DE31381C - Neuerung in der Herstellung von Wanddekorationen und ähnlichen Stoffen mit erhabenen Verzierungen - Google Patents
Neuerung in der Herstellung von Wanddekorationen und ähnlichen Stoffen mit erhabenen VerzierungenInfo
- Publication number
- DE31381C DE31381C DENDAT31381D DE31381DA DE31381C DE 31381 C DE31381 C DE 31381C DE NDAT31381 D DENDAT31381 D DE NDAT31381D DE 31381D A DE31381D A DE 31381DA DE 31381 C DE31381 C DE 31381C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- roller
- fabric
- raised
- decorations
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims description 29
- 238000005034 decoration Methods 0.000 title description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 239000003973 paint Substances 0.000 claims description 3
- 239000003086 colorant Substances 0.000 claims 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 2
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 2
- 241000451318 Cryptacrus comes Species 0.000 description 1
- 241000779819 Syncarpia glomulifera Species 0.000 description 1
- 238000010073 coating (rubber) Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000001739 pinus spp. Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 229940036248 turpentine Drugs 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N—WALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N7/00—Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
- D06N7/0005—Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
- D06N7/0028—Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
, In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht
der Druckmaschine. Fig. 3 ist eine Seitenansicht und Fig. 4 eine Vorderansicht des Abwischapparates in Verbindung mit. der
Druckmaschine.
Die gleichen Theile sind in Fig. 1 und 2 mit gleichen Buchstaben bezeichnet. , Dasselbe
gilt von den gleichen Theilen des Apparates in Fig. 3 und 4.
In Fig. ι und 2 ist A eine Platte, auf welcher
das Gestell B aufgebaut ist. C ist eine Walze, die mit einem Kautschuküberzug C versehen
ist, welcher ganz genau rund abgedreht und abgeschliffen ist; oberhalb dieser Walze befindet
sich die Metallwalze D, die gleichfalls ganz genau rund abgedreht und abgeschliffen
ist; beide Walzen C und D erhalten ihre Bewegung durch die Räder R, R' und R", die
Riemscheibe Q. und die Antriebswelle QJ. Die Walze D wird von den Schrauben O getragen.
Diese Schrauben sind so eingerichtet, dafs sie die Entfernung zwischen den Walzen C und D
mit der gröfsten Genauigkeit zu reguliren gestatten. Zu dem Ende haben die Schrauben O
eine Ganghöhe von etwa 2,5 mm. Der Umfang der Vorderfläche 0" des Handrades der Schraube ist in 100 Theile getheilt, und ein
Zeiger O' zeigt den Abstand der Walzen C und D an. Auf diese Weise kann der Abstand
zwischen den beiden Walzen auf 0,025 mm genau regulirt werden.
Auf beiden Seiten der Walze C befinden sich die Zuführungswalzen JJ' J" für die Farbe.
Die letzteren Walzen J" haben eine drehende und seitliche Bewegung. K sind die Farbtröge
und H sind die Walzen, welche die Farbe aus den Trögen den Farbwalzen J zuführen.
Dieser Theil ist im wesentlichen ebenso construirt wie die entsprechende Anordnung bei
gewöhnlichen Zeugdruckmaschinen. Die Walzen H sind durch die Hebel L und L' verbunden
und empfangen ihre Bewegung durch die Gabel L" und den Daumen M. Dieser
Daumen wird durch die konischen Stufenscheiben N' und N" angetrieben, welche eine
Veränderung der Geschwindigkeit gestatten, so dafs durch die Walzen H mehr oder weniger
Farbe auf die Walzen / gebracht werden kann. Die Walzen K\ welche eine Seite der Farbtröge
bilden, werden durch die Stufenscheiben N angetrieben, welche ihren Antrieb von der
Stufenscheibe auf der Hauptantriebswelle erhalten. E sind Leitwalzen, E' ist mit einer
Bremse G versehen. F1 und F sind Einführbezw.
Austrittswalze, von denen die erstere gleichfalls mit einer Bremse G' versehen ist.
Die Walze F erhält ihren Antrieb durch ein Seil oder eine Scheibe S, die unabhängig von
der Maschine getrieben wird. P ist der Stoff oder das in Relief geprefste Material, das durch
die Maschine hindurchgeht.
