DE3134635A1 - Frachtschiff - Google Patents

Frachtschiff

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DE3134635A1
DE3134635A1 DE19813134635 DE3134635A DE3134635A1 DE 3134635 A1 DE3134635 A1 DE 3134635A1 DE 19813134635 DE19813134635 DE 19813134635 DE 3134635 A DE3134635 A DE 3134635A DE 3134635 A1 DE3134635 A1 DE 3134635A1
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DE
Germany
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ship
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work
cargo
rooms
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Withdrawn
Application number
DE19813134635
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl.-Ing. DDR 2500 Rostock Grötschel
Wolfgang Dipl.-Ing. DDR 2520 Rostock Müller
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SCHIFFBAU VEB K
Original Assignee
SCHIFFBAU VEB K
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Publication date
Application filed by SCHIFFBAU VEB K filed Critical SCHIFFBAU VEB K
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B15/00Superstructures, deckhouses, wheelhouses or the like; Arrangements or adaptations of masts or spars, e.g. bowsprits

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

Prachtschiff
Die Erfindung betrifft ein Frachtschiff mit einem oder mehreren Decks, mit oder ohne bordeigene Umschlagmittel und achtern angeordnetem Aufbau bzw. Deckshaus für den Transport von Stückgut, vorzugsweise Container, Schüttgut und/oder Schwergut.
Dem ständigen Bestreben, die Transport-, Umschlag- und Lagerprozesse auf Prachtschiffen ständig zu verbessern, steht die Anordnung der Aufbauten, Deckshäuser und mitunter auch des Schornsteinkomplexes entgegen.
So stellt man zunehmend bei Schiffsneubauten fest, daß die Aufbauten bzw. Deckshäuser immer weiter nach hinten angeordnet werden, um möglichst große Ladungsstellflächen auf dem freien Deck, vorrangig für Containerladung, und eine gute Zugänglichkeit zu den Laderäumen zu erreichen. Mit Verschiebung der Aufbauten bzw. Deckshäuser immer weiter nach hinten ist aber gleichzeitig eine Verschiebung der Arbeitsräume für die Schiffsführung nach hinten verbunden. Die Sichtverhältnisse nach vorn werden spürbar schlechter, und damit wird die Gewährleistung einer sicheren Führung des Schiffes herabgesetzt. Vor den Arbeitsräumen der Schiffsführung transportierte Decksladung verschlechtert im allgemeinen noch die SichtVerhältnisse des Brückenpersonals, und es erhöht sich die Gefahr einer Kollision mit anderen Schiffen oder Landanlagen.
Dem Bau der Aufbauten bzw. Deckshäuser in die Höhe sind aus schiffbaulichen Gründen, vor allem aus Gründen der Stabilität, sowie wegen der Arbeitsbedingungen und Durchfahrtshöhen
bestimmte Grenzen gesetzt.
Es sind bereits technische Lösungen bekannt, die die dargelegten Probleme teilweise beseitigen. So ist im DD-WP 21696 ein Steuerhaus beschrieben, welches teleskopartig in der Höhe verschiebbar gestaltet ist. Diese Lösung ist jedoch nicht für seegehende Frachtschiffe anwendbar, da die Länge dieser Schiffe, verbunden mit der Höhe der gestapelten Decksladung, Konstruktionen erfordert, die technisch undiskutabel sind.
Eis ist ferner ein Deckshaus bekannt (DE-PS 958086), bei dem der Steuerstand vorn am Deckshausfrontschott in einer Kanzel angeordnet ist. Diese Lösung erbringt zwar eine geringe Sichtverbesserung, löst aber die anstehende Problematik nicht, da diese Kanzel nicht unbeschränkt weit vor dem Deckshausfrontschott angeordnet werden kann.
In der DE-OS 2131003 ist eine Lotsenplattform für Containerschiffe beschrieben, die auf einem Container weit vorn angeordnet ist. Diese Plattform ist aber nur für kurzzeitige Lotsenarbeiten in Häfen oder Kanalrevieren zu verwenden, da sie vollkommen offen gestaltet ist. Außerdem ist die Installation von Kommunikationsmitteln erforderlich, um die Sprechverbindung mit der Kommandobrücke des Schiffes zu gewährleisten. Als nachteilig wirkt sich ferner aus, daß diese Plattform Stellkapazität im Ladebereich erfordert, während des Ladevorganges entfernt werden muß und das Begehen von einer Schiffsseite auf die andere mit Schwierigkeiten verbunden ist.
Es sind ferner Lösungen bekannt, daß der Aufbau bzw. das Deckshaus extrem weit vorn angeordnet ist. In der DE-OS 1756604 ist z. B. eine Brückenanordnung unmittelbar hinter der Back ausgeführt. Diese Anordnung hat jedoch Nachteile für die Lebensbedingungen der Besatzung, insbesondere hinsichtlich der auftretenden Schiffsbewegungen und -beschleunigungen. Bei einer solchen Anordnung ist der Aufbau bzw. das Deckshaus sehr stark dem Seeschlag ausgesetzt, was in der baulichen Ausführung berücksichtigt werden muß.
