DE31381C - Neuerung in der Herstellung von Wanddekorationen und ähnlichen Stoffen mit erhabenen Verzierungen - Google Patents

Neuerung in der Herstellung von Wanddekorationen und ähnlichen Stoffen mit erhabenen Verzierungen

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DE31381C
DE31381C DENDAT31381D DE31381DA DE31381C DE 31381 C DE31381 C DE 31381C DE NDAT31381 D DENDAT31381 D DE NDAT31381D DE 31381D A DE31381D A DE 31381DA DE 31381 C DE31381 C DE 31381C
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DE
Germany
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rollers
roller
fabric
raised
decorations
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31381D
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English (en)
Original Assignee
F. WALTON in London, England
Publication of DE31381C publication Critical patent/DE31381C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
    • D06N7/0028Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
, In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht der Druckmaschine. Fig. 3 ist eine Seitenansicht und Fig. 4 eine Vorderansicht des Abwischapparates in Verbindung mit. der Druckmaschine.
Die gleichen Theile sind in Fig. 1 und 2 mit gleichen Buchstaben bezeichnet. , Dasselbe gilt von den gleichen Theilen des Apparates in Fig. 3 und 4.
In Fig. ι und 2 ist A eine Platte, auf welcher das Gestell B aufgebaut ist. C ist eine Walze, die mit einem Kautschuküberzug C versehen ist, welcher ganz genau rund abgedreht und abgeschliffen ist; oberhalb dieser Walze befindet sich die Metallwalze D, die gleichfalls ganz genau rund abgedreht und abgeschliffen ist; beide Walzen C und D erhalten ihre Bewegung durch die Räder R, R' und R", die Riemscheibe Q. und die Antriebswelle QJ. Die Walze D wird von den Schrauben O getragen. Diese Schrauben sind so eingerichtet, dafs sie die Entfernung zwischen den Walzen C und D mit der gröfsten Genauigkeit zu reguliren gestatten. Zu dem Ende haben die Schrauben O eine Ganghöhe von etwa 2,5 mm. Der Umfang der Vorderfläche 0" des Handrades der Schraube ist in 100 Theile getheilt, und ein Zeiger O' zeigt den Abstand der Walzen C und D an. Auf diese Weise kann der Abstand zwischen den beiden Walzen auf 0,025 mm genau regulirt werden.
Auf beiden Seiten der Walze C befinden sich die Zuführungswalzen JJ' J" für die Farbe. Die letzteren Walzen J" haben eine drehende und seitliche Bewegung. K sind die Farbtröge und H sind die Walzen, welche die Farbe aus den Trögen den Farbwalzen J zuführen.
Dieser Theil ist im wesentlichen ebenso construirt wie die entsprechende Anordnung bei gewöhnlichen Zeugdruckmaschinen. Die Walzen H sind durch die Hebel L und L' verbunden und empfangen ihre Bewegung durch die Gabel L" und den Daumen M. Dieser Daumen wird durch die konischen Stufenscheiben N' und N" angetrieben, welche eine Veränderung der Geschwindigkeit gestatten, so dafs durch die Walzen H mehr oder weniger Farbe auf die Walzen / gebracht werden kann. Die Walzen K\ welche eine Seite der Farbtröge bilden, werden durch die Stufenscheiben N angetrieben, welche ihren Antrieb von der Stufenscheibe auf der Hauptantriebswelle erhalten. E sind Leitwalzen, E' ist mit einer Bremse G versehen. F1 und F sind Einführbezw. Austrittswalze, von denen die erstere gleichfalls mit einer Bremse G' versehen ist. Die Walze F erhält ihren Antrieb durch ein Seil oder eine Scheibe S, die unabhängig von der Maschine getrieben wird. P ist der Stoff oder das in Relief geprefste Material, das durch die Maschine hindurchgeht.
Die Wirkungsweise der Maschine ist die folgende:
Die Oberfläche der Walze C wird gleichmäfsig und continuirlich durch die Walzen JJ' u. s. w. mit Farbe bestrichen. Der Stoff P geht mit seiner erhaben geprefsten Seite nach oben entweder von einer Haspel oder direct von der Prefsmaschine über die Einführungswalze F' und die Walzen EE', dann zwischen den Walzen C und D hindurch, wo die erhabene Seite mit der Oberfläche der Walze C mehr oder minder in Berührung kommt. Durch Regulirung des Abstandes zwischen den Walzen D und C kann man diese Berührung sehr leicht machen, so dafs nur die höchsten Punkte des Reliefs berührt werden, oder die Berührung kann nach und nach inniger werden und selbst den Grund des erhaben geprefsten Stoffes erreichen, so dafs der ganze Stoff mit Einschlufs des Grundes gleichmäfsig· gefärbt wird, oder blos jene Theile des Reliefs gefärbt werden, bei welchen dies zum Zwecke der Verzierung erwünscht ist. Von hier aus geht der Stoff wieder, mit seiner bedruckten Seite nach oben, über die Austrittswalze F, entweder in das Trockenzimmer, oder nach Erfordernifs durch eine zweite Maschine von derselben Construction, oder durch den Abwischapparat, Fig. 3 und 4.
