DE314352C - - Google Patents

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DE314352C
DE314352C DENDAT314352D DE314352DA DE314352C DE 314352 C DE314352 C DE 314352C DE NDAT314352 D DENDAT314352 D DE NDAT314352D DE 314352D A DE314352D A DE 314352DA DE 314352 C DE314352 C DE 314352C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/08Heel stiffeners; Toe stiffeners
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/38Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
    • A43B13/41Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process combined with heel stiffener, toe stiffener, or shank stiffener

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung. betrifft einen Stiefel und ähnliches Schuhwerk und besteht darin, daß die. hintere Kappe an der über der Sohle und demÄbsatz angeordneten durchgehenden Platte, nach Einbau der Brandsohle, durch eine kurze Platte gehalten wird, welche.mit demÄbsatz fest. verschraubt ist, während die vordere Kappe auf der Platte durch Umbördeln der letzteren befestigt ist; zwischen den beiden
io~ Kappen werden an Stelle des bisherigen Schaftes oder Oberteiles des Stiefels zwei, jeweils dem Fuß entsprechende,, stumpf zusammenstoßende, je aus einem Stück Papiergarnstoff, Leder ο. dgl. gepreßte Schalen eingesetzt, deren Längsfuge durch eine untere sowie eine obere Brandsohle gedeckt ist; die Laufsohle "unter der Platte besteht in bekannter Weise aus einer Umrandung aus Leder 0. dgl. mit zwischen der Umrandung eingesetzten Holzleisten.
Durch vorstehende Neuerung soll erreicht werden, daß nicht nur ein haltbarer und billiger Schuh beliebiger Art geschaffen wird, sondern daß auch die abgenutzten Einzelteile leicht ausgewechselt werden können.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht des Stiefels,
Fig. 2 eine Unteransicht der Laufsohle, und Fig. 3 bis 5 Einzelheiten.
Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die hintere Blechkappe d an der über der Laufsohle α und dem Absatz b angeordneten federnden Blechplatte c in der Weise befestigt (Fig. i, 5), daß nach Anbringung der Brandsohle i - auf der Blechplatte c die hintere Kappe d durch die kurze Platte d2 gehalten wird, während die Befestigung der vorderen Blechkappe e an der Blechplatte c durch Um bördeln der letzteren auf den Fußflansch et der Kappe β erfolgt. > Zwischen den beiden Blechkappen d und e sind an Stelle des bisherigen Schaftes oder Oberteiles des Stiefels zwei jeweils stumpf zusammenstoßende, je aus einem. Stück Papierstoff o. dgl. gepreßte Schalen/" (Fig. 3, 4), angeordnet, deren am Boden gebildete Längsfuge f1 durch die untere durchlaufende Brandsohle i sowie die obere kurze Brandsohle k (Fig. 4) gedeckt wird. Die aus einem Stück Papiergarnstoff ο. dgl. gepreßten Schalen (Fig. 3, 4) werden für den oberen Saum Nund für die Knopflöcher des Stiefels mit" angepreßten Lappen f2,'f3 versehen, die nach der Pressung vor dem Einsetzen der Schalen nach innen (Fig. 3, 4) oder außen abgebogen lind an der entsprechenden Schalen wand festgeklebt werden. Die Stoßfuge in dem vorderen Oberteil des Stiefels wird'-' durch eine unter der vorderen Kappe e über die Stoßfuge der Schalen geklebte Schnürlasche g und die Stoßfuge an der Rückwand des Stiefels durch Umkleben o. dgl. einer Lasche h gedeckt; hierdurch werden die vor dem Einsetzen wasserdicht gemachten Schalen f außer ihrer Befestigung zwischen den Kappen e. d sowie mit den Brandsohlen i, k noch durch die Laschen g, h zusammengehalten. Mit der Lasche h an der Rückwand des Stiefels kann auch gleichzeitig das Struppenband η angebracht werden. Die Laufsohle unter der Blechplatte c besteht in bekannter Weise aus einer Lederumrandung o. dgl. α mit zwischen der Umrandung eingesetzten Holzleisten äv Die Umrandung α kann auch in Fortfall
kommen und die Holzleisten ax mit der Außenkante der Blechplatte c bündig abschließen. Der Stiefel kann statt wie dargestellt auch in jeder anderen zweckdienlichen Form und Ausstattung hergestellt werden. Schließlich können die je aus einem Stück gepreßten Schalen f (Fig. 3, 4) unter Fortfall der Blechplatte c, sowie der- Kappsn e, d, der Sohle a und des Absatzes b auch für sich als Hausschuhe u. dgl. verwendet werden, indem unter der Brandsohle i eine zweckdienliche Sohle angebracht wird und die übrigen Stoßfugen im Ober- und Hinterteil des Schuhes durch La-. sehen 0. dgl.' zusammengehalten werden.

Claims (2)

1^ Patent-Ansprüche:
i. Stiefel und ähnliches Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Kappen die hintere Kappe (d) an der über der Sohle (a) und dem Absatz (δ) angeordneten durchlaufenden Blechplatte (c) durch eine mit dem Absatz (δ) verschraubte Platte (d2) gehalten wird, während die vordere Kappe (e) auf der durchlaufenden Platte (c) durch Umbördeln der letzteren befestigt ist und ferner, daß zwischen den beiden, Kappen (e, d) als Oberteil des Stiefels zwei stumpf zusammenstoßende, je aus einem Stück Papiergarnstoff, Leder 0. dgl. .gepreßte Schalen (f) dienen, deren untere Längsfuge (fj) durch untere (i) und durch die obere Brandsohle (k) gedeckt ist, und endlich daß die Laufsohle unter dei= Platte (c) aus einer Umrandung (a) aus Leder 0. dgl. mit zwischen der Umrandung eingesetzten Holzleisten (A1) besteht.
2. Eine Ausführungsform nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden aus einem Stück gepreßten Schalen (f) unter Fortfall der durchlaufenden Platte (c) sowie der Kappen (e, d), der Sohle (a) und des Absatzes (δ) auch ■ für sich als Hausschuhe u.dgl. verwendet werden, indem, unter der Brandsohle (i) eine Sohle angebracht und die übrigen Stöße durch Lasehen zusammengehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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