DE313300C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE313300C DE313300C DENDAT313300D DE313300DA DE313300C DE 313300 C DE313300 C DE 313300C DE NDAT313300 D DENDAT313300 D DE NDAT313300D DE 313300D A DE313300D A DE 313300DA DE 313300 C DE313300 C DE 313300C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- transformer
- primary
- transformers
- saturated
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims description 7
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 13
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000013329 compounding Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F3/00—Non-retroactive systems for regulating electric variables by using an uncontrolled element, or an uncontrolled combination of elements, such element or such combination having self-regulating properties
- G05F3/02—Regulating voltage or current
- G05F3/04—Regulating voltage or current wherein the variable is AC
- G05F3/06—Regulating voltage or current wherein the variable is AC using combinations of saturated and unsaturated inductive devices, e.g. combined with resonant circuit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Ac-Ac Conversion (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 5. JULI 1919
AM 5. JULI 1919
R E IC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d GRUPPE
ALLGEMEINE ELEKTRICITÄTS-GESELLS
Transformatoranordnung zur Entnahme von Wechselstro
aus einem Netz veränderlicher Spann-pg
in BERLIN,
onstanter Spannung
onstanter Spannung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. DezemWr 1916 ab.
Die Erfindung betrifft eine Transformatoranordnung, welche ermöglicht, von der Sekundärseite
eineSpannung zu entnehmen, die im wesentlichen konstant ist, auch wenn die Spannung auf der primären Seite in weiten
Grenzen schwankt.
Diese Transformatoranordnung setzt sich aus einem Haupt- und einem Hilfstransformator
zusammen. Der Haupttransformator ist so gebaut, daß sein Eisen beim Normalwert
der Primärspannung stark gesättigt ist, und besitzt vorzugsweise zwischen Primär- und Sekundärwicklung
große Streuung. Der Hjlfstransformator ist im Gegenteil so gebaut, daß
er wenig gesättigt ist.' Die Primärwicklungen beider Transformatoren sind hintereinander geschaltet,
die Sekundärwicklungen sind gegeneinander geschaltet und es sind beide Transformatoren so miteinander abgeglichen, daß
die Änderungen der Sekundärspannungen der beiden Transformatoren für eine bestimmte
Änderung der Primärspannung einander gleich sind. Infolgedessen kann die den Primärklemmen
der Transformatoren zugeführte Spannung beträchtlich über den Normalwert steigen
oder unter diesen sinken, ohne daß irgendeine oder eine größere Änderung der Sekundärspannung
auftritt.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes dar; Fig. 2 erläutert die Wirkungsweise durch Schaulinien, und Fig. 3 zeigt eine Anwendung zur
Speisung der Glühkathode einer Coolidgeröhre. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 besitzt
der Haupttransformator 4 und der Hilfstransformator 5 je einen getrennten Eisenkern
6 bzw. 10. Der Magnetkern 6 des Haupttransformators ist rechteckig ausgebildet, und
es sitzen die Primärwicklung 8 und die Sekundärwicklung 7 auf verschiedenen Sehenkein.
Das Eisen dieses Transformators ist ferner so bemessen, daß es normal stark gesättigt
ist. Die Streuung zwischen der Primär- und Sekundärwicklung ist -infolgedessen
groß. Der Hilfstransformator 5 besitzt beispielsweise einen stabförmigen Magnetkern 10,
auf welchem die Primärwicklung 12 und die Sekundärwicklungen 11 sitzen; sein Kraftlinienweg
ist also zu einem großen Teil durch Luft' geschlossen und der Magnetkern ist so
bemessen, daß dieser Transformator weit unterhalb der Sättigung arbeitet. Die beiden
Primärwicklungen 8 und 12 sind in Reihe geschaltet, die Sekundärwicklungen 7 und 11
sind gegeneinander geschaltet. Erstere nehmen aus dem Netz 13 Strom auf, letztere
speisen' die gemeinsamen, sekundären Pole 14. Die Summe der magnetischen Kraftflüsse des
gesättigten Magnetkernes 6 und des ungesättigten Magnetkernes 10 ändert sich selbstver-
ständlich nach Maßgabe der Spannungsschwankungen der Speiseleitungen 13. Die die Sekundärwicklungen
durchsetzenden Kraftflüsse ändern sich aber in verschiedenem Verhältnisse, und durch geeignete Bemessung der ent- !
