DE313409C - - Google Patents
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- DE313409C DE313409C DENDAT313409D DE313409DA DE313409C DE 313409 C DE313409 C DE 313409C DE NDAT313409 D DENDAT313409 D DE NDAT313409D DE 313409D A DE313409D A DE 313409DA DE 313409 C DE313409 C DE 313409C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B9/00—Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
- B04B9/10—Control of the drive; Speed regulating
Landscapes
- Transmission Devices (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Steuerungseinrichtung für den Riemen solcher Schleudern,
die selbsttätig einen bestimmten Arbeitsgang wiederholen sollen und in bestimmter Reihenfolge
verschiedene Geschwindigkeiten in ihrem Gänge aufweisen sollen. '
Eine solche Forderung tritt z. B. bei Schleudern mit selbsttätiger Füllung, Entleerung und
Ausspülung auf, indem es dort nicht ratsam
ίο ist, die verhältnismäßig hohe Schleudergeschwindigkeit
auch während der Füllungs- und Entleerungszeit beizubehalten.
Bei einem Riemenantriebe läßt sich dadurch ein Geschwindigkeitswechsel in fortlaufendem
Zuge unter Einhaltung bestimmter Zeiten herbeiführen, daß der Riemen seitens des
Riemenführers von der Fest- auf die Losscheibe gebracht und; nachdem eine bestimmte
Verminderung der Umlaufzahl erreicht ist, wieder auf die Festscheibe zurückgeschafft
wird. Soll er die gewünschte mindere Geschwindigkeit nun aber eine Zeit lang beibehalten,
so darf nicht sofort der Riemen voll auf die Festscheibe auflaufen, sondern er muß
eine Zwischenstellung eine gewollte Zeit lang einnehmen, um erst danach voll auf die Festscheibe aufzulaufen.
Diesen Forderungen entspricht die Erfindung dadurch, daß eine umlaufende' Nutenscheibe
mittels Hebels und Zahnstange einen Umschlaghebel umlegt, der mittels Zahnbogens
und Zahnstange die Gabel des Riemenführers verschiebt. Diese Verschiebung kommt aber
beim Rücklauf von der Los- auf die Festscheibe nicht zur Vollendung, da ein inzwischen
vorgeschobener Stift den Fallweg begrenzt.
Erst wenn dieser Stift seitens der Nutenscheibe aus dem Wege des Umschlaghebels
beseitigt ist, wird der Riemen voll auf die Festscheibe, geschoben.
Bei der Schleuder z. B. läuftj^am Beginn
der Schleuderzeit der Riemen auf der Festscheibe, die mitumlaufende Nutenscheibe hebt
den Fallhebel über seinen Totpunkt, so daß er durch Umschlagen den Riemen von der
Fest- auf die^Losscheibe schiebt. Der Antrieb setzt dann aus, und wenn z. B. durch eine
weitere Kurvenscheibe nunmehr der Schaber zwecks Entleerung zu arbeiten beginnt, so
sinkt die Umlaufzahl herunter und würde schließlich unter eine gewünschte Höhe sinken.
Die Kurvenscheibe führt den Riemen wieder von der Losscheibe auf die Festscheibe, aber
nur so weit, daß der Ümschlaghebel nach Überschreitung des Totpunktes, also mit Neigung
seinen Weg zu vollenden, durch den inzwischen vorgeschobenen Haltestift in einer Zwischenlage
festgehalten wird, bei der der Riemen so weit auf die Festscheibe gelangt ist, daß
die Maschine mit etwa halber Umlauf zahl läuft. Nachdem dieser Lauf, abhängig von
der Nutenscheibe, eine bestimmte Zeit lang gedauert hat, wird der Haltestift von der
Nutenscheibe fortgezogen und der Riemen voll auf die Festscheibe gebracht.
In der Zwischenzeit war die Entleerung und Spülung sowie auch die Wiederfüllung
beendet worden, und es beginnt jetzt die Schleuderarbeit mit der vollen Umlaufzahl.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Fig. ι ist eine Ansicht, Fig. 2 eine
andere Ansicht und^Fig. 3 eine Teilaufsicht. i4 ist die die Steuerungseinrichtung, abhängig
von der angetriebenen Maschine, beeinflussende Nutenscheibe. Sie wirkt mittels Hebels 2 und
Zahnstange 3 auf ein Zahnrad 4 ein, das mit einem Hebel 5 starr verbunden ist.
Unter dem Einflüsse der Drehung der Nutenscheibe i4 wirkt die Bewegung des Hebels 5 durch Anschläge 6 bzw. 7 auf einen Umschlag-(hebel 8, der mittels Zahnbogens 9 in eine Zahnung der.; Riemengabel eingreift. Die Nutenscheibe Z4 besitzt einen Ansatz 13, der ■ mit der Rolle 15 einer Schubstange 14 zusammenarbeitet. Die Rolle 15 wird durch eine Feder 19 in Anlage an die Kurvenscheibe gehalten. Mittels Hebels 16 (Fig. 3) steht die Schubstange .14 mit einem Haltestift 17 in Verbindung, den sie, beeinflußt durch den Ansatz 13 der Kurvenscheibe ll, dann vor einen Anschlag des Umschlaghebels 8 schiebt, wenn dieser bei seinem Rückgang von dem Ausrückwege über den Totpunkt zurückkommt.
