflächen
20 besitzen. Die Montagebügel 17 sind federnd nachgiebig aus
gebildet. Am Träger 11 sind durch Schaltungsplati
nen 21, 22, 23 gebildete elektronische Steuereinheiten befestigbar, die
unterschiedlichen Steuer- oder Regelfunktionen des Kochtableaus
zugeordnet sind. Die Schaltungsplatinen haben in üblicher
Weise eine gedruckte Verdrahtung und tragen nicht näher erläuter
te elektrische oder elektronische Bauelemente z. B. 24, elektri
sche Anschlußleisten 25 sowie Eingabeelemente z. B. in Form
eines Druckschalters 26 mit Schaltstößel 27 oder dergleichen.
Für die Arretierung der Schaltungsplatinen dienen einerseits
die Montagebügel 17 und andererseits die Befestigungselemente
15, die gebildet sind durch aus dem Ansatz 14 herausgebogene
Lappen 15′ sowie Stützflächen 15′′. Die letztgenannten Be
festigungselemente 15 befinden sich in bezug auf das Träger
blech 16 auf einem wesentlich niedrigeren Niveau als die Ein
griffsnuten 18 der Montagebügel 17, so daß die Schaltungspla
tinen entsprechend der Neigung des Bedientableaus 3 sich in
geneigter Montagelage befinden. Die Schaltungsplatinen wer
den zuerst in die Befestigungselemente 15 eingesetzt, wobei
die Lappen 15′ in randseitigen Ausnehmungen 28 der Schal
tungsplatinen eingreifen und auf diese Weise die Schaltungs
platinen seitlich arretieren. Die Schaltungsplatinen werden
dann in die Eingriffsnuten 18 eingedrückt, wobei der Rand der
jeweiligen Schaltungsplatine auf der gebogenen Druckfläche
20 aufläuft und den Montagebügel 17 federnd nach hinten drückt.
Wie aus den Figuren ersichtlich, wird die vormontierte Steuer
baugruppe 5 von unten her in den Hohlraum 4 des Kochtableaus
eingesetzt. Danach wird diese Steuerbaugruppe, d. h. der Träger
11 z. B. mittels Schrauben 29 und/oder mittels Steck- oder Ein
griffelementen 30 mit dem Gehäuse 1 verbunden. Mit der Monta
ge der Steuerbaugruppe 5 gelangen die Bedienelemente dersel
ben, z. B. der Schaltstößel 27, automatisch in die korrekte Stel
lung in bzw. unterhalb des Bedientableaus. Beim vorliegenden
Beispiel gelangt der Schaltstößel 27 in die vorbestimmte
Schaltstellung innerhalb einer Öffnung im Bedientableau, die
in an sich bekannter Weise mit einem elasti
schen Schaltorgan 31 überdeckt ist. Wie insbesondere Fig. 3 zeigt, können
die Schaltungsplatinen mit den unterschiedlich
sten elektrischen oder elektronischen Bauelementen bestückt sein, so z. B.
auch mit Anzeigeelementen 32, mit den verschiedensten Anschluß
einrichtungen, mit Mikrocomputer-Einrichtungen, Zeitsteuer
vorrichtungen und dergleichen mehr. In jedem Falle bildet das
Trägerblech 16 die äußere, im vorliegenden Fall die untere
Abdeckung für die Steuerbaugruppe sowie für den Hohlraum 4.
In den Fig. 1, 2, 5 und 6 ist die Ausgestaltung des rück
wärtigen Gehäuseteils 6 sowie dessen Bestückung mit Anschluß-
und Schaltungsbaugruppen 10 verdeutlicht. Ebenso wie im vor
deren Bereich des Kochtableaus dient auch hier als tragender
Teil für die Anschluß- und Schaltungsbaugruppe 10 ein Träger
33, der den Hohlraum 9 nach hinten hin verschließt und der
gesamten Anschluß- und Schaltungsbaugruppe als äußere Ab
deckung dient. Dieser Träger 33 besitzt wiederum ein im we
sentlichen ebenes Trägerblech 34, eine obere Abbiegung 35
sowie einen unteren, ebenfalls L-förmig abgebogenen, horizon
talen Fortsatz 36, an dessen Ende sich Eingriffselemente in
Form z. B. von Öffnungen 37 befinden, mittels derer der Träger
33 auf ein entsprechendes hakenartiges Eingriffselement 38
des Gehäuses 1 aufsteckbar und damit fixierbar ist. Am oberen
Ende ist der Träger an der Stelle 49 mittels Schrauben be
festigt. Mit dem Träger 33 ist eine
Schaltungsplatine 39 leicht lösbar verbunden, die an Abstandhaltern 40 des Träger
bleches 34 anliegt. Wie insbesondere Fig. 5 zeigt, sind am
Träger 33 nebeneinander mehrere Schaltungsplatinen gehaltert.