gegengeschalteten Wicklungen .kann erreicht werden, daß die Summe ihrer Spannungen j
bzw. die Spannung an den Sekundär klemmen 14 trotz beträchtlicher Spannungsschwankungen
der Primärseite im wesentlichen konstant ist. In dem Diagramm der Fig. 2 sind als Abszissen
die Primärströme und als Ordinaten j sekundäre Spannungen aufgetreten, und zwar zeigt die Schaulinie 1 die Sekundärspannung
des Haupttransformators 4, die Schaulinie 2, die Sekundärspannung des Hilfstransformators5,
die wegen der Gegenschaltung von der Abszissenachse aus nach unten aufgetragen ist,
und die Schaulinie 3 die resultierende Spannung der Sekundärklemmen 14. Da der Magnetkern
6 des Haupttransformators bei normaler Spannung stark gesättigt ist, so hat
die Schaulinie 1 für seine sekundäre Spannung ungefähr den dargestellten Verlauf, d. h. es
lassen sich an ihr drei Teile 15, 16 und 17
unterscheiden. Wenn der primäre Strom von Null an wächst, so steigt die sekundäre Spannnung
des Haupttransformators zunächst entsprechend dem Teil 15 stark an. Später, bei
beginnender Sättigung des Magnetkernes 6, beginnt die Sekundärspannung im geringeren
Mäße zuzunehmen, wie der Teil 16 zeigt, und schließlich, wenn die primäre Stromstärke noch
weiter wächst, wächst die Sekundärspannung wieder in konstantem, aber nunmehr geringerem
Maße, was durch den Teil 17 der Schau-
■- linie 1 dargestellt wird. Die beiden Schaulinienstücke
15 und 17 verlaufen ungefähr geradlinig.
Da der Magnetkern 10 des Hilfstransformators, wie oben erwähnt wurde, bei allen
im Betrieb vorkommenden Spannungen unterhalb des Sättigungspunktes arbeitet, so wird
die Sekundärspannung des Hilfstransformators durch eine gerade Linie 2 dargestellt. Bei
passender Wahl- der Abmessungen des Hilfstransformators, insbesondere seiner sekundären
Windungszahl, kann erreicht werden, daß sich seine Sekundärspannung für die betriebsmäßig
in Betracht kommenden Werte der primären Netzspannung im selben Maße ändert wie die
Sekundärspannung des Haupttransformators, d. h., daß die Schaulinie 2 dieselbe Neigung
gegen die Abszissenachse aufweist wie der geradlinige Teil 17 der Schaulinie 1. Die genannte
Sekundärspannung weist dann den durch die Schaulinie 3 veranschaulichten Verlauf an; sie
steigt zunächst im Teil 18 verhältnismäßig steil an, wird aber dann flacher und verläuft
schließlich im Teil 19 parallel zur Abszissenachse. Innerhalb des Bereiches der Werte
der primären Stromstärke, innerhalb dessen der Magnetkern 6 des Hauptransformators gesättigt
ist, bleibt somit die resultierende Spannung an den Sekundärklemmen 14 praktisch
konstant. Die ganze Einrichtung wird so bemessen, daß der normale oder mittlere Wert
des primären Stromes innerhalb dieses Bereiches liegt, z. B. bei dem durch den Punkt
20 der Abszissenachse bezeichneten Wert. Diesem Wert des Primärstromes entspricht die
Sekundärspannung 21 des Haupttransformators und die Sekundärspannung 22 des Hilfstransformators,
die sich zur resultierenden Sekundärspannung 23 zusammensetzen. Es ist ersichtlich,
daß der Primärstrom und daher die Spannung der Primärseite beträchtlich von diesem Normalwert abweichen kann, ohne daß
sich die Sekundärspannung an den Klemmen 14 merklich ändert.