Unter dem Einflüsse der Drehung der Nutenscheibe i4 wirkt die Bewegung des Hebels 5 durch Anschläge 6 bzw. 7 auf einen Umschlag-(hebel 8, der mittels Zahnbogens 9 in eine Zahnung der.; Riemengabel eingreift. Die Nutenscheibe Z4 besitzt einen Ansatz 13, der ■ mit der Rolle 15 einer Schubstange 14 zusammenarbeitet. Die Rolle 15 wird durch eine Feder 19 in Anlage an die Kurvenscheibe gehalten. Mittels Hebels 16 (Fig. 3) steht die Schubstange .14 mit einem Haltestift 17 in Verbindung, den sie, beeinflußt durch den Ansatz 13 der Kurvenscheibe ll, dann vor einen Anschlag des Umschlaghebels 8 schiebt, wenn dieser bei seinem Rückgang von dem Ausrückwege über den Totpunkt zurückkommt.
Beim Ablauf des Ansatzes 13 von der
Rolle 15 wird die Stange 14 durch die Feder 19
zurückgezogen, so daß der Haltestift 17 die genannte Störungsstellung verläßt und der
Umschlaghebel 8 seinen Fallweg vollenden kann und den Antriebsriemen voll auf' die
Festscheibe führt. Im einzelnen vollzieht sich die Tätigkeit der Steuerungsvorrichtung z. B.
bei einer Schleuder wie folgt:
Auf dem Wege IV bis V ist die Rolle des Hebels 2 nach außen gegangen, die Zahnstange
3 ist nach links geschoben worden und hat das Zahnrad 4 im! Uhrzeigerdrehsinne gedreht.
Die gleiche Drehung hat der mit dem Zahnrad 4 fest verbundene Hebel 5 durchgemacht
und mittels des Zapfens 6 den Umschlaghebel 8 mitgenommen, bis dieser nach Überschreiten
der senkrechten Totlage auf den Zapfen 10 des Zahnbogens 9 fällt und diesen mitnimmt.
Hierdurch wird die Riemengabel 12 bewegt und der Riemen von der Fest- auf die Losscheibe
geführt. Nunmehr ist der Antrieb ausgerückt, die Geschwindigkeit sinkt. Inzwischen
hat die Rolle des Hebels 2 den Weg (V, I) an der Kurvenscheibe l4· zurückgelegt.
Damit nun die Umlauf zahlen für die nunmehr folgende Füllung nicht weiter sinken,
wird der Riemen nur zum Teil auf die Festscheibe gebracht.
, Die Rolle des Hebels 2 ist in die Nut der Kurvenscheibe Z4 von I nach II gekommen
und hat die. Zahnstange 3 von links nach rechts bewegt und das Zahnrad 4 sowie den
Hebel 5 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinne gedreht. Der Zapfen 7 im Hebel 5 hat den Gewichtshebel 8 mitgenommen und angehoben, bis er
über die senkrechte Totlage gelangt und nach links thinübergefallen ist. Dieses Überfallen
vollendet sich nicht, da inzwischen durch Auflauf der Rolle 15 an der Stange 14 auf den
Ansatz 13 der Kurvenscheibe l4· unter Ver-.
mittlung des Hebels 16 der Haltestift 17 in den Weg des Stiftes 18 am Gewichtshebel 8
gebracht worden ist. Somit ist der Fallweg des Hebels 8 begrenzt, und dieser hat durch
Anschlagen .an den Bolzen 11 im Bogen 9
diesen nur zum Teil gedreht und den Riemen auch nur ein Stück eingerückt, so daß die
Schleuder nunmehr auf etwa halber Umlaufzahl gehalten wird. Der Grad dieler Teileinrückung
kann durch Versetzung des Bolzens 18 im Hebel 8 verändert werden.
Beim Weiterlaufen der Nutenscheibe Z4
gleitet die Rolle 15 vom Ansatz 13 herunter,
die Feder 19 bewegt die Zahnstange 14 von links nach rechts und zieht durch den Hebel 16
den Bolzen 17 zurück. Der Hebel 8 verliert dadurch seinen Stützpunkt- und kann nun
seinen Fallweg bis zum* Anschlag an den Bolzen 22 beenden.
Durch die Anlage an den Bolzen 11 wird hierbei der Zahnbogen 9 mitgenommen und
die Riemengabel 12 zur völligen -Einrückung des Riemens nach links bewegt. Die Rolle
des Hebels 2 bewegt sich während dieser Zeit in der Nutenscheibe von II nach III und läßt
auf dem Wege bis IV den Riemen noch ganz eingerückt. Erst mit dem Wege von IV nach
V wird der Umlaufhebel 8 wieder im Sinne der Uhrzeigerdrehung gehoben, so daß er die 9»
oben beschriebene Riemenausrückung bewirkt und das Spiel von neuem beginnt.
Alles vollzieht sich während einer Umdrehung der Kurvenscheibe, und zwecks Veränderung
der einzelnen Zeitabschnitte werden zweckmäßig die Kurven an den Kurvenscheiben einstellbar gemacht.
Claims (2)
1. Steuereinrichtung für den Riemenführer für wagerecht gelagerte Schleudern,
dadurch gekennzeichnet, daß eine umlaufende Nutenscheibe (Is) mittels Hebels (2)
und Zahnstange (3) einen Umschlaghebel (8) umlegt, der mittels Zahnbogens (9) und
Zahnstange die Riemengabel (12) verschiebt und sich in einer Zwischenlage gegen einen
Haltestift (17) lehnt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da- nc durch gekennzeichnet, daß' die Nutenscheibe (24) mittels eines Ansatzes (13)
entgegen dem Druck einer Feder (19) ein Gestänge (14, 16) zurückdrängt" und den
Haltestift (17) in die Bahn des Umschlagnebeis
(8) schiebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313409C true DE313409C (de) |
Family
ID=566276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313409D Active DE313409C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313409C (de) |
-
0
- DE DENDAT313409D patent/DE313409C/de active Active
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