Diese Schaltungsplatinen stützen sich unten in Eingriffs
elementen 41 ab, die mit einer keilförmigen Eingriffsnut ver
sehen sind. Die Schaltungsplatinen tragen wiederum die ver
schiedensten elektrischen oder elektronischen Bauelemente 42, z. B.
Sicherungselemente, Überwachungselemente und dergleichen.
Wie aus Fig. 6 hervorgeht, weist der Träger 33 ein mit Abstand
vom senkrechten Trägerblech 34 und parallel hierzu abgebogenes
Zwischenblech 43 auf, das einen Anschlußraum 44 begrenzt, in
dem elektrische Anschlußeinrichtungen 45 z. B. Kabelschellen
oder Zugentlastungseinrichtungen 46 und dergleichen, angeordnet
sind. In der Horizontal-Schnittansicht des Gehäuseteils 6 gemäß
Fig. 5 sind dieses Zwischenblech 43 sowie die Anschlußeinrichtungen 45 zu erkennen.
Im Reparaturfalle kann der gesamte Träger 33 als einstückige Einheit um die Ein
griffselemente 38 nach unten geschwenkt oder vollständig vom Gehäuseteil 6
abgehoben werden, so daß Reparaturarbeiten sehr bequem durchgeführt werden kön
nen.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 7 bis 10 ist allgemein mit 50 ein als
Aluminium-Druckguß-Formteil ausgebildeter Träger bezeichnet. Wie die Fig. 7
und 10 deutlich zeigen, besteht dieser Träger im wesentlichen aus drei entlang der
Baulänge (Pfeil A Fig. 7) hintereinander liegenden Hauptabschnitten, und zwar aus
einer Aufnahme 51 für eine Steuereinrichtung 52 sowie für ein Bedien- und Anzei
getableau 53, aus einem Rahmenteil 54 für die Aufnahme einer in Form einer Glas
keramikplatte ausgebildeten ebenen Kochplatte 55 sowie aus einem rückseitigen Ge
häuseteil 56, der domartig über die obere Begrenzung der Kochplatte 55 hinausragt
und einen Aufnahmeraum 57 mit Ausnahme der Rück- und Unterseite umschließt.
Die vorgenannten Teile sind einstückige Bestandteile des Trägers 50. Aus den Fig. 7
bis 10 geht hervor, daß der Rahmenteil 54 eine umlaufende Einlegezarge 58 auf
weist, die gegenüber der oberen Begrenzung des Trägers 50 im Bereich der Auf
nahme 51 im wesentlichen um die Plattendicke der Kochplatte 55 vertieft ist, so
daß die Kochplatte 55 bündig in diese Einlegezarge 58 eingelegt und beispielsweise
mit der Zargenoberfläche verklebt werden kann. Im Anschluß an die Einlegezarge 58
hat der Rahmenteil 54 einen ebenfalls umlaufenden, vertikalen Rahmensteg 59,
der zwischen den seitlichen Rahmenabschnitten einen einstückigen Rahmenzwischen
steg 59′′ aufweist. Unmittelbar an der Außenseite dieses Rahmensteges 59 sind am
Rahmenteil 54 pfostenartige Befestigungsnocken 60 und 61 angeformt, die unter
schiedliche Bautiefen aufweisen und an der Unterseite mit Gewindebohrungen verse
hen sind. Allgemein mit 62 sind Heizeinrichtungen bezeichnet, bestehend aus nach
oben offenen Wannen 63, die mit Wärmedämmstoff 64 ausgelegt sind und in denen
eine oder mehrere elektrische Widerstandsheizungen 65 angeordnet sind. Mit 66 ist
eine Druckplatte bezeichnet, die wannenartig ausgebildet ist und die mittels Schrau
ben an den Befestigungsnocken 61 befestigt ist. Die Breite der Druckplatte 66 ist
etwas geringer als die lichte Breite zwischen den seitlichen Rahmenstegen 59, so
daß durch diese Spalte hindurch Wärme nach oben in Richtung der Kochplatte 55
fließen kann. Auf der Druckplatte 66 sind tellerförmige Druckfedern 67 gelagert,
