DE3105545C2 - Verkaufspackung - Google Patents
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Abstract
Eine Verkaufspackung, die aus einer zweischichtig zusammengeklebten Kartonkarte mit einem im Bereich der einen Hälfte befindlichen, vorn herausragenden Klarsichtbehälter besteht, der mit einem Flanschrand den Rand einer ihn aufnehmenden Ausnehmung der Kartonkarte hintergreift und an seiner Öffnung durch die hintere, mit Vorkehrungen zu einem erleichterten Zugang zum Behälter versehene Kartonschicht abgeschlossen ist, wird durch folgende Merkmale so vervollkommnet, daß sie trotz Beibehaltung einer leichten Zugänglichkeit auch schwerere Verkaufsgegenstände, wie z.B. Zündkerzen, selbst nach ihrer ersten Öffnung wieder sicher aufnehmen kann: a) der der anderen Hälfte (10) der Kartonkarte zugekehrte Rand (11) des Klarsichtbehälters (2) verläuft quer zur Kartonkarte (3); b) der zugeordnete Rand (9) der Ausnehmung (8) ist beiderseits als perforierte Bruchkante (11a bzw. 11b) jeweils bis zum zugeordneten Seitenrand (3a bzw. 3b) der Kartonkarte (3) verlängert; c) die zwischen den Kartonschichten (5, 6) befindlichen Klebeverbindung läßt den Klarsichtbehälter (2) frei; d) die hintere Kartonschicht (6) weist an der Stelle des der anderen Hälfte (10) der Kartonkarte (3) zugekehrten Randes (9) der Ausnehmung (8) eine Falzkante (12) auf; e) beiderseits der Falzkante (12) weist die hintere Kartonschicht (6) je einen in die eine Hälfte (7) der Kartonkarte (3) hineinragenden und bis zum zugeordneten Seitenrand (3a bzw. 3b) reichenden ausgestanzten Ansatz (13a bzw. 13b) auf, dessen Länge
Description
a) die zwischen den Kartonschichten (5, 6) befindliche Klebeverbindung läßt den Klarsichtfc?hälter(2)frei;
b) der der anderen Hälfte (10) der Kartonkarte
zugekehrte Rand (11) desKlarsichtbehälters (2)
verläuft quer zur Kartonkarte (3) und der zugeordnete Rand (9) der Ausnehmung (8) ist
beiderseits als perforierte Bruchkante (Ha bzw. 11 b) jeweils bis zum zugeordneten Seitenrand
(3a bzw. 3b) der Kartonkarte (3) verlängert;
c) die hintere Kartonschicht (6) weist entlang dem der anderen Hälfte (10) der Kartonkarte (3)
zugekehrten Rand (9) der Ausnehmung (8) eine *> Falzkante. (12) auf, an die in der Verlängerung
des Randes (9) beiderseits je ein in die eine Hälfte (7) der Kartonkb/te (3) hineinragender
und in seiner Brtitc bis zum zugeordneten
Seitenrand (3a bzw. Zb) reichender ausgestanzter
Ansatz (13a bzw. XIb) anschließt, dessen Länge höchstens seiner Breite gleicht.
2. Verkaufspackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der beiden Ansätze «o
(13a. XSb) jeweils kürzer als deren Breite ist.
mindestens aber deren halber Breite entspricht
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkaufspackang gemäß der Gattung des Patentanspruchs 1.
Solche, beispielsweise durch die deutsche Gebrauchsmusterschrift 77 11 320 bekanntgewordenen und auch -<o
ähnliche andere, beispielsweise durch die deutsche Gebrauchsmusterschrift 78 10 653 offenbarten Verkaufspackungen
weisen gegenüber kleineren und insbesondere vollständig aus Kunststoff hergestellten
Verkaufspackungen mehrere Vorteile auf:
1. Säe lassen sich aufgrund des billigeren Materials kostengünstig so groß herstellen, daß die insbesondere
bei einer Auslegung in Selbstbedienungsläden bestehende Diebstahlsgefahr (durch ein unbeob- «>
achtetes Entnehmen und Einstecken der VerkauFspackung) verringert wird.