In der Fig. 3 ist, wie erwähnt Wurde, die
Anwendung der Erfindung zur Speisung der Glühkathode einer Coolidgeröhre veranschaulicht.
Der Betriebsstrom für die Röhre 24 wird den Primärleitungen 13 über einen Transformator
25 entnommen. Die fadenförmige Glühkathode 26 der Röhre wird aus denselben Netzleitungen 13 gespeist, aber über eine Transformatoranordnung
27, welche der in Fig. 1 , dargestellten Anordnung entspricht, und über
einen weiteren Transformator 28: Letzterer ist hoch isoliert, um die Glühkathode 26 wirksam
zu isolieren, und kann, wenn er nur diesem Zweck dient, das Übersetzungsverhältnis 1:1
besitzen. Ein Regelungswiderstand 29 oder irgendeine andere geeignete Regelungsvorrichtung
ermöglicht, die dem Transformator 28 zugeführte Spannung und daher den Heizstrom
für die Glühkathode 26 auf einen gewünschten Wert einzustellen. Damit die Coolidgeröhre
möglichst gut arbeitet, muß ihr Heizstrom beliebig einstellbar sein und, wenn er einrrial
eingestellt ist, so gut als irgendmöglich konstant bleiben, bis er absichtlich wieder geändert
wird. Die beschriebene Transformatoranordnung ermöglicht dies unter Entnahme
des Heizstromes aus derselben Stromquelle, die den Betriebsstrom der Röhre liefert, obwohl
die Spannung dieser Stromquelle Schwankungen unterworfen ist, wie sie in Netzleitungen
'gewöhnlich auftreten.
Von dem dargestellen Ausführungsbeispiel . kann in mannigfaltiger Weise abgewichen werden;
insbesondere ist nicht erforderlich, daß zwei getrennte Eisenwege für die beiden Transformatoren
benutzt werden.
Zum Schluß sei bemerkt, daß bereits eine Einrichtung zur Spannungskompoundierung in
Wechselstromtransformatoren bekannt ist, die in zwei je primär und sekundär in Reihe geschalteten,
einander entgegenarbeitenden Zusatztransformatoren besteht, von denen der
eine, die Netzspannung unterstützende Trans-
formator, einen ungesättigten und der ändere, der Netzspannung entgegenwirkende Transformator,
einen gesättigten Eisenkern besitzt. Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden
Einrichtung sind die Transformatoren nicht zusätzlich geschaltet, d.h. ihre Sekundärwicklungen
sind nicht, mit der primären Stromquelle in Reihe geschaltet, sondern speisen für
sich den Stromverbraucher, welcher der primären Stromquelle keine Energie unmittelbar entnimmt.
