DE312773C - - Google Patents

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DE312773C
DE312773C DENDAT312773D DE312773DA DE312773C DE 312773 C DE312773 C DE 312773C DE NDAT312773 D DENDAT312773 D DE NDAT312773D DE 312773D A DE312773D A DE 312773DA DE 312773 C DE312773 C DE 312773C
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wood shavings
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L11/00Fire-lighters

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

ym?i
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, sowie eine zur Ausübung desselben dienende Vorrichtung- zur Herstellung von Anzündern durch Tränken von Hobelspänen mit Teer, die durch trockene Hitze von Feuchtigkeit befreit sind. Nach der Erfindung werden feinblättrige Holzhobelspänc in noch heißem Zustande der gleichzeitigen Einwirkung rotierender Mischschattfeln und den feinen Strahlen heißen flüssigen Teeres ausgesetzt, dessen Menge so bemessen ist j daß die Späne durch die ihnen und dem Teer innewohnende Wärmemenge sogleich getrocknet werden und'deshalb sofort verwendungsfähig sind. Der Vorteil des neuen Verfahrens be^ sieht darin, daß unmittelbar ein fertiges, sofort verwendungsfähiges Erzeugnis erhalten wird. Dadurch, daß die Hobelspäne von den rotierenden Mischschaufeln durcharbeitet werden, während die feinen Strahlen einer abgemes$enen erhitzten Tcermenge auf sie einwirken, wird erzielt, daß der Teer sich gleichmäßig auf die einzelnen Spänchen verteilt und von ihnen aufgesaugt wird. Das Trocknen geht dabei so schnell vor sich, daß die getränkten Hobelspäne ohne weiteres für den beabsichtigten Zweck, d.h. zum Entzün-'lcn von Kesselfeuerungen u.dgl., Verwendung finden können.
Zwar ist es bekannt, Hobelspäne zu erhitzen und dann in eine heiße Lösung von Harz und Paraffin zu tauchen. '.Hierbei bleiben aber die !.Späne beim Verlassen der Lösung, "in die sie
!getaucht sind, naß und müssen daher noch 'einen besonderen Trockenprozeß durchmachen, mn die ihnen anhaftende überschüssige Flüs
sigkeit abzugeben, wodurch das Verfahren wesentlich unwirtschaftlicher ausfällt. Gegenüber ..diesem bekannten Verfahren zeichnet sich das Verfahren der Erfindung durch . hohen wirtschaftlichen Wert insofern aus, als es jegliche Nacharbeit, insbesondere eine Pressung odfer besondere Trocknung der behandelten Hobelspäne entbehrlich macht und unmittelbar zu einem fertigen Erzeugnis führt. . ■.-.; .
Zur weiteren Kennzeichnung des neuen Verfahrens möge dasselbe an Hand der auf der beigefügten Zeichnung dargestellten Vorrichtung näher beschrieben werden.
Die Fig. χ und 2 der Zeichnung zeigen zwei im rechten Winkel zueinanderstehende, senkrechte Schnitte durch die Vorrichtung.
'Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt durch den unteren Teil der Vorrichtung während
Fig. 4 eine Einzelheit erkennen läßt.
Der zur Aufnahme der Hobelspäne be- ■ stimmte Behälter ι hat einen konischen Boden 2 und oben den Deckel 3, sowie das Abzugsrohr 4. In dem Behälter 1 ist eine Heizschlange 5 untergebracht, welche von dem mit Absperrventil 7 versehenen Rohr 6 aus ■■mit Dampf gespeist wird und in das Dampfabzugsrohr 8 ausmündet. Von der Heizschlange zweigt der Kpndenswasserableitungsstutzen 9 ab, der mit der Kondenswasserlcitung 10 in Verbindung steht. Der Behälter 1 •ist unten mit einer durch Schieber 11 verschließbaren öffnung verschen. Ein auf dem Behälter 1 angeordneter Behälter 12 zur Aufnähme und Erwärmung des Teers ist niit dem Heizrohr 13 versehen, welches durch Lei-

Claims (2)