2. Sie sind insbesondere bei einer kleineren Auflage wirtschaftlicher und billiger als die früher üblichen
Kunststoff-Spritzgußbehälter herstellbar.
3. Sie bieten mit ihrer dem Klarsichtbehälter abgelegenen Hälfte eine günstige Werbe- und Informationsfläche.
4. Nach Entnahme des Verkaufsgutes bilden sie einen umweltfreundlichen Abfall.
Abgesehen davon, daß die bei beiden vorgenannten bekannten Verkaufspackungen in der hinteren Kartonschichi
befindlichen Stecklaschenvarschlüsse bei einem schwereren Behälterinhalt, wie er beispielsweise durch
Zündkerzen gegeben sein kann, den sicheren Verschluß
bei einer entsprechenden Haltung der VerkauUpackung und Belastung von deren hinterer Kartonschicht kaum
gewährleisten kann, wenn nicht ein besonders schweres und entsprechend teueres Kartonmaterial verwendet
wird, eignet sich ein solcher Stecklaschenverschiuß auch
dann nicht, wenn ein Zugang zum Packungsinhalt nur unter gleichzeitiger Beschädigung der Originalverpakkung
möglich sein solL
Andere Verkaufspackungen, die nur unter gleichzeitiger
Beschädigung der Originalverpackung geöffnet werden können, sind zwar in zahlreichen Ausführungen
bekannt und beispielsweise durch die GB-PS 20 53 836 offenbart. Wenn sich für solche Verpackungen aufgrund
des fest eingeschlossenen Inhaltes auch übliche leichtere Kartonqualitäten eignen, so weisen sie doch den
anderen Mangel auf, daß schon der erste Zugang zu ihrem Inhalt nur unter weitgehender Zerstörung der
Verpackung möglich ist, wogegen es oftmals erwünscht ist, zunächst nur ei?sen Teil des Inhaltes zu entnehmen
und die Verpackung weiterhin als Behälter für ihren Restinhalt verwenden zu können.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, die Verkaufspackung gemäß der Gattung des
Patentanspruchs 1 so zu vervollkommnen, daß ihr Inhalt nur nach ihrer Beschädigung entnommen und trotzdem
die hierbei aufgebrochene und entsprechend beschädigte Verpackung weiterhin in einfacher Weise zur
Aufbewahrung des Inhaltes oder eines Teiles davon verwendet werden kann.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß, ausgehend von der Verkaufspackung genäß der Gattung des
Patentanspruchs 1 durch die in dessen kennzeichnendem Teil wiedergegebenen Merkmale gelöst.
Eine so ausgebildete Verkaufspackung, die in der bisher üblichen Weise durch einfaches Ankleben der
hinteren Kartonschicht an die vom gefüllten Klarsichtbehälter durchsetzte vordere Kartonschicht verkaufsberei'.
verschlossen werden kann, kann in ebenso einfacher Weise geöffnet werden, indem die der einen,
den Klarsichtbehälter aufnehmenden Hälfte abgelegene andere Hälfte der Kartonkarte entlang der zwischen
den beiden Hälften verlaufenden Falzkante nach der dem Klarsichtbehälter bzw. der von demselben
durchsetzten vorderen Kartonschicht abgelegenen Seite um etwa W abgeknickt wird, woraufhin der
Klarsichtbehälter von seinem nunmehr an der Stelle der genannten Falzkante quer zur Kartonkarte vorstehenden
Teil des Flanschrandes einfach aus der einen Hälfte der Kartonkarte herausgezogen werden kann. Hierbei
kann auch die Gefahr eines Herausfallens von Teilen des Behälterinhaltes dadurch leicht ausgeschlossen
werden, daß die den Klarsichtbehälter aufnehmende Hälfte der Kartonkarte während der Entnahme des
Behälters so gehalten wird, daß der Behälter mit seinem Bodenteil nach unten weist.