Die Wirkungsweise der Maschine ist die folgende:
Die Oberfläche der Walze C wird gleichmäfsig und continuirlich durch die Walzen JJ'
u. s. w. mit Farbe bestrichen. Der Stoff P geht mit seiner erhaben geprefsten Seite nach oben
entweder von einer Haspel oder direct von der Prefsmaschine über die Einführungswalze F'
und die Walzen EE', dann zwischen den Walzen C und D hindurch, wo die erhabene
Seite mit der Oberfläche der Walze C mehr oder minder in Berührung kommt. Durch
Regulirung des Abstandes zwischen den Walzen D und C kann man diese Berührung sehr
leicht machen, so dafs nur die höchsten Punkte des Reliefs berührt werden, oder die Berührung
kann nach und nach inniger werden und selbst den Grund des erhaben geprefsten Stoffes erreichen, so dafs der ganze Stoff mit Einschlufs
des Grundes gleichmäfsig· gefärbt wird, oder blos jene Theile des Reliefs gefärbt werden,
bei welchen dies zum Zwecke der Verzierung erwünscht ist. Von hier aus geht der Stoff
wieder, mit seiner bedruckten Seite nach oben, über die Austrittswalze F, entweder in das
Trockenzimmer, oder nach Erfordernifs durch eine zweite Maschine von derselben Construction,
oder durch den Abwischapparat, Fig. 3 und 4.
Durch die Einführungswalze F' und ihre Bremse G' wird der Vorwärtsbewegung des
Stoffes ein Widerstand entgegengesetzt; einen weiteren Widerstand bietet die Walze E1 und
ihre Bremse G dar. Die Austrittswalze F wird etwas rascher angetrieben, ihre Umfangsgeschwindigkeit
wird jedoch durch den Stoff selbst auf jener Gröfse erhalten, welche die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen C und D
aufweist, so dafs das Seil auf der Scheibe 5 gleitet. Hierdurch wird der Stoff fest gespannt,
wie er von der Walze F' zur Walze F geht, und liegt mit seinem Rücken flach auf
der Walze D.
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Apparat wirkt als Fortsetzung der Maschine, die in
Fig. ι und 2 dargestellt wurde. Dieser Apparat besteht aus einem auf der Platte T' montirten
und die Walzen tragenden Gestell T\ der Stoff geht über eine genau rund abgedrehte Walze u
in der Richtung des Pfeiles und wird von einer Walze α aufgenommen, die durch eine
Seilscheibe b bewegt wird, um in einen Trockenraum geführt zu werden. Die Walzen α und u
sind mit Scheiben m und m' versehen und durch einen Riemen verbunden.
Ein endloses Tuch /, das sich in der Richtung des Pfeiles bewegt, geht über die Walzen
cc' c" und zwischen den Walzen χ undy
und u und ν hindurch, f ist eine mit Zähnen
besetzte Stange und c" eine Spannwalze mit der Schraube d, um das Tuch / festzuspannen.
Die Walze ν mit der Schraube W und dem Zeiger W (welche Schraube ebenso getheilt ist
wie die Schraube O in Fig. 1 und 2) gestattet,
den Abstand zwischen den Walzen u und ν
und daher auch zwischen dem Tuch I und dem Stoff P zu verändern. Die Walze ν kann
mit einem elastischen Ueberzuge versehen werden, doch kann dies auch unterbleiben, h ist
eine mit Filz überzogene Walze; dieselbe taucht in einen Trog i. L ' ist eine cylindrische Bürste,
welche von einer Stufenscheibe k getrieben wird.
Die Walzen X und Y bilden eine Presse, in welcher der Druck durch eine Schraube g erhalten
wird. Die Walze χ wird von der Scheibe η getrieben, die anderen Walzen werden
durch das Tuch selbst getrieben.
Die Bewegung des Tuches findet in der Richtung der Pfeile statt und ist der Bewegung
des Stoffes entgegengesetzt gerichtet.
Die Berührung zwischen dem Tuch und dem Stoff ist nur leicht und der Druck der beiden
auf einander ist nie gröfser, als der leichte Druck einer Hand.
Der Trog i enthält Terpentin oder irgend ein anderes zweckdienliches Lösungsmittel;
durch die Walzen h wird dieses Lösungsmittel auf das Tuch gebracht, das durch die Bürste L
gebürstet und durch die Walzen X und Y gepreist wird.
Hierdurch wird das Tuch stets rein unter die Walze ν gelangen, um Farbe von den erhabenen
Theilen des Stoffes P wegzuwischen.