Es. ist Ziel der Erfindung, die genannten Nachteile zu beseitigen und durch die erfindungsgemäße Lösung eine sichere Führung des Schiffes zu gewährleisten, ohne daß der Transport-, Umschlag- und Lagerprozeß, sowohl für Frachtschiffe ohne als auch mit bordeigenen Umschlagmitteln, negativ beeinträchtigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Frachtschiff mit einem oder mehreren Decks und hinten angeordnetem Aufbau bzw. Deckshaus zu entwickeln, das für den Transport von Stückgut, vorzugsweise Container, Schüttgut und/oder Schwergut geeignet ist, über optimale Transport-, Umschlag- und Lagermöglichkeiten verfügt, ohne oder mit bordeigenen Umschlagmitteln versehen ist und dem Personal der Schiffsführung eine maximal gute Sicht in Schiffslängsrichtung nach vorn und gute Sicht nach hinten sowie nach den Seiten zur Gewährleistung einer sicheren Schiffsführung gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Unterkunftsräume und ein Teil der Arbeitsräume für die Besatzung im hinten liegenden Aufbau bzw. Deckshaus und der andere Teil, vorzugsweise die Arbeitsräume für die Schiffsführung, in einem den Transport-, Umschlag- und Lagerprozeß des Schiffes nicht beeinträchtigenden und für den Arbeitsprozeß der Schiffsführung günstigen Niveau verfahrbar angeordnet sind.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß die Arbeitsräume für die Schiffsführung auf einem über die freie Länge des Hauptdecks verfahrbaren Portal angeordnet sind. Bei Vorhandensein von einem oder mehreren über die freie Länge des Haupt decks frei verfahrbaren Portalkränen sind diese Räume auf einem dieser Portalkräne angeordnet.
»Yährend der Fahrt des Schiffes wird das Portal bzw. werden die Portalkräne an einer für die Schiffsführung vorteilhaften Stelle des Schiffes auf dem Hauptdeck arretiert gefahren.
Die erfindungsgemäße Lösung bringt eine Reihe wesentlicher Vorteile.
Zur Gewährleistung optimaler Transport-, Umschlag- und Lagerprozesse, gekennzeichnet durch ein möglichst über eine große Schiffslänge frei nutzbares Hauptdeck, können auf Prachtschiffen Aufbauten bzw. Deckshäuser und ggf. auch der ßchornsteinkomplex extrem weit hinten und ohne Rücksichtnahme euf Sichtbedingungen und Handlungsfreiheit des Personals der Schiffßführung in Schiffslängsrichtung nach vorn angeordnet werden·
Lurch das über die freie Länge des Hauptdecks verfahrbare Portal bzw. die Portalkräne, auf denen die Arbeitsräume der Schiffsführung angeordnet sind, kann der Aufstellungsort der Kommandobrücke für die Pahrt des Schiffes frei gewählt und den Einsatzbedingungen des Schiffes unter Berücksichtigung der zu erwartenden klimatischen Bedingungen und der ergonomischen Belastungsfaktoren des Personals optimal angepaßt werden·
Im Hafen wird das Portal mit den Arbeitsräumen der Schiffsführung in eine Position gebracht, die den Umschlag- und Lagerprozeß nicht beeinträchtigt, z. B. extrem weit nach hinten über die Aufbauten bzw. Deckshäuser gefahren·
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden·
Es zeigt:
Fig. 1 - eine Seitenansicht.
Der Schiffskörper 1 ist mit einem herkömmlichen Vorschiff 2 und Achterschiff 3 mit breitem Heckspiegel versehen. Unter dem Hauptdeck 4 befinden sich der Maschinenraum 5 und die Laderäume 6.
Auf dem Hauptdeck 4 sind weit hinten über dem Maschinenraum 5 in einem Deckshaus 7 die Wohn-, Aufenthalts-, Wirtschafts- und Sanitärräume der Besatz angeordnet. Dahinter befindet sich getrennt von Deckshaus 7 der Schornsteinkomplex 8.
über dem Hauptdeck 4 ist auf zwei Schienen ein über die freie Länge des Hauptdecks 4 verfahrbares Portal 9 angeordnet, auf dem sich die Arbeitsräume 10 der Schiffsführung, wie Brücken-, Karten-, Navigations-, Funkraum usw., befinden.
Während des Ladebetriebes im Hafen kann das Portal 9 zur Giwährleistung eines ungestörten Umschlagprozesses nach h Inten über das Deckshaus 7 verfahren werden. Bs ist gewährleistet, daß die Höhe des Deckshauses 7 mit der freien Direhfahrtshöhe des Portals 9 abgestimmt ist. Die Begehbirke it der Arbeitsräume 10 für die Schiffsführung auf dem Portal 9 wird durch Außentreppen gewährleistet,
D£.e Stromversorgung bzw. Leitungsverbindungen für die notwendigen Betriebs-, Steuer- und Meßkabel erfolgt über flexible, seitlich im Bereich ddr Schienen in Deckstaschen liegende Kabel, die durch das verfahrbare Portal 9 nach E 'fordernis auf eine oder mehrere Trommeln aufgespult werden k 5nnen.
Ji nach Erfordernis können auch zwei Portale 9 angeordnet siin, die miteinander koppelbar sind. Die Ausrüstung mit U; ischlagmitteln ist ebenfalls möglich. W ihrend der Fahrt des Schiffes wird das bzw. die Portale aι den ausgewählten Standort gefahren und dort arretiert,
d|r die günstigsten Sichtbedingungen bietet, ί
1 Schiffskörper
2 Vorschiff
3 Achterschiff
4 Hauptde ok
5 Maschinenraum
6 Laderaum
7 Deckshaus
8 Schornsteinkomplex
9 Portal
10 Arbeitsraum
-S-
Leerseite