welche die Aufgabe haben, die Heizeinrichtungen 62 nach oben gegen die Kochplatte
55 zu drücken. Mit Abstand unterhalb der Druckplatte 66 ist eine
ebenfalls wannenartige Wärmedämmplatte 68 angeordnet, die ebenfalls mittels Schrauben an
dem Befestigungsnocken 60 befestigt ist. Diese Wärmedämmplatte 68 hat keinerlei
direkten Kontakt mit der Druckplatte 66 und ist vorzugsweise mit einem Wärme
dämmlack beschichtet, der die Wärmedämmwirkung erhöht und bei evtl. Berührung
der Wärmedämmplatte mit Eisenblech oder dergleichen den sogenannten "Klebeef
fekt" verhindert. Die tieferen Befestigungsnocken 60 ragen durch entsprechende
Ausnehmungen in der Druckplatte 66 nach unten. Die Wärmedämmplatte 68 er
streckt sich im rückwärtigen Bereich auch unterhalb des Gehäuseteils 56 und ist in
diesem Bereich mit Lüftungsöffnungen 69 versehen. Beim Ausführungsbeispiel bilden
die seitlichen Rahmenstege 59′ gleichzeitig die äußeren Begrenzungswände des Trä
gers 50, wobei sich an der Oberseite die Rahmenstege 59′ horizontale Lagerstege 70
anschließen, mit denen der Träger 50 bzw. die gesamte Kochmulde zwischen die Be
grenzungskanten von mit Abstand voneinander angeordneten Arbeitsplatten eingesetzt
und gelagert werden kann. Die Lagerstege 70 erstrecken sich über die gesamte Bau
länge A des Trägers 50, wobei die Baulänge der Kochmulde und damit auch des
Trägers 50 zumindest annähernd der Plattentiefe zweier seitlich angrenzenderAr
beitsplatten entspricht, deren Abstand voneinander wiederum der Baubreite der
Kochmulde entspricht. Vorzugsweise liegen die Lagerstege 70 an beiden Seitenkanten
des Trägers 50 nicht unmittelbar auf den Arbeitsplatten auf, sondern vielmehr auf
besonderen Verbindungsteilen, die an den Plattenkanten der Arbeitsplatten befestigt
sind. Die Bautiefe des Trägers 50 und damit der Kochmulde ist so bemessen, daß
der Träger 50 mit Ausnahme des domartigen Gehäuseteils 56 zwischen den gegen
überliegenden Plattenkanten der Arbeitsplatten Platz findet und nicht über die unte
re Plattenebene dieser Arbeitsplatten hinausragt. Lediglich auf der Oberseite über
ragt der domartige Gehäuseteil 56 die Arbeitsplatten im rückwärtigen Bereich. Auf
diese Weise ist man völlig freizügig in der Ausnützung des Raumes unterhalb der
Kochmulde, so daß auch unmittelbar unterhalb der Kochmulde ein Einbaugerät, eine
Schublade oder dergleichen mehr angeordnet sein kann.
Im Bereich der Aufnahme 51 sind am Träger Holme 71, 72 und 73 angeordnet, in
welchen das z. B. transparente Bedien- und Anzeigetableau 53 gelagert und gehalten
ist, z. B. durch Formschluß, wie in Fig. 7 gezeigt. Das Bedien- und Anzeigetableau 53
hat eine schräge Tableaufläche 74, die mit fensterartigen Öffnungen für Anzei
geelement, z. B. LED-Anzeigen 75, versehen sein kann. Dort sind die Bedienorgane 76,
z. B. Drehknebel oder Drucktasten, gelagert. In weitgehender Übereinstimmung
mit dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 6 ist ein Trägerblech 77 vorgesehen,
an dem wenigstens eine Schaltungsplatine 78 gelagert ist, welche die elektrischen
oder elektronischen Bauelemente oder Einrichtungen der Steuereinrichtung 52 trägt,
wie z. B. die vorgenannten LED-Anzeigen, Potentiometer oder dergleichen mehr.
Das Trägerblech 77 ist wiederum an der Unterseite des Trägers 50 lösbar befestigt.