Lincrusta Walton ist ein Stoff, der aus Linoleum in der Weise erzeugt wird, dafs man
auf eine Unterlage Linoleumstücke von verschiedener Dicke, event, auch mehrere Linoleumstücke
über einander aufklebt und so ein Reliefmuster erhält, das durch Pressen noch vervollkommnet
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Das Bedrucken oder Verzieren der erhabenen Ornamente auf solchen Stoffen, wie Lincrusta Walton, dadurch, dafs man dieselben zwischen genau runden und fein eingestellten Walzen hindurchgehen läfst, von denen die eine, mit elastischer Oberfläche versehene, Farbe auf das Reliefornament des Stoffes überträgt, wobei der Apparat dazu aus den Führungswalzen E und E' und den Druckwalzen C und D besteht, von denen die erstere, mit Kautschuk überzogene, mit Farbe versehen und gegen die letztere Walze D fein eingestellt wird, so dafs der Stoff bis zu beliebiger Tiefe des Musters gefärbt werden kann und wobei der Stoff dadurch gespannt erhalten wird;dafs die Eintritts walze geringere Umfangsgeschwindigkeit hat als die Austrittswalze, Fig. ι und 2.Das Bedrucken oder Verzieren erhabener Ornamente solcher Stoffe, wie Lincrusta Walton, mit zwei oder mehr Farben dadurch, däfs man die eine Farbe von jenen Stellen des Musters wegwischt, auf welche die zweite aufgetragen werden soll, indem man den Stoff zwischen zwei genau runden und stellbaren Walzen einem Wischtuch entgegen hindurchgehen läfst, wobei der Apparat dazu aus dem über die Walzen c c' c" geführten endlosen Wischtuch / besteht, das zugleich mit dem zu bearbeitenden Stoffe P zwischen den gegen einander verstellbaren Walzen u und ν hindurchgeführt wird, um von den erhabenen Theilen des Stoffes P die Farbe bis zur erforderlichen Tiefe wegzuwischen, worauf das Tuch / durch die Bürste k und die Walze h gereinigt wird, Fig. 3 und 4.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31381C true DE31381C (de) |
Family
ID=307461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31381D Expired - Lifetime DE31381C (de) | Neuerung in der Herstellung von Wanddekorationen und ähnlichen Stoffen mit erhabenen Verzierungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31381C (de) |
-
0
- DE DENDAT31381D patent/DE31381C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE31381C (de) | Neuerung in der Herstellung von Wanddekorationen und ähnlichen Stoffen mit erhabenen Verzierungen | |
| DE1131177B (de) | Vorrichtung zum Bedrucken von Textilstoffen, insbesondere von Florware | |
| DE443451C (de) | Walzendruckmaschine zum Bedrucken oder zum UEberziehen von Stoffen mit Farbe, Firnis o. dgl. | |
| DE102006030551A1 (de) | Vorrichtung zum Aufbringen von härtbarem, reibungserzeugendem Material auf einer Bandware | |
| DE2532459A1 (de) | Schleifmaschine | |
| DE36430C (de) | Maschine zum Auftragen farbiger Streifen auf Gewebe | |
| DE1988534U (de) | Vorrichtung zum anbringen von dekorationseffekten auf blattmaterialien od. dgl. | |
| DE1107248B (de) | Rakel fuer eine Sieb- oder Schablonendruckmaschine | |
| DE401362C (de) | Maschine zum Tuepfeln oder Masern von Stoffbahnen | |
| DE81502C (de) | ||
| DE167485C (de) | ||
| DE35926C (de) | Maschine zum Firnissen, Leimen oder Färben von Papier und Geweben | |
| DE141133C (de) | ||
| DE165995C (de) | ||
| DE127934C (de) | ||
| AT106858B (de) | Maschine zum Bedrucken von Zeug, Tuch, Seide, Papier od. dgl. | |
| DE488523C (de) | Verfahren zum mustergemaessen Faerben von Plueschgeweben u. dgl. | |
| DE86524C (de) | ||
| DE121404C (de) | ||
| DE3990C (de) | Sammtfärbe-Maschine | |
| DE868269C (de) | Rollapparat fuer Flaechenmuster | |
| DE1636306C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zurichten des Aufzugs in Buchdruckmaschinen | |
| DE53020C (de) | Zeugdruckmaschine | |
| DE1435105C (de) | Vorrichtung zum Aufbringen eines Polymerisats auf textile Träger | |
| DE46810C (de) | Maschine zum Drucken von Fufsbodendecken, Geweben und sonstigen Stoffen |