DE313646C - - Google Patents

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DE313646C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/02Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums
    • B21C1/14Drums, e.g. capstans; Connection of grippers thereto; Grippers specially adapted for drawing machines or apparatus of the drum type; Couplings specially adapted for these drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine weitere
* Ausbildung der Ein- und Ausrückvorrichtung für in Drahtzugscheiben eingebaute Schraubenfederreibungskupplung nach Patent 309013.
Von der Vorrichtung nach dem Hauptpatent unterscheidet sich die Vorrichtung durch die besondere Ausbildung des innerhalb der, Drahtzugscheibe unabhängig vom Einrückhebel der Kupplung drehhar angeordneten Hebels.
Wenn auch bei Ausbildung der Vorrichtung nach dem Haüptpatent ein Ecken der Kupp-
■ lungsfeder und ein Hängenbleiben der Ein-
und Ausrückvorrichtung ausgeschlossen ist, so kann infolge der einseitigen, Anordnung des Hebels i doch ein Ecken der Drahtzugscheibe b auf der Spindel α eintreten, wenn der Ring g
. den Schenkel I1 hebt. Infolge dieses Eckens würde aber ein Weiterlaufen der Drahtzugscheibe bei ' ausgerückter Kupplung erfolgen, wenn die Reibung zwischen Spindel und Drahtzugscheibe infolge des Eckens so groß ist, daß die Reibung des auf dem Ring g schleifenden Schuhes des Schenkels ix nicht genügt, um den Stillstand der Drahtzugscheibe
herbeizuführen. ι ,
Dieses nachteilige Ecken der Drahtzugscheibe auf der Spindel wird beim Erfindungsgegenstand ausgeschlossen, durch die Ausbildung des inneren Hebelarmes des Hebels zu einer Gabel derart, daß in der Höchststellung des Ringes g die beiden Schuhe am Ende dieser Gabel auf dem Ring an zwei Stellen aufliegen, die auf einem Durchmesser des Ringes liegen ;· zu diesem Zweck tritt die Gabel durch zwei einander gegenüberliegende Öffnungen im Boden der Drahtzugscheibe.
Die Mittelkraft aus den beiden auf die Schuhe der Gabel einwirkenden Kräfte fällt somit bei dieser Anordnung in die· Achse der Drahtzugscheibe. Auf diese ' können daher einseitige Kräfte, welche ein Ecken der Scheibe hervorrufen könnten, nicht einwirken.
Die starre Verbindung der Gabel mit dem äußeren Hebelarm würde eine äußerst sorgfältige Herstellung aller Teile voraussetzen, da andernfalls zu befürchten wäre, daß jeweilig nur ein Arm der Gabel mit einem Schuh auf dem Ring aufliegt, wodurch ein Ecken der Drahtzugscheibe auf der Spindel eintreten würde. Damit unbedingt das Aufliegen beider Schuhe der Gabel auf dem Ring g gesichert ist, auch wenn' der Ring nicht ganz gleichmäßig gehoben wird, ist die Gabel mit einem Zapfen in dem äußeren Hebelarm derart drehbar angeordnet, daß diese Drehachse zu der Achse, um welche sich der Hebel unter Einwirkung von außen oder unter Einwirkung der Spannfeder dreht, winkelrecht steht.
Die Erfindung ist in Fig. 1 in einem Schnitt durch die Drahtzugscheibe und in Fig. 2 in Aufsicht dargestellt. \
Es ist α die treibende Spindel, b die Draht-
zugscheibe, c die Kupplungsmuffe, d die Kupplungsfeder, e der Einrückhebel, f ein Nocken an der Feder, welcher die Ziehscheibe mitnimmt.
Der innere Arm des durch Heben und Senken, des Ringes g um die Zapfen A1, A2 ausschlagenden Hebels i bildet eine Gabel i, I1, der äußere Arm ein Lager i2, in welchem die Gabel i, ix mittels eines Zapfens η drehbar ist,
ίο dessen Achse winkelrecht zu der Drehachse A1-A2 steht.
Die Gabel I1 tritt mit zwei Schuhen an zwei einander gegenüberliegenden Stellen durch zwei öffnungen im Boden der Drahtzugscheibe.
Senkt man den Ring g, so dreht die am Hebelarm i2 angreifende Spannfeder k den Hebelarm i2 um die Achse A1-A2 nach oben, während die Gabel I1 der Bewegung des Ringes g, folgt, das heißt nach unten ausschlägt. In der Mitte der Gabel sitzt ein Haken 0. Durch das Zugglied I, das diesen Haken 0 mit dem Einrückhebel e verbindet, wird der Einrückhebel e nach unten gezogen und spannt, sich um m drehend, die letzte Windung der Kupplungsfeder d. Dadurch wird das Aufwinden der Kupplungsfeder bewirkt, d. h. die Kupplung eingerückt. ,
Hebt man den Ring g, so hebt sich die Gabel I1 und damit auch der Haken 0, die Zugverbindung I und der Hebel e. Die Kupplungsfeder ist nunmehr entlastet und springt auf.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Ein- und Ausrückvorrichtung für Drahtzugscheiben mit eingebauter Schraubenfederreibungskupplung nach Patent 309013, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb der Drahtzugscheibe unabhängig vom Einrückhebel der Kupplungsfeder drehbar gelagerte Hebel (i) so ausgebildet ist, daß er an zwei einander gegenüberliegenden Stellen durch zwei öffnungen im Boden der Drahtzugscheibe tritt..
2. Ein- und Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (i) außer um die AChSeA1-A2, um welche er sich unter Einwirkung von außen oder unter Einwirkung der Spannfeder (A) dreht, um eine zu dieser Achse winkelrechten Achse (n) drehbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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