Claims (3)

Pat ent anspruch
1. Prachtschiff mit einem oder mehreren Becks, mit oder ohne hordeigene Umschlagmittel und hinten angeordnetem Aufbau bzw. leckshaus für den Transport von Stückgut, vorzugsweise Container, Schüttgut und/oder Schwergut, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkunftsräume und ein Teil der Arbeitsräume für die Besatzung im hinten liegenden Aufbau bzw· Deckshaus und der andere Teil, vorzugsweise die Arbeitsräume (10) für die Schiffsführung, in einem den Transport-, Umschlag- und Lagerprozeß des Schiffes nicht beeinträchtigenden und für den Arbeitsprozeß der Schiffsführung günstigen Niveau verfahrbar angeordnet sind.
2. Prachtschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsräume (10) für die Schiffsführung auf einem über die freie Länge des Hauptdecks (4) verfahrbaren Portal (9) angeordnet sind«
3. Frachtschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es über einen oder mehrere über die freie Länge des Hauptdecks (4) verfahrbare Portalkräne verfügt und die Arbeitsräume (10) für die Schiffsführung auf einem dieser Portalkräne angeordnet sind·
DE19813134635 1980-12-05 1981-09-02 Frachtschiff Withdrawn DE3134635A1 (de)

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FI812712A7 (fi) 1982-06-06
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