Wie Fig. 7 zeigt, ist das Bedien- und Anzeigetableau 53 zwischen den Seitenwangen
79 schräg nach unten abgesetzt, so daß die Anzeige- oder Bedienorgane, z. B. die
Bedienorgane 76, die obere Begrenzung des Trägers und damit der Kochplatte 55
nicht überragen, sondern geschützt und gut einsehbar zwischen den Seitenwangen 79
liegen. Zusätzlich zu dem als Wärmedämmteil zwischen Aufnahme 51 und Rahmenteil
54 dienenden Rahmenzwischensteg 59′′ ist zur Wärmedämmung noch ein Reflektor
blech 80 vorgesehen, das einen evtl. noch vorhandenen Wärmefluß zwischen den ge
nannten Räumen unterbindet, so daß eine Funktionsbeeinträchtigung der Steuerein
richtung 52 infolge zu starker Erwärmung mit Sicherheit vermieden wird.
Wie schon erwähnt, schließt sich an die hintere Einlegezarge 58 bzw. den hinteren
Teil des umlaufenden Rahmensteges 59 der Aufnahmeraum 57 innerhalb des domar
tigen Gehäuseteils 56 an. Dieser Aufnahmeraum 57 ist zur Rückseite hin durch
eine hintere Abdeckung 81 begrenzt, welche an der Oberseite einen um
gebogenen Ansatz 81′ aufweist, der in Verbindung mit der oberen Begrenzung des Ge
häuseteils 56 einen labyrinthartigen Lüftungsschlitz 82 bildet. Im Aufnahmeraum 57
sind durch strichpunktierte Linienzüge angedeutete Bauteile und Ein
richtungen für die Stromversorgung der Steuereinrichtung 52 sowie die elektrische
Anschlußeinrichtung, z. B. mit Zugentlastung für die vorgenannten Einrichtungen untergebracht. An
dieser Anschlußeinrichtung erfolgt der Netzanschluß des beschriebenen elektrischen
Gerätes.
Claims (22)
1. Kochmulde mit einer Kochstellen aufweisenden Kochplatte, insbesondere Glas
keramikplatte innerhalb eines einstückigen Trägers, mit Widerstands-Heizein
richtungen unterhalb der Kochplatte und mit einer Steuereinrichtung mit an
einem Bedien- und Anzeigetableau angeordneten Bedien- und Anzeigeorganen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Kochmulde
zumindest in dem die Kochstellen und das Bedien- und Anzeigetableau (53)
aufweisenden Teil im wesentlichen dem Querschnitt der angrenzenden Arbeits
platte oder Arbeitsplatten entspricht und daß der Träger (50) desselben Quer
schnitts in eine rahmenartige Aufnahme (54) für die Kochplatte und in eine
rahmenartige Aufnahme (51) für die Steuereinrichtung (52) und das Bedien-
und Anzeigetableau (53) unterteilt ist, wobei sich zwischen den Aufnahmen ein
wärmedämmender und einstückig mit dem Rahmen ausgebildeter und diesen
stabilisierender Rahmenzwischensteg (59′′) befindet.
2. Kochmulde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trägerrück
seite ein mit dem Träger (50) fest verbundener, vorzugsweise einstückiger, ei
nen Aufnahmeraum (57) für elektrische Stromversorgungs- und Anschlußein
richtungen zumindest teilweise umschließender Gehäuseteil (56) vorgesehen ist.
3. Kochmulde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnah
me (54) eine umlaufende Einlegezarge (58) für die Kochplatte (55) und in
Höhe der unterhalb der Kochplatte angeordneten Heizeinrichtungen (62) einen
umlaufenden Rahmensteg (59) sowie den Rahmenzwischensteg (59′′) aufweist.
4. Kochmulde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahme (54) nach unten hin durch eine vorzugsweise wannenartige
und mit einer Wärmedämmschicht, z. B. mit Wärmedämmlack, versehene Wär
medämmplatte (68) begrenzt ist.
5. Kochmulde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Wärmedämm
platte (68) und den Heizeinrichtungen (62) eine Druckplatte (66) vorgesehen ist, die
Druckelemente (Druckfedern 67) für die an der Kochplatte (55) anliegenden Heiz
einrichtungen aufweist.
6. Kochmulde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Aufnahme (54) vorzugsweise pfostenartige Befestigungsnocken (60, 61) ange
formt sind, die für die Befestigung von Druckplatten (66) und Wärmedämmplatte
(68) unterschiedliche Bautiefen aufweisen.
7. Kochmulde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Wärmedämmplatte
(68) bis unterhalb des rückseitigen Gehäuseteils (56) erstreckt und im Bereich des
Aufnahmeraumes (57) Lüftungsöffnungen (69) aufweist.