Sofern zunächst nur ein Teil des Inhaltes der
Verkaufspackung entnommen werden soll, kann der nur teilweise entleerte Klarsichtbehälter auch einfach
wieder in die eine Hälfte der Kartonkarte eingeschoben werden, woraufhin der restliche Inhalt in nahezu
gleicher Weise wie in der noch unangebrochenen Verkaufspackung aufbewahrt werden kann.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in
einem Unteranspruch gekennzeichnet
Die in der genannten GB-PS 20 53 836 offenbarte Verkaufspackung weist ebenfalls eine den Klarsichtbehälter
einerseits überragende Kartonkarte mit einer quer und zugleich parallel zum dortigen Rand des
rechteckigen Klarsichtbehälters verlaufenden Bruchkante nebst zwei ausgestanzten Ansätzen auf; diese
Bruchkante verläuft jedoch im Abstand von dem fest in die Kartonkarte eingeklebten Klarsichtbehälter und
dient im Gegensatz zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung lediglich dazu, den Behälterteil gegenüber
dem auf einer Unterlage aufliegenden restlichen Teil der Kartonkarte etwa rechtwinklig nach oben abwinkein zu
können, wobei dann die beiden Ansätze die Aufgabe erfüllen, den Behälterteil der Kartonkarte in der
aufrechten Stellung festzuhalten, um so den Behälterinhalt besser zur Schau stellen zu können.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen
F i g. 1 und 2 die verkaufsfertig geschlossene Verkaufspackung
jeweils in einer Vorder- unü einer Seitenansicht;
F i g. 3 einen Klarsichtbehälter der Verkaufspackung in einer Draufsicht;
Fig.4 den eine zweischichtige Kartonkarte derselben
Verkaufspackung bildenden Kartonzuschnitt in einer Draufsicht auf dessen die beiden Außenflächen der
fertigen Kartonkarte bildende Seite (mit in eine Ausnehmung der vorderen Kartonschicht eingesetztem
Klarsichtbehälter);
Fig.5 den Kartonzuschnitt gemäß Fig.4 in einem
Querschnitt nach der Linie V-V der F i g. 4;
Fig.6 eine der Fig.2 entsprechende Seitenansicht
der in ihre Öffnungsstellung verbrachten Verkaufspakkung (bei noch nicht entnommenem Klarsichtbehälter).
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Verkaufspackung ist aus einen in den Fig.4 und 5 dargestellten
Kartonzuschnitt 1 und einem in Fig.3 dargestellten Klarsichtbehälter 2 hergestellt. Der an der fertigen
Verkaufspackung eine zweischichtig zusammengeklebte Kartonkarte 3 bildende Kartonzuschnitt 1 nimmt
zunächst eine etwa quadratische Fläche ein und bildet somit beiderseits einer entlang einer Längsmittellinie
verlaufenden Falzlinie 4 einerseits (gemäß F i g. 4 links) eine vordere Kartonschicht 5 und andererseits eine
hintere Kartonschicht 6. Die vordere Kartonschicht 5 weist (gemäß Fig.4) to der unteren Hälfte 7 der
Kartonkarte 3 eine der Behältergröße entsprechende rechteckige Ausnehmung 8 auf, deren oberer Rand 9
etwa in der Mitte der Kartonschicht 5 quer zu derselben verläuft, so daß auch der der anderen Hälfte 10 (vgl.
F i g. 1) der Kartonkarte 3 zugekehrte Rand 11 des in die
Ausnehmung 8 eingesetzten Klarsichtbehälters 2 qutr zur Kartonschicht 5 — und damit gemäß den F i g. 1 und
2 an der fertigen Verkaufspackung zugleich quer zur zweischichtigen Kartonkarte 3 — verläuft.
Wie insbesondere aus den F i g. 1 und 4 ersichtlich ist, ist der Rand 9 der Ausnehmung 8 beiderseits als
perforierte Bruchkante 11a bzw. 116 bis zum zugeordneten
Seitenrand 3a bzw. 3b (vgl. Fig. 1) der Kartonkarte 3 verlängert. Dabei geht aus Fig.4
weiterhin hervor, daß die Siintere Kartonschicht 6 an der Stelle des bei der gemäß Fig. 1 zusammengeklebten
Kartonkarte 3 der anderen Hälfte 10 derselben zugekehrten Randes 9 der Ausnehmung 8 eine
Falzkante 12 aufweist. Im übrigen weist die hintere
Kartonschicht 6 beiderseits der Falzkante 12 je einen in die eine Hälfte 7 (vgl. auch Fig. 1) der Kartonkarte 3
hineinragenden und bis zum zugeordneten Seitenrand 3a bzw. 36 reichenden ausgestanzten Ansatz 13a bzw.