Durch die Einführungswalze F' und ihre Bremse G' wird der Vorwärtsbewegung des Stoffes ein Widerstand entgegengesetzt; einen weiteren Widerstand bietet die Walze E1 und ihre Bremse G dar. Die Austrittswalze F wird etwas rascher angetrieben, ihre Umfangsgeschwindigkeit wird jedoch durch den Stoff selbst auf jener Gröfse erhalten, welche die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen C und D aufweist, so dafs das Seil auf der Scheibe 5 gleitet. Hierdurch wird der Stoff fest gespannt, wie er von der Walze F' zur Walze F geht, und liegt mit seinem Rücken flach auf der Walze D.
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Apparat wirkt als Fortsetzung der Maschine, die in Fig. ι und 2 dargestellt wurde. Dieser Apparat besteht aus einem auf der Platte T' montirten und die Walzen tragenden Gestell T\ der Stoff geht über eine genau rund abgedrehte Walze u in der Richtung des Pfeiles und wird von einer Walze α aufgenommen, die durch eine Seilscheibe b bewegt wird, um in einen Trockenraum geführt zu werden. Die Walzen α und u sind mit Scheiben m und m' versehen und durch einen Riemen verbunden.
Ein endloses Tuch /, das sich in der Richtung des Pfeiles bewegt, geht über die Walzen cc' c" und zwischen den Walzen χ undy und u und ν hindurch, f ist eine mit Zähnen besetzte Stange und c" eine Spannwalze mit der Schraube d, um das Tuch / festzuspannen. Die Walze ν mit der Schraube W und dem Zeiger W (welche Schraube ebenso getheilt ist wie die Schraube O in Fig. 1 und 2) gestattet, den Abstand zwischen den Walzen u und ν und daher auch zwischen dem Tuch I und dem Stoff P zu verändern. Die Walze ν kann mit einem elastischen Ueberzuge versehen werden, doch kann dies auch unterbleiben, h ist eine mit Filz überzogene Walze; dieselbe taucht in einen Trog i. L ' ist eine cylindrische Bürste, welche von einer Stufenscheibe k getrieben wird.
Die Walzen X und Y bilden eine Presse, in welcher der Druck durch eine Schraube g erhalten wird. Die Walze χ wird von der Scheibe η getrieben, die anderen Walzen werden durch das Tuch selbst getrieben.
Die Bewegung des Tuches findet in der Richtung der Pfeile statt und ist der Bewegung des Stoffes entgegengesetzt gerichtet.
Die Berührung zwischen dem Tuch und dem Stoff ist nur leicht und der Druck der beiden auf einander ist nie gröfser, als der leichte Druck einer Hand.
Der Trog i enthält Terpentin oder irgend ein anderes zweckdienliches Lösungsmittel; durch die Walzen h wird dieses Lösungsmittel auf das Tuch gebracht, das durch die Bürste L gebürstet und durch die Walzen X und Y gepreist wird.
Hierdurch wird das Tuch stets rein unter die Walze ν gelangen, um Farbe von den erhabenen Theilen des Stoffes P wegzuwischen.
Lincrusta Walton ist ein Stoff, der aus Linoleum in der Weise erzeugt wird, dafs man auf eine Unterlage Linoleumstücke von verschiedener Dicke, event, auch mehrere Linoleumstücke über einander aufklebt und so ein Reliefmuster erhält, das durch Pressen noch vervollkommnet werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Das Bedrucken oder Verzieren der erhabenen Ornamente auf solchen Stoffen, wie Lincrusta Walton, dadurch, dafs man dieselben zwischen genau runden und fein eingestellten Walzen hindurchgehen läfst, von denen die eine, mit elastischer Oberfläche versehene, Farbe auf das Reliefornament des Stoffes überträgt, wobei der Apparat dazu aus den Führungswalzen E und E' und den Druckwalzen C und D besteht, von denen die erstere, mit Kautschuk überzogene, mit Farbe versehen und gegen die letztere Walze D fein eingestellt wird, so dafs der Stoff bis zu beliebiger Tiefe des Musters gefärbt werden kann und wobei der Stoff dadurch gespannt erhalten wird;
    dafs die Eintritts walze geringere Umfangsgeschwindigkeit hat als die Austrittswalze, Fig. ι und 2.
    Das Bedrucken oder Verzieren erhabener Ornamente solcher Stoffe, wie Lincrusta Walton, mit zwei oder mehr Farben dadurch, däfs man die eine Farbe von jenen Stellen des Musters wegwischt, auf welche die zweite aufgetragen werden soll, indem man den Stoff zwischen zwei genau runden und stellbaren Walzen einem Wischtuch entgegen hindurchgehen läfst, wobei der Apparat dazu aus dem über die Walzen c c' c" geführten endlosen Wischtuch / besteht, das zugleich mit dem zu bearbeitenden Stoffe P zwischen den gegen einander verstellbaren Walzen u und ν hindurchgeführt wird, um von den erhabenen Theilen des Stoffes P die Farbe bis zur erforderlichen Tiefe wegzuwischen, worauf das Tuch / durch die Bürste k und die Walze h gereinigt wird, Fig. 3 und 4.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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