DE312092C - - Google Patents

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DE312092C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/02Directly conveying the articles, e.g. slips, sheets, stockings, containers or workpieces, by flowing gases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

AUSGEGEBEN AM 13. MAI 1919
KLASSE 81 e GRUPPE
in CHARLOTTENBURG.
Bei den bekannten Zettelrohrpostanlagen mit Saugluftbetrieb ist gewöhnlich für jedes Fahrrohr ein besonderer Empfänger erforderlich, wodurch derartige Anlagen sehr verteuert werden.
Um die Anzahl der Empfänger zu verringern, hat man bereits mehrere Fahrrohre vor der Eintrittsstelle in den Empfänger miteinander zu einem Rohr vereinigt und dieses
ίο dann an die Saugkammer des Empfängers angeschlossen. Diese Anordnung, bei der alle ankommenden Zettel der vereinigten Fahrrohre durch das gemeinschaftliche Anschlußrohr in eine Kammer des Empfängers gesaugt werden, gibt aber leicht Anlaß zu Störungen, die entstehen, wenn die Zettel der verschiedenen .Fahrrohre in zu dichter Aufeinanderfolge ankommen und so eine Verstopfung des abzweigenden Rohrstückes ver-Ursachen.
Gemäß der Erfindung kann nun eine beliebige Anzahl von Fahrrohren an eine gemeinschaftliche Saugkammer angeschlossen werden, ohne daß der vorerwähnte Übelstand eintritt.
Zu diesem Zweck sind für eine Anzahl Fahrrohre gemeinsame Saugkammern vorgesehen, in welche die Fahrrohre eingeführt werden und an die die Saugluft abwechselnd angeschlossen wird. Ein absatzweise bewegtes Abschlußmittel, ζ. Β. ein Schieber, bewirkt die Umschaltung der Saugluft, so daß die ankommenden Zettel der verschiedenen Fahrrohre ohne Unterbrechung der Saugluft in den Fahrrohren aus den mit Abschlußklappen versehenen Fahrrohren sowie deren mit gleichen Klappen ausgerüsteten Rohrführungen der unteren Saugkammer des Empfängers herausfallen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei verschiedenen Stellungen mit drei an den Empfänger angeschlossenen Fahrrohren im Schnitt dargestellt.
Der Empfänger besteht aus zwei übereinanderliegenden Saugkammern α und b. Die +5 an den Empfänger angeschlossenen rechteckigen Fahrrohre sind durch die obere Saugkammer α hindurchgeführt, haben jedoch an den schmalen Seiten des Rechtecks durch siebartige Öffnungen g Verbindung mit der Saugkammer α. Die unteren Enden der Fahrrohre ragen in die Saugkammer b hinein; sie sind mit im spitzen Winkel zum Rohr liegenden Dichtungsflächen für die oberen, leicht beweglichen Klappen 'd versehen, die freihängend an den oberen Enden der Dichtungsflächen angeordnet sind. In ihrer Offenlage geben sie den Rohrquerschnitt völlig frei, sperren aber unter der Wirkung von Saugluft auf ihrer einen Seite den Rohrquerschnitt selbsttätig ab. An dem Drehpunkt jeder der Klappen d setzt eine Rohrführung e an, welche die Zettel bis zu den im Boden der unteren Saugkammer angeordneten Klappen / führt. Diese sind ähnlich wie die oberen Klappen d angeordnet. Im Ruhezustand hängen sie ebenfalls unter Freilassen des ganzen Rohrquerschnittes senkrecht nach unten. Auch in
den Rohrführungen e sind oberhalb der Klappen f siebartige Öffnungen vorgesehen, um eine Saugwirkung am mittleren Ende der Rohr führungen e auszuüben. Sowohl die 5 obere Saugkammer α als auch die untere Saugkammer b sind mittels der Zweigleitungen k und k1, in die ein Doppelschieber h eingeschaltet ist, an die Saugluftleitung i angeschlossen. Der Schieber h wird durch eine
ίο nicht dargestellte Vorrichtung absatzweise bewegt, wodurch die eine Zweigleitung k1 ge-, öffnet und die andere Leitung k geschlossen wird und umgekehrt.
Im gewöhnlichen Betriebszustand (Fig. i) schließt der Schieber h die Saugleitung i zur oberen Saugkammer α ab und verbindet die untere -Saugkammer b mit der Saugleitung i. Infolgedessen sind die unteren Klappen / geschlossen, die oberen Klappen d dagegen offen, so daß die unter dem Einfluß des Unterdrucks ankommenden Zettel ■ der verschiedenen Rohre c auf den unteren geschlossenen Klappen / liegen bleiben.
Schließt nun zum Zweck des Herausschleusens der Zettel der Schieber h die Zweigleitung k1 von der unteren Saugkammer b ab (Fig. 2) und öffnet dadurch den Schieber zur oberen Kammer«, so öffnen sich nach Eintritt von Luft durch vorgesehene Undichtigkeiten in der unteren Saugkammer b die unteren Klappen / und geben den Zetteln freien Austritt, während durch die Saugwirkung in der Saugkammer α die oberen Klappen d geschlossen werden. Etwaige im Rohr befindliehe Zettel werden also weiterbefördert, da die Saugluft während dieser Zeit an die Fahrrohre über den oberen Klappen angeschlossen ist, um während des Ausschleusen eine Unterbrechung in der Förderung der anderen

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Zettel in den Fahrrohren zu vermeiden. Im gewöhnlichen Betriebszustand wird jedoch die Saugluft von der oberen Saugkammer wieder abgeschaltet und bleibt nur mit der unteren Kammer b in Verbindung, um die Saugwirkung auf die Zettel am untersten Ende der Rohre auszuüben und um ein Steckenbleiben der Zettel an den Sieben der Fahrrohre c zu vermeiden, was eintreten könnte, wenn die Saugkammer α dauernd mit der Saugleitung i verbunden bleibt. ■
    Wird also der Schieber h in seine Anfangslage überführt (Fig. 1), so schließen sich die unteren Klappen f, und die oberen Klappen d werden wiederum geöffnet und geben den Querschnitt der Fahrrohre c frei, worauf die auf ihnen befindlichen Zettel frei aus den unteren geöffneten Klappen / herausfallen können. Dieses Spiel wiederholt sich bei der jedesmaligen Umstellung des Schiebers in wechselnder Folge.
    Die Umschaltung des Schiebers h kann auf elektrischem Wege oder durch Luftantrieb erfolgen. Es kann die Umschaltung aber auch in bekannter Weise durch die zu befördernden Zettel selbst eingeleitet werden.
    i. Empfänger für Zettelrohrpostanlagen mit Saugluftbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Fahrrohren (c) in gemeinsame Saugkammerri (α, b) eingeführt sind, an die abwechselnd die Saugluft angeschlossen wird.
  2. 2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Saugluft durch ein absatzweise bewegtes Abschlüßmittel (h) erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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