DE313264C - - Google Patents

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DE313264C
DE313264C DENDAT313264D DE313264DA DE313264C DE 313264 C DE313264 C DE 313264C DE NDAT313264 D DENDAT313264 D DE NDAT313264D DE 313264D A DE313264D A DE 313264DA DE 313264 C DE313264 C DE 313264C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschinengewehre- oder Kanonenbatterie, bei der die Schußwaffen am Rande einer sowohl horizontal drehbaren als auch in Schräglagen einstellbaren Richtscheibe strahlenartig so angeordnet sind, daß der von den Geschossen gebildete Streukreis veränderbar ist. Das Neue besteht in der besonderen Ausbildung der Richtvorrichtung. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform; in den Fig. ι und 2 ist eine solche Flugzeugabwehrbatterie im senkrechten Längsschnitt und in Draufsicht, teilweise geschnitten, dargestellt. · Die zur Flugzeugabwehr dienenden Maschinengewehre α sind strahlenartig am Rande b einer Richtscheibe c angeordnet, die . mittels Zapfen d auf einem Gestell e gelagert und sowohl horizontal als auch in verschiedene Schräglagen einstellbar ist. Die Geschütze α ruhen hierbei auf Tragplatten /, damit sie bei Reparaturen leicht und schnell abgenommen werden können. Die Tragplatten / ihrerseits sind mit ihren oberen Teilen am Rande b der Richtscheibe c angelenkt und daher schwingbar. An den unteren Enden werden diese Tragplatten / von angelenkten Stangen g· erfaßt, die mit einem Ring h in Verbindung stehen, der seinerseits auf einer Muffe k drehbar sitzt, die auf einem in der Mitte der Richtscheibe c angeordneten Fernrohr i verstellbar ist. Die Muffe k trägt zum leichten Erfassen ein Handrad /, mittels dessen sie auf dem mit Schraubengewinde m versehenen Fernrohr i verstellbar ist, wobei die an ■ den Ring h angelenkten Stangen g verschoben, und damit die Geschütze a mit ihren Unterteilen nach innen oder außen geschwungen werden, so daß ein größerer oder kleinerer Streukreis der Geschosse erzeugt wird. Dieses Fernrohr i dient gleichzeitig zum Suchen der 4» Flugzeuge und als Visier. Am unteren Ende trägt es zur leichteren Beobachtung einen Suchspiegel n. Das Gestell e ruht auf einer auf Rollen 0 gelagerten Drehscheibe p, die noch seitlich durch Führungsrollen q geführt ist; die Rollen 0 und q sind auf einer Grundplatte r befestigt. , Auf dieser Grundplatte r _ ist in deren Mitte ein mit Innenverzahnung s versehener Lagerring t vorgesehen, in den ein Stirnzahnrad u faßt, das auf einer senkrecht angeordneten, an der Drehscheibe p und zwischen Querstegen ν des Gestelles e gelagerten Welle w sitzt. Am oberen Ende trägt die Welle ein Handrad x. . Um die Richtscheibe c in verschiedene Schräglagen einstellen zu 55, können, wird dieselbe am Rande b senkrecht zu ihren Drehzapfen d an zwei einander gegenüberliegenden Stellen von den Enden eines Seiles y erfaßt, das senkrecht nach abwärts geführt und über Seilrollen ζ der Drehscheibe p und eine Windtrommel 1 geleitet und auf letzterer befestigt ist. Die Achse 2 ι der WTindtrommel 1 ruht in an einem" Quer-, steg υ befestigten Lagern 3 und trägt am äußeren Ende ein Handrad 4, mittels dessen die Tromrnel 1 nach rechts oder links gedreht und dadurch die Richtscheibe c in die entsprechende geneigte Lage eingestellt wird.

Claims (4)

  1. Zur größeren Standsicherheit ist das Gestell e noch durcb Streben 5 gegen die Drehscheibe p gestützt.
    Die ganze Einrichtung kann ortsfest eingebaut oder auf Kraft- bzw. Eisenbahnwagen sowie auch auf Schiffen aufgestellt werden. Die Handhabung dieser Flugzeugabwehrbatterie ist folgende:
    Durch Drehen des Handrades 4 nach links oder rechts wird die Richtscheibe c dem Flugzeug zu geneigt und dann mittels des Handrades χ die Drehscheibe p soweit gedreht, daß das Fernrohr i in senkrechter Richtung zum Flugzeug steht, das dann von dem Beobachter im Sucherspiegel anvisiert und nun ständig verfolgt werden kann, so daß nun auch das Einstellen des Feuerkreises der Geschütze a mittels Abstellen der Muffe k erfolgen kann. Die Geschütze werden dann von' den Bedienungsmannschaften gelöst oder auch durch entsprechend angeordnete mechanische oder elektrische Vorrichtungen zur Tätigkeit gebracht.
    a5 Patent-Ansprüche:
    i. Maschinengewehre- oder Kanonenbatterie zur Flugzeugabwehr mit im Kranz an einer nach allen Richtungen einstellbaren Scheibe strahlenartig so angeordneten Schußwaffen, daß auch deren Streukreis verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußwaffen (α) mit ihren oberen Teilen am Rande (b) der Richtscheibe (c) drehbar angelenkt sind, während sie mit ihren unteren Enden durch Stangen (g) mit einer auf einem in der Mitte der Richtscheibe (c) eingebauten Fernrohr (i) sitzenden verstell-
    40. baren Muffe (k) derart in Verbindung stehen, daß beim Anvisieren eines Flugzeuges gleichzeitig durch Drehen der Muffe (k) sofort der 'Streukreis der Schußwaffen (a) entsprechend veränderbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schußwaffen (a) tragende Richtscheibe (c) auf einem Gestell (e) drehbar ruht, das seinerseits von einer Drehscheibe (p) getragen wird und in welchem eine senkrechte Welle (w) angeordnet ist, die am oberen Ende ein Handrad {x), am unteren Ende ein Zahnrad (u) trägt, das in einen auf der Grundplatte (V) festsitzenden Innenzahnkranz (0) derart einfaßt, daß beim Drehen des Handrades (x) nach. rechts oder links die geneigte Richtscheibe (c) und damit das Fernrohr (i) nach der Richtung des Flugzeuges einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande (b)' senkrecht zu den Drehzapfen (d) der Richtscheibe (c) an zwei einander gegenüberliegenden Stellen die Enden eines Seiles (y) befestigt sind, das senkrecht nach abwärts geführt und über Seil-. rollen (2) der Drehscheibe (p) und eine Windtrommel (1) geleitet und auf letzterer befestigt ist, so daß beim Drehen dieser Trommel (1) mittels eines Handrades (4) nach rechts oder links das Seil (y) entsprechend gezogen und dadurch die Richtscheibe (c) dem Flugzeug zu einstellbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuß\vaffen (α) oder Geschütze auf Tragplatten (/) leicht abnehmbar gelagert sind, während die Tragplatten (/) mit ihren oberen Teilen an den Rand (b) der Richtscheibe (c) angelenkt sind und an den unteren Enden von den Stangen (g) erfaßt werden. ·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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