8. Kochmulde nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (57) im rückseitigen Gehäuseteil (56) durch
eine hintere Abdeckung (81) begrenzt ist, die im oberen Bereich einen
vorzugsweise labyrinthartigen Lüftungsschlitz (82) aufweist.
9. Kochmulde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ihre Baulänge zumindest annähernd der Plattentiefe zweier seitlich angrenzender Ar
beitsplatten entspricht, deren Abstand voneinander wiederum der Baubreite der
Kochmulde entspricht, und daß der Träger (50) an den beiden gegenüberliegenden
Seitenkanten in der gesamten Baulänge Lagerelemente (Lagerstege 70) für dessen
mittelbare oder unmittelbare Lagerung an den Arbeitsplatten aufweist.
10. Kochmulde nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß deren Bautiefe so bemes
sen ist, daß der Träger (50) nicht über die untere Plattenebene der Arbeitsplatten
hinausragt.
11. Kochmulde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit wenigstens einer elektri
schen und/oder elektronischen, mit Bedienorganen zusammenwirkenden Steuerbau
gruppe einer Steuereinrichtung, gekennzeichnet durch eine der Steuerbaugruppe (5)
zumindest nach einer Seite hin als äußere Abdeckung dienende, am Träger befestig
bare Trägerplatte (11; 33), an der unterschiedlichen Steuerfunktionen zugeordnete
Steuereinheiten vorzugsweise durch schraubenlose Verbindung leicht lösbar befestigt
sind.
12. Kochmulde nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der als Abdeckung die
nende Teil der Trägerplatte (11) als Trägerblech (16) ausgebildet ist und daß das
Trägerblech (16) im Bereich zumindest einer Längskante das Trägerblech (16) über
ragende Montagebügel (17) aufweist, welche Eingriffselemente für die lösbare
Halterung der vorzugsweise als Schaltungsplatinen ausgebildeten Steuereinheiten ha
ben.
13. Kochmulde nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an den Montagebügeln
(17) in unterschiedlichen Höhen mehrere Eingriffselemente für die Montage mehre
rer oder unterschiedlich hoher Steuereinheiten vorgesehen sind.
14. Kochmulde nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte
(11) im Bereich der Längskante, die der Längskante mit den Montagebügeln (17)
gegenüberliegt, Befestigungselemente (15) für die Steuereinheit, vorzugsweise Steck-
oder Rastelemente aufweist.
15. Kochmulde nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß für den geneigten Einbau
der Steuereinheiten (Schaltungsplatinen) entsprechend der geneigten Anordnung des
Bedien- und Anzeigetableaus (3) die Befestigungselemente (15) niedriger sind als die
Montagebügel (17).
16. Kochmulde nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Montagebügel (17) vorzugsweise aus Kunststoff gebildet und federnd nachgiebig aus
gebildet sind.
17. Kochmulde nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trägerplatte (11) in Wannenform ausgebildet und zusammen mit den montierten
Steuereinheiten (Schaltungsplatinen) von unten her auf die Bedienseite der Kochmul
de aufsteckbar und arretierbar ist.
18. Kochmulde nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kochmulde in der der Bedienseite gegenüberliegenden Rück
seite einen domartig hochragenden, zur Rückseite hin offenen Gehäuseteil (6) auf
weist, auf den eine im wesentlichen senkrechte Trägerplatte (33) aufsetzbar und ar
retierbar ist, an der vorzugsweise den Geräte-Netzteil bildende elektrische Anschluß-
und Schaltungsbaugruppen (10) leicht lösbar befestigt sind.
19. Kochmulde nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest am unte
ren Ende der senkrechten Trägerplatte (33) Eingriffselemente (41) angeordnet sind,
in die senkrechte Schaltungsplatinen (39) einsteckbar sind.
20. Kochmulde nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte
(33) ein senkrechtes Trägerblech (34) sowie am unteren Rand einen L-förmig abge
bogenen, horizontalen Fortsatz (36) mit Eingriffselementen (37) für die steckbare
Arretierung am Gerätegehäuse aufweist.
21. Kochmulde nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (33) um
die unteren Eingriffselemente schwenkbar ausgebildet ist.
22. Kochmulde nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trägerplatte (33) ein mit Abstand vom senkrechten Trägerblech (34) und parallel
hierzu abgebogenes Zwischenblech (43) aufweist, das einen Anschlußraum (44) für
die elektrischen Zu- und Ableitungen begrenzt.
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| DE19813144987 DE3144987A1 (de) | 1981-06-23 | 1981-11-12 | Kochmulde |
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