  1. lung 14 und'-Verit.il· 15 mit der Dampf leitung 6 in Verbindung steht und in die Kondenswasserablcitung 16 mündet. Die unten an den Behälter 12 sich anschließende Tcerabflußleilung 17 ist mit dem Absperrventil 18 versehen und mündet in den oberen Teil des Meßgefäßes 19 ein. An letzteres schließt sich die mit Absperrventil 21 versehene Tccrleitung 20 an. deren wagerechter Teil 22 gelocht ist und sich über den muldenförmigen Behälter 23 hin erstreckt. Der Behälter 23 dient dazu, eine bestimmte Menge von Spänen behufs Sättigung mit flüssigem Teer aufzunehmen, und ist mittels der Büchsen 24, 24 in den Lagern 35 der Wände 25, 26 schwenkbar gelagert. In den hohl ausgebildeten Büchsen 24 ist eine mit Mischschaufeln 27 besetzte Welle 28 mit der festen Riemenscheibe 29 und der losen 30 drehbar gelagert. Um bei Drehung der
    ao Welle 28 ein Mitdrehen des muldenförmigen Behälters 23 zu vermeiden, wird der Stift 31 (Fig. 4) durch eine öffnung des Lagerdeckels 32 in eine entsprechende Vertiefung der einen Büchse 24 geführt. Wenn dagegen naclvvoH-.1 zogener Tränkung der Späne mit Teer der . Behälter 23 eiitleert und zu diesem Zweck mit seiner öffnung nach unten geschwenkt wer--' den muß, wird der Stift 31 herausgezogen/ Der Vorratsraum ist unten mit einer Öff-, nung 33 versehen, die durch einen Schieber 34 verschlossen gehalten werden kann.
    Der Apparat arbeitet -.- folgendermaßen:
    Nachdem der Behälter 12 mit Teer und der Behälter ι mit Hobelspänen gefüllt ist,ν wird durch öffnung der Dampfventile 7 und 15 die Heizvorrichtung 13 des Teerbchälters und die Heizschlange 5 des Behälters.· 1 mit Dampf gespeist. Nachdem der Teer 'flüssig geworden ist und die Hobelspäne im behälter 1 ausgetrocknet sind, \vird durch öffnen des Ventils ■ 18 eine bestimmte Menge Teer aus dem Be-hälter 12 in das Meßgefäß 19 zum Abfluß gebracht und durch öffnen des Schiebers ii der muldenförmige Behälter 23 mit Spänen '' gefüllt. Jetzt wird das \rentil 21 der Teerleitung 20 geöffnet, und die Mischschaufelwcllc 28 in Umdrehung versetzt. Während der Drohung der Welle 22 und der Einwirkung der. Mischschaufeln: 27 auf die Späne fließt der Teer aus dem Meßgefäß 19 durch die Löcher.
    des Rohres 22, in feinen Strahlen auf die Späne im Behälter 23. wobei eine innige1 Durchmischung der erhitzten ausgetrockneten Späne mit dem heißen Toer statt findet. ■.Nachdem die Späne mit Teer gesättigt: sind, wird der Stift 31 (Fig. 4) entfernt, und der Behälter 23 mit seiner Öffnung nach unten geschwenkt, wobei die Späne aus dem Behälter heraus in den darunter befindlichen Vorratsbehälter fallen. Das so. vorbereitete gebrauchsfertige Zündmatcrial kann entweder unmittc.U ■bar für Feuerungen jeder Art zum Belegen des Rostes in. Gebrauch genommen werden oder in Papphülsen verpackt zum Feucranzünden Verwendung finden.
    ·.: Patent-Ansprüche: : νΛ
    -.'- ν ι. -.Verfahren zur Herstellung von Anzündern durch Tränken von Hobelspänen mit. Teer, die durch Erhitzen von Fcucli-■'.'■-.■ tigkeit befreit sind, dadurch gekennzeichnet, daß die heißen Hobelspäne unter ; ständigem Umrühren mittels ' rotierender Mischschaufeln den fernen Strahlen heißen flüssigen Teers ausgesetzt werden, dessen Menge, so bemessen ■ ist, daß die Späne durch die vorhandene Wärmemenge sogleich getrocknet werden und deshalb so-.· fqrt verwendungsfähig sind. ;:'■'-
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Ver-•r fahrens nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des mit einem Heizkörper (5) versehenen und zum Aus-,;. trocknen der Hobelspäne bestimmten Be-1 hälters (1) eine oben offene, mit einer ■■■■ Schaufelwelle (28) versehene Mulde (23) kippbar gelagert ist, über der eine mit einem Meßbehälter (19) versehene Tcer-■'.;■ zuflußleitung (22) mündet, die mit ihrem gelochten Ende sich über die ganze Mulde hin erstreckt. *
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIM. CEDIlUCKr IN DKIl
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