DE313403C - - Google Patents

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DE313403C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/18Tracks
    • B62D55/20Tracks of articulated type, e.g. chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Laufkette für Schienenkettenantriebe, bei der an der Kette angeordnete Zähne in Aussparungen des Antriebsrades greifen.
Von den bekannten Ketten dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung durch die Verlegung der Kettengelenke in die Kettenzähne. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, die Gelenkpunkte der Kette in die
ίο Flucht des Umfanges des Antriebsrades oder erforderlichenfalls noch etwas mehr nach der Radmitte hin zu legen.
Diese Verlegung der Gelenkpunkte · hat ihren Grund in folgender Erwägung:
Bei großer Teilung der Kette, also wenn "die Kettenglieder verhältnismäßig lang sind, wird, wie Fig. ι veranschaulicht, die Länge eines Kettentrumes, welches eine bestimmte zylindrische Trommel umspannt, bedeutend größer als der Umfang dieser Trommel^ Das in Fig.' ι eingeschriebene Maß α gibt den Unterschied zwischen der Länge von acht der gezeichneten Kettenglieder, welche die Trommel eben vollkommen umspannen, und dem Umfang der Trommel selbst wieder. Bei abnehmendem Trommeldurchmesser rücken nun die Gelenkpunkte der die Trommel umspannenden Kette mehr und mehr nach außen, da die Glieder nur mit ihren Mitten den Umfang berühren. Setzt- man nun auf die einzelnen Kettenglieder Zähne auf, die in Aussparungen ani Umfang der Trommel, eingreifen, so wird die Teilung der Trommel, d. h. die gegenseitige Entfernung der Aussparungen im Bogenmaß bei gegebener Kettenteilung nur für eine ganz bestimmte Trommelgröße passen. Wird die Trommel kleiner, so muß die gegenseitige Entfernung der Aussparungen' größer werden, wird sie größer, so rücken die Aussparungen näher zusammen (im Bogenmaß). Läßt man nun vollends etwa die in Fig. 1 veranschaulichte Trommel über die gestreckte Kette wegrollen, so werden die Aussparungen der Trommel mit den Zähnen der Kette nicht mehr zusammenfallen, die Kette greift dann nicht mehr, richtig
• in die Aussparungen der Trommel ein. Besteht die Kette aus acht ■ gerade liegenden Gliedern, so ist die Entfernung der achten Aussparung der Kettentrommel von dem achten Zahn der Kette gleich dem Maß α der Fig. ι geworden.
Durch die Verlegung der Gelenkpunkte der
. Kette in die von' ihr aufragenden Zähne hat man nun die Möglichkeit, diese Teilungsunterschiede zu mindern oder auch ganz zu beseitigen. Bei einer nach der Erfindung ausgebildeten Kette ist es auch gleichgültig, wie, groß etwa die Höhe eines Kettengliedes gewählt wird, das die Länge b der Fig. 2 besitzt.
Um nun auch eine Kette großer Teilung mit einer Kettentrommel von geringem Durchmesser kämmen lassen zu können, ohne daß die auftretenden Teilungsunterschiede unliebsam groß werden, kann man, wie dies gleichfalls Fig. 2 zeigt, den, Kettengelenken '' zweckmäßig schräg zu den auf den Kettengliedern errichteten Loten Spiel geben. Durch das Spiel in den Gelenken wird, wie in Fig. 2
bei c gezeigt ist, die Möglichkeit gegeben, die Wirkung eines weitgehend gegen die Achse der Kettentrommel hin verlegten Gelenkes zu erzielen, ohne daß das Gelenk aus dem Zahn herausfällt.
Bei Schienenkettenantrieben mit einem mittleren Antriebsrad und vor und hinter diesem gelegenen die Laufkette in\ der Spur des Antriebsrades führenden Rolldn tritt der
ίο obenerwähnte Fall ein, daß nämlich das Antriebsrad mit seinem Umfang sich auf dem ausgestreckten Kettentrum abrollt. Es ist klar, daß es hier bei den auftretenden, außerordentlich starken Drücken von Wichtigkeit . ist, ein gegenseitiges Reiben der Kette und der Kettentrommel zu vermeiden. Dies wird aber ermöglicht durch die oben beschriebene neue Anordnung.