136 auf, dessen Länge etwas kürzer als seine Breite ist.
Schließlich weist die Kartonkarte 3 im Bereich der freien Stirnkante 14 ihrer anderen (gemäß F i g. 1
oberen) Hälfte 10 in üblicher Weise ein Eurolangioch 15
auf, mit welchem die gefüllte Verkaufspackung in bekannter Weise gemeinsam mit weiteren Verkaufspakkungen
auf eine (nicht dargestellte) Tragstange aufgereiht werden kann.
Zur Bildung der zweischichtigen Kartonkarte 3 sind die beiden in Fig.4 mit ihren Außenseiten sichtbaren
Kartonschichten 5 und 6 auf ihrer Rückseite entlang einer Anzahl von (in F i g. 1 gestrichelt angedeuteten)
Klebeflächen 16 miteinander verbunden, die der Kartonkarte 3 insbesondere (gemäß Fig. 1) beiderseits
und unterhalb der Ausnehmung 8 und auch um das Eurolangloch 15 herum einen feste- Zusammenhalt
verleihen, im übrigen aber den Klarsichttc-hälter 2 frei
lassen.
Das Verkleben der beiden Kartonschichten 5 und 6 erfolgt erst, nachdem der gefüllte Klarsichtbehälter 2 in
der aus den Fig.4 und 5 ersichtlichen Weise in die Ausnehmung 8 der vorderen Kartonschicht 5 eingesetzt
wurde, so daß er mit dem darin aufgenommenen Verkaufsgut in der anschließend zusammengeklebten
Kartonkarte 3 zuverlässig eingeschlossen und auch nicht ohne ein zumindest teilweises Aufreißen der
Verpackung zugänglich ist. Ein Kaufinteressent hat damit die Gewähr, daß er in einer unaufgebrochenen
Verkaufspackung das darauf angezeigte originale Verkaufsgut erhält.
Zum Entnehmen eines im Klarsichtbehälter 2 aufgenommenen Verkaufsgegenstandes, z. B. einer
(nicht dargestellten) Zündkerze, wird die Verkaufspakkung zunächst vorteilhaft so waagerecht gehalten, wie
es aus Fig.6 ersichtlich ist. Daraufhin wird die andere,
gemäß Fig. 1 obere Hälfte 10 der Kartonkarte 3 gegenüber der den Klarsichtbehälter 2 aufnehmenden
Hälfte 7 um etwa 90° nach oben abgeknickt, wodurch die vordere Kartonschicht 5 an der Stelle der beiden
Bruchkanten 11a und 116 in zwei Hälften zerreißt und die beiden Ansätze 13a und 136 dafür sorgen, daß die
abgeknickte Hälfte 10 und von der anderen Hälfte 7 der Kartonkarte 3 die hintere Kartonschicht 6 an der
Bruchstelle gegenüber dem zur unteren, gemäß F i g. 6 waagerechten Hälfte 7 der Kartonkarte 3 gehörigen
Teil der vorderen K.artonschicht 5 derart angehoben werden, daß dadurch der in diesem Bereich verlaufende
Teil des Flanschrandes 2j des Klarsichtbehälters 2 aus dem benachbarten Bereich der oberen Hälfte 10 der
Kartonkarte 3 in seine aus F i g. 6 ersichtliche gestreckte Lage herausspringt, bei der er aus der djrch das
Aufreißen der Bruchkanten 11a, 116 gebildeten Öffnung
(gemäß F i g. 6) frei nach links herausragt.
