DE314007C - - Google Patents
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- DE314007C DE314007C DENDAT314007D DE314007DA DE314007C DE 314007 C DE314007 C DE 314007C DE NDAT314007 D DENDAT314007 D DE NDAT314007D DE 314007D A DE314007D A DE 314007DA DE 314007 C DE314007 C DE 314007C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/02—Disc closures
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 314007 KLASSE 64-a- GRUPPE
HUGO LIPPMANN in BERLIN-FRIEDENAU.
Verschluß für Konservengefäße. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1917 ab.
Es sind bereits Konservendosen· bekannt, die an der oberen Mündung zwei nach innen
vorspringende Ränder besitzen, zwischen denen der Deckel und eine Sicherungseinrichtung
für diesen festgehalten werden. Bei derartigen Konservendosen hat der obere Rand
nur ein einzelnes Auflager. Mit einem einzigen Auflager ohne Dichtungsring gelingt es aber
nicht, den Deckel fest einzuklemmen; es ist
ίο vielmehr ein Federglied notwendig. Bei anderen
Konservendosen wird ein Einsatz verwendet, während eine besondere Einrichtung zur Sicherung des Deckels notwendig ist.
Man kennt auch Konservendosen, bei denen ein Dichtungsring durch den Deckel auf eine
an der Gefäßmündung vorgesehene Rast gedrückt wird, wobei allerdings eine Sicherung
in der Verschlußlage durch Federn eintrat.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen Verschluß für Konservendosen mit zwei nach innen vorspringenden, parallelen, horizontalen Rändern zur Aufnahme des Deckels und besteht darin, daß der Deckel mit einem nach oben gebogenen Rand versehen ist, mit dem; er unter den oberen Vorsprung am Gefäß gedrückt wird, während er unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes' auf dem unteren Vorsprung aufliegt, wobei eine weitere Sicherung des eingeklemmten Deckels durch einen unter den oberen Vorsprung greifenden Hebelverschluß ο. dgl. erreicht werden kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen Verschluß für Konservendosen mit zwei nach innen vorspringenden, parallelen, horizontalen Rändern zur Aufnahme des Deckels und besteht darin, daß der Deckel mit einem nach oben gebogenen Rand versehen ist, mit dem; er unter den oberen Vorsprung am Gefäß gedrückt wird, während er unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes' auf dem unteren Vorsprung aufliegt, wobei eine weitere Sicherung des eingeklemmten Deckels durch einen unter den oberen Vorsprung greifenden Hebelverschluß ο. dgl. erreicht werden kann.
In der Zeichnung ist im senkrechten Schnitt
beispielsweise eine Konservenbüchse nach der
■ vorliegenden Erfindung veranschaulicht, α ist
ein Behälter vorteilhaft zylindrischer Gestalt aus Porzellan, Glas, Steingut, keramischem
Stoff Oi dgl. Der Behälter α hat an seiner
offenen Seite zwei Vörsprünge b und c, die in einem Zwischenraum cZ'"voneinander stehen.
Der eine Vorsprung b reicht vorteilhaft etwas weiter als der zweite obere Vorsprung c nach
innen. Der Vorsprung c ist deshalb nicht so vorspringend wie b, weil der Deckel sonst
nicht auf den Vorsprung b gedrückt oder gelegt werden könnte. In den Zwischenraum d,
der eine Nut bildet, wird ein Dichtungsring e eingelegt. Derselbe braucht nicht aus Gummi
zu sein,- sondern kann aus Pappe ο. dgl. sein, die in irgend einer Weise luftundurchlässig
und unzersetzlich gemacht ist. Beispielsweise kann man die Pappe mit Leim, Eiweiß 6. dgl.
imprägnieren und durch Einwirkung von Formaldehyd eine Härtung herbeiführen. Man
kann aber auch den Abschluß in einer anderen Weise erreichen, beispielsweise kann man die
Pappe mit Phenolformaldehydkondensationsprodukten imprägnieren und dann härten oder
in einer anderen Weise einen sicheren feuchtigkeitsdichten Verschluß bewirken. Der Deckel f
ist aus beliebigem Stoff, z. B. Blech o. dgl.; er ist in der Mitte tiefer als. am Rande, um
eine größere Widerstandskraft zu haben und hat am Rande eine senkrechte nach oben
gerichtete Borte h. Der Dichtungsring e wird auf den Vorsprung b gelegt, der Deckel wird
an dem Vorsprung c vorbei auf e gedrückt und die Borte h wird dann in die Nut d
hineingepreßt. . Die Borte h findet an dem Vorsprung c einen festen Halt, und der Deckel
einen starken Widerstand, wodurch der Ring e in festgepreßtem Zustande verbleibt und die
Dichtung erreicht wird. Eine weitere Befesti_
gung wird dann dadurch vorgenommen, daß ein Gelenkverschluß o. dgl. g, der beispielsweise
in der dargestellten Ausführungsform aus drei um einen Punkt drehbaren Teilen besteht, über den Deckel f geschoben wird,
so daß er in den Rand desselben unter den oberen Vorsprung c eingreift. Der Verschluß g
läßt die Mitte des Deckels f frei und braucht denselben nicht zu berühren. Es Wird dadurch
der sich bei dem Sterilisationsprozeß entwickelnden Kraft Gelegenheit gegeben, sich
in der Mitte zu entwickeln, wodurch der Druck auf den Rand vermindert wird. Die Benutzung der Büchse geschieht derartig, daß
man in das Gefäß das zu konservierende Fleisch oder Gemüse o. dgl. hineinbringt,
dann den Ring e auf den Rand b legt, hierauf den Deckel f befestigt und gegebenenfalls
den Verschluß g anbringt. Es wird dann solange erhitzt, bis eine genügende Sterilisierung
erreicht ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verschluß für Konservengefäße mit zwei nach innen /vorspringenden, parallelen, horizontalen Rändern zur Aufnahme des Deckels, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel mit einem nach oben gebogenen Rand versehen ist, mit dem er unter* den oberen Vorsprung am Gefäß gedrückt wird, während er unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes auf dem unteren Vorsprung aufliegt, wobei eine weitere Sicherung des eingeklemmten Deckels durch einen unter den oberen Vorsprung greifenden Hebelverschluß o. dgl. erreicht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314007C true DE314007C (de) |
Family
ID=566848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314007D Active DE314007C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314007C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9104859U1 (de) * | 1991-04-20 | 1991-06-06 | Röschlau, Manfred, 6000 Frankfurt | Verpackungsbehälter mit Entnahmeöffnung |
-
0
- DE DENDAT314007D patent/DE314007C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9104859U1 (de) * | 1991-04-20 | 1991-06-06 | Röschlau, Manfred, 6000 Frankfurt | Verpackungsbehälter mit Entnahmeöffnung |
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