Eine Kette nach der Erfindung ist auch als' Radgürtel gemäß Fig. 3 und 4 brauchbar, da sie es ermöglicht, mit einer und derselben verzahnten Radgürtel form Räder sehr verschiedenen Durchmessers auszustatten, wobei die Zähne in das Rad eingreifend zwangläufigen Antrieb ermöglichen.
Um der Laufkette auch bei Querneigungen des Geländes, welche das Fahrzeug nicht mitmacht, eine gute1 Auflage auf dem Boden zu' 'sichern, werden ,weiter nach der Erfindung die Kettenzähnei quer zur Laufrichtung der Kette abgerundet, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist.
Die Fig. 6, 7, 8, 9, 10 und 11 zeigen in Draufsicht, in Ansicht von, der Seite, teilweise im Längsschnitt und im Querschnitt Ausführungsformen der neuen Kette und von Kettenrädern. Bei, der Anordnung nach Fig. 6 bestehen die einzelnen Kettenglieder aus Rahmen d, die an einem Ende Bolzene, am anderen Ende Augen bildende Zähne / tragen. Die Bolzen und. Zähne e und / sind von der Auflagefläche g der Kette auf dem zugehörigen Rad herausgedrückt. Der Steg, welcher die einzelnen Bolzen e mit den zugehörigen Gliedrahmen d verbindet, ist so schmal gemacht, >daß beim gegenseitigen Abdrehen zweier benachbarter Kettenglieder^ in der auf Fig. 6 rechts ,unten punktiert gezeichneten Weise die Bolzen aus dem Auge des zu-, gehörigen Zahnes seitlich herausgeschoben werden können, so daß die Kette leicht auseinandernehmbar wird. Die Zähne f sind hier ebenfalls quer zur Laufrichtung abgerundet. Auf Rahmen d der Kettenglieder
.55 sind Platten h aufgenietet, die in der Breite entsprechend dem. Gelände, das zu befahren ist, bemessen werden.
Bei der Anordnung nach Fig. 7 sind die Rahmen i der Kettenglieder längsgeteilt und werden durch aufgenietete' Greif leisten k vereinigt. r '
Im übrigen entspricht die Anordnung der Bolzen und der Zähne der vorher beschriebenen Ausführungsform, nur daß hier die in. den Zähnen vorhandenen Augen ringsum geschlossen sind und längliche Schlitze m bilden. , Fig. 8 zeigt ein Schlußglied für eine derartige Kette. Der Rahmen ist hier an dem den Zahn tragenden Teil nach einer parallel zur Lauffläche des Kettengliedes liegenden Ebene der Kette bei rt geteilt und das so entstehende abhebbare Oberteil mit dem eigentlichen Kettenglied verschraubt. Fig. 9, 10 und 11 Veranschaulichen eine ähnliche wie nach - Fig. 4 gestaltete Kette, bei welcher die Augen schräglaufende Schlitze bilden, die den Bolzen eine Bewegung radial und tangential er- . lauben und somit die Anpassung der Kette an die Räder verschiedener Größe ermöglicht. In Fig. 9 ist auch noch gezeigt, wie die Aussparungen an dem .Rad selbst angeordnet sind. Fig. 10 und 11 geben Querschnitte . dazu wieder, bei denen von den Seiten der Felge her Kanäle nach außen münden, die dem in die Aussparungen eingedrungenen Schmutz das Austreten ermöglichen.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Laufkette für Schienenkettenantriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkpunkte der Kette in die von der Kette aufragenden, zum Eingriff mit der Kettentrommel dienenden Zähne verlegt sind.
  2. 2. Laufkette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkpunkte der Kette beim Lauf über die Trommel innerhalb des Umfangskreises der Kettentrommel liegen.
  3. 3. Laufkette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke
    ■ Spiel in Richtung der Lote auf die Lauffläche der Kette haben. .
  4. 4. Laufkette nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke schräg zum Lot auf der Lauffläche Spiel haben.
  5. 5. Laufkette nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder in der Laufrichtung geteilt sind.
  6. 6. Laufkette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften · eines Kettengliedes durch darauf befestigte Platten oder Leisten vereinigt sind.
  7. 7. Laufkette nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenzähne quer zur Laufrichtung der Kette abgerundet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT313403D 1917-08-05 Active DE313403C (de)

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