Damit ist alleir. durch das beschriebene Abknicken der oberen Hälfte 10 der Kartonkarte 3 gegenüber
deren unterer Hälfte 7 ein einfacher Zugang zum Klarsichtbehälier 2 geschaffen, der nunmehr lediglich
noch an seinem vorstehenden Flanschrand 2a erfaßt und aus der Hälfte 7 der Kartonkarte 3 in Richtung des
Pfeiles in F i g. 6 herausgezogen zu werden braucht. Sofern die in F i g. 6 dargestellte waagerechte Lage der
einen Hälfte 7 der Kartonkarte 3 inzwischen nicht verändert wurde, braucht auch kein Herausfallen eines
im Klarsichtbeliälter 2 aufgenommenen Gegenstandes,
beispielsweise einer Zündkerze, befürchtet /u werden.
Sofern nur ein Teil des im Klaisichtbehältcr 2
aufgenommenen Verkaufsgutes entnommen werden soll, kann der Klarsichtbehäller 2 anschließend einfach '·
wieder in die untere Hälfte 7 der Kartonkarte .3 hineingeschoben und daraufhin die obere Hälfte 10
wieder in die Ebene der unteren Hälfte 7 zurückgeschwenkt
werden. Wenn durch eine solche Handhabung auch der ursprüngliche Originalverschluß nicht mehr n>
erzielt werden kann, was in den meisten Fällen auch nicht erwünscht ist. so reicht der erneute Verschluß des
wieder in der Kartonkarte 3 aufgenommenen Klarsichtbehalters 2 doch zu einer zuverlässigen Aufbewahrung
des restlichen Verkaufsgutes aus, auch wenn die '"· Verkaufspackung erneut mittels ihres Eurolangloches
15 irgendwo aufgehängt werden sollte.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Klarsichtbehälter aus einem verhältnismäßig dünnen,
auf die aufzunehmenden Zündkerzen aufgeblister- -'" ten Material, wodurch gewährleistet wird, daß sich die
verhältnismäßig schweren Zündkerzen während des Versandes oder eines sonstigen Transportes der
Verkaufspackung nicht gegenseitig verlagern und dieselbe dadurch, etwa im Verlaufe einer längeren
Schüttelbeanspruchung, beschädigen können. Selbstverständlich könnte der Klarsichtbehälter ~>, aber auch
irgendeine andere geeignete Formgebung aufweisen und beispielsweise auch aus einem steiferen Material
bestehen.
Während die beiden Ansätze 13;) und 136 bei dem
beschriebenen Ausführungsbeispiel gegenüber ihrer Breite etwas kürzer sind, kann ihre Länge auch
höchstens ihrer Breite oder mindestens ihrer halben Breite entsprechen. Die Wahl der richtigen Länge ergibt
sich einerseits aus ihrer tatsächlichen Breite an der Kartonkarte und andererseits aus der Stärke und
Steifheit des verwendeten Kartonmaterials in der Weise, daß ihre aus F i g. b ersichtliche Stützfunktion im
Sinne einer Auseinanderspreizung der an den Bruchkanien I la und Wb auseinandergerissenen beiden Teile
der vorderen Kartonschicht 5 hinreichend erfüllt wird, damit in der aus F i g. 6 ersichtlichen Weise der an dieser
Stelle befindliche Flanschrand 2a des Klarsichtbehälters
2 zuverlässig aus der nach oben abgeknickten Hälfte 10
der Kartonkarte 3 herausrutschen und in seine gestreckte Lage zurückfedern kann.
Claims (1)
1. Verkaufspackung, die aus einer etwa rechteckigen,
zweischichtig zusammengeklebten Kartonkarte mit einem im Bereich deren einer Hälfte angeordneten
und als Aufnahmeraum für das Verkaufsgut dienenden Klarsichtbehälter aus Kunststoff besteht,
der mit seinem Bodenteil aus einer der Behältergröße entsprechenden Ausnehmung der vorderen
Kartonschicht vorn herausragt und mit einem nach außen abgewinkelten Flanschrand den Rand der
Ausnehmung hintergreifl und an seiner Öffnung durch die hintere Kartonschicht abgeschlossen ist,
und die mit Vorkehrungen zu einem erleichterten Zugang zum Aufnahmeraum versehen ist, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
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