Diese Einrichtung hält, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, die Spannung nicht beim Übergang
von Leerlauf zu Belastung konstant, wohl aber erzielt sie eine vorzügliche Konstanz
der Spannung in einem bestimmten Bereich, wie es gerade für das oben angegebene Anwendungsgebiet erforderlich ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Transformatoranordnung zur Entnahme von Wechselstrom konstanter Spannung aus einem Netz veränderlicher Spannung, insbesondere zur Speisung der Glühkathoden von Entladungsgefäßen, bestehend aus zwei Transformatoren, die primär hintereinander und sekundär gegeneinander geschaltet sind, und deren einer bei den in Betracht kommenden Werten der primären Spannung gesättigt ist und große Streuung' besitzt, während der andere ungesättigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Transformatoren (4, 5) sekundär ohne Reihenschaltung mit der primären Stromquelle, also nicht als Zusatztransformatoren geschaltet sind und der ungesättigte Transformator (5) so im Verhältnis zum gesättigten Trans- ;.. formator (4) bemessen ist, daß seine Sekundärspannung sich in der Nähe des mittleren Wertes der primären Spannung um den gleichen Betrag ändert wie die . Sekundärspannung des ersten Transformators.Hierzu 1. Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313300C true DE313300C (de) |
Family
ID=566174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313300D Active DE313300C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313300C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765930C (de) * | 1938-03-27 | 1954-02-08 | Siemens Reiniger Werke Ag | Einrichtung zur selbsttaetigen Konstanthaltung der Emission von Gluehkathodenentladungsroehren, insbesondere Roentgenroehren |
| DE1076255B (de) * | 1955-11-08 | 1960-02-25 | Nippon Telegraph & Telephone | Magnetischer Spannungsgleichhalter |
-
0
- DE DENDAT313300D patent/DE313300C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765930C (de) * | 1938-03-27 | 1954-02-08 | Siemens Reiniger Werke Ag | Einrichtung zur selbsttaetigen Konstanthaltung der Emission von Gluehkathodenentladungsroehren, insbesondere Roentgenroehren |
| DE1076255B (de) * | 1955-11-08 | 1960-02-25 | Nippon Telegraph & Telephone | Magnetischer Spannungsgleichhalter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE639192C (de) | Einrichtung zur Speisung elektrischer Verbraucher | |
| CH344122A (de) | Spannungsregler in einer wechselstromgespeisten Stromversorgungsschaltung | |
| DE313300C (de) | ||
| DE1904737C3 (de) | Gleichstromquelle für das Lichtbogenschweißen mit einem mehrphasigen Einzeltransformator | |
| DE641920C (de) | Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung, bei der die zum Schweissen erforderliche Gleichstromspannung einem Wechselstromnetz entnommen wird | |
| DE19837659C2 (de) | Vorrichtung zur Leistungseinstellung | |
| DE673690C (de) | Einrichtung zur wahlweisen Fernsteuerung von einer Mehrzahl von Apparaten und Schaltvorrichtungen | |
| DE975810C (de) | Einrichtung zur frequenzunabhaengigen elektrischen Regelung | |
| DE671573C (de) | Einrichtung zur Speisung elektrischer Lichtboegen | |
| DE743899C (de) | Elektrische Regelvorrichtung fuer Buehnenbeleuchtung | |
| DE939519C (de) | Schaltungsanordnung zur Regelung, insbesondere Konstanthaltung einer Gleichspannung | |
| DE696309C (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen Spannungsregelung von Stromquellen | |
| DE728840C (de) | Anordnung zur Speisung von Gleichstromverbrauchern ueber Gleichrichter aus einem Wechselstromnetz | |
| DE572370C (de) | Anordnung zur Konstanthaltung der Spannung bei an elektrische Verteilungsnetze angeschlossenen Kleinabnehmern | |
| DE658156C (de) | Schaltungsanordnung zur Regelung des UEbertragungsmasses | |
| AT137963B (de) | Verfahren und Schaltung zum Konstanthalten eines elektrischen Stromes. | |
| DE930464C (de) | Anordnung zur Voreinstellung der Sekundaerspannung von Hochspannungstransformatoren | |
| DE693095C (de) | Einrichtung zur Erzielung einer bei geringeren Stroemen zunaechst schwach geneigten, bei staerkeren Stroemen jedoch rasch bis auf Null abfallenden Spannungskennlinie fuer Gleichrichter | |
| DE311995C (de) | ||
| DE664020C (de) | Einrichtung zur Regelung der Stromstaerke elektrischer Verbraucher | |
| DE975003C (de) | Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreis-unterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt | |
| AT102724B (de) | Transformator für Quecksilberdampfanlagen. | |
| DE2619499C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Stromversorgung des Horizontaloszillators in einem Fernsehempfänger | |
| DE705052C (de) | Relaisschaltung zur Wirkleistungsregelung in Drehstromsystemen | |
| DE852415C (de) | Regelbarer Transformator |